E3 2018 Trailerfest - PewPewPew

E3 2018 Trailerfest

20 Aug, 2018 · Sascha · Games

(Lasst uns bitte alle cool sein und vergessen, dass dieser Post buchstäblich Monate zu spät kommt.)

Bad North

Süße Grafik, brutales Spiel: In Bad North, einem real-time tactics roguelite Spiel (sagt das 10 Mal hintereinander), müssen wir unsere minimalitischen Königreiche gegen wilde Wikinger verteidigen. Ich hoffe, dass in dem relativ leicht aussehenden Gameplay viel Tiefe steckt und die zufällig erstellten Inseln nicht zu schnell langweiligen.

Beyond Good & Evil 2

Der erste Teil kam mir irgendwie wie viele Spiele aus dieser Zeit nicht unter die Augen, ich war zu sehr mit Battlefield 1942 beschäftigt. Die Trailer machen mir jedoch enorm großen Spaß, ich mag wie episch und riesig das Setting präsentiert wird und das Gameplay schaut bereits jetzt ziemlich grandios aus. Dazu ist die Idee von großen Planetensystem, die es zu erobern geht, immer noch frisch genug für mich, dass mein Herz schneller schlägt.

Assassin’s Creed Odyssey

Nach dem enttäuschenden Ende von Assassin’s Creed 3 war ich raus. Bis dahin war ich ein begeisteter Spieler dieser erfolgreichen Reihe, der sich vor allem für die Rahmengeschichte interessierte und den Rest eher wegen dem Gameplay liebte. Danach war jedoch zunächst einmal Schluss. Ich erlebte also weder die französischen Bugs noch die ägyptische Renaissance, aber die Odyssey werde ich mitmachen. Alleine schon wegen dem Altgriechisch aus Schulzeiten. Mal schauen, ob sich das jetzt endlich für etwas lohnt.

Sable

Sable ist wahrscheinlich das Indiespiel, auf das ich mich im kommenden Jahr am meisten freue. Langjährige Leser wissen um meine Liebe für frankobelgische Comics und es geht halt nichts über Mœbius, gerade im Hinblick auf Landschaftsdarstellungen und Worldbuilding. Sable eine Hommage zu nennen wäre wohl noch untertrieben, doch die Arbeit der zwei einsamen französischen Entwickler würde sicher auch Giraud selbst begeistern. Wie genial seine Zeichnungen plötzlich in wechselnden Perspektiven und in Bewegung aussehen würden, konnte man sich bisher nur vorstellen. Sable wird alleine schon während der Exploration Spaß machen und das ist enorm viel wert. Kotaku hat ein großartiges Profil.

Anthem

Ich habe Destiny nie gespielt und finde das Spiel auch nicht ansatzweise interessant. Würde man mir sagen, dass es sich bei dem Footage zu Anthem um ein Add-On für Destiny handelt, würde ich das sofort glauben. Diese Grindshooter haben sicherlich ihr Publikum, ich gehöre nicht dazu. Das Setting inklusive den trademarkgeschützten, vagen One-Linern zur Zeit vor der Apokalypse ähnelt auch irgendwie gefühlt drölf anderen Spielen. Das Gameplay sieht dagegen schon ziemlich spaßig aus, vor allem die Fliegerei, aber ich bin zu alt um stundenlang in einem Spiel zu sitzen, nur um das nächste Stücke einer Rüstung zu erhalten. Das habe ich einmal mit Star Wars Galaxies und der mandalorianischen Rüstung getan. Worth it, damals, aber heute nicht mehr.

Cyberpunk 2077

Mhhh, ja, schwierig. Ich hatte gedacht, dass ich CD Projekts neuen Titel stärker abfeiern würde. Natürlich habe ich The Witcher III gespielt und geliebt. Natürlich bin ich ein immenser Fan von Cyberpunk. Natürlich erfreut mich jedes Spiel, das so offensichtlich in sein Setting verliebt ist. Aber ich bin dann doch irgendwie ein bisschen überrascht, wie hell und bunt das alles aussieht und auf First-Person habe ich wirklich keine Lust. Aber ja, was soll man sonst sagen? Sieht großartig aus.

My Friend Pedro

Mühelos schwingt und springt Pedro von einem Raum in den nächsten und entledigt sich seiner Feinde in hypnotischen wie kreativen Bewegungen. Es entsteht eine Art blutiges Ballet aus Kopfschüssen und Skateboard im Stile von John Wick. Pedro, ich glaube wir könnten Freunde werden.

The Last of Us Part II

Ich liebe The Last of Us und der zweite Teil scheint genau meinen Überlegungen zu folgen, dass ein neuer Teil noch brutaler und dunkler werden muss. Neben der unglaublich dichten Atmosphäre kann man sich natürlich nur in die ganzen kleinen Neuerungen beim Gameplay und der Animation verlieben. Ich bin gespannt, ob ND halten wird, was sie hier versprechen. Ellies Kampfstil ist so flüssig und mit der Umwelt verbunden, dass man nur staunen kann.

Death Stranding

Kojima hat es wieder geschafft. Der Meister kann sogar Wandern attraktiv machen. Ich habe dank IGN nun auch den Hauch einer Ahnung, worum sich dieses Spiel drehen wird, aber ich bin hier eigentlich ausschließlich für die wunderschöne Landschaft und das Gameplay da, das noch nie zu vor so schön ausgesehen hat.

Control

Für mich die große Überraschung der E3. Quantum Break war nett, aber ich glaube, dass Remedy da mehr rausholt und der Trailer alleine sieht schon besser aus. Absoluter Hype für dieses Spiel.

Spider-Man

Inzwischen sind alle YouTube-Kanäle mit Gameplay und Trailern überfüllt und wir haben schon ein bisschen zu viel für meinen Geschmack gesehen, aber auch nur weil ich diese pure Freude beim Erkunden der Welt gerne unvoreingenommen erleben will. Bei Open-World-Spielen ist häufig ein Hauptkritikpunkt, dass sie sich leer anfühlen. Das dürfte bei Manhattan kaum passieren, doch viel zu selten wird erwähnt, dass sich das reine Bewegen durch die Welt gut anfühlen muss. Spider-Man passt wie die Faust aufs Auge und ich verstehe nicht, wieso es so viele Jahre seit dem ersten Playstation 2 dauern musste, bis wir wieder ein ordentliches Spiel dieser Art erhalten. Aber ich sage immer: Besser spät als nie und deshalb verbleibt Spider-Man trotz dem großartigen Herbstaufgebot der Spielehersteller mein Highlight des Jahres. Spider-Man kann für mich also tief fallen. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen.

Ghosts of Tsushima

Die Grafik erinnert mich mehr an einen Traum als an realistische Darstellungen von Umgebungen. Wahrscheinlich ist das sogar dank Anspielungen an diverse Wuxia-Filme der Sinn der Sache. Das Gameplay berauscht mich allerdings nicht und erinnert an diverse moderne Klassiker. Ich bin ohnehin kein großer Fan von Kampfspielen, in denen man seine Waffe nicht haargenau steuern kann und das funktioniert sowieso nur in der First-Person bei Spielen wie Chivalry, wodurch selbst Mann-gegen-Mann-Kämpfe spannend wurden und man den Überlebenswillen bei jeder Interaktion direkt spürt.

Vigor

Vigor ist das neue PVP-Survival-Spiel von Bohemia Interactive, den Entwicklern von DayZ. Ja, genau das DayZ, das nach 6 Jahren Entwicklung immer noch nicht fertig oder auch nur ansatzweise vernünftig spielbar geworden ist. Einige Monate bevor der Mod erschien, hatte ich angeregt vom damaligen Hype um The Walking Dead überlegt eine Liste zu verfassen, wie man das perfekte Zombie-Survival-Spiel entwickeln müsste. Die Liste wurde obsolet, der Blogbeitrag nie veröffentlicht, da DayZ bereits im Mod nah dran war. Auch wenn es sich hier um ein anderes Entwicklerteam handelt und das Spiel womöglich nett werden könnte, bleibt da das Gefühl, dass Vigor nur die neue Finanzspritze sein wird, um die Entwicklung von DayZ am Leben zu halten.

Maneater

Es gab bereits vor vielen Jahren ein völlig unbkeanntes Spiel über den Weißen Hai – Jaws Unleashed – und Maneater scheint mir nur ein minimales, grafisches Update. Schade, dabei wäre ich wirklich sehr gerne ein Hai, der Menschen frisst.

Fallout 76

Eigentlich sollte ich der größte Fallout-Fan sein, aber obwohl ich ein großer Fan von vielen Genres und Elementen der Spielereihe bin, konnte mich das Amalgan seit Fallout 3 einfach nicht überzeugen. Ich kam einfach nie wirklich rein. Fallout 76 scheint kein Spiel zu sein, um das endlich zu ändern. Stattdessen hat Bethesda wohl das Games-as-Service-Modell für sich entdeckt und gibt Spielern der Reihe einen weiteren Multiplayer-Titel in ihre Spielebibliothek. Eben genau das, was Fans der Reihe nicht unbedingt wollen, vermute ich mal. Wird sich wohl trotzdem verkaufen wie warme Semmel.

Battlefield V

Als ehemaliger BF-Esports-Guy habe ich relativ viele Gefühle und Gedanken zur Richtung, die DICE mit BFV einschlägt, und werde das in Zukunft etwas ausführlicher noch festhalten. Abgesehen davon, dass das Spiel grafisch keinen Sprung macht, sieht BFV aber in diesem erheblich besseren Trailer ganz okay aus. Mehr jedoch nicht. DICE steckt in der Klemme.

Unravel 2

Unravel war süß, aber irgendwie auch ein bisschen langweilig. Ich hoffe, dass sich das zu zweit etwas bessert. Die Story war mir eigentlich herzlich egal und auch in Teil 2 stehen die Mechanics und die Grafik im Vordergrund, das erfreut mich.

Star Wars Battlefront 2: Han Solo Season 2

Clone Wars Content und Han Solo? Bitte! Battlefront 2 bekam durch seine Loot-Boxen völlig zu recht viel Shit ab, aber das eigentliche Spiel macht nach wie vor enorm Spaß. Vor allem die Weltraumkämpfe suchen aktuell ihresgleichen. Absolut fantastisch!

Telltale’s The Walking Dead

Ich hatte leider nie eine wirklich tiefgehende Bindung zu Lee oder Clementine in der ersten Staffel von Telltales einflussreichem Überraschungshit. Trotzdem habe ich die Sequels natürlich gespielt und auch wenn mich bisher nichts umgehaut hat, kann man das schon alles so machen. Für das kleine Geld kriegt man gutes Entertainment als Zombiefan. Es wäre nur auch schön, wenn man ein befriedigendes Ende erhalten würde.

Twin Mirror

Ein storylastiger Psycho-Thriller von Dontnod? Sehr gerne.

Ori and the Will of the Wisps

Ori and the Blind Forest war ein unvergessliches Spieleerlebnis. Ein knallhartes Metroidvania, das mir mehr abforderte als irgendein anderes Spiel in den letzten fünf Jahren. Neben den höchst motivierenden Upgrades und der präzisen Steuerung hielten mich zwei Sachen trotz vieler Tode bei der Stange: Die wahrhaft wunderschön präsentierte Spielewelt mit einem völlig verrückten Sinn für Details (Kein Ast im Hintergrund gleicht einem anderen!) und der vielleicht schönste Spielesoundtrack aller Zeiten. Die Messlatte liegt hoch, doch mich beschleicht das Gefühl, dass das Sequel noch besser als das Original werden könnte. Super Trailer.

Just Cause 4

Just Cause 3 war schon ein eher langweiliges Upgrade des zweiten Teils und der große Verkaufspunkt des Serieneintrags ist … ein Tornado? Puh. Good luck with that.

Jedi: Fallen Order

Ein Star Wars Spiel wurde relativ unzeremonionell in einem Interview angekündigt und deshalb mache ich es auch kurz. Verantwortlich sein wird Respawn Entertainment, die Entwickler der Titanfall-Spiele. Titanfall 2 hatte die spaßigste und beste Singleplayer-Kampagne der letzten Jahre und deshalb sind meine Erwartungen hoch. Aber ich kann es kaum fassen, dass es 2018 ist – 6 Jahre nach der Disney-Übernahme – und wir kein Jedi Knight Spiel oder auch nur ein Remake der alten Klassiker haben. Völlig unverständlich. Also auf, bitte, Respawn. Macht euch an die Arbeit.