Musik - PewPewPew

Kleines, nettes Meme, das bereits vor fast genau einem Jahr die Runde machte, aber jetzt wiederkam und richtig explodiert ist. Hier die Smashing Pumpkins, Queen, Ellie Goulding, Pink Floyd und Yoko Ono mit der wahrscheinlich realistischsten Version. (weiterlesen…)

Knallersong von Karen Os neuem Album Lux Prima hier live bei Colbert mit Danger Mouse, Regie führt irgendwie total selbstverständlich Spike Jonze. Mich freut es total, dass Colbert langsam Lettermans Erbe antritt und nicht nur gute Künstler in die Show holt, sondern großartige Performances aus ihnen herauskitzelt. Ich hatte dazu erst vor Kurzem einen kleinen Twitter-Thread und Karen Os kinetischer, volatiler Auftritt erinnert mich total an en legendären Einmarsch der Beasties, die sich direkt aus der Subway in Daves Studio rapten. Letterman sagte damals: “Here’s what I like about the Beastie Boys, they’re dangerous.” Gleiches gilt für Karen O und Spike Jonze. Unbedingt mehr davon! Ohnehin wird es mal wieder Zeit für ein neues Yeah Yeah Yeahs Album.

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Wieso hat Grimes das nicht verhindert? Jedenfalls ein weiteres Zeichen, dass es jetzt schon seit drei Jahren in Folge 2016 ist. Das wird sich auch frühestens am 20. Januar 2021 ändern können, wenn Trump abgewählt vielleicht nach nur einer Amtszeit abgewählt wird. Halte ich inzwischen für gar nicht mehr sicher. Stay strong, Pew-Friends.

Musikvideo: Teen Daze – Longing

31 Mar, 2019 · Sascha · Musik · 0 comments

Einfach schön.

Seit Jan Böhmermann mich wegen meiner Meinung zu seinem Auftritt bei Seth Meyers auf Twitter blockte und als Teil seiner Nazi-Block-Liste verteilte, habe ich ein eher gespaltenes Verhältnis zu ihm als Person. Als Entertainer finde ich ihn aber nach wie vor spannend, deshalb packe ich mir diesen Glam Metal Knaller natürlich in den Blog, aus Liebe für die Europäische Union und wegen der ziemlich genialen line “supernatural, supranational love”. Clever!

“Cafe D’Athens” gehört zu den wenigen Songs aus dem neuen Album Everything Not Saved Will Be Lost der FOALS, die mir wirklich zusagen. Sehr geiler Beat, wieder mehr Math Pop/Rock Vibes wie auf dem Debütalbum Antidotes und irgendwie sehr Radiohead-mäßig, aber insgesamt vermisse ich mal wieder große Epen wie “Spanish Sahara”, die mich zur Band geführt haben. Ich hoffe, dass das Album mit der Zeit noch wächst oder die Jungs alle guten Tracks auf der zweiten Hälfte der Platte versteckt haben, die im September erscheinen wird.

Mehr relatable Wannabe-Retro-Kram von girl in red im Stil von Nouvelle Vague und der 90s für Post-2000 Always-Online-Kids. Weiterhin charmant, aber die muss fürs zweite Album dann echt einen musikalischen Quantensprung hinlegen, sonst wird’s langweilig.

Coole Dokumentation über die Anfänge und Einflüsse von High Energy mit einer Menge bekannter Gesichter. Leider hört das Ding da auf, wo man über diverse Künstler den Sprung zu unseren modernen Klängen schaffen könnte, aber vielleicht kommt ja ein zweiter Teil mal raus.

Zu Beginn der 1980er Jahre ließen Musiker aus San Francisco aus der Asche der in Ungnaden gefallenen Discomusik ein neues Genre auferstehen: den Hi-NRG (für “High Energy”). Anfangs vor allem in Schwulenclubs populär, fanden die wilden Beats dank zahlreicher Hits “made in Europe” rasch auch beim breiten Publikum Anklang.