Musikvideo: insschlosswollen - innenstadtverkehr - PewPewPew - PewPewPew

Ich bin ja ein erklärter Auto-Fan, weil ich die Selbstständigkeit und Verlässlichkeit in meinem ländlichen Raum durchaus schätze und das Auto auch als privaten Rückzugsort oft sehr unterschätzt sehe. Aber klar, der Innenstadtverkehr ist schrecklich und sollte stark eingeschränkt oder sogar ganz abgeschafft werden. Apropos Verkehr: In dem gleichnamigen Debüttrack von insschlosswollen meine ich sogar eine gewisse Doppeldeutigkeit herauszuhören – es geht wohl nicht nur um Autos, haha. Seit einer Woche habe ich einen totalen Ohrwurm von diesem herrlich rotzigen Indie-Rock-Song. Richtig schön laute Gitarrenmusik mit vollen Drums.

insschlosswollen ist das Soloprojekt von Max Weigl, der zuvor in der Band Endlich Rudern spielte. Weigl studiert Drehbuch an der HFF in München und fiel mir letztes Jahr beim Max Ophüls Festival mit seinem mittellangen Film Das Zittern der Aale besonders positiv auf – eine wunderschöne, nuancenreich gestaltete Momentaufnahme des Verliebtsein in Sommer, Stadt und Schwarm. Wahrscheinlich sogar mit mein Lieblingsfilm des Jahres. Der Begriff Süßmaus wird heute inflationär gebraucht, doch auf Weigls Auftreten passt er für mich total. Einfach ein Lieber. Es war mir daher eine große Freude, ihn letzten Juni einmal kurz persönlich zu treffen, als sein erster Film lass uns wie früher peperonipizza teilen beim Bundesfestival Junger Film hier im Saarland gezeigt wurde.

Wirklich einer der Guten, egal ob Film oder Musik. Hoffentlich von beidem bald mehr von ihm!