Lego-Fanatiker hachiroku24 hat einen ganzen Monat an diesem Shot-for-Shot Remake der Rogue One Vader Szene aus Lego-Bausteinen gearbeitet und das Endergebnis ist absolut grandios. Nicht nur die Animationen lassen sich sehen, insbesondere die Belichtung macht diese Nachstellung so großartig, auch wenn der originale Filmsound natürlich sehr hilft. Ganz toll ist auch der Einsatz von Rauch, wenn Vader Rebellen abschnetzelt. Ich glaube, besser kann man es nicht machen.

Not even mad.


Lucasfilm

Hoffnung für alle verscholtenen Star Wars Fans, die nichts von MaRey Sue wissen wollen: Nach der neuen Trilogie und den ersten Standalone-Filmen will sich Lucasfilm der legendären Star Wars Underworld Serie annehmen. Bereits vor einigen Tagen berichtete Star Wars Union über einige Gerüchte, die die Zukunft des Franchises betreffen.

Es scheint einen Plan zu geben, einige Jahre nach dem Ende der Sequel-Trilogie eine Pause bei den Star Wars Kinofilmen einzulegen. Der Grund dafür ist, dass TV-Projekte in den nächsten Jahren im Mittelpunkt stehen werden. Der zweite Grund ist, dass man vorhat, den Markt nicht zu übersättigen, um die Nachfrage nach Star Wars zu stärken.

Nun gibt es seit wenigen Stunden konkrete Informationen. Der Erfolg von Rogue One hat bewiesen: Star Wars funktioniert auch abseits von Jedi, Lichtschwertern und der Macht. Stattdessen soll Underworld, das letzte Projekt von George Lucas, endlich die dunklen und dreckigen Ecken der Galaxie beleuchten. Die Serie sollte sich Kopfgeldjägern, Schmugglern, Piraten und sonstigen zwielichtigen Gestalten des Outer Rims und den unteren Gebieten Coruscants und Nar Shaddaas widmen. (weiterlesen…)

We wuv you, robot. Please spare us.

Die Kämpfe zwischen den Fanboylagern sind schon immer doof gewesen. Ich mag Star Wars und Star Trek, weil ich Science-Fiction liebe. Mir gefällt Iron Man und The Dark Knight, weil Superheldenfilme durchaus spannend sein können.

Marvel hat ästhetisch wenig zu bieten. Das MCU hat seine Anziehungskraft in Schauspielern, guter Laune und generischen Geschichten gefunden. Dazu funktioniert das Cinematic Universe makellos. Die Überlagerungen mögen gimmicky sein, fungieren aber als Kleber für ein Gesamtgefüge, das seine Zuschauerschaft an sich bindet und somit Flops an der Kinokasse vorbeugt.

Gegnern dieser Maschinerie muss das nicht gefallen, aber Kevin Feige und seinem Unternehmen gebührt Respekt für die Leistung im vergangenen Jahrzehnt.

Was uns zum DC Expanded Universe und dem neuen Trailer für Justice League bringt. Vier Jahre sind zwischen dem Start und dem ersten wirklichen Team-Film vergangen, ganz ähnlich wie zwischen Iron Man und The Avengers. Die Unterschiede jedoch sind dramatisch. Keine der Figuren im Trailer hat bisher einen Standalone-Film für sich verbuchen können, niemand ist wirklich interessant oder definiert. Höchstens Ben Afflecks Batman, der jedoch sehr zwiegespalten aus seinem Aufeinandertreffen mit Superman ging. Und genau dieser Superman fehlt. Es ist eine klaffende Lücke im Trailer. Die einzige Figur, die annähernd spannend ist, liegt in einem Sarg und wird nicht einmal angeteasert.

Ebenso wie seine Figuren ist der Trailer selbst völlig vage. Nach diesem Trailer ist nichts klar, außer dass es eine Justice League aus Helden gibt, die zusammenkommt. Punkt. Für die Antagonisten bleibt überhaupt keine Zeit im Trailer. Wer ist die Bedrohung? Woher kommt sie? Welche Fähigkeiten hat sie? Alles egal, es kommt jemand und das Andere muss immer zerstört werden. Für das faschistoide Kino Snyders ist das völlig normal. Apropos Snyder: Dass Warner Bros. dem Regisseur weiterhin vertraut, führt auch hier wieder zu lächerlichen Resultaten. Erneut kämpfen Superhelden in irgendwelchen Gängen, Räumen oder grauen Altbaulandschaften, die an Detroits Problembezirke erinnern. Die großen Kämpfe gegen die Armee sehen jetzt schon schwammig und zu dunkel aus und erinnern an die schlimmsten Szenen aus The Hobbit: The Battle of the Five Armies. In 3D wird das sicherlich nicht besser aussehen.

Mir macht das Schreiben solcher negativen Impressionen keinen Spaß. Das DCEU kann einem wirklich leid tun.