04 Jan, 2026 · Sascha · Games
Mit etwas Verzögerung bin ich auch auf den Hypetrain aufgesprungen und habe letzte Woche ein gutes Dutzend Stunden in ARC Raiders versenkt. Als großer Fan vom Entwicklerstudio Embark, das aus ehemaligen DICE-Mitarbeitern und Battlefield-Devs besteht und deren Debüt The Finals ich für grandios halte, hatte ich enorme Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Das Gameplay wirkt vertraut, aber überrascht mit vielen einzigartigen Querverbindungen und die Dynamik aus PvE/PvP ist bereits zum Release für meinen Eindruck perfekt gebalanced.
Das Szenario dieses Videospiels ist jedoch der große Showstopper, der unique selling point. Nicht unbedingt wegen den ARCs selbst – kleine bis kleinstadtgroße Roboter, die die Oberfläche beherrschen und die Menschheit in einem Überlebenskampf unter die Erde zwingen. Für mich ist es die Spielwelt mit ihren abwechslungsreichen Karten, die sehr dynamische Schlachtmöglichkeiten bieten und jede Runde, in der sich die tapferen Raider auf der Suche nach Loot an die Oberfläche wagen, einmalig macht.
Da sind einmal die vielen Wegen, die labyrinthartigen Gänge und Schächte, die sich durch brutalistische Industriebauten in einer postapokalyptischen, überwucherten near-future wie Därme ihren Weg bahnen. Aber auch die vielen Aspekte des environmental storytellings. Wer genau hinschaut in seinen Runden, der kann dort eine spannende Hintergrundgeschichte erkennen, die nicht nur von den NPCs erzählt wird. Ich hoffe, dass Embark hier noch ganz viel mit macht und dem Spiel so weiterhin Tiefe verleiht. Das Video zeigt, was möglich wäre.