PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

LEGO Breaking Bad MOC

20 Jul, 2022 · Sascha · Toys · Comments

Keine Ahnung, ob es möglich wäre, angesichts der doch schon sehr brutalen Ereignisse der Serie, aber da LEGO sowieso gerade jede Menge Serien-Sets über die Ideas-Reihe raushaut… why not?

Struttin’

20 Jul, 2022 · Sascha · Film · Comments

13 Jahre PewPewPew

02 Jul, 2022 · Sascha · Personal · Comments

Ich habe es nicht vergessen. Aber ich habe mich auch gedrückt, etwas im Voraus zu planen oder vorzuschreiben. Jetzt mache ich es dann wieder spät. Nicht zu spät, schon noch am eigentlichen Tag, aber kurz vor Schluss. Weil?

Darauf habe ich selbst keine gute Antwort. Ab und zu kommen ja hier kurze Bursts an Posts. Es gibt sie, die guten Tage. Dann lehne ich mich zufrieden zurück. Die Seite sieht geil aus, der Content ist gut kuratiert und denke mir, dass ja so gerne weitergehen kann. Ich liebe es, Sachen zu kreieren und dann zu sehen, was ich gemacht habe. Einfach das beste Gefühl. Und dennoch kriege ich seit gut 3 Jahren nicht die Kurve. Vielleicht auch länger.


An Content mangelt es jedenfalls nicht. Etliche Drafts im Backend, hunderte offene Tabs im Browser, ein Dutzend geiler Ideen. Natürlich liegt es irgendwie auch an dem PewCast, in den zu viel Zeit reinfließt. Dazu der Beruf, der dann doch trotz aller Liebe und Zufriedenheit in gewissen Stoßzeiten viel Zeit und Energie absaugt. Inzwischen würde ich sogar fast sagen, dass das Alter seinen Teil dazu beiträgt. Wenig macht mich oft glücklicher in den letzten Monaten als abends einfach mal so ab 19 Uhr für mich zu entscheiden, dass der Tag jetzt vorüber ist. Dass keine Nachtschicht eingelegt wird, nichts mehr erzwungen wird.

Das ist irgendwie alles wahr und dennoch ist ja nicht ruhig. Literally. Der PewCast ist aktiver und präsenter und erfolgreicher denn je, nach fast 10 Jahren Laufzeit und einem Relaunch/Revamp vor ein paar Jahren dazu ein totaler Erfolg. In den Stoßzeiten bei wöchentlichen Episodenbesprechungen nimmt der Podcast mir aber inzwischen zu viel Platz ein. Die Arbeit steht trotz zufriedenstellender Klickzahlen in keiner Relation zu dem mangelnden direkten Feedback.

Da sind definitiv liebe, oft private Reaktionen dabei, die mir viel bedeuten. Wenn ich mir dann aber andere, vergleichbare Produktionen und deren Erfolg anschaue, stimmt mich das schon zynisch und frustriert. Dennoch macht mir das eigentlich Podcasten auch großen Spaß und ich denke, dass der 100. PewCast auch meine Einstellung zu allem besser repräsentiert als diese paar Zeilen am Ende eines langen und heißen Sommertags.

Es liegt auch ein bisschen an den Erinnerungen und der Anxiety, die ich durch gewisse Beziehungen über den Blog geknüpft und verloren habe, an die ich unweigerlich immer denken muss, wenn ich hier bin. So viel bin ich schon bereit zuzugeben. Mich stimmt das oft alles sehr traurig und hält mich vom Bloggen fern. Was total bescheuert ist, weil das in keinem Verhältnis steht zu all den positiven Erfahrungen und schönen neuen Freundschaften, die ich durch den Blog gemacht habe.

Früher war das alles lockerer und einfacher. Dabei hat sich eigentlich nichts verändert außer mir. Ich habe immer gesagt, dass ich nie hiermit aufhören werde und das stimmt auch. Die Seite wird erst offline gehen, wenn nach meinem Tod jemand das Backend nicht mehr fixt oder die Zahlungen nicht mehr fließen. Darüber denke ich bedenklich oft nach übrigens. Insofern yay, PewPewPew forever usw. etc.

Vielleicht ist das aber auch normal und natürlich, dass es so kommt. Ich habe es bei anderen Seiten gesehen und mir immer gedacht, dass ich es mal anders mache. Und ja, aufgehört wird nicht, aber ich merke auch, dass es sich falsch anfühlt, jetzt sich mehr wieder zu versprechen oder vorzunehmen. Es kommt, oder es kommt nicht. Es ist definitiv mehr als ein Hobby, ein Teil meiner Identität, den ich nicht verlieren will. Aber Wandel ist gut und unaufhaltsam. Loslassen auch. Wenn es also für die nächsten 30 Jahre nur für ein paar Post-Bursts im Jahr reicht, zähle ich das als Erfolg. Ich würde mich freuen, wenn ihr dann noch dabei seid. :)

Über The Walking Dead habe ich hier seit Anfang des Blogs geschrieben und bald geht die Serie zu Ende. Keine Sorge, da kommt demnächst noch etwas. Robert Kirkmans Comic macht zwei Sachen gut und einzigartig: Jeder ist bereits infiziert und er bricht den ständigen Zyklus aus Zombies-Flucht-Unterkunft-Zank-Zombies, wie er seit jeher Gang und Gäbe ist im Genre. In Staffel 5 bzw. Ausgabe 69 (von 187) des Comics, kommen die Überlebenden um Rick Grimes in der Alexandria Free Zone an, einem abgesteckten Vorteil der Vorstadt in Virginia nahe Washington D.C. Auch dort kommen die Zombis irgendwann rein, doch Rick und Co. machen einen Last Stand – weil besser wird’s nicht mehr. Und sie gewinnen. Alexandria bleibt für den Rest der Serie ein wichtiger Handlungsort in Comic und Serie.

AMC besitzt leider komplett die Rechte an The Walking Dead und muss sich nicht in Kompromissen mit Sony wie z.B. bei Breaking Bad rumschlagen und konnte so die Serie trotz massivstem Erfolg über lange Zeit herunterwirtschaften. Meine Kritik an dieser Entwicklung ist lange dokumentiert. Wo sie aber nicht gespart haben, ist Alexandria selbst. Die haben dafür vor einfach ein paar Straßenzüge in Georgia aufgekauft und dort die Stadt nachgebaut – sehr zum wohl dokumentierten Ärger vieler Nachbarn. Nun ist die Serie abgedreht, der letzte Teil der letzten Staffel flimmert im Spätsommer über die Bildschirme. Und was macht man mit den Häusern? Verkaufen, wahrscheinlich sogar noch mit ordentlich Profit an irgendwelche Superfans der Serie. Genial eigentlich.

The Fall ist ein neuer Film, der die Frage stellt: Wie schlecht bzw. unfertig darf CGI sein, um ein spannendes Konzept nicht völlig zu vergeuden? Der Teaser bleibt eine konkrete Antwort noch schuldig, tendiert aber schon deutlich in eine Richtung haha. Ich liebe Filme, in denen Leute irgendwo gefangen sind und zusammenarbeiten müssen, um einen Weg raus aus der misslichen Lage zu finden. Wahrscheinlich frühe Prägung durch Cube oder ähnliche Filme.

The Fall sieht mir jetzt nicht krass genial aus, aber ich schaue relativ regelmäßig mal einen neuen Videoupload von James Kingston an, der weltweit Hochhäuser und riesige Kräne ohne Sicherung und dazu illegal besteigt. Sollte es dem Film gelingen auch nur die Hälfte an schwindelerregenden Szenen wie in dessen Videos zu erzeugen, könnte das etwas werden.

Für die dritte Staffel konnte Netflix’ Love, Death & Robots wieder Alberto Mielgo verpflichten, dessen Kurzfilm nicht nur visuell das klare Highlight der Anthologieserie ist, sondern auch einfach allgemein das rundeste Ergebnis abliefert. Ich war von der dritten Staffel mehr angetan als von der sehr enttäuschenden zweiten, aber selbst die guten Geschichten endeten viel zu früh und oftmals antiklimaktisch in nichtssagenden Momenten. Alles in allem sehr schade, bis eben auf Jibaro, Alberto Mielgos neueste Werk. Der ist aktuell heiß gefragt und nach seinem Emmy für The Witness auch ein Name. Deshalb bekam sein neues Werk über todgeweihte Liebe und toxische Beziehungen ein Making Of von Netflix spendiert, in dem er mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern darf. Einfach Wahnsinn, dass das kein Motion Tracking ist, sondern von Hand animiert ist …

Aragorn in Elden Ring

13 Jun, 2022 · Sascha · Games · Comments