Josh Gads öde Reunion-Shows: Herr der Ringe Edition - PewPewPew

Ich mag Josh Gad nicht. Dass er gerade mit vielen Schauspielern in Videokonferenzen abhängt und Geld für einen guten Zweck sammelt, lässt mich unterm Strich natürlich ein positives Fazit ziehen. Aber ich sag euch, es ist knapp!

Gad ist nervig und seine völlig überproduzierte, auf ihn ausgelegte Webshow mit Eröffnungsmonolog, geplanten Witzchen und B-roll Footage nervt noch mehr. Vor allem weil diese digitalen Wiedersehen weit hinter den Erwartungen zurückbleiben und das Potenzial nicht ausgeschöpft wird.

Da sitzen zum ersten Mal seit wohl Jahre alle – und auch wirklich alle – noch lebenden Schauspieler der Herr der Ringe Trilogie zuammen und die Atmosphäre knistert. Man kann spüren, wie viel das Wiedersehen den Leuten bedeutet und wie selten das trotz besten Absichten ist. Und statt diese einmalige Chance zu nutzen, springt Gad immer wieder belästigend ins Geschehen, um die Schauspieler kleine Szenen oder One-Liner vortragen zu lassen und dabei mit seiner irritierenden Olaf-Lache in den Ohren zu dröhnen, statt die Kreativen teilnahmslos in Erinnerungen schwelgen zu lassen und zuzuhören.

Das hat er jetzt schon in vorangegangen Folgen mit Zurück in die Zukunft und den Goonies so gemacht und es ist einfach ärgerlich.