Games - PewPewPew

Den Gameplay-Trailer von der E3 im Sommer kennen wir schon lange. Nun zeigt sich Far Cry 3 mit einem CGI-Trailer, der natürlich nichts, wie man im Gameplay-Trailer sieht, mit dem endgültigen Spiel zu tun hat, dafür aber die Story recht schön einführt. Der Oberbösewicht schaut mir wirklich gut gemacht aus; endlich mal so ein Typ, der einfach komplett den Verstand verloren hat und nicht anders motiviert ist. Der könnte sich vielleicht zu einem der besten Bösewichte der Spielegeschichte mausern. Insgesamt finde ich, dass das alles sehr gut ausschaut, aber der Soundtrack geht mal so gar nicht. Dubstep ist so 2011.


via Joystiq

Manche Leute starten eine Petition, wenn sie etwas wollen. Joel Furtado bastelt, weil er ein neues Zelda-Spiel im Windwakerstil will, einfach einen neuen Trailer, der so authentisch und cool ausschaut, dass man ihn fast für echt halten könnte. Also dem Typ gebührt zu mindestens mal ein Jobinterview seitens Nintendo, wenn nicht sogar mehr. Direkt in die Entwicklung mit dem Game!

Ziemlich toller Trailer für das neue Alien Spiel, das im Herbst rauskommen soll. Besonders toll natürlich, weil es mit Clint Mansells “Welcome to Lunar Industries” aus Duncan Jones’ Moon unterlegt ist.




via reddit, hier in groß

Unglaublich geniales Portrait für Gameinformer, das Ende 2010 auf den Covern glänzte. Dargestellt sind die Top 30 Gaming Charaktere des letzten Jahrzehnts, weshalb z.B. Gordon Freeman, Zelda, Mario, etc.

fehlen. Unglaublich cool. Hier die Charaktere von links nach rechts:

Wander (Shadows of the Colossus)
KOS-MOS (Xenosaga)
Ethan Mars (Heavy Rain) (Thanks to LFreeze!)
The Illusive Man (Mass Effect) (Thanks to nodefect)
Frame 1 – Professor Layton
Master Chief with plasma grenade
Frame 2 – Phoenix Wright
Commander Shepard
Alyx Vance
Raz (Psychonauts)
Glados (Portal)
Andrew Ryan (Bioshock) (Corrected by Apothekerin)
The Boss (MGS3) (Corrected by johndelfino)
Nathan Drake (Uncharted)
Tim (Braid)
Elena Fisher (Uncharted) (Corrected by sweatyspaghetti)
Ezio Auditore da Firenze
Frame 3 – The King (Katamari Damacy)
HK-47 (Star Wars KOTOR)
John Marston (Red Dead Redemption) (Thanks to NOACeulemans!)
Bonnie MacFarlane (Red Dead Redemption) (Thanks to NOACeulemans!)
Jimmy Hopkins (Bully)
Captain Price (Call of Duty) (Thanks to Dontkare)
Kaim Argonar (Lost Odyssey)
Teyrn Loghain (Dragon Age) (Thanks to ZapActions-dower)
Kratos
Tommy Vercetti (GTA: Vice City) (Thanks to NOACeulemans!)
Niko Bellic (GTA 4)
Jade (Beyond Good & Evil)
Auron (FF X)

Gibt es auch als Poster zu kaufen und erinnert mich unglaublich sehr an die “For Michael!”-Werbung von Sony für die PS3, die ich damals, als sie rauskam, ultracool fand, aber aus mir nun unerklärlichen Gründen nicht bloggte und nun die Chance wahrnehme:

Das Motto des Bildes lässt sich nicht nur auf eine der besten Spieleserien aller Zeiten anwenden, sondern auch wohl auf deren Hersteller, denn Spieleentwickler Valve bekommt derzeit eine Menge Brechstangen zugesendet. Und mit einer Menge meine ich eigentlich einen Arsch voll, denn wütende Fans starteten die “Operation Crowbar” im offiziellen Steamforum. Ziel ist es, von Valve endlich ein Statement bezüglich der Zukunft des HL-Franchises zu entlocken. Dies will man damit erreichen, dass man billige Brechstangen (7$) bei Amazon bestellt und sie als Geschenk an die im Forum öffentlich gemachte Adresse von Valve schickt. Wer kein Geld dafür hat, soll einfach den offiziellen Facebook Account von Valve mit Photos von Brechstangen zuspammen.

Ich halte von der Aktion relativ gesagt wenig, auch wenn ich sie verdammt lustig finde. Valve ist mit Abstand der beste Spielehersteller, den es auf dieser guten Erde gibt. Ich habe jedes ihre Spiele zum Teil über mehrere Jahre gespielt. Alleine HL2 habe ich vermutlich 5 Mal durchgespielt – und ich spiele eigentlich nie die Kampagne eines Spiels mehrmals.

Ihre “When it’s done”-Philosophie funktioniert und in der heutigen Industrie gebührt Valve für ihre dicken Eier in dieser Hinsicht einfach riesiger Respekt. Das Problem mit Half-Life kenne ich aber auch natürlich. Ich meine, es ist wirklich hart. Valve gibt seinen Fans schlimmere blue balls als LOST mit seinen Cliffhangern – und der von Episode 2 war schlimmer als irgendeiner in LOST. Hinzu kommt, dass man bei LOST keine 5 Jahre oder länger warten musste.

Das Problem mit der Zukunft Half-Lifes ist einfach, dass Valve kein unfertiges oder veraltertes Spiel auf den Markt bringen will. Dass die Source Engine noch sehr manierlich funktioniert, wissen wir spätestens seit Portal 2. Aber Half-Life ist das Flaggschiff von Valve – das muss was Großes kommen, besonders nach so langer Zeit. Und der Zeitraum ist einfach inzwischen zu groß um gerade mal so Episode 3 auf den Markt zu hauen. Die Erwartungen sind viel zu groß und würden wohl nicht wirklich erfüllt werden. Oder es ist so, dass Valve festgestellt hat, dass Episode 3 einfach Teil 3 werden soll und auf Grund der Story Anpassungen stattfinden müssen, die einfach Zeit brauchen – und wenn sich das alles verschiebt, wieso nicht gleichzeitig eine neue Engine bauen? Es ist wirklich schwer aus Sicht der Fans, aber ich respektiere die Mitarbeiter und führende Köpfe bei Valve sehr und ich bin mir sicher, dass es Gründe für all das gibt. Es wäre nur schön, diese endlich mal zu erfahren. Vielleicht ist diese Operation Crowbar doch gar nicht so unnütz…

Meine Top 11 Spiele 2011

31 Dec, 2011 · Sascha · Games · 0 comments

Das Jahr war gut in Sachen Gaming. Wahrscheinlich das erste Jahr, in dem die Spiele qualitativ bezüglich Story und Action dem Kino gleich kommen, wenn nicht sogar in gewissen Aspekten eine Nase voraus sind.

1. Portal 2

Gameplay, Story, Erzählweise, Grafik, Engine, Synchronsprecher, Dialoge. Perfekt. Einfach perfekt. Ich weiß nicht wie Valve es schaffen will die Messlatte für Half-Life 3 nochmal zu erhöhen.

2. Uncharted 3

Das beste Spiel auf der PS3. Ach was sag ich, auf der Konsole. Nathan Drake erfindet das Rad nicht neu, aber verdammt nochmal, er macht es verdammt rund!

3. Infamous 2

Infamous 2 war ein würdiger Nachfolger, der in jeder Hinsicht eine Verbesserung zu dem schon ohnehin verdammt guten ersten Teil ist. Hohe Replayability. Das erste Spiel, bei dem ich 100% geschafft gemacht habe – in meinem Leben.

4. Limbo

Dunkel, verschroben, interessant und traurig. Noch nie bin ich öfters in einem Spiel gestorben und konnte gleichzeitig nicht aufhören zu spielen. Die Geschichte ist tief und dunkel; hoch philosophische Diskussionen in Foren bis tief in die Nacht wegen einem 10€ Indie Game zu lesen war mir auch neu.

5. Battlefield 3

Der Ego-Shooter des Jahrzehnts. In every way possible above and beyond the call.

6. Dead Island

Von Bugs und einer platten Story geplagt, kann Dead Island sehr viel Spaß machen, wenn man zusammen mit Freunden alles zusammen macht.

Zu empfehlen nicht nur für Zombiefans. Besonders zu aber empfehlen für Zombiefans, die Angst vor Zombies haben – wie mich. Reinste Therapie, sofern Freunde mit unterwegs sind (ich bin in dem Spiel keine 3 Meter alleine gelatscht, was ja auch wieder für die Atmosphäre und den “Realismus” spricht).

7. Assassin’s Creed: Revelations

More of the same? Never change a winning Team? Gameplay und Story geben nicht viel Neues her, dafür ein aber ein nettes Ende für zwei der drei Hauptcharaktere des Spiels, Ezio und Altair. Die Hintergrundstory mit Desmond ist alternativ erzählt und interessant, eine schöne Overtüre für sein großes Debut als agierender Hauptdarsteller in Assassins’s Creed 3 im kommenden Herbst.

8. Modern Warfare 3

Ein paar gute Momente, ein wenig Neues (Der Sandsturm!) und eine undurchsichtige Story. Das war’s. Meh.

9. Little Big Planet 2

In jeder Hinsicht seinem Vorgänger voraus. Besser, schneller, einfacher zu bedienen, komplexer im Gameplay. Das Spiel für Bastler und Fans von sweded versions.

10. Motorstorm: Apocalypse

Marketingtechnisch durch das Erdbeben und den Tsunami in Japan zum Releasezeitpunkt eingeschränkt, versucht der dritte Volltitel doch nichts anderes als den Spielern die Möglichkeit zu geben sich einmal wie John Cusack zu fühlen und durch 2012 zu fahren. Ich hasse Rennspiele und habe bei diesem hier alle Strecken auf Gold. Online ein großer Spaß!

11. LA Noire (Review)

Anders als das was man erwartete (GTA aber auf der guten Seite). Eingeschränktes, repetitives Gameplay, lahme Story und noch schlimmere Charaktere. Die Animationen sind nett, die Grafik OK und das Konzept interessant und alternativ. Los Angeles wirkt fantastisch. Hätte mehr werden können, wenn es mehr Freiheiten gegeben hätte.

Um James Swisky Dokumentation um Indie Games zu verstehen muss man kein Gamer sein. Sie beschreibt den Weg allen kreativen Schaffens, die Sorgen, die Ups und die Downs, die absoluten Tiefpunkte aber auch die wenigen, glücklichen Momente, an denen man merkt: Man ist da an etwas dran und man darf nicht aufgeben. Als Gamer weiß ich natürlich um die Spiele und will daher nicht zu viel verraten, weil ich mir vorstellen kann, dass der Spannungsbogen ein nicht unessentieller Teil der Doku sein wird. Musikalisch ist der Film unterlegt vom wunderbaren Jim Guthrie, den man vielleicht von seinem Soundtrack für Sword & Sworcery kennt.


via /Film

Directed by James Swirsky and Lisanne Pajot, Indie Game: The Movie explores the trials and tribulations of independent video game developers as they prepare to launch their games. There’s Edmund McMillen and Tommy Refenes, who are working on their first Xbox title Super Meat Boy; Phil Fish, who’s finally ready to release his Fez into the world after four years of labor; and Jonathan Blow, whose Braid has become an indie sensation.

(I’ve done some research since that last paragraph.)

Gaming Moment of the Year

10 Dec, 2011 · Sascha · Games · 0 comments

HOE – LEE SHIT!