Kurzfilm - PewPewPew

Ein Jahr ohne Internet

01 May, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 0 comments

Vor genau einem Jahr sagte The Verge-Redakteur Paul Miller Tschüss zum Internet. Für ein ganzes Jahr wollte er auf reddit, Starcraft und Google Maps verzichten und stattdessen mehr in die Bibliothek gehen, Musik machen oder seinen Roman endlich fertig schreiben. Paul blieb dem Internet tatsächlich ein Jahr fern, verwirklichte aber doch nicht viele seiner Pläne und fand heraus, dass seine Probleme viel tiefer liegen und das Internet nur eine weitere Ablenkung ist, die sich auch problemlos offline finden lässt. Sein Arbeitgeber widmete ihm eine tolles Videoprofil: Finding Paul Miller. Seine Erfahrungen und ein Fazit hat Paul drüben bei The Verge selbst noch einmal festgehalten.

Ze Frank hat in letzter Zeit seinen Hauptchannel wieder mit mehr skurrilem Zeug gefüttert und seine nachdenklichen Videos aus ashow auf seinen Zweitchannel Zefrankenfriends (Hihi, der Name ist so gut) ausgelagert. In diese skurrile Sparte fällt auch dieses Video, in dem er einen Teddybären operiert und wieder auf Vordermann bringt. Herrlich bekloppt und clever. More sprinkles, please!


via io9

In der Zombieapokalypse ist sich jeder der Nächste. Wenn man Familie hat, besinnt man sich darauf. Was aber, wenn man gebissen wird und kurz davor ist, eine Gefahr für die geliebten Personen zu werden? Man verabschiedet sich, bringt sich um oder läuft schnell weg. Was aber, wenn das nicht geht? Was, wenn die Person so klein ist, dass sie noch jede Sekunde, die man als Mensch verbringt, brauch, um zu überleben. Die Frage stellt sich der großartige Kurzfilm ‘Cargo’ von Ben Howling & Yolanda Ramke, der auf dem Tropfest Australia 2013 in die Endrunde kam. Keine Ahnung, ob es irgendwelche Preise gab, aber mein Herz und das des Internets hat der Film bereits gewonnen.

Paperman Threesome

18 Mar, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 3 comments

“They’re not into it.” Verdammt krass, wie genau sie den Stil duplizieren konnten.

Kurzfilm: Italy, Texas

09 Mar, 2013 · Sascha · Kurzfilm,Sponsored · 1 comment

italytexas

Die Modemarke 55DSL produziert gerne süße Kurzfilmchen für ihre neue Kollektionen wie Beyond Mountains, More Mountains, den ich letztes Jahr hier hatte. Jetzt melden sie sich mit ‘Italy, Texas’ von Jungregisseurin Aoife McArdle zurück, der uns in ansprechender Ästhetik in die zauberhafte Welt der Kleinstadt Italy im US-Bundesstaat Texas führt. Viel Handlung dürft ihr allerdings von diesem verträumten Stadtportrait nicht erwarten, dafür verzaubert der Film aber durch seinen an Terrence Malick angelehnten Stil, aber wie will man richtig gute Freundschaften schon mit Worten erklären? Irgendwie wünsche ich mir gerade, dass es schon Sommer wäre und ich mich auf eine sternenklare, warme Nacht samt Sternschnuppen schauen und Nachtbaden freuen könnte, aber das Wetter spielt noch nicht so mit. Bis dahin muss der Kurzfilm reichen.

For this daring departure from Italian soil, 55DSL enlisted talented filmmaker Aoife McArdle. And in the small town of Italy, Texas, not far from Dallas, the acclaimed Irish born director found the perfect setting to tell a story of unique and unconventional friendships. A celebration of creativity inspired by the new 55DSL collection. For two weeks this other Italy became the film set and its wonderful residents – including their pets – were the stars.


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Kurzfilm: Endzeit

05 Mar, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 1 comment

endzeit

Die Post-Apokalypse aus Deutschland! Die Pew-Freunde Juliane und Matthias von Filmgeschwafel (FB) haben ihren ersten richtigen Kurzfilm mit allem drum und dran gedreht und das Endresultat lässt sich meines Erachtens mehr als sehen. Sie betonen zwar, dass es zuallererst ein Übungsfilm sei, aber ich finde, dass man trotz offensichtlicher Referenzen ein tolles, kleines Filmchen hier auf die Beine gestellt hat, das man gut und gerne hätte auf 30 oder 40 Minuten hätte strecken können.

Es geht um ein junges Pärchen in Deutschland, das nach einem Atomkrieg auf der Suche nach etwas Essbarem in Leipzig (da wurde es jedenfalls gedreht) umherwandern. Ich finde, dass vor allem der Anfang und die Atmosphäre gelungen ist. Überraschungen und Andeutungen gibt es auch noch. Und Gewalt!

Außerdem ist der Film beim Leipziger Kurzfilmfestival Kurzsüchtig eingesendet und ihr könnt ihn dort (wahrscheinlich) sehen. Das Festival findet am 24.-27. April statt. Ihr könntet ‘Endzeit’ auch für mich und die Leute von Get An Axe auf der Seite liken, das wäre cool von euch. Mehr Videos wird es in Zukunft auf ihrem YouTube Kanal “Get An Axe Productions” geben und ich habe den abonniert. Solltet ihr auch.

samsungberlinale

Für alle, die aus finanziellen, geographischen oder zeitlichen Gründen (oder allen drei, willkommen in meinem Club) nicht zur diesjährigen Berlinale gehen können, hat Samsung die Kurzfilme im Rahmen des Smartfilm Awards online gestellt. Über den Wettbewerb hatte ich ja bereits berichtet. Mit dem Smartphone gemachte, kleine Filme wurden eingesendet, bewertet und nun auf der Berlinale vorgestellt – und ihr könnt den Gewinner bestimmen.Nun könnt ihr alle sechs Endrundenfilme online ansehen und direkt euren Favoriten auswählen. Meiner war “Beziehungsweise”, aber ich finde alle haben einen gewissen Charme. Man kann mit seiner abgegebenen Stimme übrigens eines von 10 Samsung Galaxy Note 10.1 Paketen bestehend aus einer Samsung Galaxy Camera und einem Samsung Galaxy Note 10.1 gewinnen. Alles weitere auf der Seite.


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Kurzfilm: ‘Adam and Dog’

10 Feb, 2013 · Sascha · Kurzfilm · 4 comments

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Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Doch wie kam es eigentlich dazu? Minkyu Lee, ein Disney-Animator, und fünf weitere Kollegen haben diese Frage in ihrer Freizeit mit dem traumhaften Kurzfilm ‘Adam and Dog’ beantwortet. Ihr animierter Indie gewann bereits den Annie und ist nun für den Oscar in der Kategorie “Bester Kurzfilm, Animation” nominiert.

Der Trailer alleine ist schon wunderschön und macht Lust auf mehr.

Wessen Interesse jetzt geweckt ist, der kann den Film komplett online einsehen, wie übrigens alle oscarnominierten, animierten Kurzfilme. Mir gefällt insbesondere die Raffinesse, mit der die Geschichte ganz ohne Dialoge erzählt wird, und die Perspektive. Man bekommt schnell das Gefühl für das einsame Leben des neugierigen Hundes, seinen Wunsch nach Verbindung und für seine hohe Loyalität. Insbesondere der Zeichenstill gefällt mir sehr.

Nach dem Klick noch das Poster. (weiterlesen…)