Regisseure sind interessant. Sie führen uns an neue Orte und erzählen Geschichten auf immer neue Weisen. Neben den Filmen dienen Interviews zur Aufklärung bei: Was inspirierte X zu Y? Wieso wurde Z Filmemacher? Wieso ist Tarantino Gott? Bei den Antworten merkt man dann auch schnell, dass das immer unterschiedliche Köpfe sind.

Während Christopher Nolan, zum Beispiel, nur mit ausgewählten Mitgliedern der Presse spricht und Onlinemedien komplett ignoriert, erklärt JJ Abrams öffentlich das Geheimnis seines Erfolges und seine Faszination mit Mysterien in einem TED Talk. Die Wachowskis, die interessantesten und markantesten Regisseure der letzten 20 Jahre, sind dagegen stumm. Schon bevor Matrix zum weltweiten Erfolg wurde, hatten sie eine No-Press-Klausel in ihrem Vertrag stehen.

Das hat sich in den letzten Monaten geändert. Zuerst gab es eine Einführung mit Tom Tywker für den Trailer von ‘Cloud Atlas’ (Bild oben) und nun der Megaknaller: Der New Yorker hat ein extensives Profil über ihren Kampf zur Finanzierung von ‘Cloud Atlas’ geschrieben. Aber es geht um wesentlich mehr. So geht es um Lanas Geschlechtswandel, ihre Inspiration Filmemacher zu werden, Familiengeschichte und, und, und! Es ist mit Abstand das interessantes und beste Regisseurprofil seitdem Quint von AICN Spielberg interviewt hat.

Lana initially hated “2001,” and was perplexed by the mysterious presence of the black monolith. “That’s a symbol,” Ron [ihr Vater] explained. Lana told me, “That simple sentence went into my brain and rearranged things in such an unbelievable way that I don’t think I’ve been the same since. Something clicked inside. ‘2001’ is one of the reasons I’m a filmmaker.”

Hier gibt es die ganze Story. via /Film