Politik - PewPewPew

Wahlergebnisaufmunterung

22 Sep, 2013 · Sascha · Politik · 2 comments

Bevor ihr jetzt alle kotzen geht, hier ist ein durch Laub freudig springender Husky. Es gibt noch Unschuld in dieser Welt!

Comic-Kanzler Steinbrück

17 Sep, 2013 · Sascha · Comics,Politik · 0 comments

René hat dieses tolle Video gefunden, in dem Steinbrück über seine Comicleidenschaft spricht. Sympathischer Kerl, dieses Fandom war mir neu und dazu steht er nicht so sehr auf Superhelden, sondern auf frankobelgische Graphic Novels. Genau mein Mann.

So neu ist das Thema aber nicht. Steinbrück hatte dem Tagesspiegel dazu bereits ein Interview gegeben und war auf der Intercomic ein gern gesehener Gast. Das ergibt das stimmiges Bild eines Kanzlerkandidaten, der auch Emotionen und Menschlichkeit zeigt, was ihn sympathisch gegenüber dem Personenkult um Mutti wirken lässt. Äußerst sympathisch und erfolgreich war er auch gestern bei HalliGalli(kann sich jemand Merkel bei sowas vorstellen?). Klar, Steinbrück setzt alles auf eine Karte und die Fragen dürften vorher auch ausgetauscht worden sein, aber hey, immerhin! Sympathie sollte zwar keine Rolle spielen, aber das tut sie und da liegt Steinbrück klar vorne.

8784570638_bd2394b741_o

Wenn euch das Netz auch nur ein bisschen am Herzen liegt, dann macht euch bitte ein paar Minuten um diese Petition beim Deutschen Bundestag zu unterzeichnen. Macht bitte mit, das hier ist wichtig. Das ist nicht irgendeine Petition, sondern eine hochoffizielle beim Bundestag und über diese Schiene haben wir schon des öfteren was erreicht. Das wird nur was bringen, wenn wir Lärm und Radau und �rger machen. Also los, aus. Unterzeichnen, Retweeten, Rebloggen, kreativ die Message unters Volk bringen und auf die Straße.

Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter (Provider verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen. […]

Die Netzneutralit�t ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eine freien Internets. Ist keine Netzneutralität gegeben, so besteht die Gefahr eines “Zwei-Klassen-Internets”, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen können. Das käme einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich.

Wirtschaftspolitik – Verpflichtung der Internetanbieter zur Netzneutralität vom 23.04.2013, via Nerdcore

Recht auf Remix

08 May, 2013 · Sascha · Medien,Politik · 1 comment

8716238985_df19083851_o

Der Digitale Gesellschaft e.V. hat die Kampagne für ein Recht auf Remix gestartet. Das ist so unglaublich wichtig Leute! Es geht um eine deutsche Fair-Use-Regelung, die längst überfällig ist. Bitte macht mit bei der Petition.

Wir leben in einem Zeitalter des Remix. Kreativität und Kultur bauten schon immer auf bereits Bestehendem auf. Internet und digitale Technologien ermöglichen aber die kreative Nutzung existierender Werke in völlig neuen Dimensionen: Nie zuvor war es so vielen möglich, Werke auf so unterschiedliche Arten zu verändern und so einfach anderen zugänglich zu machen. Mehr denn je gilt heute: “Everything is a Remix.

In der klassischen Neuschöpfung tritt das Alte bis zur Unkenntlichkeit in den Hintergrund. Remix als Kulturform zeichnet sich hingegen dadurch aus, dass Altes im Neuen kenntlich bleibt. Remix ist eine kreative Kopie, die als solche erkennbar ist. In dem Maße, in dem die kreative Kopie Teil des kommunikativen Alltags breiter Bevölkerungsschichten wird, ist ein Recht auf Remix eine grundlegende Voraussetzung für die Kunst- und Meinungsfreiheit einer Gesellschaft. Unter einem Recht auf Remix verstehen wir ein Bündel aus drei digitalen Kreativitätsrechten:

– Das Recht, Werke bei der Nutzung zu verändern und das Ergebnis öffentlich zugänglich zu machen (Pauschalvergütetes Transformationsnutzungsrecht — Beispiel: Hintergrundmusik im Handyvideo).

– Das Recht, Remixes von bestehenden Werken zu erstellen und diese öffentlich zugänglich zu machen (Pauschalvergütetes Remixrecht – Beispiel: Fake-Trailer einer Fernsehserie).

– Das Recht, gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung Remixes auch kommerziell zu verwerten. (Lizenzpflichtiges Remixverwertungsrecht – Beispiel: Verkauf von Musik-Mashup via iTunes)

Mehr Informationen: Recht auf Remix. Ihr könnt dort übrigens euren Lieblingsremix auswählen und ich will da mal eine Lanze für Filmremixe brechen und wähle Kees van Dijkhuizens Cinema 2011 aus.

Präsident Barack Obama und Conan O’Brien geben beim diesjährigen White Hosue Correspondents’ Dinner ihr Bestes die Presse zu unterhalten. Highlight ist ein Einspieler von Steven Spielberg, der sein neues Biopic über Präsident Obama plant. In der Hauptrolle? Daniel Day-Lewis. (weiterlesen…)

Imagine A World Without Hate

09 Apr, 2013 · Sascha · Politik · 0 comments


via Devour


via Nerdcore (Wo sonst?)

War letzte Woche überall: Dennis Rodman war in Nordkorea Kim Jong-un einen Besuch abstatten. Sie haben ein wenig Basketball geguckt und sich angefreundet. Wisst ihr alles, was aber neu ist, ist dieses unglaublich geniale Video aus dem nordkoreanischen TV mit Spitzensoundtrack, der irgendwie den schmalen Grat zwischen Zeitlosigkeit und kompletter Deplatzierung wandert. Und überhaupt, voll die Party da! Fun, fun, fun!

Die Obama-Administration hatte ja eine Petitionsseite eingerichtet, bei der man etwas einrreichen kann und wenn sich da eine Mindestzahl an Leuten dafür aussprechen, muss eine Reaktion folgen. Diese Sache wurde in den letzten Wochen leider von doofen Leuten genutzt und so wollten ein paar Texaner die Union verlassen und Piers Morgan sollte dem Land verwiesen werden.

Doch dann gab es auch eine Petition, die den Bau eines Todessterns forderte, wegen Jobs und Science, und so. Obamas Leute reagierten und haben in einer echt langen und überraschend informativen Antwort, die den genialen Titel “This Isn’t the Petition Response You’re Looking For” trägt, beschrieben, wieso das mit dem Todesstern eigentlich eine ziemlich schlechte Idee ist.

The Administration shares your desire for job creation and a strong national defense, but a Death Star isn’t on the horizon. Here are a few reasons:

– The construction of the Death Star has been estimated to cost more than $850,000,000,000,000,000. We’re working hard to reduce the deficit, not expand it.
The Administration does not support blowing up planets.
– Why would we spend countless taxpayer dollars on a Death Star with a fundamental flaw that can be exploited by a one-man starship?via René

Die NASA findet tröstende Worte: