Battlefield is back, baby! Der Trailer zum Pacific Theatre in BFV rührt mich zu Tränen - PewPewPew

Battlefields “War in the Pacific” Update ist seit fünf Tagen draußen und es macht V endlich zu dem Titel, den DICE vor einem Jahr hätte veröffentlichen müssen. Ich spiele das Spiel endlich wieder aktiv und es macht einfach so unglaublich viel Spaß – leider eben mit einem Jahr Verzögerung. Das ganze Debakel rund um Battlefield aus den letzten anderthalben Jahren kommentierte ich schon gar nicht mehr im Blog, weil es mich nur noch traurig machte. Seit fast zwei Jahrzehnten begleitet mich diese Spielereihe. Ich habe mehrere Jahre professionell gespielt, Titel gewonnen und immer wieder auf einen Rückkehr zum zweiten Weltkrieg gehofft. Nach über fünfzehn Jahren dann die logische Ankündigung: Nach BF1 folgt mit Battlefield V eine Rückkehr zu 1942 und darüberhinaus.

Und dann kam der Trailer. Dann kamen die endlosen Debatten. Dann kam das Spiel. Dann kam die Enttäuschung. Mit dem Pazifik-Update geht Battlefield endlich in die Richtung, die sich Fans wie ich seit jeher wünschen: Ein grafisches 1942-Upgrade. Das gelingt mit den neuen Maps, u.a. Iwo Jima und Midway (!!!), aber eben leider zu spät. Der nächste Titel erst für November 2021 angekündigt, womit wir nun auf weitere solche Updates hoffen müssen, die uns durch die nächsten Jahre tragen. Wie wäre es mit Stalingrad? Oder der Landung am D-Day in der Normandie? Kämpfe, Schlachte, Momente, an die man eben denkt und beim Kauf eines WW2-Spiels auch erwarten darf. Klar, dann fügen sich die weiblichen Spielerfiguren nicht mehr so in die Szenerie wie in Rotterdam, aber das sollte man von Map zu Map anpassen können. Wo ist das Problem? Wenn aber das Spiel um diese progressive Politik herum designt wird, kommt man am Tiefpunkt des letzten Jahres an – zumindest was den Multiplayer angeht.

Das Pazifik Update bringt uns zwei Maps, die im Breakthrough-Modus bocken und vor allem viele Elemente zurückbringen, die der Marke Battlefield abhanden gekommen sind. Fahrzeuge müssen nicht mehr gespawnt werden, sondern stehen wieder auf der Map herum. Flugzeuge lassen sich vom Flugzeugträger spawnen. Die lineare Progression des Modus’ stoppt die vollkommene Rückkehr zum glorreichen Sandbox-Battlefield-Conquest, aber DICE hatte die besten Designer des Teams angesetzt und die Ergebnisse lassen sich sehen. Bisher ist keine Runde wie die andere, die Balance stimmt und vor allem gibt es eine ungewohnte Breite und Variation im Terrain der Maps, die riskante Flankings möglich machen und jeder Klasse coole Momente bietet. Dazu gibt es Strandlandungen, Flammenwerfer, Katanas, usw. Es ist Jahre her, dass ich von meinem Lieblingsspiel so begeistert war. Wenn es jetzt noch Dedicated Server, Battelrecorder und Levolution gäbe …