Film - PewPewPew

2012 – Neuer Clip

08 Sep, 2009 · Sascha · Film · 0 comments

Letztens habe ich geschrieben, dass ich glaube, dass Emmerichs 2012 genau der hirnlose Kack wird, der Transformers 2 hätte sein können. Nicht, dass Transformers 2 intelligent war, aber hirnloser Kack macht Spaß, ist so lächerlich, dass es wiederum total Spaß macht das anzuschauen. Transformers 2 war einfach Scheiße.
Dieser neue Clip zeigt genau das.

Ich denke, dass dies der Zeitpunkt ist, wenn die Familie es zu diesen Schiffen schaffen muss, aber wen interessiert schon die Story? Anyway, anstatt, dass das Flugzeug notlandet und die Leute aussteigen und direkt zu den Schiffen gehen können, NEIN – !!!DAS WÄRE ZU EINFACH!!! – sie springen mit den teuersten Autos der Welt aus dem Flugzeug raus, natürlich viel Tammtamm und Pewpew und POW und BLAM. Genau wie ich mag.

“The Road” – Trailer

06 Sep, 2009 · Sascha · Film · 0 comments

Das wird ein Fest!

“The Bride: [in Japanese] Those of you lucky enough to have your lives, take them with you.

However, leave the limbs you’ve lost. They belong to me now.”

Gerade entdeckt und erneut angesehen. Bis heute eine meiner liebsten und prägendsten Kampfszenen, neben dem ganzen Star Wars Kram versteht sich. Vielen Dank, Herr Tarantino!
Das hier muss ich mir einfach ins Blog kleben…

Ich mag Tiere sehr, das muss man wissen. Ich finde es lustig Tiere zu beobachten und zu überlegen, was sie wohl gerade denken. Bei meinem Kater komme ich dann auf Grund seinem Gesichtsausdruck auf so etwas wie “Guck nicht so blöd”, aber ich mach mir nichts draus. Jedensfalls, noch lustiger finde ich es, wenn man den Tieren menschliche Stimmen unterjubelt und ihre Aktivitäten auf den menschlichen Alltag projeziert. Das tut nun die Serie “Walk on the Wild Side”, welche seit 4 Episoden auf BBC one läuft und auf Youtube angeschaut werden kann, wenn man sich nicht ganz dumm dranstellt.
Vor einer Weile hatte ich bereits den absoluten YouTubehit “Alan!” gepostet, aber die Preview für die vierte Episode ist wiedermal so genial, dass die einfach mit ins Blog muss. Fantastische Serie, sowas fehlt uns Deutschen einfach. Oder besser nicht, nachher macht das Pro7 und die ganze C-Promigarde darf antanzen. Besser im Original.

Und hey! Die hatten sogar Stephen Fry als einen Panda. EIN PANDA!

2012 Viral Poster

03 Sep, 2009 · Sascha · Film · 1 comment


2012

Auf Yahoo gibt es neue Poster zu Roland Emmerichs 2012 zu bestaunen. Und diese Poster sind nur noch geil, sie sind lächerlich – ja, diese Poster schießen eindeutig nicht nur den Vogel, nein, sie schießen ganze Schwärme von Vögeln ab. Die sind so lächerlich, dass sie wieder geil sind. Genau so lächerlich aber wiederum geil, wie Transformers 2 hätte sein sollen, der sich viel zu ernst genommen hat.

Ich weiß wirklich beim besten Willen aus etlichen Diskussionen mit Freunden oder Bekannten, dass Emmerich sein Publikum polarisiert und ihm die Kritiker vorwerfen immer dumme, massentaugliche Ware für das “niedere” Volk zu produzieren. Achtung, Spoiler: Dieser Vorwurf ist wahr. Doch das muss einem doch vorher vollkommen klar sein, ich verstehe nie wirklich, dass die Leute dann überrascht sind, dass Emmerich keinen neuen “There will be Blood” abliefert. Emmerich schert sich nicht groß um eine komplexe Handlung oder vielschichtige Charaktere, nein, der Typ da is der Coole, das ist die Tussi, das ist der religiöse und das ist Nerd – und all die sind dabei, wenn die Welt untergeht. Einfach, kann jeder kapieren. Und wenn Emmerich eins kann, dann die Welt untergehen lassen. Das hat er in “Independence Day” und “The Day after Tomorrow” vielfältig unter Beweis gestellt.

Wobei die Welt untergehen lassen etwas übertrieben ist, denn das waren “nur” einmal unsere Hauptstädte und ein anderes Mal die nördliche Hemisphäre. Das hat sich Emmerich wahrscheinlich auch gedacht und lässt nun komplett die Erde untergehen. Ob das nun ein kilometerbreiter, übelst tiefer Riss quer durch Los Angeles ist oder ob Rio DeJaneiro unter einer riesigen Flutwelle untergeht, Emmerich nimmt immer die Ernsthaftigkeit heraus, so zum Beispiel stürzt die Jesusstatue dabei um – SYMBOLISMUS! Ob das Emmerich bewusst macht oder nicht ist egal. Denn wenn ein Flugzeugträger, der den Namen John F. Kennedy trägt, von einer mehrere hundert Meter hohe Flutwelle getragen quer durch Washington D.C. geschoben wird und dabei das Weiße Haus umnietet, wobei das Washington Monument eigentlich in der anderen Richtung steht, was aber egal ist, weil hauptsache mehr Sehenswürdigkeiten umnieten, dann, ja genau dann, geht mir das Herz auf. Ich sitze dann mitfiebernd auf dem Kinosessel, rutsche hin und her und sobald etwas in die Luft fliegt, wird gejubelt. Shit hits the fan, I love it! Watch out, Obama, here comes Emmerich!

Ich mag Michael Cera.

Obwohl ich das inzwischen revidieren muss. Seine Rolle in “Arrested Development” ist legendär und machte ihn berühmt, die Rolle in “Superbad” machte ihn weltweit bekannt. Die Rolle in “Juno” verhalf ihm schließlich in die höchste Region des Films vorzustoßen und neben Größen wie Jack Black in “Year One” zu spielen und außerdem in “Nick and Nora’s Infinite Playlist” und “Paper Heart” zu glänzen. Und das meine ich durchaus ernst, das mit dem “Glänzen”. Michael Cera glänzt in der Rolle des nerdigen, schüchternen, eigentlich recht hübschen jungen Mannes, der zu intelligent für seine Altersgruppe ist. Diese Rolle verliebt sich dann immer in ein scheinbar unerreichbares Mädchen und daraus entsteht dann der Witz.
Das hat bis jetzt eigentlich immer recht gut funktioniert. Bis zu dem unglaublich schlechten “Year One”, der auf Grund vieler Probleme scheiterte, aber auch vor allem auf Grund der eindimensionalen Charaktere. Allen voran, Michael Cera, der immer die ein und selbe Rolle spielt, die er kann, aber es wird langweilig. Dies könnte sich nun hoffentlich ändern, zumindestens mal zur Hälfte. Im Prinzip ist in dem Klassiker “Youth in Revolt” nichts großartig anders. Michael Cera spielt Michael Cera, der sich in ein Mädchen verliebt und es nicht kriegt. Bummer! Anstatt, dass der Film nun endet, denkt sich Michael Cera einen draufgängerischen Arsch aus, so auf eine “Tyler Durden/Fight Club”-Art.
Der Trailer verspricht einen Wechsel, den Ceras Filmographie wirklich nötig hat.

2012 und Zombieland – Trailer

27 Aug, 2009 · Sascha · Film · 1 comment

Der neue japanische Trailer für Emmerichs 2012 ist gut und ich bin aufgeregt und freue mich auf den Film, mehr als ich sollte. Daher kann ich Peter Sciretta von Slashfilm vollkommen verstehen, wenn er schreibt:

To be honest with you, I’m more excited for this film than I should be. Yes, I’m not expecting a great movie, or even a good story, but the sequence we saw at Comic-Con with a limo outrunning an earthquake was so ridiculous, yet fun in all the ways that Transformers 2 should have been, but wasn’t.

Hier der Trailer mit vielen neuen, tollen Szenen. Apokalypsenporn FOR TEH WIN!

Im Gegensatz dazu steht Zombieland, an das ich hohe Erwartungen habe, die wahrscheinlich auch erfüllt werden. Der durch den Ausfall von Shutter Island freigewordene 2. Oktober ist nun das Startdatum und der Trailer macht Lust auf mehr. Ebenfalls sehr viele neue und tolle Szenen dabei. Shaun of the Dead, zieh dich warm an!

Knapp 10 Jahre hat sich James Cameron Zeit gelassen um nach seinem Monster-Erfolgsfilm für die Ewigkeit, Titanic, seinen nächsten Film auf die Kinoleinwand zu bringen: Avatar.
Und nun ist es soweit. Die ersten bewegten Bilder werden in hochauflösenden 3D-Effekten den Filmjüngern und Anhänger des Mediums Kino in ihrer heiligen Kappelle auf die Augen geschossen. Doch was sagen die ersten 15 Minuten Avatar eigentlich? Und in welcher Lautstärke sagen sie diese Botschaft?

Die Botschaft beginnt recht unspektakulär. Schwere Militärstiefel laufen durch das Bild. In einer Militärbasis erzählt ein dreifach vernarbter Offizier von der Mission auf dem Planeten Pandora und was die Freiwilligen bzw. Auserwählten erwartet. Ein kurz rasierter Mann im Rollstuhl (Jake Sully: unser Hauptdarsteller gespielt von Sam Worthington) nähert sich dem Geschehen und lauscht den Worten des Offiziers.

In der nächsten Szene zeigt uns James Cameron wie der Transfer von dem menschlichen Körper in den Avatar vor sich geht. Sigourney Weaver hat hier ihren ersten Auftritt als Dr. Grace Augustine. Dr. Max Patel (Dileep Rao, bekannt aus Drag Me To Hell) arbeitet in faszinierender “Minority Report”-Manier an den medizinischen Armaturen. Die Informationen werden auf berührbaren Holographien dargestellt, die auch in tragbaren Mini-Holographien zwischen den verschiedenen Maschinen hin und her getragen werden. Jetzt wird’s aufregend. Jake wird fast widerwillig von Dr. Augustine in eine sonnenbankähnliche Maschine gesteckt und der Transfer beginnt.

Jake Sully wacht in seinem Avatar Körper auf und macht seine ersten Bewegungen und Schritte. Holprige Schritte.

Jetzt wird es interessant. Jake Sully und Dr. Augustine erkunden in ihren Avataren Pandora und treffen auf einheimische Tiere. Jake legt sich mit den Tieren an und es beginnt eine aufregende Verfolgungsjagd zwischen Jake und dem Raubtier.
Hier werden die ersten Wahrheiten über die Effekte und die 3D-Qualität offenbart. Cameron hat die 3D-Welt bewusst in die Mitte gelegt, so dass wenig direkt vor den eigenen Augen oder über den Köpfen der Zuschauer stattfindet. Dies nimmt einiges von dem Drive der Action-Szenen raus, die aber ansonsten berauschend inszeniert sind.

Auch die zwei darauffolgenden Ausschnitte spielen in der Natur des Planeten Pandora. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung zwischen Jakes Avatar und den Eingeborenen. Diese blauen Kindermonster zeugen von herzlich wenig Kreativität und sehen einfach nur wie übergroße blaue Menschen aus – schade. Hier hätte man sich wirklich ein wenig mehr Einfallsreichtum gewünscht.
Die jedoch Animationen sehen eindrucksvoll aus. Man kann sehen wie genau und detailreich gearbeitet wurde. James Cameron und das Postproduction Team haben einen deutlichen Sprung in der Animationstechnik gemacht. Einen deutlichen Sprung ins Nichts.
Trotz der bunten und magischen Welt von Pandora lässt sich das Gefühl von Künstlichkeit nicht leugnen. Dies wird insbesondere bemerkbar, wenn echte Menschen mit den Avataren und der Welt der Pandora gemischt werden. Die Unterschiede sind unverkennbar.
Trotz all der Kritik verspricht der Film viel und man muss abwarten wie das Endergebnis aussehen wird. Ein Blockbuster wird es wohl allemal werden. Wird Avatar das das Kino revolutionierende Erlebnis, wie seit Jahren vermutet? Oder einfach nur ein Film an dem man sich erinnern wird? Oder nicht einmal das?
Die Antworten darauf bekommen wir am 17. Dezember.

Review by @FunkyDave