Film - PewPewPew

Eigentlich eine dumme Idee, aber es wird nun endlich einen Uncharted-Film mit Tom Holland in der Rolle als junger Nathan Drake geben. Der einzige Aspekt, der mir Hoffnung bei dem Projekt macht, ist nun die Enthüllung von Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane) als der inzwischen fünfte Regisseur des Projekts. Er ist die Adrenalinspitze in das Herz dieser zehn Jahre alten Idee und hoffentlich der Weg aus der Produktionshölle.

Sein Cloverfield-Film war sehr spannend, packend inszeniert und er kennt sich mit Videospielen besser aus als jeder andere Regisseur in Hollywood (Er hat auch den Portal-Kurzfilm gedreht, der vor acht Jahren viral ging). Aber das Beste ist, dass Dan schon vor 11 Jahren in der Totally Rad Show den Wunsch äußerte, das Spiel zu verfilmen. Wild.

Über Weihnachten hat das NY Magazine in einem viel beachteten Artikel zusammengefasst, wieso das Internet uns alle krank macht: Alles ist fake. Die Metrics, die Leute, die Inhalte, wir selbst – alles einfach.

How much of the internet is fake? Studies generally suggest that, year after year, less than 60 percent of web traffic is human; some years, according to some researchers, a healthy majority of it is bot.

Slashfilm hat ein weiteres Beispiel dafür, dass selbst Memes inzwischen fake sind. Gefälschte Memes sind sicherlich kein neuer Trend, doch der Boom und die Akzeptanz sowie die immer größere Verbreitung und Mainstreamisierung selbiger ist durchaus beachtlich und womöglich als Reaktion des Internets zu werten, braucht es zur Erstellung der Memes doch schon eine menschliche Komponente. Das stellt für mich neben dem Humor auf jeden Fall den Reiz dar und erklärt, wieso ich mich immer mehr zu diesem Format hingezogen fühle. Man spürt, dass hinter dem Meme oft eine unschuldige, manchmal auch unsinnige und teils blöde Intention war, aber darunter verbirgt sich trotzdem eine menschliche und aufrichtige Erfahrung. Das ist eher selten geworden im heutigen Internet. (weiterlesen…)

Hier das erste offizielle Werbevideo zu Disneys Star Wars Themenpark und den besonderen Attraktionen Rise of the Resistance und Smuggler’s Run. Ich bin sehr gespannt, was Disney Imagineering mit Star Wars veranstalten kann und eine Reise zum Black Spire Outpost auf dem Planeten Batuu ist für mich einfach jetzt schon Pflicht, vor allem die immersiven Rollenspiel-Hotels interessieren mich.

Slashfilm-Chef und Disney-Überfan Peter Sciretta ist nicht nur Inhaber eines Jahrestickets für den Park, sondern hat sich auch näher mit den unterschiedlichen Missionen im Millenium Falcon beschäftigt und gefragt, ob der Andrang für die Attraktionen und den Park selbst nicht vielleicht zu groß ist. Hört sich nach einem ziemlichen Clusterfuck an, gerade für internationale Besucher mit wenig Plan vor Ort.


Disney

“Wir haben nach Wegen gesucht, junge Kinder durch aufregende und lebhafte Momente der Animation in die Star Wars Saga einzuladen.” So beschreibt Lucasfilm-Produzent Josh Rimes Galaxy of Adventures, eine neue zwölfteilige Animationsserie auf YouTube, die sich ausschließlich auf Kinder fokussiert. Zusammen mit dem Animationsstudio Titmouse Animation hat Lucasfilm wichtige Charaktermomente aus der Original Trilogy entnommen und noch größer werden lassen. Für mich gelingt das Projekt zumindest auf der visuellen Ebene. Hier finden sich viele kleine Details, die die Attraktivität von Star Wars gut verkaufen und die Geschichte episch erscheinen lassen.

Leider bleibt diese Beschäftigungsmaßnahme für Animateure leider aber nur ein Teaser für bekannte Geschichten, die als Film besser funktionieren, weil sie ihre volle Wirkung erst im Gesamtkontext entfalten können. Wieso verschwendet Lucasfilm also Geld für animierte Teaser? Ziel ist es, das potenzielles Zielpublikum so schnell wie möglich an das Franchise zu binden, um frühkindliche Nostalgie in geschäftsfähige Fans zu verwandeln. “Over the years, I’ve had so many of my friends who are parents tell me how much they wanted to introduce their kids to Star Wars but didn’t feel that their kids were quite ready for the movies yet. They wanted a way to celebrate the universe they love.” Happy Meals aus einer weit, weit entfernten Galaxie also.

Sicherlich spricht Rimes hier eine Frage, die viele Faneltern beschäftigt, welche schlussendlich recht banal ist. Ob Machete Order oder chronoligische Reihenfolge, Star Wars funktioniert für und wirkt auf viele Menschen ganz unterschiedlich. Das ist vielleicht der charmanteste Aspekt der Alterung dieses Franchises. Im Internet hört man immer häufiger Geschichten über junge Erwachsenen oder Teenager, die mit Clone Wars aufgewachsen sind und mit der OT nichts mehr anfangen können. “Darth Vader, wer soll das sein? Wo ist Anakin?” Hat die OT also noch eine wirkliche Relevanz? Sind Kinder, die zufällig über YouTube auf diese Geschichten stoßen – stellt sich Lucasfilm das so vor? – nicht sowieso schon alt genug für die Filme? Sollen die Eltern etwa die Clips anmachen, um die Kinder mit Fun Facts über Skywalker, Solo und Vader fast schon zu indoktrinieren? Erneut zeigt sich, dass Lucasfilm unter Disney nicht wirklich versteht, was die Fans an Star Wars tiefgehend begeistert.

Dass Zeichentrick und Animation sich wieder auf ein exklusiv kindliches Publikum richtet, verrät Lucasfilm ebenfalls und zeugt von einer naiven wie paternalistischen Sichtweise. Wieso Kindern die OT spoilerhaft aufzwingen, wenn die eigene Entdeckung viel magischer ist? Ich weiß es nicht, aber ich finde den Animationsstil sehr schön und würde mir wünschen, wenn Lucasfilm damit neue Geschichten erzählen würde.


Universal

Als Kind liebte ich diese Kevin Kostner Western-Epen wie Dances With Wolves, The Postman oder Waterworld und schon damals las ich irgendwie, dass sein Nasser Mad Max Verschnitt fürs Kino stark gekürzt wurde. Den Extended Cut gab es wohl für das US-Fernsehen, aber wegen der Restriktionen wurden dort viele Szenen und Dialoge geschnitten. Nun erscheint bald eine ultimative Waterworld Editon mit einem “extended European Ulysses cut”, die alles zeigt und dazu noch ein neues Cover von Drew Struzan Fan #1 Paul Shipper aufweist. Schick!

TWO-DISC LIMITED EDITION CONTENTS

New restoration from a 4K scan of the original negative by Arrow Films, presenting the film in three cuts
Original 5.1 DTS-HD Master Audio and 2.0 stereo audio options
Optional English subtitles for the deaf and hard of hearing
Six collector s postcards
Double-sided fold-out poster
Limited edition 60-page perfect-bound book featuring new writing on the film by David J. Moore and Daniel Griffith, archival articles and original reviews
Reversible sleeve featuring original and newly commissioned artwork by Paul Shipper

DISC ONE: THE THEATRICAL CUT

High Definition Blu-ray (1080p) presentation of the original theatrical cut
Maelstrom: The Odyssey of Waterworld, an all-new, feature-length making-of documentary including extensive cast and crew interviews and behind the scenes footage
Original archival featurette capturing the film’s production
Global Warnings, film critic Glenn Kenny explores the subgenre of ecologically aware Hollywood blockbusters
Production and promotional stills gallery
Visual effects stills gallery
Original trailers and TV spots

DISC TWO: THE EXTENDED CUTS [LIMTED EDITION EXCLUSIVE]

High Definition Blu-ray (1080p) presentation of the extended US TV cut, which runs over 40 minutes longer than the theatrical cut
High Definition Blu-ray (1080p) presentation of the extended European Ulysses cut, which includes censored shots and dialogue

James Gunns Mainstreamerfolg unter Marvel war ja eigentlich nur eine Anamolie und der tiefe Fall des Regisseurs ist in vielerlei Hinsicht nur eine Rückkehr zu dem Schlock, den er zuvor schon veranstaltet hat. Case in point: Brightburn, eine von ihm produzierte Superman-Story, in der Nicht-Clark im Teenageralter durchdreht und seine immense Kraft zum Morden nutzt. Fand ich schon immer geil: Wenn niemand Clark Kents Macht Einhalt gebieten kann, welche Motivation hat er, sie selbst einzuschränken? Sicherlich keine neue Idee, die von Nerds seit jeher diskutiert wird und an einige Comics angelehnt ist, aber eigenständig und vor allem interessant genug, um einen spannenden What-If Film zu fabrizieren.

Leider herrscht dank einer Parodie der legendären Man of Steel Trailer (down to the fucking font!) aber schon so eine unnötige Stimmung, die mich das Ganze nicht ernst nehmen lässt. Trotzdem kreieren die wenigen Szenen des Films eine beängstigende Stimmung. Ich schätze Brightburn und Deadpool sind erst der Beginn dieses ganzen Superheldenbacklashs innerhalb des Genres, Warner Bros. will immerhin auch Mark Millars Nemesis verfilmen. Good luck with that.

Blade Runner Blimp Replica

02 Jan, 2019 · Sascha · Film,Toys · 1 comment

Adam Savage und Kayte Sabicer, Modellbauerin mit Credits von Inception über Hugo bis Solo: A Star Wars Story, haben zusammen das Werbeluftschiff aus Blade Runner nachgebaut und mit Abstand das beeindruckenste Modell in der Geschichte von Tested, wenn nicht sogar des Internets geschaffen. I mean, just look at this thing!

Kaytie hat letzte Woche auch einen Jahresrückblick gemacht, in dem sie über ihre Lieblingswerkzeuge schwärmte. Das Skalpell habe ich mir direkt bestellt.

Get Out war obgleich seiner originellen Idee dann doch irgendwie eine Spur zu lahm. Vielleicht lag es daran, dass ich kein US-Kritiker mit Schuldkomplex bin, der seinen Nicht-Rassismus auf Twitter darstellen muss, aber Jordan Peeles Debütfilm war einfach nur irgendwie okay. Get Out bot eine spannende erste Hälfte, aber wenn der Film seine Behauptung eines Sozialkommentars am Ende dem konventionellen Horrorkino unterordnet, geht der Reiz irgendwie verloren.

Us soll laut Interviews keine weitere Metapher für Rassismus werden, aber so richtig glaube ich das angesichts der Prämisse noch nicht; im Trailer finden sich dazu schon zahlreiche Hinweise (wie zum Beispiel die Einstellung der Hasen), die ebenfalls bedeutungsschwanger wirken. Trotzdem sieht das alles nach einem guten Film aus, auch wenn der wahre Charme des Trailers natürlich dieser großartige Remix von “I Got Five On It” ist.

Director Jordan Peele’s follow up to his horror hit Get Out, Us tells the story of a mother and father who take their kids to their beach house, expecting to enjoy time with friends, but their serenity turns to tension and chaos when some visitors arrive uninvited.