Media Monday #96

29 Apr, 2013 · Sascha · Film,Personal

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1. Dennis Quaid gefiel mir am besten in Dragonheart. Never forget.

2. Enzo Barboni hat mit Django seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das ja wohl ganz klar eindeutig ist.

3. Keira Knightley gefiel mir am besten in Star Wars: Episode I (gnihihi). Nee, wahrscheinlich in Atonement, aber ich seh die generell gerne.

4. Mediensatiren retten mir den Alltag.

5. Wie viel Wert legt ihr auf eine hochwertige Heimkinoanlage? Darf es ein bisschen exquisiter sein mit Beamer, 5.1- oder 7.1-Anlage etc. pp. oder reicht auch der heimische Laptop für den Filmgenuss?

Laptops gehen gar nicht, der Fernseher reicht gerade so. Gerne mehr, but shit’s expensive, yo.

6. DIE Geheimtipps im ersten Drittel 2013 waren für mich ganz klar Bernie von Richard Linklater und Rust and Bone (Der Geschmack von Rost und Knochen), weil Bernie fantastsich gespielt und zum Totlachen komisch ist und Rust and Bone so komplett untypisch für französisches Kino ist (sprich: mir gefiel) und die Bilder wunderschön sind (Trailer).

7. Mein zuletzt gesehener Film war The Wackness und der war richtig gut, weil echt, cool, super gespielt, gut gemacht.

  • Enzo Barboni war bei “Django” (1966) unter der Regie von Sergio Corbucci noch Kameramann. Er selbst hat bei “Django – Die Nacht der langen Messer” (1970) Regie geführt, dieser Film kommt aber qualitätsmäßig nicht annähernd an das Original heran. Der Film hat zudem nur in Deutschland im Titel Django, wahrscheinlich um mit der Bekanntheit des originalen Django Kinobesucher anzulocken.

    Leonard Mann kann sich in seiner Hauptrolle zwar behaupten und spielt den verruchten Typen sehr gut, die Leistung eines Franco Nero erreicht er allerdings bei weitem nicht. Einen besonderen Auftritt bietet dagegen Woody Strode, welcher sich in “Spartacus” einen der legendärsten Kämpfe mit Kirk Douglas lieferte und allen Western-Fans aus “Die gefürchteten Vier” bekannt sein dürfte. In “Hügel der blutigen Stiefel” spielte er dann zudem mit Bud Spencer und Terence Hill in einem bemerkenswerten Western, welcher in Deutschland leider eine lächerliche komödiantische Synchronisation erhielt, aber so kannten die Zuschauern das Hau-Drauf-Duo ja leider nur und somit erhoffte man sich erneut durch diese Herangehensweise mehr Zuschauer. Ich kann die ernste Synchronisation nur empfehlen, ein sehenswerter Italo-Western.

    Das gleiche Schicksal erlitt leider auch Giuseppe Colizzis “Gott vergibt… Django nie!”, welcher nach dem Erfolg von “Die rechte und die linke Hand des Teufels” und der erlangten Bekanntheit von Bud Spencer und Terence Hill mit einer neuen, humoristischen Synchronisation erneut unter dem Titel “Zwei vom Affen gebissen” in die Kinos.

    Danke für die Empfehlung zu “Rust and Bone”. Steht auf meiner Liste und wird in nächster Zeit mit Sicherheit angeschaut. :)

  • Werde mir die Geheimtipps mal näher anschauen. Klingt interessant!

  • Sascha

    @cRuEllY: Danke für die Erläuterung, echt interessant und informativ! hätte genauer recherchieren sollen vorher ;)

  • Ein fantastisches Theme. Danke für’s Verlinken. :)