Alles sonst so - PewPewPew

SOS-Kinderdörfer gibt es ja überall und die verschlingen auch viel Geld. So kam es mir zumindestens in jeder Reportage über die Instituation vor.

Sie macht einen notwendigen und edlen Zweck, den es zu unterstützen gilt. Nun, anscheinend hat man genug Geld oder stellt hier das Image über den Zweck, denn die Internetseite Gamersunity wollte den SOS-Kinderdörfern freie Werbefläche anbieten, welches jedoch mit der folgenden Begründung abgelehnt wurde:

„Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen. Wir sind besorgt, dass auch junge User über diese Spiele – getarnt als harmlose Unterhaltung auf vielfältige Weise mit Gewalt in Kontakt kommen können. Deshalb nehmen wir in besonderer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooterspielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen ein.“

SOS-Kinderdorf verzichtet auf Spenden von Gamern

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29 Jul, 2009 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

TRON Legacy x Beat It

28 Jul, 2009 · Sascha · Featured,Film,Medien,Musik · 0 comments

Ich halte ja von Mashups nicht unbedingt viel, da nur sehr, sehr selten etwas wirklich gutes rauskommt wie zum Beispiel der Mashup von Nirvana mit Rick Astley. Frisch, überrascht, passt und überhaupt: Fucking Rick Astley!

Aber ansonsten finde ich, geht immer etwas verloren, sicher, es entsteht was eigenes und manchmal auch tolles, aber naja, nicht wirklich meine Welt. Aber das hier, das sprengt wirklich den Rahmen. Ich meine das buchstäblich. Den fantastischen Graphicstest zu Tr2n bzw. Tron Legacy gibt es jetzt seit der Comic Con in San Diego am vergangenen Wochenende im HD im Netz.

Da hat sich anscheinend offenbar jemand zufällig das angeschaut und im Hintergrund Michael Jackson mit “Beat It” angehabt. Das ist das fantastische Resultat.


(Direct80sRevival, via nerdcore)

Star Wars: Invasion

23 Jul, 2009 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Seit ich 1999 zum ersten Mal die Geschichte von einem kleinen Planeten am Rande der Star Wars Galaxis gelesen habe, auf dem ein biochemischer Angriff von einer unbekannten Rasse aus offenbar einer anderen Galaxis passiert, war ich Fan der Serie. “New Jedi Order” hieß das, aber so nannte man das nicht. Das war die Invasion, ja, der Angriff der Yuuzhan Vong, einer Rasse, die immun gegen jegliche Gedankentricks der Jedi war, biochemische Waffen von ungeahnter Kraft kannte, ganze Planeten binnen Stunden terraformen konnten und lebendige Raumschiffe besaß und in den ersten der insgesamt 19 Bände haben die Jungs unseren Freunden ganz schön den Arsch versohlen. Ja, bis ins heilige Zentrum kamen sie und haben Coruscant eingenommen.

Seit damals habe ich mir gewünscht, dass der Stoff mal in ein anderes Medium transformiert wird. Leider wird es kein Film, obwohl das perfekt wegen dem Alter der alten Schauspieler, aber naja. Es wird ein Comic. Ich feier dem entgegen und Star Wars Union liefert inzwischen fast täglich neues Material. Zum Beispiel ein Interview mit Chefzeichner und dem Autor der Serie namens: “Invasion”.

“Werden wir in Invasion Vong-Gerätschaften wie die Umarmung des Schmerzes oder die Hand eines Gestalters sehen?
Taylor: Ja.
Wilson: Was ist die Hand eines Gestalters?
Taylor: Wirst Du sehen, sobald wir sie designt haben.

Würden Sie sagen, es ist schwierig, eine Geschichte in einer so bekannten und beliebten Ära des Krieg der Sterne-Universums zu erschaffen?

Taylor: Hätten wir nicht unsere eigenen Figuren, wäre es fast unmöglich. Glücklicherweise konnten wir unsere eigenen Protagonisten erschaffen und sie in diese Zeitperiode einfügen, um dann zu sehen, wie sie von den Umständen beeinflusst werden.

Wilson: Ich genieße es sehr, nach 3 Jahren Arbeit an verschiedenen Krieg der Sterne-Comics endlich mit allen wichtigen Figuren aus den Filmen arbeiten zu können – zumindest mit denen der letzten drei Filme. Das hat mich wirklich dazu inspiriert, mein Bestes zu geben.”

Den Rest gibt es hier. Weiteres Zeug hier und hier.

Ein paar Panels gibt es bereits auf Starwars.com als Vorschau.

40 Jahre Mondlandung

20 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 0 comments

Heute vor genau 40 Jahren landeten Neil Armstrong und “Buzz” Aldrin als erste Menschen auf dem Mond, während Michael Collins einsam den Mond mit Paranoia an Bord umkreiste.

Die Verschwörungstheoretiker ließen sich nie wirklich ü berzeugen durch Fakten und revidierten immer ihren Standpunkt. Am Ende hieß es bei solchen Diskussionen immer “Dann schickt doch ‘ne Sonde hoch oder photographiert das mit Hubble!”. Tja, genau das hat die NASA jetzt tatsächlich gemacht. Wunderbare Photos zum 40-jährigen Jubiläum auf SpOn. Fantastisch!

We Choose the Moon!

17 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 0 comments

Ich liebe das Internet. Da soll mal noch einer sagen, dass das Internet missbraucht wird für Porn, Computerspiele und Glücksspiel, naja, sind wir ehrlich…Es gibt alle drei. Aber die gibt es auch im normalen Leben. Sogesehen spiegelt das Internet nur unsere Realität wieder. Und entgegen vieler Meinungen, sind wir in dieser Realität vor fast genau 40 Jahren auf unserem Erdtrabanten, dem Mond, gelandet. Neil Armstrong war der erste von insgesamt 12 Menschen, allesamt US-Amerikaner, die als einzige jemals Fuß darauf gesetzt haben. Nun, so weit, so gut. Das sind die Basics, die jeder kennt. Wirklich fantastisch jedoch ist das Leben jedoch manchmal, ebenso das Internet, wenn jemand eine so tolle Idee hat, die wunderbar unterhält und zugleich informativ ist, sodass man durch das Entertainment gezwungen wird was zu lernen. Wow!

Das ist gerade der Fall bei der grandiosen Webseite “We choose the moon“. Die Seite bietet wunderbare Photos und Infos über die Apollo 11 Mission, aber jedoch viel wichtiger und toller: Eine auf den Punkt genaue Rekonstruktion des Fluges von Apollo 11 – live! Die Funksprüche sind dort live mitzuhören, die Astronauten “twittern” und man ist einfach mittendrin, statt nur dabei.

Die Mission geht live weiter bis zur Heimkehr der Astronauten. Mitschauen und stolz sein! Das ist ein Befehl.

We choose the moon (via nerdcore)

Penn & Teller sind in Deutschland weniger bekannt, leider vor allem auch ihre geniale Show “Bullshit!“. In ihrer neuesten Episode dreht es sich um die Killerspieldiskussion, nur halt in Amerika. Dort geht es ebenfalls um das Verhindern von Schulmassakern wie in Columbine und vor allem um den Erhalt des guten, amerikanischen Wertesystems.

In dieser Folge wird das Ganze auf’s Korn genommen. So wird der selbst ernannte “Schlimmste Traum der Videospieleindustrie” Jack Thompson, der Grand Theft Auto mit Polio vergleicht, nach Strich und Faden demontiert, ein ziemlich alter Geek auf einer Konvention begleitet und ein 9-Jähriger darf mit einer Waffe schießen. Zusammenfassend, es ist ziemlich lustig. Nach all den sarkastischen und ironischen Kommentaren jedoch, konfrontieren auch Penn & Teller in einem bewegenden Monolog den letzten Kritiker mit der traurigen Wahrheit. Prädikat: Sehenswert.

Geld im deutschen eSport

04 Jul, 2009 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Ich finde ja, dass Konsolen rocken; besonders wenn man jünger ist. Ich mochte Super Mario, ach was rede ich im Perfekt… ich MAG Mario., Zelda und Donkey Kong ist sowieso Gott. Man könnte sagen, ich war your typical Nintendo Fanboykid. Irgendwann bekam ich wie viele heranwachsende Kinder einen Computer, weil man das ja für die schnellere Hausaufgabenbewältigung braucht und sowieso für… später halt wegen technologischer Entwicklung und so.
Dass das eine schlechte Lüge war, das wisst ihr, ich und wahrscheinlich auch meine Eltern. Aber seit damals nahm die Konsole einen niederen Stellenwert in meinem persönlichen Zeitverschwenderanking ein.

Ab dann gab es auf dem Computer viel Jedi Knight II: Jedi Outcast. Das war ein klasse Spiel. Ich bin froh nicht mit Counter-Strike meine ersten FPS-Erfahrungen gemacht zu haben, denn das raubt einem schnell den Weitblick.

Wie auch immer… als ich dann mit Counter-Strike anfing kam ich auch relativ schnell in Verbindung mit der ESL sowie dem eSport. Denn das ist es, was diese Spiele so groß macht, nicht? Das ist es, was uns in den Knochen weh tut, wenn ZDF Gutmenschen diese Spiele zu plumpen Killerspielen degradieren, welche jeden und wirklich jeden zu Amokläufern werden lassen. Niemand, oder sagen wir, kein gesunder Mensch spielt das Spiel einfach nur aufgrund des Tötens von Pixelmännchen.

Nein, man braucht Training, Luck, Skill um zu Ansehen und Ruhm zu gelangen. Kurzum – man will der Bad Motherfucker werden. Doch das Beste am „Bad Motherfucker“-Sein ist es, dass man Geld verdient. Ja, tatsächlich. Man verdient Geld mit Spielen. Ich meine nicht: „Hey, mein Name ist Hun-Sun Yoon, wohne in Peking und sammle 18h am Tag für 60 € im Monat Gold für dich, du scheiß Kind eines Kapitalistenschweines!“, nein, ich meine richtiges Geld, nicht nur für nebenbei. Gegen Mamas Bedenken, man solle doch etwas Ordentliches machen, stellt man sich trotzdem oft die Frage: Wenn ich gut genug wäre, könnte ich vom eSports leben?

Da mein Talent begrenzt und ich den professionellen eSport längst hinter mir gelassen habe, ich zu alt bin und… okay, okay – ich gebe es ja zu: Ich bin einfach Mittelmaß und es gibt inzwischen genug 13-jährige, die mir den Arsch pwnen würden. Das ist ein harter Moment, wenn man so was feststellt – in etwa so, wie als wenn man merkt, dass die ersten Nationalspieler jünger sind als man selbst. Aber fragen wir doch mal einen, der, so berichtet man mir, schön öfters Geld gewonnen hat und dies nicht zu knapp, ob man vom eSports leben kann.
Der junge Herr heißt Protonski, spielt bei prediction Gaming e.V. Carom3D, Treppchenplatz bei den World Cyber Games und konnte mir eine klare Antwort auf meine Frage geben: „Nein, kann man nicht!“ und er schien auch relativ überrascht, dass ich überhaupt auf so eine Idee komme. Damit gebe ich mich allerdings nicht geschlagen: Bei der ESL Pro Series kriegt man bei Counter-Strike 1.6 15.000 € Preisgeld – nett, aber das muss man ja auch mindestens mal durch 5 teilen, also auch keine alternative Einnahmequelle. Das höchste Einzelgehalt in Deutschland kriegt man als WC3-Spieler mit 6000€ Preisgeld, ebenfalls in der ESL Pro Series. Im Falle eines Sieges geht man sicherlich nicht unter 9000€ im halben Jahr weg, Spielervertrag und reguläre EPS-Spielprämie eingerechnet.

Damit verdient man schon 1500€ im Monat und kann als Student das Leben eines Einäugigen unter Blinden führen. Aber auch als normaler Arbeitnehmer ist das ein nettes Zusatzgehalt und leider muss man auch feststellen, dass das schon mehr ist als manche Familie in Deutschland im Monat zum Leben hat. Also kann man die Frage beantworten: Es geht, es kommt nur auf den Lebensstil an, ein Donald Trump hätte seine Probleme.

Aber da ich gehört habe, dass Donald Trump gerne expandiert, gehen wir mal außerhalb von Europa hin in zu dem Mekka aller eSportler, wo eSports nicht mehr diskutiert, sondern akzeptiert und geschätzt wird: Südkorea. Besonders toll finden die Südostasiaten Strategiespiele wie Starcraft. Da sitzen sich zwei Leute in einer Arena wie bei Wer-Wird-Millionär gegenüber und lassen Terraner, Protoss und Zerg aufeinanderprallen und sind hypnotisiert wie meine Katze von dem neuen Mauspendel, was ich ihr gebaut habe. Und diese Leute wohnen in WGs, wo sie noch mehr zocken. Mehr zocken, mehr Geld? Vielleicht, jedoch kommt es immer drauf an wo man wohnt. Ich stelle mir manchmal vor wie das ist, wenn ich eine Zeitmaschine hätte. Neben den wichtigeren Fragen ala wie wird Abbay mich töten, ob atrox und ich je unser Verhältnis offen ausleben können und wie ich Doc Brown überzeugen kann mir zu glauben, wäre ich auch interessiert daran wie der eSports in Deutschland in 20 Jahren aussieht. Wird die ESL eine ESL Arena in Köln gebaut haben in denen die Deutschen dann “Call of Duty 27 : Third World War 2012-2014” gespannt zuschauen oder wird Schäuble als Terminator von den Toten zurückkehren und alle eSportler töten?

Ersteres ist wahrscheinlicher minus dem Weltkrieg, denn die Pinguine werden 2010 bereits die Weltherrschaft an sich reißen, aber pssst, das is’ streng geheimer Scheiß! Spaß beiseite. Ich hoffe, dass wir eines Tages Verhältnisse wie in Südkorea haben. Aber das wird vielleicht ein Traum bleiben. Aber wie es immer ist, Geld regiert die Welt. Also: Premium teurer pls!