The Forever Winter wird DAS Videospiel für Fans von Concept Art - PewPewPew - PewPewPew

In der Spielwelt von The Forever Winter kämpfen Orwell-style zwei Fraktionen seit vielen Jahren gegeneinander ohne sich auch nur den Auslöser ihrer Auseinandersetzung zu erinnern. Das Besondere? Die Spieler*innen werden in dem (Luft holen) four-player sci-fi tactical survival dark fantasy horror extraction looter-shooter nicht in die Rolle eines Soldaten schlüpfen, sondern sich zwischen den Panzern und in den Schützengräben als Plünderer einen Weg vorbei an den Kämpfen machen. Das Ziel? Rein, keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Loot sammeln und wieder raus.

Das klingt erstmal nach einigen anderen Tarkov-likes, aber auch nur auf dem Papier. Wenn die Spieler nur kleine Mäuse im Labyrinth sein müssen, um an ihr Ziel zu gelangen, dann muss das Labyrinth zur Hauptattraktion werden und my, oh my, The Forever Winter hat bietet hier eine Welt, die Fans von wilder Concept Art aufhorchen lassen werden. Los Angeles, 20XX. Der Grund dieses Konflikts ist im Laufe der Zeit verloren gegangen, doch der Krieg aus Fleisch, Stahl und Schießpulver währt immer fort. Wir erschrecken vor Artelleriegeschützen, überlebensgroß, an denen die gefallenen Feinde aufgehängt wurden. Panzer erhalten eine Extraschicht an Rüstung durch nackte Leichen. 3D-Drucker, gesteuert von sich bekämpfenden AIs, bauen Teile der zerstörten Städte über Nacht wieder auf, in einem verzweifelten Wettrennen gegen die Zerstörung am Tag. Die Wenigen und Unglücklichen, die überleben, beten ihre bewaffneten Mechs wie Götter an. Alles um sie herum ist kaputt, dunkel, staubig, der Himmel ist rotgefärbt, vom Blut der Toten getränkt und meine Füße tun auch weh.

The Forever Winter versteckt seine Inspirationen nicht. Die dunklen Gänge mit ihren vielen Schläuchen erinnern an die engen Gänge von Zion aus der Matrix-Trilogie und Alien, die übergroßen Machinen-Körper besonders an den Endkampf der Menschheit in The Second Renaissance aus der Animatrix, die Zerstörung und Verzweiflung auf den Schlachtfeldern an The Terminator, das Versteckspiel zwischen zwei kämpfenden Gruppen an Cuaróns One-Take in Children of Men. Ich mag das, lieber eine gute Kombination als das Rad neu erfinden. Und wenn der große Krieg nur in den Hintergrund rückt, dann kann man ihn auch überlebensgroß zeichnen ohne etliche Ressourcen an die Umsetzung für Triple-A-Spiel zu verlieren. Also wieso nicht alle Ideen, die man mal zu Papier oder künstlerisch aufs Papier brachte, im Spiel kurz aufblitzen lassen. Das klingt alles nach sehr viel erstmal, aber auch sehr klug.