NYCC ’18 Trailerfest: Star Trek, The Boys, Aquaman - PewPewPew

Hier ein paar Trailer der New York Comic Con. Wie immer nur das, was ich auch gucken werde:

The Boys

Als großer Fan des Comics versuche ich mich nicht über das völlig unverständliche Casting von Karl Urban als Billy Butcher aufzuregen (hätte es da wirklich niemand anderen gegeben?), sondern ich freue mich, dass Garth Ennis’ edgy Superhelden bei Amazon ein passendes Zuhause gefunden haben. Unter der Leitung von Seth Rogen und Evan Goldberg, die auch schon Preacher angemessen umgesetzt haben, dürften der Gewalt also keine Schranken vorgesetzt sein. Außerdem kommt die Serie jetzt zu einem Zeitpunkt, wo auch Normies dank dem MCU inzwischen so im Superheldenkosmos immersiert sind, dass die subversiven Ansätze des Comics fruchten können.

Aquaman

Überraschenderweise steige meine Vorfreude auf diesen Film. Erfahrungen mit Aquaman sind bei mir aber an einer Hand abzuzählen und ich bin kein leidenschaftlicher Fan. Dafür erfreut es mich, dass James Wan Spielbergs Tim und Struppi ebenso sehr mag wie ich. Insgesamt wird das Ganze am Ende auch bitte tatsächlich so spaßig und selbstironisch wie im Marketing angeteasert. Die CGI-Megaschlacht mit Haien und Riesenkrabben wird den Film nämlich nicht retten.

Star Trek: Discovery

Star Trek: Discovery war für mich der Serienspaß des letzten Jahres. Als ST-Casual habe ich die Serie oberflächlich genossen; heißt ich habe die Folgen gesehen, habe nichts von den Nerd-Debatten oder SJW-Diskussionen mitbekommen und wurde großartig unterhalten. Es gab definitiv Höhen und Tiefen (besonders das Finale), einige Arcs waren nicht so interessant wie andere, aber ich war schon immer ein Fan des Mirror Universes und kam auf meine Kosten. Auf die Vermischung mit Enterprise, Pike und Spock habe ich eigentlich weniger Bock. Trek müsste meiner Ansicht nach in die ferne Zukunft blicken, um wieder wirklich NEU zu werden für mich, aber diese Vision des Engels und die sieben mysteriösen Signale befriedigen schon meine Lust auf Space Exploration.

Mortal Engines

Mortal Engines scheint mir trotz des kreativen Konzepts zum Scheitern verurteilt. Bis auf Hugo Weaving fehlen berühmte Nebendarsteller; ein Merkmal, das andere Buchreihen wie Harry Potter oder The Hunger Games oder selbst Allegiant teilten. Dazu wirkt die Regie äußerst beliebig und ideenlos, keine einzige Einstellung oder Kamerabewegung lässt mich in diesem CGI-Feuerwerk staunen. Dazu ist die Geschichte um ein auserwähltes Waisenkind mit einer mysteriösen Vergangenheit und eine mächtige Waffe inzwischen wirklich abgedroschen. Aber was will man machen? Die Geschichte ändern und damit die Fans verärgern, die wahrscheinlich die einzigen sein werden, die Kinotickets kaufen? Der Film wurde 2009 angekündigt und kommt nun zehn Jahre zu spät. Schade, schade.

Chilling Adventures of Sabrina

Es wäre wohl zu viel von echter Nostalgie zu sprechen, aber ich habe durchaus Erinnerungen an die alte Sabrina Fernsehserie und mochte sie nicht zuletzt wegen Salem, der sprechenden, sarkastischen Katze. Das Remake von Netflix und den Riverdale-Produzenten ist mir schon im Trailer zu glatt und glänzend und seriell und Salem hat in den Teasern noch kein einziges Wort gesagt! Skandal! Ich hoffe inständig, dass der Multi-Cam-Sitcom-Charme ein bisschen beibehalten wurde. Irgendwie.