Literatur - PewPewPew

Story finde ich jetzt ehrlich gesagt ziemlich mau, insbesondere, da man das nicht aufs Papier bringen muss, die Erklärungen im Comic selbst reichten und gerade, da man nicht ins Detail wusste, vergrößerte das den Charakter doch umso mehr. Auch das mit ihrem Katana. Das ist hier sehr entmystifizierend. Schade, dass Kirkmans Fokus in letzter Zeit hauptsächlich auf der Serie und dem Marketing liegt und die Comics vor sich her dümpeln. Da kann mir jetzt keiner mehr was von Pacing erzählen. Mal sehen ob #100 etwas daran – wie seit Monaten versprochen – ändern wird. Die 6-seitige Story erschien im US-Playboy und kann hier, dank René, gelesen werden.

Andrew Lee hat Retrocover für Douglas Adams’ Hitch-Hiker’s-Buchreihe gestaltet und die sehen nicht nur wunderschön aus, sondern haben natürlich, wie das bei wunderschönen Dingen so ist, auch ein gut durchdachtes Konzept, das Andrew so erklärt:

My brief for this project was to design a set of covers for the five books in Douglas Adam’s classic sci-fi series The Hitch-Hiker’s Guide to the Galaxy. I took inspiration from space mission patches that astronauts wear on their suits. The content of the illustrations came from key moments in each story that would appeal to both fans of the series and to first time readers. The back of the book features a secondary illustration that will only be understood after the book has been read. The duotone colours were chosen to mimic print design of the 1950’s as this was the time when space exploration and travel played a major role in popular culture.




Die Cover zu ‘Life, The Universe and Everything’, ‘So Long, and Thanks for all the Fish’ und ‘Mostly Harmless’ findet ihr hier.

Scott Pilgrim Promo Poster

23 Feb, 2012 · Sascha · Comics · 2 comments

Kevin Smith hat mal wieder ein neues Projekt. Dieses Mal ist es eine Fernsehserie, die sonntags nach ‘The Walking Dead’ auf AMC läuft. Getauft hat er das passend ‘Comic Book Men’, denn die Serie dreht sich um seinen Jay and Silent Bob’s Secret Stash Comicbuchladen in New Jersey. Ich fand die Idee, eine Show über einen Comicladen und die Leute darin zu machen interessant, musste aber feststellen, dass die Umsetzung mir nicht wirklich zusagt.

Was ich mir darunter vorstelle, war, dass man einen persönlichen Blick in das Leben der Verkäufer und Fachleute bekommt, sowohl beruflich als auch privat. Wie ticken diese Leute? Wieso sind sie dazu gekommen Comics zu verkaufen und welche Vor- und Nachteile gibt es? Wie sehen die Partner das, wenn man die zehnte MacFarlane Figur ins Wohnzimmer stellen will? Wie sieht der Alltag der Leute so aus? Und so weiter. Stattdessen ist die Show eine Mischung aus Videocast, gescripteten Ereignissen und einer Menge Product Placement. Und das sieht wie folgend aus.

Bereits aus Smiths SModtcast bekannte Gesichter wie Walt, Mike, Ming und Bryan werden bei der “Arbeit” gezeigt. Das bedeutet, dass vorher bestellte Kunden in den Shop kommen, gewisse Memorabilia zeigen und über einen Preis verhandelt wird, der dann entweder akzeptiert oder abgelehnt wird, wobei der Kunde wieder mitsamt seinem Stück Nerdgold verschwindet. Echte Kunden gibt es nicht. Als Rahmenhandlung dient der Videocast, in dem die Geschichten eingeführt und auch kommentiert werden.

Das Konzept ist stink langweilig und nur für wirklich richtig heftige Nerds wie mich interessant und selbst ich fand es nach dem dritten Kerl, der da irgendwas verkaufen will, äußerst langweilig. Die Charaktere sind allesamt flach und dürfen nur die stereotypischen “middle-aged, overweight, sweaty Nerds” sein, die man eben aus dem Fernsehen kennt. Echte Passion geht durch den großen Fokus auf Geld, in zu mindestens dieser Episode, verloren. Dazu stößt mir persönlich das Product Placement sehr übel auf. Die Bedienung im Comic Laden ist immer im Shot-Reverse-Shot gedreht und in jeder Einstellung sieht man entweder Walking Dead Volumes, Issues, Actionfiguren oder Sammelbände; sogar Marvel Zombies stehen daneben. Hauptsache Zombies eben.

Bei dem Vorprogramm ist das natürlich verständlich, aber ich persönlich hätte mir lieber erst mal ein Bild von dem Laden selbst gemacht. Man weiß bis jetzt immer noch nicht wie genau der Shop aufgebaut ist, noch habe ich ein Gefühl dafür, was es da so alles gibt und das ist schade. Das Interessanteste an meinem örtlichen Shop hier ist immer der Tag der offenen Tür, wenn man sogar ins Lager darf und Sachen direkt dort erstehen kann.

Insgesamt ist die Show sehr enttäuschend, insbesondere das wohl humorvoll gemeinte Kapitel auf dem Flohmarkt ist sehr träge und schlicht unlustig. Das ist schade, denn die Show hat eigentlich großes Potential, was jedoch von Product Placement, zu großem Nerdpride und Smith selbst überschattet wird.


via Brian

Am kommenden Dienstag, den 10. Januar, werde ich nicht nur im Filmseminar “The Issue of Madness in American Film” von meinem Lieblingsdozenten Dr. Uli Jung ein Referat über einen meiner Leiblingsfilme, ‘What about Bob?’, halten, sondern auch weiterhin hoffentlich glücklich am Nachmittag meine Kopie von John Greens neuem Buch ‘The Fault in Our Stars, inklusive Autogramm, erhalten. Darin behandelt John ein Thema, das ihn bereits seit mehr als 10 Jahren begleitet, nämlich junge, schwer kranke Menschen. Fans wissen natürlich, dass John vor seiner Zeit als Autor nach dem College in einem Kinderkrankenhaus gearbeitet hat. Ich freue mich sehr auf das Buch, ebenso natürlich John selbst, der einiges mehr zum Buch in seinem Interview mit Entertainment Weekly zu berichten hat.

ENTERTAINMENT WEEKLY: Why did you choose to tackle cancer as your next topic?
JOHN GREEN: When I first graduated from college, I worked as a chaplain at a children’s hospital for about five months. While I was there, I saw a lot of young people with cancer and other serious diseases, and I was struck by how different they were from my expectations. The culture surrounding sick kids tends to tell us they are either going to be these fountains of wisdom or they are going to be these sad-eyed, terrible tragedies — the truth is a lot more complex than that. Sick kids are a lot like other people. I learned that during my time at the hospital and also the next 10 or 11 years trying to reflect it in fiction. Then in 2008 I met a young woman who had cancer who was a reader of my books, and through knowing her it became possible to write the story.

Was she the basis for Hazel?
Well, Hazel and Esther are very different people, and Esther has died and has no ability to defend herself. It would be very important to her that people not think she likes America’s Next Top Model, which Hazel loves. [Laughs] Even while Hazel and Esther are very different people, I never could have written the book without knowing Esther.

Did you have reservations about fictionalizing cancer and its treatment? As you note in the acknowledgements of the book, Phalanxifor, the “miracle” drug that keeps Hazel’s cancer from spreading, doesn’t actually exist.
Well, there are amazing treatments for some kinds of cancer. So the drug Phalanxifor is very similar to the drug Herceptin. It’s just that Herceptin is for one type of cancer and Phalanxifor is useful for this one type of thyroid cancer. I didn’t have reservations about fictionalizing the treatment because it was important to me that people didn’t think I was trying to write a memoir or some kind of nonfiction story. This is a novel. I don’t want to try and tell a true story about cancer treatment. That is not where my talent lies.

Weiterhin gibt es jetzt, wie man das heute eben so macht, einen Trailer für Johns neues Buch und ich muss sagen, dass der im Vergleich zu dem, was da so auf dem Markt ist, verdammt gut ist. Vage, romantisch, trifft genau Johns Ton.

Mehr davon, wer auch immer dafür verantwortlich war!

Das Lied im Trailer kann man sich übrigens kostenlos auf der Penguin Teen Facebookpage runterladen oder Künsterlerin und Nerdfighterin Laura Segura über iTunes unterstützen, wie ich das tat (ich bin so toll).

Vorher auf PEWPEWPEW:
Buchcover von John Greens “The Fault in Our Stars”

Happy Ramona Flowers Day

01 Jan, 2012 · Sascha · Comics · 6 comments


via Bryan Lee O’Malley, Photo edited by m(y fantasies)e

Heute ist Ramona Flowers Geburtstag und Comicschöpfer Bryan Lee O’Malley ruft den Ramona Flowers Day aus.

Da bin ich dabei.

Zuvor auf PEWPEWPEW:
Scott Pilgrim vs the many Ramonas

Stanislaw Lem Google Doodle

23 Nov, 2011 · Sascha · Literatur · 1 comment

Heute vor 60 Jahren wurde Stanislaw Lem zum ersten Mal veröffentlicht (The Astronauts). Dafür widmet ihm Google das wohl vielleicht ausgetüftelste Doodle ever. Für diejenigen, denen Lem nichts sagt (Shame on you!), listet der Mirror 10 interessante Fakten auf.

Vorher auf PEWPEWPEW:
Freddie Mercury Google Doodle