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Als ich meine Sci-Fi Kurzfilmparade begann, hatte ich nicht vor diese in eine fortlaufende Serie zu verwandeln. Ich hatte schlicht ein paar Entwürfe zu den Posts von ein paar kleinen Kurzfilmen im Sci-Fi Genre übrig und kombinierte diese. Die Idee daraus eine Serie zu machen, kam dann ganz natürlich zu mir. In letzter Zeit jedoch fällt es mir schwer die Reihe fortzusetzen. Nicht, dass es nicht genügend Science Fiction Kurzfilme gäbe, sondern weil die Qualität derer teilweise stark fluktuiert. Die meisten dieser kleinen Filmchen sind schlicht ein Vehikel um die Animationen des Vfx Departments an einer Hochschule vorzuzeigen oder wie gut jemand After Effects seinem Keller auswendig gelernt hat. Komplexere Geschichten mit Überlegungen über die menschliche Existenz, wofür das Sci-Fi Genre ja prädestiniert ist, bleiben oft komplett aus.

Daher ist es eine schöne Abwechslung einen Kurzfilm gefunden zu haben, der diesem Trend entgegen wirkt und trotzdem einiges an Schauwerten zu bieten hat. Und dazu ist der Film noch vom deutschen Filmemacher Sebastian Mattukat (@mattukat).

2057. Vor mehr als 25 Jahren hat die Katastrophe die Erdatmosphäre zerstört. Die Überlebenden haben sich in Bunker tief unter der Erde geflüchtet.
An der Oberfläche sammelt LE-E-003976 Daten und Proben der toxischen Umwelt. Noch nie ist er auf seinem festgeschriebenen Weg durch die Einöde auch nur einem einzigen Menschen begegnet.
Doch heute ist LE-E nicht allein.

Für diejenigen, für die das jetzt ein wenig abgekupfert und gar nicht mehr so frisch aussieht, habe ich hier ein Zitat vom Autor/Regisseur selbst.

„Oblivion schon gesehen?“ Diese Frage wurde mir in den letzten Tagen immer wieder gestellt. Meistens schauen mich die Freunde und Kollegen dann mit einer Mischung aus Entrüstung und verschmitztem Grinsen an. Denn sie wollen eigentlich keinen Filmtipp bekommen, sondern mir eine ganz bestimmte Reaktion entlocken.

Bei Alexander Matzkeit auf real virtuality hat sich Sebastian Mattukat bereits dazu geäußert, dass ihn niemand kopiert hat und dass es gar nicht so schlimm ist, wenn sich die Filme gleichen. Höchstens weniger spannend sind sie dadurch, was aber dadurch ausgeglichen wird, dass sich Parallelen zwischen den Themen der Filme ergeben, die wiederum Rückschlusse auf unsere Realität geben. Trotzdem wäre es schön, wenn sich ein paar an seinem Werk orientieren würden und mal wieder mehr Geschichte in ihre Filme packen würden, denn schließlich können nicht alle Michael Bay Filme drehen. Momentan arbeitet er an Spreeshark.

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