PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Peter Jackson, der arme Mann

24 Oct, 2010 · Sascha · Film · Comments

Ja, das ist Peter Jackson. Der arme Mann. Der ist sowas von fertig. Nach jahrelangem Stress und der Finanzierung und hier und da hat der Mann endlich sein grünes Licht bekommen um The Hobbit drehen zu dürfen und schaut ihn euch an. Der kann jetzt schon nicht mehr. Wer sich das als Video antun möchte, wovon ich abrate, in dem Jackson mehrmals die Wut und Tränen unterdrückt, will ihn am Ende nur noch in den Arm nehmen und in den Schlaf wiegen. Und der Arme hat nicht einmal damit angefangen sein Mammutprojekt in Form von zwei epischen Filmen hintereinander zu drehen. Ich glaube inzwischen, dass del Toro das Projekt aus Angst um seine eigene Gesundheit verlassen hat. Traurig, traurig.

/Film hat das ganze Drama um MGM, Gewerkschaften usw. sehr gut zusammengefasst.

Saarland is’ schweingail!

22 Oct, 2010 · Sascha · Alles sonst so · Comments

Einige Leser wissen das, andere wiederum nicht: Ich studiere in Trier, jedoch gebürtiger und noch wohnhafter Saarländer. Daran habe ich auch nichts vor zu ändern in der nahen Zukunft. Und bitte versteht mich nicht falsch, das ist kein Schwenkerpatriotismus. Ich mag es einfach hier – eben nicht unbedingt wegen dem angeblich so tollen Karlsberg UrPils oder bereits genannten Schwenker und schon gar nicht wegen dem 1. FC Saarbrücken, sondern weil es einfach die Heimat ist. Simple as that.
In Trier, jedoch, mutiere ich des Öfteren zu einem grillschwenkenden, urpilstrinkenden FC-Fan; oder so will es der dort vorherrschende Stereotyp. Besonders natürlich der Dialekt wird gemobbt – und das nicht nur von den dort anzutreffenden “Pälzern” oder den uns ein wenig freundlich gesinnteren Mosellä ndern, sondern auch von den englischen Lektoren!

So kam mir schon zu Ohren, dass die dort lebenden Studenten ja keine Probleme mit der Aussprache hätten, jedoch “people from the saarland” Schwierigkeiten haben könnten.
Heute war eine Prüfungsvorbereitung an der Uni, wo auch ein Dozent vorsprach. Sprachliches Niveau sollte in der Prüfung an den Tag gelegt werden, darunter auf natürlich die Vermeidung von Dialekt. Darauf folgte natürlich ein Zwinkern und der inzwischen anscheinend obligatorische Satz, dass doch auch die Studenten aus dem Saarland dies beachten möchten. Ich entziehe mich dieser institutionellen Mobberei durch mein neutrales Auftreten, spreche zumeist Hochdeutsch. Jedoch komtempliere ich die Möglichkeit und die Konsequenzen, die ein Dialekt, ähnlich dem des Mannes im Video, in der Prüfung zur Folge hätte.

Wenn ich merke, dass das nichts wird in der mündlichen Prüfung, dann, leck misch am Orsch, geh’ mit schweinegeilem Stil von der Bühne.

A Song about Quarks

21 Oct, 2010 · Sascha · Musik,Wissenschaft · Comments

Hank Green macht Musik über wissenschaftliche Begebenheiten und Theorien.

Auch sehenswert ist sein Video über das Fermi Paradox, das sich mit dem Problem auseinander setzt, dass die Wahrscheinlich der Existenz von Außerirdischen so hoch ist, wir sie jedoch trotzdem nicht hören. Awesome. Songs for Nerds!

Ich muss gestehen, dass Assassin’s Creed eins meiner Lieblingsspiele in den letzten Jahre war. So repetitiv das Gameplay auch war, die Story war einfach zu fresh und zu geeky als dass sie unbemerkt an mir vorbeigehen könnte. Besonders die Andeutungen in den E-Mails nach dem Ende des ersten Teils, die solche genialen Sachen wie das Tunguska Event involvierten, hatten es mir angetan und bereits damals wusste ich, dass dieses Universum einiges mehr zu bieten hat. AC2 hat mich in dieser Annahme bestätigt. In letzter Zeit ging mir jedoch die Fokussierung auf den AC2 Protanogisten “Ezio” auf die Nerven, da doch eigentlich nur Desmond in der Zukunft der eigentlich Held der Geschichte ist und hoffentlich in Teil 3 die modernen Wolkenkratzer unsicher macht (Hey, man darf ja wohl noch träumen!). Daher bin ich froh, dass sich der gar nicht mal so schlecht aussehende Trailer zum AC Comic auf eine ganz andere Story konzentriert.

Das wird sicherlich gut in meinem Regal aussehen!

WoW: Cataclysm

20 Oct, 2010 · Sascha · Games · Comments

Wenn auch immer mich jemand fragt: “Sascha, hast du bisher World of Warcraft gespielt?”, antworte ich stets mit einem Lächeln auf den Lippen “Aber nein!”. Was auch eigentlich stimmt; bis auf 11 dunkle Tage zwischen Weihnachten und Ferienende im jungen Januar 2007 – und das nicht einmal bewusst! Mein bester Freund hatte eine dieser Freundeseinladungen dabei, die ich nutzen sollte, weil “das Spiel so Bombe is’!”.
Nunja, ich habe einmal World of Warcraft gespielt, technisch gesehen. Doch so wie ich das sehe, spielt man World of Warcraft erst richtig, wenn man sich dazu verpflichtet hat. Nein, nicht in der monetären Abonnementhinsicht, sondern auf der psychischen Ebene. Auch wenn WoW mich grafisch, gameplaytechnisch und auch so thematisch sowas von überhaupt nicht ansprach und auch immer noch nicht anspricht, war es doch primär folgender Grund, dass ich WoW bis heute nicht spiele: Nach einer gewissen Zeit im Spiel muss man Zeit investieren, und damit meine ich so richtig. Man muss stundenlang suchen, sammeln und questen nur um sich seine Sachen und sein Skillset zusammenzusuchen um überhaupt einmal ernsthaft in der Gruppe Spaß haben zu können, so im großen Stil. Und für diese Art von Verpflichtung ist mir meine Zeit einfach zu schade. Dann schau ich lieber YouTube Videos . Aber hey! Die Trailer schauen immer Bombe aus:

Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein echter Nerd sich niemals selbst als “Nerd” bezeichnen würde, man ohnehin erst ein echter Fan von etwas ist, wenn man einmal dafür dumm angemacht/gemobbt wurde (und Fan blieb) und auch wenn mir der ganze Nerdchic-trend und Tussis, die plötzlich mit Nerdbrillen auf Parties rumlaufen und das total cool finde – in Wahrheit aber alles nerdige als uncool betrachten -, ziemlich auf den Sack gehen, stimme ich mit dem Rest von Peggs Aussage überein.

Danny Boyle dreht 28 Months(?) Later

12 Oct, 2010 · Sascha · Film · Comments

Erst gestern, auf der Frankfurter Buchmesse, sagte ich in einem Gespräch mit meinem Freund Dave beiläufig, dass ohne Danny Boyles 28 Days Later die ganze Zombierenaissance gar nicht existieren würde, was ich für eine sehr berechtigte Aussage halte. Boyle hat Zombies in einem gewissen Sinn reformiert, sie neu definiert in unserer globalisierten, sich immer schneller drehenden Welt. In der Frage, ob sie rennen oder nicht, bin ich eindeutig ein Fan ersterer Gruppe. Und in einer Zeit in der der angebliche Genreheld George Romero Zombies jeglichen Touch und ohne schon immer wenig vorhandenes Feeling für das Genre verloren hat und Zombies auf Pferden in Survival of the Dead auf die Leinwand projizieren lässt, bin ich doch lieber ein Fan von Boyles Interpretation.

Daher freue ich mir einen Riiiiiesenast, dass Boyle wahrscheinlich den dritten Teil des Franchises wieder selbst drehen und nicht nur produzieren wird. Boyle sagte 2007 (nach 28 Months Later sich als erfolgreich herausstellte) folgendes:

I’ve got an idea for it. I didn’t think I would have, because I didn’t want to do the second one. It’s to do with Russia actually. It’s to do with that part of the world. NOT FRANCE. The second film hints that it gets to France eventually, and wipes out the French. But this third idea is actually more to do with Russia, but that’s actually all I can say. I don’t know whether it will happen.

Und nach den fantastischen Bildern aus Sunshine und 127 Hours kann ich nur erahnen, was ein Fest das für Zombie- und ohnehin Filmfreunde werden kann. Daher: Wooohooo!