World War Z - PewPewPew

Ich werde an meiner Enttäuschung über Paramounts Entscheidung, David Finchers World War Z Sequel einzustampfen, noch eine Weile zu knabbern haben, aber vielleicht kann mich die total verspätete Videospieladaption glücklich stimmen. Ich warte nämlich seit fast einem Jahrzehnt auf den dritten Teil meiner geliebten Videospielreihe Left 4 Dead und der PvPvZombie-Gamemode ist für die Weiterentwicklung des Franchises. Explizit handelt es sich um diese Modi (via):

Scavenge Raid: Spieler kämpfen um Ressourcen auf der Karte, um zu gewinnen.
Vaccine Hunt: Spieler müssen einen Gegenstand aufnehmen und halten, um Punkte für das Team zu erhalten.
Swarm Deathmatch: Zwei Teams kämpfen in einem erbitterten Kampf bis zum Ende.
Swarm Domination: Erobert Zonen, um Punkte zu sammeln und den Sieg eures Teams zu erringen.
King of the Hill: Erobert einen einzigen Hügel und kontrolliert ihn, um Siegpunkte zu erhalten.

Aktuell gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum, aber ich hoffe auf einen Start in diesem Jahr. Das sieht enorm spaßig und herausfordernd aus.

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Paramount Pictures

Die beste Zombiegeschichte findet ihr nicht auf der großen Leinwand oder im Fernsehen. Und obwohl ich Robert Kirkmans Comic The Walking Dead über alles liebe, kommt auch er nicht an Max Brooks’ ultimative Zombie-Bibel World War Z heran.

“Ein Film, der zufällig den gleichen Namen hat”

World War Z bekam vor nun zwei Jahren eine Verfilmung (Review), die so gut wie gar nichts mit der Vorlage zu tun hatte. Die Produktion des Films war eine einzige Katastrophe. So begann man zu drehen, ohne dass das Drehbuch ein Ende hatte. Schlussendlich konnten die Aushilfs-Drehbuchautoren Damon Lindelof und Drew Goddard den Film retten, Regisseur Marc Forster scheint trotz des finanziellen Erfolges des Films gebrandmarkt zu ein.

Inhaltlich enttäuscht der Film auch nicht wirklich. Er hat eben nur äußerst wenig mit dem Buch zu tun, das die Apokalypse aus allen Blickwinkeln beleuchtet. So sagte Brooks selbst, dass es sich um einen äußerst ansprechenden Thriller handle, der aber nur zufällig den gleichen Namen wie das Buch hat. Während Brooks im Buch nämlich ein UN-Mitarbeiter ist, der nach dem Kriegsende herumreist, um Überlebende zu interviewen, mimt Brad Pitt den entschlossenen globetrottenden Superhelden, der tapfer ein Gegenmittel findet und die Welt vorerst rettet. Vorerst, weil ein zweiter Teil in Arbeit ist.

Das ist aufregend. Aber all das hat absolut nichts mit World War Z zu tun. Und das ärgert mich ein wenig, denn der Stoff an sich ist nach wie vor fantastisch. Das Buch hat nämlich den Untertitel An Oral History of the Zombie War und erzählt vom Krieg in der Vergangenheit. Max Brooks hat ranghohe Offizielle für die UN interviewt, die für die Nachwelt aufzeichnen will, wie die Zombies schlussendlich besiegt und das Ende der Menschheit abgewendet wurde.

Postapokalypse im Interview

Während seiner Weltreise interviewte er jedoch auch Durchschnittsbürger mit interessanten Schicksalen, die einen Einblick in den Ablauf des Kriegs bieten können. Sein Blick auf die Zombie-Apokalypse sieht daher eine durch und durch menschliche Geschichte. Gore gibt es so gut wie keinen, es geht um die menschlichen Schicksale und zu welchen Schritten Familien, Regierungen und Militärs bereit waren, um zu überleben.

Die Erzählung der Geschichte ist in der Form des Interviews gehalten. Brooks versieht einige Kernmomente mit weiteren Anweisungen, überlässt seinen Interviewpartnern jedoch größtenteils die Bühne. Durch zahlreiche Kapitel ergibt sich so langsam aber sicher ein Bild der Apokalypse globaler Ausmaße, die schleichend voranschritt und die Menschen dann doch völlig überraschte. So erwachen die Toten nicht plötzlich überall wieder zu Leben. Stattdessen infiziert ein nie näher genanntes Virus zunächst den Patient Zero in einer Provinz Chinas.

China versucht die Gefahr mit brutalster Gewalt zu unterdrücken und durch die vehemente Zensur werden die Ausmaße totgeschwiegen. Trotz radikalen Maßnahmen kann die schleichende Ausbreitung jedoch nicht gestoppt werden. Schon bald stehen Massen an Untoten in Indien, Pakistan und Südostasien. Flüchtlinge versuchen sich mit Hilfe von Schleppern in den Westen zu retten, der sich abgeschottet hat und versucht, die Flüchtlingsproblematik zu ignorieren. Zunächst gibt es ein paar Fälle von kranken, infizierten Menschen an Flughäfen. Doch schon bald ist die Gefahr nicht mehr zu ignorieren. Mitten in Amerika kommen die Untoten plötzlich durch den Garten ins Wohnzimmer geschlurft und die Apokalypse ist nicht mehr zu ignorieren: Die “Große Panik” beginnt. (weiterlesen…)

Brad Pitt Action Figure Wolrd War Z (1)

A lot of people enjoyed this on twitter, so I figured I might as well write a post about it on the blog: Apparently, Brad Pitt didn’t sell his likeness to toymaker Jazwares which explains this hilariously bad World War Z action figure that is actually being sold in stores. I must know because I just bought one… I just had to. (I wish I was kidding.) That thing around his neck is a scarf, by the way. It’s essential though. Brad Pitt can’t save the world without his scarf.

Imagine how much better World War Z could’ve been if Pitt had sported his Fight Club haircut. His haircut was the movie’s biggest plothole. Suspension of disbelief is a tricky thing. Zombies? No problem. UN investigator, part-time scarf model Brad Pitt? Nope.

Brad Pitt Action Figure Wolrd War Z (3)Brad Pitt Action Figure Wolrd War Z (2)

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World War Z (Review) bekommt ein Sequel und Juan Antonio Bayona wird die Regie übernehmen. Das ist eine perfekte Wahl. Bayona hat mit The Orphanage bewiesen, dass er ein Gespür für die gruseligen Aspekte hat, die im ersten Teil des Zombie-Thrillers viel zu kurz kamen. Und mit The Impossible konnte er im letzten Jahr auch mit großem Spektakel überzeugen. Über die Geschichte ist noch nicht viel bekannt, aber man kann ja hoffen, dass sie vielleicht jetzt mal ein wenig mehr vom Buch umsetzen… Yeah… *seufz* (via)

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Der PewCast ist zurück aus der langen Sommerpause. Andere Projekte wie Uniabschluss, der Heisencast oder allgemeine Lethargie verschoben den eigentlich für Juni geplanten World War Z Podcast mit René um ganze sechs Monate. Jetzt wird mir gerade bewusst, dass das ein halbes Jahr ist und dass somit “Sommerpause” nicht mehr wirklich passt, aber ich lasse das jetzt so stehen. Das passt auch gut in die kleine Neuaufstellung fürs Podcastjubiläum. Weniger Planung, weniger Schneiden, dafür mehr Ecken und Kanten und eine lockere Stimmung. Dazu passte niemand besser als der zertifizierte Zombieexperte René Walter mit dem ich jetzt endlich Max Brooks’ Zombie-Roman World War Z besprach, über das wir uns fürchterlich uneins waren, und die Adaption von Marc Forster mit Brad Pitt, den wir eigentlich beide sehr durfte fanden. Man findet uns auch immer noch auf iTunes und wenn ihr wollt, könnt ihr uns dort oder hier unter dem Post einen Kommentar hinterlassen.

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast010.mp3 (24 MB)
Soundcloud: PewCast 010: World War Z
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

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via Digitale Leinwand

Was habe ich mich hier lange und breit darüber aufgeregt, wie Brad Pitts Plan B und Marc Forster das letzte Stück Ehre des Zombiegenres in den Dreck ziehen – und dann sah ich den Film. Kann man Marketing eigentlich als Fail abstempeln, selbst wenn der Film ein Kassenerfolg wird? Ich glaube ja, denn der ganze Bad Buzz der Produktion hätte sich bei einem doch eher überdurchschnittlich guten Sommerblockbuster auch auf die Trailerübertragen müssen und genau dort verfehlten Paramount und Plan B natürlich das Ziel mit gehörigem Abstand. Man sah Zombiewellen und Pyramiden und da wurde vielen Leuten schnell schlecht.

Im fertigen Film sah das am Ende nicht viel anders aus, wurde dafür aber dann mit einer gehörigen Portion zombie science erklärt und mythologisiert. Visuell sah es ja ohnehin schon immer recht merkwürdig und ungewöhnlich aus, aber dass dahinter einiges an CGI-Experise steckt, merkte man bereits den Trailern an. Die VFX-Schmiede MPC steckt dahinter und ihr kleines Featurette für WIRED schaut schon sehr nett aus.

World War Z: Letzte Gedanken

26 Jun, 2013 · Sascha · Featured,Film · Comments

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World War Z. World War Z. World War Z. World War Z. World War Z. Meine Freunde können es nicht mehr hören, meine Freundin nicht mehr und wohl auch mein Twitterfeed. Rants über Rants, viel Kopfschütteln und trotzdem lässt mich das nicht los. World War Z. Heute Abend, in ein paar Stunden, werd ich dann endlich Brad Pitts Marc Forsters Adaption von Max Brooks’ Zombiebibel lesen und wahrscheinlich unglaublich enttäuscht und zugleich überrascht sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es trotz all dem Stress und den vielen Beschwerden kaum jemanden in der deutschen Blogosphäre gibt, der sich so auf den Film freut. Nicht umsonst war es mein Most Anticipated Film of 2013.

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Ein neues Featurette zeigt uns ein paar neue Bilder aus dem kommenden Desaster World War Z mit Brad Pitt. Ich hatte heute Nacht einen Traum, ich wäre der Hauptdarsteller in der Adaption und der war besser als alle Promo, die ich bisher gesehen habe. Erst kürzlich habe ich wieder Bluthochdruck bekommen als Pitt erklärt hat, wieso es denn jetzt rennende Zombiewellen statt gutem Romero-Shit gibt:

The book focused on slow zombies. We chose to be more dynamic in that we wanted to base all of this on science. So it’s ‘What if we had them move like ants? Or a swarm of bees? Or birds or a school of fish that’s being chased?’ One of the first [questions] we asked was how to portray the zombies and how to do it differently because it’s been done so many times and been done pretty damn well.

Ja, dann geh doch so einen Film machen und lass World War Z in Ruhe. Schrecklich, diese ganze Angelegenheit. Wenn man jedoch davon absieht, dass der Film nichts mit dem Buch zu tun hat, soll er laut einigen Bloggern, die bereits Teile des Films bei einem Event sehen durften, ganz in Ordnung sein. Ab dem 27. Juni können wir uns in den Kinos davon selbst überzeugen.