Games - PewPewPew

Dieser Artikel erschien zuerst in der 11. Ausgabe des WASD-Magazins.

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Videospiele sehen schwarz und zeigen extreme Konsequenzen und Reaktionen auf den Klimawandel

Spoiler-Warnung: Dieser Text verrät das Ende einiger Spielewelten. Und noch eine Spoiler-Warnung: Wenn das mit der Umweltzerstörung so weitergeht, dann verabschiedet sich irgendwann auch die echte Welt. Für diese deprimierende Tatsache, haben einige Videospiele ein paar faszinierende Antworten parat.

Die Ozeane erwärmen sich schneller als befürchtet, das Arktiseis schmilzt, jedes Jahr erleben wir neue Hitzerekorde, in Afrika kommt es zu immer schlimmeren Dürren und die Waldbrände in den USA mutieren zu einem ganzjährigen Phänomen. Es stimmt schon: Der Planet hat schlimmere Phasen in seiner Geschichte durchlebt – der Mensch allerdings nicht.

Meteoriteneinschläge, Ausbrüche von Supervulkanen, Eiszeiten – insgesamt hat das Leben auf der Erde bisher fünf Phasen des Massenaussterbens überlebt. Biologen warnen, dass aktuell die sechste Phase ansteht: Das Anthropozän, das durch den Menschen geprägte Zeitalter, könnte bis zu 75 Prozent der Spezies ausrotten. Aber es will uns einfach nicht gelingen, das Ruder herumzureißen, um das Absterben der Flora und Fauna aufzuhalten.

Extremfall als Normalität

In Videospielen sind lebensfeindliche Umgebungen ja nicht gerade eine Rarität. Die “Fallout”-Serie handelt von der Welt nach einem verheerenden Atomkrieg, in “Half-Life” muss Gordon Freeman die Menschen vor Außerirdischen retten und in zahllosen Spielen wollen uns Zombies an den Hals. Einige Konzepte jonglieren mit den Genrekonventionen, wie jüngst “Everybody’s Gone To The Rapture”, aber im Kern geht es meist ums nackte Überleben. Und so bedrohend diese Momente auch sein können, meist beschränkt sich die Gefahr auf das Individuum, den Spieler, nicht den Planeten.

Hier und da allerdings, lassen Videospiele den Helden in der Postapokalypse nicht mehr nur kosmetische Großtaten vollbringen, sondern gleich ein neues Zeitalter einläuten. Vorbei sind die Zeiten, in denen der Spieler in der tristen Klima-Apokalypse verweilen oder zaghaft versuchen musste, die Zivilisation wiederaufzubauen. Im Gegenteil: In manchen Spielen, kann er den ganzen Quatsch gleich ganz beenden – und der Welt so etwas Erholung gönnen. Dass diese Geschichten dann eben oft mit einem herben Dämpfer für die Menschheit enden, ist dann ein Teil der Botschaft, ganz so als wolle man uns sanft anstupsen und darauf hinweisen, es bitteschön erst gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Und vielleicht ist die Hoffnung dahinter, dass sich Spieler und Spielerinnen vom Couchpotato zu AktivistInnen entwickeln, wenn sie sehen, welche radikalen Schritte irgendwann nötig wären, um die Flora und Fauna zu retten.

Under The Sea

Während das Great Barrier Reef letztes Jahr von Wissenschaftlern für quasi tot erklärt wurde, konnten sich Indiegamer immerhin noch “Abzûs” Korallenriffe bewundern. Entgegen der religiösen Wanderung durch düstere Täler und Wüsten des spirituellen Vorgängers *Journey bietet “Abzû” flinkes Gameplay in einem lebhaften Ozean. Trotz der zahlreichen Bewohner und farbenfrohen Pflanzenwelt ist diese Unterwasserwelt aber nicht so paradiesisch, wie es auf den ersten Blick scheint. In Wahrheit bedroht nämlich eine von Menschenhand kreierte Technologie die Natur.

In “Abzû” verleiht eine natürliche Machtquelle der Zivilisation ihre Kraft, doch ihre Gier nach mehr führt zu ihrer technologischen Apokalypse, die selbst nach dem Verschwinden der Menschen die Bewohner des Meeres nachhaltig bedroht. Der Twist: Der spielbare Sporttaucher entpuppt sich als menschenähnlicher Roboter, der realisiert, dass nicht der stereotypische weiße Hai sein Feind ist, sondern er selbst ausgerechnet die Macht zerstören muss, die ihm Leben einhaucht. Denn nur so hat die Natur eine Chance und symbolisch wächst am Ende Gras in Zeitraffer über die technologischen Wunden vergangener Zeiten.

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Chaostheorie als Videospiel: Jurassic World Evolution wurde als große Überraschung in einem Teaser zur Gamescom angekündigt. Das Game ist ein spiritueller Nachfolger von JP: Operation Genesis, in dem der Spieler seinen eigenen Park bauen konnte. Fans hielten das Spiel lange durch Mods am Leben, doch schlussendlich musste einfach ein neues Spiel folgen, schließlich ist das Spielkonzept schlicht so reizvoll.

Als ein riesiger Fan der Filmreihe und Rollercoaster Tycoon, das ich als Kind so lange spielte wie kein anderes Spiel, kann ich den Release dieses Titels kaum abwarten. Dass ehemalige Entwickler von RCT bei dem Spiel nun beteiligt sind, lässt meinen Hype auch nicht schrumpfen.

Build your own Jurassic World, bioengineer new dinosaur breeds, and construct attractions, containment and research facilities. Every choice leads to a different path and spectacular challenges arise when ‘life finds a way.’

Jurassic Park Videospiele haben eine lange Tradition und eine noch längere Liste an Kritikpunkten. So richtig konnte kein Spiel überzeugen oder langfristig das Interesse packen. Das LEGO-Spiel war definitiv spaßig, aber auch weit von einem aufregenden Kanon-Titel entfernt; zuletzt enttäuschte Telltales Quick-Time-Event-Orgie im großen Stil.

Bis zur Verkündigung von Jurassic World Evolution lag meine Hoffnung eher auf einigen Indie-Titeln, die Isla Nublar Ehre erwiesen könnten. Bis vor wenigen Wochen schien die größte Leistung der JP-Spiele die Karriere von Michael Giacchino zu sein, doch das ändern sich hoffentlich. Nun scheint die Insel gerettet. Bis das Chaos ausbricht natürlich. Aber das ist alles Teil des Plans.

Seit fünf Jahren erfreut die WASD die Spielerherzen Deutschlands. Das Bookazine bietet die besten Gedanken zu Videospielen in wunderschönem Design und das ganz ohne Werbung. Alle sechs Monate erscheint so eine Ansammlung von an Artikeln als kleines Büchlein und nun will die Crew um Chef Christian Schiffer auch den internationalen Markt erobern. Schließlich dürften auch internationale Autoren eine Meinung dazu haben, ob Walking Simulators doof oder cool sind.

WASD is built around good design and quality journalism, with no room for rumors, paid content, trailer analyses or boring charts and figures. Following this recipe, WASD has built up a loyal fanbase in Germany and earned its place as a central institution of German games criticism. But why stop there? We believe that people all over the world would fall in love with our bookazine if they got a chance to read it. With your help, we want to produce an international issue, translated into English. A global publication for a global hobby – independent, diverse, colorful and gorgeous.

Dazu braucht die WASD jedoch etwas Unterstützung und setzt dabei auf Crowdfunding. Auf der Kickstarter-Seite des Projekts gibt es ein hübsches Video, das in charmanten Retrovisuals und einem escht British Voiceover die Idee vorstellt. Natürlich gibt es etliche tolle Sachen im Falle der Unterstützung zu ergattern. Greift also zu und helft diesem unterstützenswerten Projekt. Wer sich noch unsicher ist, kann mal durch diese ausgewählten Artikel klicken und sich selbst überzeugen.

E3 2017 Trailerfest

19 Jun, 2017 · Sascha · Featured,Games · 2 comments

Hier ein paar Trailer zur diesjährigen E3 2017, die eigentlich ohne große Überraschungen ziemlich langweilig an mir vorbeizog und deshalb auch etwas verspätet hier im Blog besprochen wird. Wie immer stelle ich keine komplette Trailerliste zusammen, sondern binde nur das ein, das mich halbwegs interessiert und womöglich irgendwann von mir auch gespielt wird.

Sea of Thieves

Piraten sind seit etwa zehn Jahren aus der Mode, spätestens seit dem vierten und fürchterlichen Pirates of the Carribean Film wurde es still um sie. Lediglich Black Flag aus der Assassin’s Creed Reihe konnte vor einigen Jahren den Seefahrern neues Leben einhauchen. Auch Sea of Thieves fliegt aktuell unter dem Radar, doch das Spiel hat definitiv Potential. Der clevere Kommentar im Video hilft einige Schwächen locker und fluffig zu überspringen und ansonsten dürfte das Spiel vor allem für Rollenspieler interessant sein. Was mich aber vor allem anzieht sind die unglaublich real aussehenden Wellenbewegungen.

Life is Strange: Before the Storm

Ich hätte kein Sequel zu Life is Strange gebraucht. Dontnods Spiel war eine einzigartige Erfahrung, ein Amalgan aus vielen Inspirationen und dennoch sehr eigenständig. Der emotionale Ausgang ließ mich zufrieden zurück, auch wenn ich leider das dumme Ende auswählte und zunächst enttäuscht war. Auch die Entwickler sind sich unsicher bezüglich der Zukunft, weshalb es zunächst einmal in einer kürzeren Brückenfolge in die Vergangenheit geht. Ohne Zeitreise wird sich das Spiel hauptsächlich auf das durchaus interessante Drama zwischen Chloe und Rachel konzentrieren. Darauf freue ich mich auch, ich bin mir nur nicht sicher, ob es noch wirklich viel zu erzählen gibt. Before the Storm wirkt eher wie eine bereits bekannte Geschichte, die man jetzt spielen kann.

The Last Night

Über The Last Night hatte ich bereits vor fast drei Jahren einmal euphorisch berichtet und dann vergessen, wie das Spiel heißt. Selbst mit Google und Suche im Blog fand ich den Beitrag nicht mehr, was bei mehr als 5000 Beiträge auch mal passieren kann. Dank der E3 bin ich nun komplett überzeugt und völlig weggeblasen, wie krass der Trailer des 2,5D Cyberpunk Adventures dann doch im Unterschied zu der damals spielbaren Demo auf die Pauke haut. Wow! Absolutes Highlight!

Assassin’s Creed Origins

Assassin’s Creed startete als kleines Spiel mit einer großen Zukunft auf der PlayStation 3. Das Mittelalter im Nahen Osten schien das perfekte Setting zu sein und die beginnenden übernatürlichen Elemente gefielen mir so gut, dass ich sogar alle geheimen Artefakte sammelte, nur um eine kurze Cutscene von Adam und Eva zu sehen. Ich war ein großer Fan des Franchises und genoss die gesamte erweiterte Trilogie bis AC3 mich mit diesem völlig komplizierten und insgesamt höchst unbefriedigenden Ende so stark enttäuschte, dass ich seither keinen einzigen Titel mehr spielte. Dass die Reihe immer stärker an die Gegenwart rückte, konnte mich auch nicht davon überzeugen, dass ich gerade etwas total Wichtiges verpasste. Da nun nach Battlefield 1 alle Spiele einen Schritt zurück machen und sich auf die Anfänge ihrer enormen Franchise konzentrieren, heiße ich den Schritt willkommen, dass Assassin’s Creed Origins nun in Ägypten spielen wird. Ich bin seit sehr langer Zeit mal wieder gespannt.

Beyond Good and Evil 2 (weiterlesen…)

Die neue Ausgabe des weltbesten Spielemagazins aller Zeiten ist draußen. Ab sofort könnt ihr die elfte Ausgabe der WASD über Revolutionen in, durch oder mit Videospielen erwerben. Oder ihr könnt bei der Pew³-Verlosung gewinnen, dazu unten mehr. Es war mir eine große Ehre erneut für die Ausgabe einen Text beisteuern zu dürfen. Wen es also interessiert, was ich zum Umgang mit Klimawandel in Videospielen denke, greift zur neuen WASD.

Die elfte WASD dreht sich um das Thema „Revolution!“ und möchte die Verhältnisse mal ordentlich durchrütteln! Wir fragen uns, ob Computerspiele das Zeug haben, die Welt zu verändern oder ob sie aus uns dann doch nur wieder stromlinienförmige Polit-Zombies machen. Wir interviewen Peter Molyneux und erzählen die großen und die kleinen Geschichten von Revolten in Computerspielen. Und nicht zuletzt streiten wir uns darüber, ob Veränderung überhaupt gut ist oder ob nicht doch lieber einfach alles so bleiben soll wie es ist. Die elfte WASD ist avantgardistisch, kämpferisch, aber auch nachdenklich – und sieht mal wieder revolutionär gut aus.

Einige Leseproben gibt es hier. Oder falls ihr bereits schon jetzt überzeugt seid, könnt ihr die neue Ausgabe direkt im Shop kaufen. Noch besser: Ihr schließt gleich ein Abonnement ab. Dann gibt es nämlich zusätzlich zum Preisvorteil und der Posterprämie ein Starter-Kit mit fünf edlen Letterpress-Lesezeichen. Neato!

Zum Start der 11. Ausgabe verlost PewPewPew ein Exemplar. Um teilzunehmen, hinterlässt du mir einen Kommentar mit deinem meist erwarteten Spiel 2017 unter diesem Post bis zum kommenden Sonntag (11. Juni 2017, 24 Uhr). Den Gewinner zieht wie immer random.org.

EA und DICE machen aus Battlefront II den Titel, den wir uns schon 2015 erhofft haben: Story, Kampagne, Multiplayer, alle Äras, Customization, neue Maps, neue Modi, Weltraumschlachten, etc.

Es ist schon sehr schwer hier etwas dagegenzuhalten. Nachdem bereits der DLC zum ersten Mal besser und besser wurde, habe ich nun richtig hohe Erwartungen an das Sequel. Insbesondere von der Geschichte erwarte ich mir sehr viel. Das Inferno Squad, eine Spezialeinheit des Imperiums, wird außerdem bereits einen Tie-in Roman erhalten. Dieser wurde bereits vor einigen Wochen als Rogue One Sequel angekündigt, in dem die Soldaten des Imperiums direkt nach der Schlacht auf Scarif die Rebellen jagen werden. Im Trailer sieht man bereits wohin das führt: Yavin IV.

Dieses Multimedia-Storytelling wurde des Öfteren angekündigt, so krass wurde es jedoch bis jetzt nicht wirklich umgesetzt – insbesondere mit neu geschaffenen EU-Figuren. Die Lucasfilm Story Group hält ihr #itsallconnected-Versprechen: Im Trailer sehen wir bereits die Palpatine-Messenger und Operation Cinder aus den Comics wird indirekt erwähnt. Gleichzeitig umfasst die Geschichte die gesamten 30 Jahre nach dem Ende von Return of the Jedi und da wir dabei die Starkiller Base sehen, werden wir also wohl mit The Force Awakens ihre Geschichte als Admiral/General beenden.

Da diese Zeitperiode bisher noch sehr undefiniert ist, hat man hier einen enormen Spielraum und kann viele Nebenfiguren wie Sloane aus Lost Stars oder General Hux mit an Bord nehmen. Hype!

Weitere Verbindungen sehen wir auch im Trailer zur vierten und letzten Staffel von Star Wars Rebels. Dave Filoni erklärte, dass er die schlimme Erfahrung, The Clone Wars nicht richtig beenden zu können, vermeiden will. Ich denke, es könnte auch an den Zuschauerquoten liegen. Filoni erwähnte jedoch im gleichen Atemzug, dass dies nicht das Ende von Lucasfilm Animation ist. Weitere Serien werden folgen. *seufz*

Aber egal, die letzte Staffel hat erneut Thrawn, bringt seinen Bodyguard Rukh (aus der Thrawn-Trilogie, gesprochen von Warwick Davis) und damit die Noghri zurück in den Kanon, lässt die Rebellen an Yavin IV ankommen und hat jede Menge Mandalorianer anzubieten.

Ich habe mit meiner Kritik bezüglich des Animationsstil nie zurückgehalten und finde den Fokus der Seite auf den Jedi weiterhin sehr deplatziert, aber dass die Serie wahrscheinlich mit der Schlacht um Scarif endet, ist befriedigend. Jetzt müssen nur noch Kanan und Ezra ein stimmiges Ende finden. Und Ahsoka lebt ja anscheinend auch noch. Ohje. Sollten sie nämlich überleben oder “untertauchen”, könnte das die gesamte OT untergraben. Immerhin nennt Yoda Luke den “letzten Jedi”. Does that ring a bell?

Noch vorab dem heutigen Start der Star Wars Celebration in Orlando, Florida gab es einen ersten Vorgeschmack auf das aufregende Wochenende für Fans der weit, weit entfernten Galaxie.

Zunächst leakte bereits gestern ein ziemlich kurzer, aber dafür umso krasser Trailer zum Battlefront Sequel von DICE. Es ist schon ein Dick Move, wenn man kurz bevor der eigentliche Trailer auf der Celebration in einer geplanten Vorführung leakt, aber jetzt wo das Teil eben draußen ist, möchte ich es auch nicht unbesprochen lassen.

Ich fand Battlefront unglaublich genial, insbesondere die Grafik und das Sounddesign waren phänomenal. Der DLC war äußerst mitreißend und abwechslungsfähig. Die ganze Debatte um den Season Pass und ob jetzt genug Content im Basisspiel enthalten war, empfand ich als total nervig und nicht angebracht. Das Fehlen einer Kampagne hat dem Spiel aber durchaus geschadet. Ich vermute, dass man mit Battlefront – wie man jetzt im Trailer sieht – durchaus großartige Geschichte erzählen kann und dies auch so von Lucasfilm geplant war und weiterhin auch ist.

Zum damaligen Zeitpunkt jedoch war wohl einfach noch nicht genug von der Lucasfilm Story Group ausgemacht, die Franchise-Pläne waren zu jung. Nun kann man die Geschichte einiger Imperialer erzählen, die nach dem Ende von Return of the Jedi wohl ein Jahr lang in der Galaxie herumkämpfen werden, bevor die Schlacht von Jakku meiner Einschätzung nach das Finale des Spiels darstellen will. Wobei man jedoch auch bereits die Starkiller Base sieht, aber das kann aus dem Multiplayer sein. Oder die Imperialen hatten die Basis schon zu OT-Zeiten? Wie auch immer, mit dem DLC zu Rogue One hat DICE bewiesen, welche Kraft in diesem Franchise steckt und ich kann die kommenden Spiele und Geschichte kaum erwarten.

Und wen das nicht überzeugt, für den verspricht DICE bereits in diesem kurzen Trailer Kämpfe aus allen Trilogien, inklusive Helden aus The Last Jedi – heißt das im Umkehrschluss, dass auch einige Schlachten und Kämpfe aus dem Film bereits enthalten sein werden? Exciting times!

 

Weniger aufregend finde ich dahingegend die Ankündigung von Forces of Destiny, einer Zeichentrickserie mit nur wenigen Episoden, die sich alle Heldinnen aus dem Star Wars Universum widmen werden. Kurze Geschichten zu Leia, Sabine, Rey, Maz Kanata und Jyn sind geplant. Was wieder auffällt: Wieder einmal ignoriert Disney komplett die Prequels, als gäbe es dort keine Heldinnen, die eine Episode verdient hätten. The Clone Wars gab Padmé doch einiges zu tun und Aurra Sing und andere Figuren könnten ebenfalls interessant sein.

Ärgerlich ist auch der unglaublich billige Grafikstil, der an Motion Comic Tie-ins aus dem vergangenen Jahrzehnt erinnert. Sehr schade jedenfalls, denn eine richtige Zeichentrickserie wie Tartakovskys Clone Wars ist überfällig. Wenn man sich jedoch die Ansammlung der Figuren anschaut, insbesondere die Spielzeugfiguren, wird schnell klar, dass sich die Serie an eine sehr junge, hauptsächlich weibliche Zielgruppe richtet. Das entschuldigt nicht den billigen Stil, stellt aber auch gleichzeitig keinen Grund dar, auf die Barrikaden zu gehen.

Wenn ich Freunden beim Spielen der neuen Pokémon-Versionen über die Schulter blickte, fühlte sich immer irgendwasetwas falsch an. Natürlich liegt es u.a. daran, dass es inzwischen Pokémon in der Form einer Eistüte und eines Schlüsselbundes gibt, aber darüber hinaus störte mich etwas am Design einiger Exemplare, die nicht total befremdliche Körper aufwiesen.

Redditor IanMazgelis hat jedoch nun herausgefunden, wieso die neuen Pokémon von vielen – inklusive mir – als weniger ansprechend empfunden werden. Der wahre Grund: Es liegt eindeutig an den Augen, die bei den Pokémon der ersten Generation mehrheitlich aggressiv, dreieckig waren, während die neueren Generationen zum großen Teil alle große, runde, softe Augen aufweisen.

Und der Schnelltest zeigt, dass das total funktioniert. Im Thread auf Reddit gibt es noch weitere Beispiele zu finden.