Wettautomaten haben in den vergangenen Jahren schon in mehreren Ländern die Aufmerksamkeit von Behörden auf sich gezogen. Die sogenannten Fixed Odds Betting Terminals (FOBTs) gelten als Geräte, die schnell dafür sorgen können, dass Spieler süchtig werden. Darüber hinaus ist es zum Teil innerhalb von wenigen Sekunden möglich, bis zu 100 Euro auf Casinospiele wie Roulette zu setzen, die hier in einer elektronischen Version angeboten werden. Obwohl FOBTs in erster Linie in Großbritannien verbreitet sind, gibt es solche Geräte auch schon in Düsseldorf und anderen deutschen Großstädten. Damit wollen Wettgeschäfte gegen Online-Casinos wie das Mr Green antreten, allerdings mit einigen wichtigen Änderungen im Detail.

Nicht nur für klassische Casinos hat die Konkurrenz aus dem Internet in den vergangenen Jahren zu sinkenden Umsätzen geführt. Auch in klassischen Wettlokalen, in denen vor allem Sportwetten angeboten werden, gibt es viele Spiele, die die Kunden auch ganz einfach von zu Hause aus oder per Smartphone nutzen können. Aus diesem Grund suchen die Betreiber immer wieder Möglichkeiten, um mehr Spieler in die eigenen Geschäfte zu locken. Dabei geht es vor allem um Spiele, die innerhalb kürzester Zeit enorm hohe Gewinne versprechen, um so ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Glücksspiele zu schaffen.

Natürlich ist es durchaus möglich, dass man an FOBTs oder an ähnlichen Geräten einen Gewinn erzielt. Allerdings handelt es sich um Glücksspiele, deshalb sind solche Einsätze mit einem sehr hohen Risiko verbunden. Wer das nötige Glück nicht hat, riskiert deshalb sehr hohe Verluste. Seit der Einführung in Großbritannien, wo Wettgeschäfte in vielen Städten noch deutlich weiter verbreitet sind als etwa in Düsseldorf, liegt der Einsatz an vielen FOBTs bei bis zu 100 Pfund Sterling alle 20 Sekunden, wenn man sich zum Beispiel für die elektronische Variante von Roulette entscheidet. Im Jahr 2015 haben die Buchmacher auf diese Weise einen Gewinn von mehr als 1,7 Milliarden Pfund gemacht.

Mittlerweile gibt es jedoch Gegenwind für diese Variante von elektronischen Spielen. In Deutschland gelten bereits relativ strenge Einschränkungen, die sich allerdings von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, auch in Österreich wollen die Behörden solche Glücksspiele künftig strenger regulieren. Wer sich in Düsseldorf mit Wettautomaten vergnügen möchte, kann das zwar auch in Zukunft noch tun, allerdings dürften die maximalen Einsätze dann nicht mehr so hoch ausfallen, wie es aktuell noch der Fall ist. Das reduziert zwar das Gewinnpotenzial, zugleich müssen Spieler dann jedoch auch nicht mehr so hohe Verluste befürchten. Kurz gesagt bedeutet das, dass man mit seinem Budget deutlich länger aktiv sein kann.

Im Vergleich zu Online-Casinos haben FOBTs und ähnliche Geräte ohnehin einen gewaltigen Nachteil. Anders als im Internet ist es nicht möglich, die Spiele an diesen Geräten zunächst einmal ganz ohne Risiko mit einem virtuellen Guthaben zu testen. Im Internet ist es auf diese Weise gerade für Einsteiger möglich, zunächst einmal den Ablauf der verschiedenen Spiele zu sehen, bevor dann schließlich echte Einsätze platziert werden. Darüber hinaus haben Spieler in Online-Casinos oft die Chance, einen Bonus zu kassieren, mit dem sich das eigene Guthaben ebenfalls noch einmal aufwerten lässt.
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Hierbei handelt es sich um einen außerredaktionellen Post, für den ich Geld bekommen habe.

  • GroteskeAder

    Irgendwie…also…es passt irgendwie nicht in dein Blog.
    Ist jetzt nur ‘ne Meinung. :/

  • Würde ich auch nicht machen, wenn ich nicht gutes Geld dafür kriegen würde, das ich aktuell brauche. Wenn du wüsstest, wie viele Angebote dieser Art ich ablehne… außerdem ist die Transparenz ja gegeben.

  • GroteskeAder

    Keine Sorge, das war kein Vorwurf. Einfach nur eine Meinung über das “Reinpassen”. :)

    Den Leuten vorwerfen, dass sie Geld verdienen, das sie brauchen, ist nicht so mein Ding.
    Alles cool.