Wissenschaft - PewPewPew

So unglaublich spektakulär und interessant die Landung vom NASA-Marsroboter Curiosity auch gewesen sein mag, die wirkliche Sensation beginnt jetzt, da der Roboter seine eigentliche Mission beginnt und bereits erste Erfolge vermelden kann. So ließen die Wissenschaftler bei NASA Curiosity durch ein vermutlich ehemaliges Flußbett fahren und stießen auf Kiesel, die von fließendem Wasser geformt worden sein sollen.

“NASA’s Curiosity rover found evidence for an ancient, flowing stream on Mars at a few sites, including the rock outcrop pictured here, which the science team has named “Hottah” after Hottah Lake in Canada’s Northwest Territories. It may look like a broken sidewalk, but this geological feature on Mars is actually exposed bedrock made up of smaller fragments cemented together, or what geologists call a sedimentary conglomerate. Scientists theorize that the bedrock was disrupted in the past, giving it the titled angle, most likely via impacts from meteorites.

The key evidence for the ancient stream comes from the size and rounded shape of the gravel in and around the bedrock. Hottah has pieces of gravel embedded in it, called clasts, up to a couple inches (few centimeters) in size and located within a matrix of sand-sized material. Some of the clasts are round in shape, leading the science team to conclude they were transported by a vigorous flow of water. The grains are too large to have been moved by wind.

A close-up view of Hottah reveals more details of the outcrop. Broken surfaces of the outcrop have rounded, gravel clasts, such as the one circled in white, which is about 1.2 inches (3 centimeters) across. Erosion of the outcrop results in gravel clasts that protrude from the outcrop and ultimately fall onto the ground, creating the gravel pile at left.

This image mosaic was taken by Curiosity’s 100-millimeter Mastcam telephoto lens on its 39th Martian day, or sol, of the mission (Sept. 14, 2012 PDT/Sept. 15 GMT). ”

via TPM

SpOn hat ein Video und weiß, wohin das Space Shuttle fliegt.

RIP Neil Armstrong

26 Aug, 2012 · Sascha · Wissenschaft · 1 comment

Treffende Worte vom Schöpfer der Sagan Series, die genau das aussagen, was ich momentan in tiefer Trauer nicht in Worte fassen kann:

He will be mourned by his families and friends; he will be mourned by his nation; he will be mourned by the people of the world; he will be mourned by a Mother Earth that dared send one of her sons into the unknown.

In his exploration, he stirred the people of the world to feel as one; in his death, he binds more tightly the brotherhood of man. In ancient days, men looked at stars and saw their
heroes in the constellations. In modern times, we do much the same, but our heroes are epic men of flesh and blood.

Others will follow, and surely find their way home. Man’s search will not be denied. But he was the first, and he will remain the foremost in our hearts. For every human being who looks up at the moon in the nights to come will know that there is some corner of another world that is forever mankind.

Neil deGrasse Tyson fasst zusammen, weshalb ein lautes “Nein!” nach dem Lesen der Schlagzeile aus mir herausbrach:

Neil Armstrong was not entirely human. He was the spiritual repository of our spacefaring dreams & ambitions. In death, a little bit of us all dies with him. Farewell my friend. And now, perhaps more than ever, I bid you godspeed.

Die Familie von Armstrong hat nur eine Bitte an alle Trauernden, die ihm Ehre erweisen wollen:

„For those who may ask what they can do to honor Neil, we have a simple request. Honor his example of service, accomplishment and modesty, and the next time you walk outside on a clear night and see the moon smiling down at you, think of Neil Armstrong and give him a wink.

Der Mars Curiosity Rover sicher auf dem Mars gelandet und hat mit seiner Arbeit begonnen. Er sendete bereits sogar erste Bilder. Klar, wisst ihr alle schon und habt ihr alles schon gesehen, aber 1) ich bin hier in Montana mit meinem datenbegrenzten Satelliteninternet eben ein wenig langsamer als alle anderen und 2) fuck you! Mein Blog und ich muss es hier drin haben. Außerdem gibt es nichts Besseres als feiernde Nerds. Yes!

Heute wird der NASA Mars Curiosity Rover versuchen auf dem Mars zu landen. An Bord ist eine vermutlich lange Liste von Namen auf der auch ich zu finden bin. Vor Jahren konnte man sich dort mal eintragen. Ob die Landung klappt oder nicht, der Chip wird auf dem Mars sein. Zufrieden bin ich aber erst, wenn der Rover sicher gelandet ist und funktionstüchtig ist. Immerhin will ich, dass er gute Arbeit in meinem Namen verrichtet.

Die NASA hat ein Video produziert, in dem Mitarbeiter am Rover erklären, wie unglaublich komplex und schwierig die Landung ist. Das schlimmste daran sind die “7 Minuten des Terrors”, in denen der Rover bereits tot am Boden liegen könnte und die Wissenschaftler durch die Verzögerung des Funks nicht einmal wissen, dass die Mission scheiterte und noch immer bangen.

RIP Sally Ride

24 Jul, 2012 · Sascha · Wissenschaft · 2 comments


via devour

SPACE-BONER.

Dieses Mal sind sich alle bei CERN sicher: Bei dem neu entdeckten Partikel muss es sich um das seit über 40 Jahren gesuchte Higgs-Boson handeln, das kritisch bei unserer Theorie von der Entstehung des Universums und eigentlich allem sonst ist. Die Sache hat sich wohl gelohnt. Der SPIEGEL berichtet:

Wissenschaftler am europäischen Kernforschungszentrum Cern haben ein neues Elementarteilchen aufgespürt, bei dem es sich nach ihren Angaben um das seit langem gesuchte Higgs-Boson handeln könnte. “Es ist ein vorläufiges, aber ein sehr überzeugendes Ergebnis”, sagte der führende Cern-Wissenschaftler Joe Incandela am Mittwoch in der Forschungseinrichtung bei Genf.

“Es ist schwer, nicht aufgeregt zu sein angesichts dieser Resultate”, schwärmt Cern-Forschungsdirektor Sergio Bertolucci. Seit 40 Jahren fahnden Physiker nach dem Higgs-Boson, das auch Gottesteilchen genannt wird. Es ist das letzte wichtige Puzzlestück des Standardmodells vom Universum. Das Teilchen ist nach dem britischen Physiker Peter Higgs benannt, der es vorhergesagt hat. Das Feld des Higgs-Teilchens sorgt demnach dafür, dass andere Teilchen eine Masse haben (über die Geheimnisse des Higgs-Teilchens lesen Sie hier).

Jetzt sind die Physiker dem Higgs offenbar ganz nahe gekommen: Denn genau dort, wo man es erwartete, bei einer Masse von 125 Gigaelektronenvolt (GeV), haben die Physiker am LHC nun ein neues Elementarteilchen aufgespürt. Es spricht vieles dafür, dass es sich tatsächlich um das seit Jahrzehnten gesuchte Higgs-Boson handelt.

“Wir haben ein Signal bei 125 GeV entdeckt, welches ein neues Teilchen darstellt”, sagt Thomas Müller vom Karlsruhe Institute of Technology (KIT) zu SPIEGEL ONLINE. “Wir sind uns ziemlich sicher, dass es das Higgs-Boson ist. Das Teilchen ist in Bezug auf Häufigkeit und Masse kompatibel zum Higgs-Boson aus dem Standardmodell”, sagt der Physiker.

Physiker feiern Durchbruch bei der Gottesteilchen-Suche.