PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

The Walking Dead Trailer feiern seit nun 8 Jahren ihre Premiere auf der San Diego Comic-Con und gehörten lange Zeit zu meinen Highlights dieses Nerdwochenendes. Heute fürchte ich die Uploads von AMC eher. Obwohl ich mit der enttäuschenden Qualität von AMCs The Walking Dead Adaption meinen Frieden geschlossen habe, hätte mich der neue Trailer zur achten Staffel fast erwischt. Ja, ich gebe es offen und ehrlich zu, die erste Hälfte dieser Vorschau ist grandios. Die musikalische Untermalung vermischt mit den ästhetisch anspruchsvollen Kameraeinstellungen erzeugt eine anspruchsvolle Show, die nicht existiert.

Und bereits im Trailer dreht der Cutter den Hebel um, denn diese Show wird es auch nie geben werden. Der brutale Kampf um die Zukunftsausrichtung der Zivilisation, in dem hunderte Extras sterben, wird untermalt mit komödiantischen Kampfeinlagen und einer Musik, die Spaß machen soll. Ich kann nur noch den Kopf schütteln. Trotzdem: Die erste Hälfte ist gut. Leider nur werden diese Einstellung in der Masse an Bullshit um sie herum untergehen.

Übrigens sehr amüsant, dass die Serie hier mit der beliebten Fantheorie spielt, in der Rick nach seiner Schusswunde im Koma liegt und sich die Serie nur zusammenträumt. In Wahrheit (Spoiler, markieren) spielt die Szene nur nach dem kommenden Zeitsprung, der nach dem All Our War einsetzt. Rick gewinnt, doch Negan überlebt und bricht seinem Widersacher das Bein. Der Anführer von Alexandria muss fortan aufgrund von Komplikationen einen Gehstock benutzen. Im Comic hat Rick die Haare komplett rasiert. (Spoilerende)

Dieser Trailer zur zweiten Staffelhälfte von Fear The Walking Deads drittem Versuch wurde ebenfalls veröffentlicht und obwohl ich die ersten Folgen in meinen Reviews lobte, habe ich relativ wenig aktuell zu diesen Bildern zu sagen. Die schwankende Qualität der Serie macht mich vorsichtig.

Luke Skywalkers Rolle in the Force Awakens war so geheim und klein, dass er nicht einmal eine Actionfigur bekam. Das ändert sich nun mit The Last Jedi und auf der San Diego Comic-Con gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf Mark Hamills neue Ebenbilder. Mit ihm erhält auch Rey eine 6″ Actionfigur. Die Skulptur an sich ist auch recht hübsch, lediglich die Größe gefällt mir nach wie vor nicht. Das würde mich nicht stören, wenn Hasbro nicht auch im Umkehrschluss weniger Detailliebe für die 3.75″ Reihe stecken würde.

Avengers: Infinity War wurde bei der großen Marvel-Party ebenfalls vorgestellt. Den Trailer gab es nur für die glücklichen Gäste in der Hall H, aber abgefilmte Versionen sind über die üblichen Quellen gut zu finden. Überraschenderweise ist die Qualität jedoch wirklich ungenießbar. Hat das Handyverbot wirklich einmal gegriffen? Wie auch immer, das Ding sehen wir noch früh genug und bis dahin müssen wir uns mit diesem hübschen Figurenposter zufriedenstellen. Absolutes Highlight sind natürlich Black Widow mit ihren neuen Haaren und Captain American mit seinen neuen Haaren im Gesicht. Chris Evans mit Bart war in Sunshine schon absolut hot und hier erwarte ich nichts anderes.


Disney

Die Popkulturhelden von Mondo waren natürlich ebenfalls anwesend und haben die größte Comic-Con des Jahres mit einer Menge Filmposter und Art Prints zelebriert. Insgesamt stechen für mich hier nur Kevin Tongs 2001 Foil (!) Variant sowie Richy Becketts Labyrinth heraus. Becketts Strich ist absolut fantastisch und sein Game of Thrones Poster bestaune ich jedes Mal in meinem Flur im vorbeigehen. Ich habe leider nur schon genug Labyrinth-Kram.

Dagegen müssen diese The Thing Badges sofort in meine Sammlung überwandern. Die wunderschönen Teile sind Promo für das kommende Infection at Outpost 31 Brettspiel.

Hasbro hat jede Menge neuer Star Wars Figuren angekündigt, eine gesamte Übersicht hat Jedi Insider, inklusive dem Rebel Fleet Trooper (mit abnehmbaren Helm!!). General Leia kriegt natürlich auch eine Figur.

Ein absolutes Highlight ist der Teaser für den neuen 6″ Mythos Obi-Wan. Die Figur basiert auf dem legendären Sideshow Collectible von vor vielen Jahren. Die Figur stellt Obi-Wan als Einsiedler auf Tatooine da, lange vor den Gerüchten um einen neuen Disney Film über Ben Kenobi, lange bevor Disney Star Wars aufkaufte. Das Ding ist riesig, großartig detailliert und streng limitiert gewesen und aktuell (gebraucht!) auf eBay für günstige 1.500€ zu kriegen.


Sideshow

Alle Sideshow Collectible Figuren für Star Wars gibt es hier, besonders den Boba Fett im Ralph McQuarrie Look finde ich ziemlich großartig.


Sideshow

Zum Schmunzeln: Robot Chicken does The Walking Dead.

Zum Aufatmen: The Walking Dead von Telltale endet endlich mit der vierten und letzten Staffel.

Zum Zuhören: Robert Kirkmans Q&A Panel auf der Comic-Con über The Walking Dead, Super Dinosaur, Invincible und Outcast. Eine Fake News Meldung ging aus dem Panel hervor, die unbedingt hier richtiggestellt werden muss. Natürlich wird der The Walking Dead Comic nicht demnächst enden. Kirkman sprach lediglich über das Ende, das er bereits mehrfach in den LetterHacks des Comics erwähnte. The Walking Dead wird noch einige Zeit laufen, Kirman weiß nur schon den Plot bis zu Ende.

Kategorie “Ein bisschen unbeholfen, aber in einer ‘Would you like to know more?’-Weise dann doch wieder ganz cool”: Ein kleines Viral zum kommenden Pacific Rim Sequel mit John Boyega.

Ich bin nicht der größte Cosplay-Fan, aber ich freue mich immer auf Adam Savages geheimes Kostüm sowie auf den Videorückblick von IGN.

Ganz groß im Kommen: Chronicle Collectibles, die die Jurassic Park Lizenz haben. Aktuell widmet man sich eher enorm detailgenauen Dinosauriermodellen sowie einem John Hammond Gehstock (den ich haben wollte, bis ich den Preis sah: 250$!), aber in der Zukunft wird auch Hot Toy ähnliche Figuren von Alan Grant und Owen Grady geben. Ich bin schwer gespannt, die Dinos sind jetzt nichts für mein Wohnzimmer, aber die Designer haben hier ganz große Arbeit geleistet.

Auch schön: Ed Harris’ Will aus Westworld.

Die Jungs von Tested haben für die Hauptdarstellerin aus Battlefront II den Helm ihrer Figur gebastelt und ihn auf der Comic-Con übergeben. Super tolle Arbeit an dem Helm und die authentische Freude der Schauspieler ist wirklich charmant.

Die Könige der Figuren sind aber immer noch die Hot Toys Exemplare, die auch 2017 absolut grandios sind. Die Teile sehen ja schon fast teilweise lebensecht aus.

Comic-Con! In der berühmt-berüchtigten Hall H des San Diego Convention Centers gab es übers Wochenende wieder viel Hype um neue Filme und Serien. Hier ein kleiner Überblick über das, was ich grundlegend interessant finde.

Fangen wir doch mit Stranger Things an. Ich habe zu der Serie ein wohl dokumentiertes, eher gespaltenes Verhältnis und will sie eigentlich mögen. Doch die leeren Referenzen und der pathologische Achtzigerjahre-Eskapismus stören mich sehr. Die zweite Staffel steht der ersten in scheinbar nichts nach. Die Kinder retten verkleidet als Ghostbusters erneut ihr Dorf und wohl auch ihre Freundin Eleven. Mir soll’s recht sein.

Es sollte mich nicht mehr überraschen, aber es ist immer wieder erstaunlich wie viel diese großen Superheldenfilme in den letzten Jahren auf den Bildschirm zaubern und wie egal mir das gleichzeitig ist. Dabei hätte ich eigentlich großes Interesse an einem ernsteren Film, der sich den existenziellen Qualen von Superhelden widmet. Das ist aber vorbei, das DCEU kann nämlich auch witzig sein. Teilweise erkennt man hier schon eine Dichotomie in der Regiearbeit, wahrscheinlich ausgelöst durch die Übernahme von Joss Whedon.

Dass der Bösewicht bisher kaum in Erscheinung tritt, wird wohl bestimmt nichts damit zu tun haben, dass interessante Aspekte bis zum Kinostart geheim gehalten werden sollen. Stattdessen fokussiert sich der Film erneut darauf, dass die Figuren zusammenfinden müssen, ihre Unterschiede überwinden und dann alle einmal draufhauen dürfen. Naja. Auf der einen Seite entspricht das dem ausdrücklichen und fairen Wunsch vieler Fanboys, die ihre Helden einmal versammelt auf der Leinwand sehen wollen. Auf der anderen Seite verspricht das eher einen flachen Film. (weiterlesen…)

Pizza Arrival

24 Jul, 2017 · Sascha · Pizza · 0 comments

Poorly Drawn Cats

23 Jul, 2017 · Sascha · Cats · 0 comments

Mit Abstand das lustigste Projekt der letzten Monate im Internet: Poorly Drawn Cats.

Wie schlimm sind Spoiler wirklich? Kann man Spoiler überhaupt kategorisieren und unterscheiden? Sollte es einen Spoiler-Knigge geben, der uns zeigt, wie man sich im Internet am besten verhält? Und wenn ja, was steht drin? Nach der letzten Podcastaufnahme ließen René und Sascha die Mikros einfach laufen und unterhielten sich lose über Spoiler. Ihr dürft gerne in den Kommentaren mitdiskutieren und einige Regeln mit uns aufstellen.

Shownotes:

Mr. Diabetes
Kleinstadtgedanken
Blogger in Dresden
Studie: Spoiler sind cool

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast-spoiler.mp3 (58MB)
Soundcloud: Wowcast Afterdark: Wie schlimm sind Spoiler?
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

Die Disney D23 Expo ist eine Fanmesse für die kommenden Filme des Mäuseunternehmens, die alle zwei Jahre stattfindet. Bei der Bandbreite und dem Aufgebot, das scheinbar von Jahr zu Jahr wächst, könnte man aber wohl bald auf einen jährlichen Rhythmus umschalten. Es gab viele Videos, Trailer und Neuigkeiten. Let’s jump right in.

Das Highlight war natürlich das jährliche Star Wars Behind-the-Scenes Video. Die bisherigen Videos, insbesondere das zu The Force Awakens, waren sehr erfolgreich und halfen einen Mythos um die Filmproduktion zu kreieren, während sich hinter den Kulissen eigentlich die Probleme häuften. Pewfreund Matthias hat auf Moviepilot eigentlich alles perfekt zusammengefasst, was man zu dem Video sagen könnte. Da ich neugierig war und bereits über ein paar Story Leaks Bescheid weiß, hat das Video für mich einen faden Beigeschmack; scheint es doch einige Gerüchte, von denen ich nicht unbedingt ein Fan bin, zu zementieren. Ich schließe weiterhin nicht aus, dass mich Rian Johnson mit The Last Jedi überraschen kann, aber ich sehe langsam rot was diese Trilogie angeht. Mal abwarten bis Dezember. (weiterlesen…)

Jack Johnson war mein Lieblingskünstler der Nullerjahre. Daran besteht kein Zweifel und mein Fandom ist im Blog wohl dokumentiert. In den letzten Jahren wurde es jedoch etwas stiller um Jack, er konzentrierte sich mehr auf Familie, soziale Projekte oder Dokumentationen. Das 2010 erschiene Album To The Sea hinterließ bei mir trotz drei/vier Knallersongs keinen bleibenden Eindruck, im Unterschied zu den früheren Alben, bei denen ich jeden Song mitsingen kann. Das kompliziert betitelte Folgealbum From Here To Now To You (bei mir im Kopf als From Here Now To You steckengeblieben) kaufte ich mir nicht einmal mehr für die Sammlung. Bis auf die wunderschöne Singleauskopplung I Got You blieb mir auch nichts im Gedächtnis.

Ich bin ein bisschen aus dem Fandom gefallen. Das möchte ich ändern. Glücklicherweise kommt am 8. September 2017 Jacks inzwischen siebtes Studioalbum auf den Markt und es trägt den umständlichen Namen All the Light Above It Too. Auch die erste Singleveröffentlichung finde ich von der Melodie jetzt nicht umwerfend und es wird kein Klassiker des Sängers werden. Dafür wurde das Video aber wieder umweltfreundlich von ihm und mit Hilfe seiner Kinder im Eigenheim gedreht. Darin kritisiert er Trump und reißt Mauer ein. Kann man machen.

Mit seiner Kritik an Trump und dem Klima-Aktivismus ist er wohl noch weit nicht am Ende, seine Leidenschaft definiert das Album viel mehr. Dem Rolling sagte er:

“This album shares what has been on my mind during the past year or so,” Johnson said of the record. “A year in which I sailed through the North Atlantic Gyre for a documentary about plastic pollution in the ocean. A year in which Trump was elected as the President of the United States. A year in which I camped, surfed, got stitches, explored, dreamed, shared time and endless conversations with my family and friends … all of which inspired these songs. I usually make sketches of the songs first then set up a time to actually record the album. This time around the original sketches became the final versions. I didn’t want to lose any of the spirit that a song has in its rawest form.”

Ich bin sehr gespannt. Der politische Jack Johnson ist in den letzten Jahren viel mehr im wahren Leben auftreten, weniger in seinen Songs. Nach der Aussage verspreche ich mir vom neuen Album sehr viel. Aktuell ist Jack auf Tour in Nordamerika. Im Jahr 2014 folgte auf den Release von To The Sea im Vorjahr eine Weltournee. Ich gehe davon aus, dass Jack auch im nächsten Jahr bei uns in Europa zu sehen sein wird. Das wäre dann genau zehn Jahre nachdem ich ihn das letzte Mal live spielen gesehen habe. Wäre geil.