Kurz-Doku über den Schauspieler, der fast Anakin Skywalker wurde - PewPewPew

Es ist etwas schade, wie sehr die inzwischen legendäre Episode I Dokumentation durch Redlettermedia zu Tode gememet wurde. Es ist ein aufrichtiges und authentisches Werk ohne jegliche Prätention, das sich ungewohnt kritisch und offen mit dem Film auseinandersetzt und von den Schwierigkeiten des Filmemachens selbst auf diesem scheinbar limitlosen Level wie dem von Star Wars erzählt. Eigentlich sollte das Werk Inspiration versprühen und ich erinnere mich gut daran, dass ich das sehr gerne geschaut habe und beeindruckt von dieser riesigen Produktion war. Stattdessen wurden einige Szenen für ihre Unrühmlichkeit bekannt, was ich schade finde.

Eine Sache hatte mich aber immer geschockt: Als das Casting von Anakin Skywalker in den Fokus gerückt wird, sind drei Jungen am Ende in der engeren Auswahl. Lucas entscheidet sich am Ende bekanntermaßen für Jake Lloyd und begründet seine Entscheidung mit einem Bauchgefühl. Heute kann ich die Entscheidung durchaus nachvollziehen, zumal uns die Doku nur begrenzte Szenen gibt, aber ich erinnere mich sehr genau an die Empörung, dass man nicht den anderen blonden Jungen nahm, der einfach Mark Hamills Luke Skywalker aus dem Gesicht geschnitten schien. Dieser Junge ist Devon Michael und wie Jake Lloyd sollte seine Beziehung zu Star Wars nicht nur positiv bleiben, wobei es ihm aber heute sicherlich besser als dem Chosen One geht.

Growing up, Michael had small roles in commercials, television shows and movies. At 9 years old, he understood that an opportunity like “Star Wars” could change his life. From 3,000, the producers narrowed it down to three, and soon Michael was at Skywalker Ranch doing a test screen with George Lucas and Natalie Portman. The role ultimately went to Jake Lloyd, who experienced a level of criticism and bullying that would be alarming for even an adult actor. In Ben Proudfoot’s “The Unchosen One,” Michael shares his experience as a child actor and urges the public not to forget that they’re just kids.

Ben Proudfoots Doku trägt ziemlich dick auf, lässt Devon die typischen Star Wars Floskeln wiederholen und schließt dennoch irgendwo ein Kapitel für mich ab, das vor langer Zeit begann. Nette Geschichte!