Keine Überraschugn: Im Zeitalter der Biopics würde natürlich auch irgendwann mal Alan Turing vor die Kamera gezerrt werden, schließlich ist seine Geschichte spannend und gesellschaft höchst interessant, bis heute. Die ersten beiden Trailer sind ein wenig pathetisch und schreien nach Oscars, während sie uns nur Turings Kampf um die Entschlüsselung der deutschen Enigma zeigen. Triumph und Inspiration statt trauriger Realität, nicht umsonst haben sich die Weinsteins die Verleihrechte für die USA gekauft. Hoffentlich sind seine letzten Jahre und seine fürchterliche Bestrafung durch die Regierung, die zu seinem Selbstmord führte, nicht nur ein Anhänsel gegen Ende. Für Cumberbatch bedeutet die Rolle wohl den endgültigen Durchbruch, die auf Grund ihrer Brisanz und Thematik insbesondere in Hollywood einige Sympathie in der Awardsseason empfangen dürfte. Mit dabei sind Mark Strong, Keira Knightley und Matthew Goode.

Den Kreativen hinter der Kamera könnte der Film ebenfalls zum Durchbruch verhelfen. Autor Graham Moore ist ein relativer Newcomer, Regisseur Morten Tyldum dürfte nach Headhunters jedoch einigen inzwischen bekannt sein und spätestens zur Awards-Season, wenn der Film nochmal rumgereicht wird, ein paar mal genannt werden. Nach dem Klick noch der zweite Trailer von Studiocanal (via)