Film - PewPewPew

Demi Adejuyigbe und Freunde haben für ihre Oscar-Party die Poster von nominierten Filmen mit Muppet-Spoofs versehen. I mean, why not? Tolle Idee und richtig tolle Execution. Love it!




Meine Oscar-Favoriten 2019

24 Feb, 2019 · Sascha · Film · 0 comments

Die 91. Verleihung der Academy Awards in Comic Sans, das passt nach der verplanten Chaos der letzten Monaten und dem eher überschaubaren Feld der Nominierten einfach. Viele meiner Lieblingsfilme aus dem vergangenen Jahr fehlen bei einigen Kategorien, andere fehlen wiederum gänzlich, über das Ausbleiben von Ethan Hawks Nominierung bin ich noch nicht ansatzweise hinweg, aber hier sind trotzdem meine Favoriten, denen ich heute Nacht die Daumen drücken werde.

Best Picture:

“Black Panther”
“BlacKkKlansman”
“Bohemian Rhapsody”
“The Favourite”
“Green Book”
“Roma”
“A Star Is Born”
“Vice”

Lead Actor:

Christian Bale, “Vice”
Bradley Cooper, “A Star Is Born”
Willem Dafoe, “At Eternity’s Gate”
Rami Malek, “Bohemian Rhapsody”
Viggo Mortensen, “Green Book”

Lead Actress:

Yalitza Aparicio, “Roma”
Glenn Close, “The Wife”
Olivia Colman, “The Favourite”
Lady Gaga, “A Star Is Born”
Melissa McCarthy, “Can You Ever Forgive Me?” (weiterlesen…)

Lucasfilm hält sich bedeckt. Nach den turbulenten Jahren will das Filmstudio alles richtig machen und maximale Distanz zwischen den bisherigen Filmen und Episode IX schaffen, um die Lust auf das letzte Abenteuer der Skywalker-Saga zu maximieren. Das gelingt, denn aktuell gibt es reißerische Neuigkeiten über mögliche erste Termine des Teasers, JJ Abrams geht mit einem Foto vom letzten Drehtag viral und jeder Fan macht sich Gedanken um den perfekten Titel.

Im Moment befinden wir uns im Auge des Sturms, es herrscht die große Ruhe. Schrödinger’s Title, sozusagen. In wenigen Wochen, spätestens bei der Celebration in Chicago werden wir den Titel wissen und höchstwahrscheinlich auch einen Teaser sehen. Nutzen wir die Zeit doch bis dahin, um ein bisschen zu spekulieren. Ich habe einige befreundete Fans gefragt, welchen Titel sie sich für Episode IX wünschen. Das sind unsere Ideen.

Revenge of the Sith – Return of the Jedi – Balance of the Force. Es macht einfach Sinn für mich. Der Titel würde nicht nur alle drei Trilogien vernünftig thematisch miteinander verbinden, er würde auch das Erbe der Skywalker-Familie logisch zu Grabe tragen, haben ihre Probleme doch viele Konflikte in der Galaxie und der Macht bestimmt. Inhaltlich wäre dies auch schon eine klare Ansage und dazu passt der Titel zu den bisherigen Ereignissen der Trilogie, ist doch weder Kylo ein richtiger Sith noch Rey eine richtige Jedi. So käme man bei einer neuen Definition an, was die Macht und Machtnutzer angeht, bringt die Saga versöhnlich zu Ende und schafft eventuell eine Grundlage für das, was nach diesen Filmen kommt. (Sascha Brittner, PewPewPew)

“Aller guten Trilogien sind drei” war mal die Scherz-Tagline eines “Scary Movie”-Films, bei “Star Wars” wird es jetzt bizarrerweise Wahrheit. Episode IX ist tatsächlich der dritte Teil der dritten Trilogie und wenn Disney irgendwas aus George Lucas’ “It’s like poetry, they rhyme” gelernt hat, muss es jetzt irgendwie den Kreis wieder schließen. “The Last Jedi” hat in Titel und Inhalt einen Schwerpunkt auf das Ende des Alten gelegt, der Film endet aber mit einem Blick auf die Zukunft. Das muss Episode IX jetzt besiegeln, einen finalen Sendoff für die Skywalker-Saga und das Signal, das nun etwas Neues beginnt (nämlich weitere Trilogien von Rian Johnson und Benioff/Weiss). Was läge also näher, um schon im Titel auf den ersten Star-Wars-Film zurückzudeuten, der je gedreht wurde. Ich kann mich nicht final entscheiden, was das dritte Wort sein sollte, vielleicht auch “Beginning”, “Republic” oder “Era”, aber “A New” am Anfang fände ich auf jeden Fall sehr reimend. (Alex Matzkeit, Real Virtuality)

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Lucasfilm/JJ Abrams

JJ Abrams teilte dieses schöne Foto vom letzten Drehtag von Episode IX diese Woche auf Twitter. Viele Teile des Internets und des Fandoms empfinden diesen First Look als hochemotionalen Teaser für das Ende der Skywalker-Saga, ich hingegen – ihr habt es euch gedacht – hatte eine unterschiedliche Reaktion und empfinde es als Sinnbild für meine wohl dokumentierten Probleme mit der Fortführung des Franchises.

Zunächst wäre da die Location. Eine Wüste. Erneut. Auch Return of the Jedi ging zum Abschluss auf eine gewisse Heimreise, aber auch wenn Jakku einige ikonischen Momente bereithielt, kann mich das nicht begeistern. Sollte es sich um einen anderen Planeten handeln, wäre das auch schwach. Nach Ilum/Starkiller Base (Eiswüste), Jakku (Sandwüste), Crait (Salzwüste) und Cantonica (Sandwüste) wäre das die inzwischen fünfte Wüstenwelt. Puh! Bei aller Liebe für die Frontier und die Weiten der Galaxie wäre das doch ein bisschen viel.

Zweitens kann ich die Emotionen nicht wirklich nachvollziehen. Klar, die der Schauspieler schon. Darum geht es auch natürlich bei diesem Foto (Der gute Oscar Isaac wird bestimmt an Carrie denken), aber trotzdem ist es ein Abschlussfoto der “Großen Drei” dieser Trilogie. Dem Ende der Skywalker-Saga. Aber ein Skywalker lässt sich in dem Bild nicht finden und die Beziehungen zwischen den Figuren sind so gut wie nicht ausgebildet. Poe und Rey lernten sich zum Beispiel erst am Ende von The Last Jedi kennen! Ich kann so lange ich will auf dieses Foto starren, es ergibt sich kein “One last time…”-Feeling. Allgemein fühle ich keinen richtigen Vibe hier, alle schauen irgendwie komisch und Daisy Ridleys Umarmung wirkt auch irgendwie halbherzig. Vielleicht nur eine doofe Momentaufnahme, aber von den alten Filmen existieren viele Bilder, die wesentlich erfolgreicher darin sind, genau das zu verkaufen, was JJ Abrams hier versucht.

Apropos Drehende: Die hochemotionale Produktion von The Lord of the Rings als Maßstab zu nehmen, ist vielleicht ein bisschen unfair, aber das sollte doch zumindest das Ziel sein, zu dem man hinstrebt, oder nicht?

Man kann jetzt auch zu viel darüber nachdenken, aber dieses simple und süße Konzept hat mich verzaubert. Manchmal braucht es nur einen guten Trailer.

Disney hat ein Problem. Frozen ist zu einem Meme verkommen. Der Oscar-Preisträger ist den meisten Zuschauern nur noch als Quelle des nervigen “Let It Go” Songs bekannt. Daher ist die Wiedereinführung durch diesen Teaser so genial wie erfoglreich. Viele Stimmen fragten sich, wieso das Sequel so düster und dramatisch aussehe. Damit es gelingt es der Maus, der Geschichte um die Schneekönigin wieder etwas an Bedeutung und Würde wiederzugeben.

Ich bin mir sicher, dass ich auch wieder beim ersten Teil wieder mental abschalten werde, sobald tanzende und singende Steine auftauchen oder Olaf nervt, aber Elsa im Kampf mit den Naturelementen packt mich. Die Effekte können sich nämlich wirklich sehen lassen, das Meer und die felsige Insel erscheinen fast photorealistisch, sodass Elsa mit ihrem Zeichentrickdesign ganz fremd wirkt. Ein hübscher Kontrast, der das Interesse weckt. Das ist das Ziel eines Teasers.

Ich habe Cixin Lius The Wandering Earth noch irgendwo auf meinem Kindle in einer Sci-Fi-Sammlung, aber noch nie angefangen, dabei ist das Konzept doch so vielversprechend: Die Sonne macht früher Schluss als vorhergesehen und dehnt sich zu einem roten Riesen aus, der alle Gesteinsplaneten im Sonnensystem verschlingen wird. Um zu überleben baut die Menschheit riesige “Earth Engines”, die die Erde in ein interstellares Raumschiff umfunktionieren und mit ihrem Antrieb nach Alpha Centauri bringen sollen.

Lius Kurzgeschichte erzählt dieses Abenteuer – wohl ein leichter Spoiler für den Film? – in vier Kapiteln über einen, nun, sagen wir langen Zeitraum. Das chinesische Kino hat Liu schon vor eingier Zeit entdeckt, aber eine frühere Buchadaption bleibt in den Giftschränken. Die Umsetzung von The Wandering Earth, die sich mit dem Hauptkonflikt beschäfigt, scheint dafür umso spannender.

In der Geschichte fallen die Earth Engines nämlich kurz nach dem Start aus und die Erde droht bei einem Swing-by-Manöver in den Jupiter zu crashen. Die Teaser und Trailer zeigen ganz viel und sehen super aus. Ganz besonders freue ich mich auf den Typen, der im Moment, in dem alles verloren scheint, mit einem Maschinengewehr auf den Großen Roten Fleck schießt. Das finde ich #relatable.

Zum 50-jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung wird ein Dokumentarfilm die Apollo 11 Mission noch einmal neu in bisher unveröffentlichtem 70mm Footage zeigen. Sieht im Trailer schon atemberaubend aus. Ich fange schon mal an zu beten, dass das Technikmuseum in Speyer das Ding in IMAX zeigen wird.

Apollo 11 hat noch kein Startdatum, lief aber schon auf dem Sundance Filmfestival und David Ehrlich gefiel er ganz gut:

Honestly, Miller is selling it short. It’s one thing to boast about the specs of these images, and quite another to see the spruced up footage for yourself. It’s rare that picture quality can inspire a physical reaction, but the opening moments of “Apollo 11,” in which a NASA camera crew roams around the base of the rocket and spies on some of the people who’ve come to gawk at it from a beach across the water, are vivid enough to melt away the screen that stands between them. The clarity takes your breath away, and it does so in the blink of an eye; your body will react to it before your brain has time to process why, after a lifetime of casual interest, you’re suddenly overcome by the sheer enormity of what it meant to leave the Earth and land somewhere else. By tricking you at a base sensory level into seeing the past as though it were the present, Miller cuts away the 50 years that have come between the two, like a heart surgeon who cuts away a dangerous clot so that the blood can flow again. Such perfect verisimilitude is impossible to fake. It took Damien Chazelle’s “First Man” a long time to make audiences forget they knew how this story ends; “Apollo 11” accomplishes that same feat in milliseconds.