Vor nun fast etwas mehr als acht Jahren (ALTER!) habe ich den Gameplay Trailer für Mirror’s Edge rauf und runter gespielt, weil ich nicht glauben konnte, wie gut das aussah; in grafischer Hinsicht, klar, aber halt auch eben das besondere, flüssige Gameplay mit seiner Möglichkeit des Waffenverzichts und die super schick designte Spielewelt mit ihren Primärfarben und dem totalitaristischen Gesellschaftsbild. Wow! All das sprach mich sofort an.

Obwohl EA und DICE keinen großen finanziellen Erfolg mit dem Spiel hatten, bekommt Mirror’s Edge nun acht Jahre später seinen langersehnten Nachfolger. Oder Reboot? Ich habe mich nicht so genau informiert, weil ich möglichst unwissend die Spielewelt betreten will, aber es handelt sich wohl um ein Reboot – mit den gleichen Stärken und weniger Schwächen, wie zum Beispiel der eher enttäuschenden Geschichte.

Mirror’s Edge ist völlig zurecht ein Kulttitel geworden. Ich spiele den Titel tatsächlich immer noch regelmäßig, erst vor rund einem Jahr hatte ich nur schnell eine uralte Trophäe sammeln wollen, damit ich 100% kriege… und dann habe ich das ganze Spiel durchgezockt. Einfach so. Geht schnell. Macht Spaß. Sieht vor allem immer noch verdammt genial aus. Wirklich, das Spiel ist kaum einen Tag gealtert. Das Spielprinzip hat niemand in acht Jahren kompetent kopieren können und das macht Mirror’s Edge schlicht zu einer einzigartigen Spieleerfahrung.

Auf Catalyst freue ich mich jetzt besonders, weil ich mir eine bessere Verknüpfung von Gameplay und Story verspreche, wobei das Gameplay aber hoffentlich weder verkompliziert noch durch unnötige Gadgets oder Addons versaut wurde. Die ersten Eindrücke versprechen eine solide Fortsetzung. Ab dem 9. Juni können wir uns dann selbst davon überzeugen.