The Lego Movie - PewPewPew

Super schickes Video-Essay von Vox über Brikfilms, Fanfilme generell und die Entstehung des Stop-Motion-Looks von The LEGO Movie.

When you watch installments of the Warner Bros. line of Lego movies, it’s hard not to be struck by how realistic the animation is. It isn’t quite traditional stop motion — but it sure looks as if it could be. That’s largely thanks to the work of the animators at Animal Logic, a Sydney-based visual effects studio that has worked on The Lego Movie, The Lego Batman Movie, and the upcoming The Lego Ninjago Movie. Powered by live action filming techniques and a close attention to detail, the studio has helped reinvent what Lego animations can look like. But they owe a lot of that aesthetic to the influence of fan films.

Since the early 1970s, enthusiasts have made home movies with their own Lego sets. They’re called Brickfilms — and they’ve grown into a sizable community producing great movies and helping many young animators get their start. The Lego Movie animators learned from what made those home movies so good by embracing the limitations of the medium, and creating a world that anyone could could rebuild at home.

Honest Trailers – The LEGO Movie

03 Feb, 2015 · Sascha · Film · Comments

Everything’s a product! This is all a ploy to sell kids more and more! Pricey plastic products!

Everything is not awesome.

How THE LEGO MOVIE Should Have Ended

01 May, 2014 · Sascha · Film · Comments

Super Folge der HISHE-Leute, die für THE LEGO MOVIE ihren regulären Stil verlassen und ihr persönliches Wunschende mit offiziellen Figuren und Modellen aus dem Film in Stop-Motion verfilmen, inklusive einer Batadaption von “Everything is Awesome”.

THE LEGO MOVIE Review

09 Apr, 2014 · Sascha · Featured,Film,Review · Comments

©Warner Bros.

©Warner Bros.

USA 2014
Regie: Phil Lord & Christopher Miller
Drehbuch: Phil Lord & Christopher Miller
Darsteller: Chris Pratt, Elizabeth Banks, Morgan Freeman, Will Arnett, Liam Neeson, Will Ferrell
Länge: 100 Minuten

Ein kurzer Blick in die Kinogeschichte verdeutlicht die enormen Gefahren, die man mit der Verfilmung der LEGO Steine umschifft hat. Zunächst einmal wären da die schrecklich lieblosen Verfilmungen der Hasbro Produkte. Weiterhin gilt es den großen See aus lieblosen und uninspirierten Animationsfilmen zu umschiffen, den LEGO bereits selbst mit unzähligen B-Produktionen gefüllt hat. Und schlussendlich ist der Film, wenn man ihn von allem Charme und kreativem Spiel befreit, ein 100-minütiger Werbefilm für ein Produkt. Obgleich der Nostalgie und dem Charme der Bausteine, würde dies schnell kapitalismuskritische Rufe hervorbringen. Ironischerweise sollte sich später das Gegenteil in die Tat umsetzen.

Dass Phil Lord und Chris Miller also am Ende so erfolgreich waren, ist erfreulich, war aber irgendwo abzusehen. Das kreative Duo ist spätestens nach dem großen Erfolg dieser Verfilmung das Go-To-Team für charmante und selbstironische Wiederbelebungen von totgeglaubten oder schwer zugänglichen Projekten. Nicht ohnehin waren sie jetzt das Wunschteam des Studios für Ghostbusters 3. Nach ihrem Animationshit Cloudy With A Chance of Meatballs gelang ihnen mit 21 Jump Street die Comedy-Überraschung des Jahres 2012, nachdem sie bereits mit ihrer Serie Clone High Kultstatus erreicht hatten. Dass mit The LEGO Movie die kurze Karriere dieser kreativen Zusammenarbeit nun ihre Krone aufgesetzt bekommt, war also abzusehen – und ist dennoch überraschend. Die Analyse eines Geniestreichs.

Brave New Lego

In unserer postmodernen Welt normal zu sein, ist fast unmöglich. Doch Emmet hat es geschafft. Emmet ist normal und sehr froh damit, zumindest oberflächlich. Dabei tut er alles, was die Regierung anordnet. Er kennt seinen Platz und geht genau nach Plan vor. Er macht Frühsport, rasiert sich, kauft überteuerten Kaffee und schaut die unlustige und monotone Sitcom (gleichzeitig auch die einzige Fernsehunterhaltung) Where Are My Pants, in der Folge um Folge die titelgebende Frage gestellt, aber nie gelöst wird. Und natürlich singt und summt er die allgegenwärtige und völlig enervierende Pop-Hymne Everything is Awesome, während in Wahrheit aber natürlich nicht alles awesome ist. Emmet ist in Wahrheit tief traurig, er findet keinen Anschluss bei seinen Bauarbeiterkollegen.

Auch die Welt an sich erfährt einen dystopischen Anstrich. Der geniale Song des Trailers dient schlussendlich nur dem Zusammenhalt dieser Welt und dem stetigen Fortschritt der Baupläne der Regierung. Eine Abweichung des Plans oder kreative Eigenansätze scheinen verboten. Doch Emmets Schicksal soll sich dramatisch ändern als er der Rebellin Wyldstyle begegnet, die von einer Verschwörung vom Präsidenten Business berichtet. Diese kann nur noch von Emmet selbst verhindert werden, denn er ist der Besondere. Mehr braucht Emmet gar nicht mehr zu hören, es ist bereits um ihn geschehen. Blind vor Liebe folgt er Wyldstyle auf ein Abenteuer durch das LEGO Universum, trifft auf auf Batman und stolpert von einem Missgeschick ins nächste.

Sieg in zwei Zügen

Lord und Miller schaffen es auf ihrer hyperaktiven Reise vor allem durch den Look ihrer LEGO-Welt zu überzeugen. Die Animation, trotz ihrer fotorealistischen Bilder aus dem Computer, schafft es die erhoffte Stop-Motion-Ästhetik vieler Amateur- und Fanfilmchen zu emulieren, dabei jedoch einen distinktiven Charakter zu entwickeln, der diese Welt greifbar macht. Mit verantwortlich für diese schicken Animationen ist Regisseur und Cutter Chris McKay, bekannt für Robot Chicken, der außerdem das nun unausweichliche Sequel des LEGO Films übernehmen wird. Doch nicht nur die Animationen erwecken diese kunterbunte Welt zum Leben, auch die obsessive Detailverliebtheit wird von Fans für Fans zelebriert. Angefangen bei Interpretationen von Elementen im LEGO-Universum bis hin zu zwei leicht verrückten Steinen an einer Bettkonstruktion, die den DIY-Baucharakter des Spielzeugs simulieren sollen, wird das Fanherz wohlig umsorgt. Ebenso gibt es mit dem kaputten Astronautenhelm Referenzen an die kultige Geschichte der Bausteine. (weiterlesen…)

The-Lego-Movie-Logo

Zum morgigen Kinostart von The Lego Movie verlose ich 2 x 2 Freikarten. Ein Kommentar unter dem Artikel reicht zur Teilnahme aus, bitte benutzt eine gültige Email-Adresse. Die Aktion endet morgen um Mitternacht. Everything is awesome!

Update: Random.org hat 18zehn und Besserwisser als Gewinner ermittelt. Herzlichen Glückwunsch!

Das Pew zum Sonntag IV

16 Mar, 2014 · Sascha · Pew zum Sonntag · Comments

Hier der schicke TED Talk von Regisseur und Drehbuchautor Phil Lord (The LEGO Movie, 21 Jump Street, Cloudy with a Chance of Meatballs) zum Thema Story Innovation, das er anhand seiner bisherigen Filme erläutert. Wirklich spannend und vor allem auch auf einer menschlichen Ebene unterhaltend, da Lord ein unglaublich energischer und lustiger Typ zu sein scheint. Ich kann sofort verstehen, wieso er mit seinen Story Pitches u.a. den Lego Film machen durfte. via IndieWire