Flying Solo – 50 minütige Doku über George Lucas - PewPewPew


via GeekTyrant

Eine sehr schöne Dokumentation von der BBC aus dem Jahr 1997 als der Name Lucas noch für Qualität stand. Freunde wie Francis Ford Coppola, Harrison Ford, Irvin Kershner, Mark Hamill, Ron Howard oder Walter Murch kommentieren Georges Karriere und den Release der Special Editon. Der Anfang vom Ende. Star Wars war und ist in vielerlei Hinsicht Fluch und Segen gewesen für George Lucas. Nach dem riesigen Erfolg in 1977 hat der Mann nie wieder auf seinen Kontostand gucken müssen. Auf der anderen Seite blieb der kreative Erfolg bis auf seine Teilhabe an Indiana Jones nahezu komplett aus. Selbst bei den Star Wars Sequels Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter waren andere die kreativen Impulsgeber. Auch seine Einschätzungen sind nie so wirklich grandios. Gerade sagt er mit Kumpel Spielberg die Implosions des Kinos voraus und vor 15 Jahren glaubte er zu wissen, dass Howard The Duck besser ist als die Ninja Turtles und von zukünftigen Generation die Würdigung erhalten würde, die der Film verdient.

Am interessantesten sind die Kommentare von Coppola, die man sich ab der Marke 45:15 unbedingt anhören sollte. Als Freund und Kenner von Lucas’ Talent lamentiert er geradezu den frühen Erfolg von Star Wars, der quasi die Filme, die Lucas stattdessen bis heute gedreht hätte, zerstörte. Weiterhin bedauere er, dass Lucas mehr Entrepreneur statt Filmemacher ist. Das sagte Coppola bereits 1997, wohlgemerkt.