PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Dumme Ideen

29 Aug, 2009 · Sascha · Alles sonst so · Comments

Anstatt heute einen Post über die Lächerlichkeit von den 2012-Postern, die wiederum so lächerlich, dass sie megageil sind, zu posten, mache ich etwas lächerliches, nein, sogar etwas dummes: Ich gehe morgen Wildwasserrafting machen, 5 Stunden lang, Ich. Ja, Ich! Ich, der nicht gerade wirklich für sowas gemacht wurde und wahrscheinlich kurz davor sein wird mehrere Male die ganze Gruppe in Lebensgefahr zu bringen, wird morgen den Heldentod sterben oder etwas getan habe, auf das die Welt in 100 Jahren stolz zurückblicken wird.

Anyway, wollte nur für die zwei, drei Seelen die hier mitlesen schreiben, wieso ich die nächsten 2 Tage lang nichts posten werde.

May the force be with me (Bitte meiner Mama sage, das soll auf meinen Grabstein, falls ich ertrinke).

Ich mag Michael Cera.

Obwohl ich das inzwischen revidieren muss. Seine Rolle in “Arrested Development” ist legendär und machte ihn berühmt, die Rolle in “Superbad” machte ihn weltweit bekannt. Die Rolle in “Juno” verhalf ihm schließlich in die höchste Region des Films vorzustoßen und neben Größen wie Jack Black in “Year One” zu spielen und außerdem in “Nick and Nora’s Infinite Playlist” und “Paper Heart” zu glänzen. Und das meine ich durchaus ernst, das mit dem “Glänzen”. Michael Cera glänzt in der Rolle des nerdigen, schüchternen, eigentlich recht hübschen jungen Mannes, der zu intelligent für seine Altersgruppe ist. Diese Rolle verliebt sich dann immer in ein scheinbar unerreichbares Mädchen und daraus entsteht dann der Witz.
Das hat bis jetzt eigentlich immer recht gut funktioniert. Bis zu dem unglaublich schlechten “Year One”, der auf Grund vieler Probleme scheiterte, aber auch vor allem auf Grund der eindimensionalen Charaktere. Allen voran, Michael Cera, der immer die ein und selbe Rolle spielt, die er kann, aber es wird langweilig. Dies könnte sich nun hoffentlich ändern, zumindestens mal zur Hälfte. Im Prinzip ist in dem Klassiker “Youth in Revolt” nichts großartig anders. Michael Cera spielt Michael Cera, der sich in ein Mädchen verliebt und es nicht kriegt. Bummer! Anstatt, dass der Film nun endet, denkt sich Michael Cera einen draufgängerischen Arsch aus, so auf eine “Tyler Durden/Fight Club”-Art.
Der Trailer verspricht einen Wechsel, den Ceras Filmographie wirklich nötig hat.

2012 und Zombieland – Trailer

27 Aug, 2009 · Sascha · Film · Comments

Der neue japanische Trailer für Emmerichs 2012 ist gut und ich bin aufgeregt und freue mich auf den Film, mehr als ich sollte. Daher kann ich Peter Sciretta von Slashfilm vollkommen verstehen, wenn er schreibt:

To be honest with you, I’m more excited for this film than I should be. Yes, I’m not expecting a great movie, or even a good story, but the sequence we saw at Comic-Con with a limo outrunning an earthquake was so ridiculous, yet fun in all the ways that Transformers 2 should have been, but wasn’t.

Hier der Trailer mit vielen neuen, tollen Szenen. Apokalypsenporn FOR TEH WIN!

Im Gegensatz dazu steht Zombieland, an das ich hohe Erwartungen habe, die wahrscheinlich auch erfüllt werden. Der durch den Ausfall von Shutter Island freigewordene 2. Oktober ist nun das Startdatum und der Trailer macht Lust auf mehr. Ebenfalls sehr viele neue und tolle Szenen dabei. Shaun of the Dead, zieh dich warm an!

The Killers – Spaceman

26 Aug, 2009 · Sascha · Musik · Comments

Ich mag The Killers seit ihrem ersten Album, der ersten Single, dem ersten Mal hören. Sicherlich, The Killers polarisieren ihre Hörerschaft, einige finden jeden Song toll, andere finden die Songs redundant. Ich zähle mich irgendwo in der Mitte ein, Fan hin oder her, mit manchen Songs kann ich absolut nichts anfangen.
Jedoch ist das Album Day & Age, letztes Jahr released, ein wenig anders.

Erstmal hab ich mir das Album wirklich gekauft und nicht nur einzelne Singles und habe es nicht bereut. Jedes einzelne dieser Lieder finde ich super!
Wieso poste ich das hier jetzt? Ich habe das Album schon länger nicht mehr gehört und habe es gestern mal einfach wieder ins Auto gepackt und reingehört. Ich will mir einfach nur nochmal das geilste Lied von der Platte ins Blog reinhauen mit dem WTF-tigsten Video des letzten Jahres.

Beim Recherchieren ist mir gerade eine Zusammenarbeit der Killers mit UNICEF und MTV EXIT aufgefallen zu dem stärksten Song von Day & Age: Good Night, Travel Well.
Super Kurzfilm!

15-Minuten Avatar Featurette: Review

23 Aug, 2009 · Sascha · Film · Comments

Knapp 10 Jahre hat sich James Cameron Zeit gelassen um nach seinem Monster-Erfolgsfilm für die Ewigkeit, Titanic, seinen nächsten Film auf die Kinoleinwand zu bringen: Avatar.
Und nun ist es soweit. Die ersten bewegten Bilder werden in hochauflösenden 3D-Effekten den Filmjüngern und Anhänger des Mediums Kino in ihrer heiligen Kappelle auf die Augen geschossen. Doch was sagen die ersten 15 Minuten Avatar eigentlich? Und in welcher Lautstärke sagen sie diese Botschaft?

Die Botschaft beginnt recht unspektakulär. Schwere Militärstiefel laufen durch das Bild. In einer Militärbasis erzählt ein dreifach vernarbter Offizier von der Mission auf dem Planeten Pandora und was die Freiwilligen bzw. Auserwählten erwartet. Ein kurz rasierter Mann im Rollstuhl (Jake Sully: unser Hauptdarsteller gespielt von Sam Worthington) nähert sich dem Geschehen und lauscht den Worten des Offiziers.

In der nächsten Szene zeigt uns James Cameron wie der Transfer von dem menschlichen Körper in den Avatar vor sich geht. Sigourney Weaver hat hier ihren ersten Auftritt als Dr. Grace Augustine. Dr. Max Patel (Dileep Rao, bekannt aus Drag Me To Hell) arbeitet in faszinierender “Minority Report”-Manier an den medizinischen Armaturen. Die Informationen werden auf berührbaren Holographien dargestellt, die auch in tragbaren Mini-Holographien zwischen den verschiedenen Maschinen hin und her getragen werden. Jetzt wird’s aufregend. Jake wird fast widerwillig von Dr. Augustine in eine sonnenbankähnliche Maschine gesteckt und der Transfer beginnt.

Jake Sully wacht in seinem Avatar Körper auf und macht seine ersten Bewegungen und Schritte. Holprige Schritte.

Jetzt wird es interessant. Jake Sully und Dr. Augustine erkunden in ihren Avataren Pandora und treffen auf einheimische Tiere. Jake legt sich mit den Tieren an und es beginnt eine aufregende Verfolgungsjagd zwischen Jake und dem Raubtier.
Hier werden die ersten Wahrheiten über die Effekte und die 3D-Qualität offenbart. Cameron hat die 3D-Welt bewusst in die Mitte gelegt, so dass wenig direkt vor den eigenen Augen oder über den Köpfen der Zuschauer stattfindet. Dies nimmt einiges von dem Drive der Action-Szenen raus, die aber ansonsten berauschend inszeniert sind.

Auch die zwei darauffolgenden Ausschnitte spielen in der Natur des Planeten Pandora. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung zwischen Jakes Avatar und den Eingeborenen. Diese blauen Kindermonster zeugen von herzlich wenig Kreativität und sehen einfach nur wie übergroße blaue Menschen aus – schade. Hier hätte man sich wirklich ein wenig mehr Einfallsreichtum gewünscht.
Die jedoch Animationen sehen eindrucksvoll aus. Man kann sehen wie genau und detailreich gearbeitet wurde. James Cameron und das Postproduction Team haben einen deutlichen Sprung in der Animationstechnik gemacht. Einen deutlichen Sprung ins Nichts.
Trotz der bunten und magischen Welt von Pandora lässt sich das Gefühl von Künstlichkeit nicht leugnen. Dies wird insbesondere bemerkbar, wenn echte Menschen mit den Avataren und der Welt der Pandora gemischt werden. Die Unterschiede sind unverkennbar.
Trotz all der Kritik verspricht der Film viel und man muss abwarten wie das Endergebnis aussehen wird. Ein Blockbuster wird es wohl allemal werden. Wird Avatar das das Kino revolutionierende Erlebnis, wie seit Jahren vermutet? Oder einfach nur ein Film an dem man sich erinnern wird? Oder nicht einmal das?
Die Antworten darauf bekommen wir am 17. Dezember.

Review by @FunkyDave

Inception – Trailer

23 Aug, 2009 · Sascha · Film · Comments

Christopher Nolans neuer Film, nach nahezu perfekten Sachen wie The Dark Knight oder The Prestige (ganz zu schweigen von Memento), hat nun auch einen Teaser-Trailer.

Neben DiCaprio, verstehe nicht wieso nur er hier herausstechen soll, wird der Film neben dem genialen Regisseur vor allem einen brillianten Cast haben in dem unter anderem Ellen Page oder Joseph Gordon-Levitt haben. Hier mal das gute Stück.

Take it away.

1. Transformersmukke?!?
2. WTF?!
3. Nein, ernsthaft: WTF?!

Untitled 2

23 Aug, 2009 · Sascha · Alles sonst so · Comments

O_O

Ich mag Michael Moore ja sehr. Man darf ihn sicherlich, wie alles in dieser Welt übrigens, liebe Kritiker, nicht immer zu 100% Ernst nehmen. Man muss seine Ansichten kritisch hinterfragen. Sicherlich, er präsentiert seine Punkte manchmal mit genau derselben subtilen Propaganda, die er seinen Gegnern unterstellt, jedoch ist es bei Moore anders. Moore ist, selbst wenn man all die falschen Fakten und Methoden beiseite lässt, ein tiefehrlicher Kerl, den man mag. Warum mag ich ihn? Nun, der Mann spricht die Wahrheit. Man kann ihm alles unterstellen, wobei so manches mit Sicherheit zutrifft und seinen Argumenten die Luft rausnimmt, jedoch muss man als vernünftiger Mensch sagen, dass er auf der richtigen Seite ist. Er spricht heftige Probleme an und alleine schon deshalb, sind seine Filme wichtig.
Daher hier der Trailer zu “Capitalism – A Love Story”, zynisch als typischer Date-Movie beschrieben. Der Film dreht sich um den Bailout und die Wirtschaftskrise. Dieses Mal kann man echt wenig falsch machen, Herr Moore. Da dies seine letzte Dokumentation sein wird, hoffen wir mal auf einen brillianten Abschluss der Quadrilogie!