Cosmic Horror and the Color Out Of Space Trailer: Color me intrigued - PewPewPew

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Oder auch: Show, don’t tell. Die Regeln der großen Filmkunst erscheinen oft einfach und nahbar, versagen aber in ihrer Umsetzung oft gnadenlos. Manchmal liegt das gar nicht in an den mangelhaften Fähigkeiten der Filmemacher, sondern an der unmöglichen Aufgabe, gewisse Gefühle in Worten festzuhalten, wenn sie schon in Bildern schwer auszudrücken sind.

Der kosmische Horror leidet wie kein anderes Genre unter dieser Problematik. Die meisten Horrorfilme greifen die Angst vor dem Tod oder dem Verlust des Lebens und all seinen Freuden auf. Der kosmische Horror begreift aber die tiefsitzende Bedeutungslosigkeit unserer Existenz; dass das Leben nur eine Illusion von Freude und Signifikanz darstellt.

Der wahre Furcht des kosmischen Horrors ist so effektiv, weil er wahr ist. Vampire, Werwölfe und ähnliche Filmmonster sind nicht so angsteinflößend wie die Idee eines winzigen und bedeutungslosen subjektiven Univerums im Kontrast zur schier unendlichen Fülle an unerreichbarer und somit bedeutungsloser Unendlichkeit. Das Schreckliche am kosmischen Horror ist aber nicht nur die Angst vor dieser Vorstellung, wie die Angst vor dem bösen Vampir, sondern dass die Angst real und die Wahrheit ist. Somit erschrecken diese Art von Geschichten nicht durch ihre hypothetischen Monster oder Bilder, sondern erwecken eine Urangst in uns, die die innere Furcht an die Oberfläche zerrt und uns alles abverlangt, diese Gefühle wieder unter die Ignoranzschwelle zwischen Hoffnung und Leugnen runterzudrücken.

Also ja, das ist schwierig.

Das schöne Essay oben erklärt mit einigen tollen Beispielen aber, wie es gelingen kann. Annihilation ist wohl der beste Genreeintrag in Jahrzehnten.

Cosmic Horror is supposed to show us that the control we believe we have is purely illusory, and that every moment we teeter on chaos and oblivion. Good cosmic horror should make you feel hopeless in the face of something you cannot possibly comprehend. Two films I think that capture the heart of Cosmic Horror are In The Mouth of Madness and Event Horizon. Both take normal people and place them in truly horrifying situations wherein they cannot hope to win and at the end of these films the surviving protagonists are all scarred mentally from what they have had to endure. They didn’t win. They did not “overcome” the foe. There was literally no way they possibly could do so. They simply survived.

Was uns nun zu Lovecraft, dem Meister des kosmischen Horrors, und seiner Color out of Space führt. Vor einigen Jahren gab es bereits eine Comic-Adaption und andere Filme versuchen die Magie des Schriftstellers recht erfolgreich einzufangen. Enter: Nicolas Cage. Nach Mandy darf er seine manischen Sensibilitäten erneut an einem total verrückten und scheinbar authentisch umgesetzen Buch ausprobieren und das sieht im Trailer schon vielversprechend aus.

After a meteorite lands in the front yard of their farm, Nathan Gardner (Nicolas Cage) and his family find themselves battling a mutant extraterrestrial organism as it infects their minds and bodies, transforming their quiet rural life into a living nightmare.

Neben Cage spielen noch jede Menge Nonames und Tommy Chong mit!