Make Walking Dead Great Again

Die sechszehnte Folge wird zwar erst am kommenden Wochenende ausgestrahlt, aber es gibt bereits einen Teaser zur finalen Folge der sechsten Staffel von The Walking Dead. Was man sich bereits denken konnte: Man sieht kurz Negan und Lucille, beide sehen großartig aus. Negan selbst stellt sich auch kurz vor. “Hi, I’m Negan,” sagt er, und es ist fantastisch. Könnte es sein, dass die Serie ihren aktuellen Trend fortsetzt und trotz kleiner Makel endlich, endlich gut wird? Wahrscheinlich nicht, aber hey, immerhin trägt Negan sein rotes Schälchen aus den Comics!

Sad Batfleck

25 Mar, 2016 · Sascha · Film · 4 comments

Please agree. 😰

Nachdem Ewan McGregor zuvor bereits fälschlicherweise mit Gott verwechselt wurde (No biggie, das passiert halt mal. Ich verliere mich auch immer in seinen Augen.), spielt er nun Jesus höchstpersönlich in The Last Days On Tatooine In The Desert.

An imagined chapter from Jesus’ forty days of fasting and praying in the desert. On his way out of the wilderness, Jesus struggles with the Devil over the fate of a family in crisis.

Nachdem der Film bereits beim Sundance Film Festival 2015 seine Premiere feierte und dabei sehr gute Kritiken erhielt, gibt es nun passend zu Ostern einen Trailer. Ein Deutschlandstart ist noch nicht bekannt, in den USA läuft er ab dem 13. Mai in ein paar Kinos. Sieht super schick aus.

Microsoft Tay

Wir lagen ja so falsch. Skynet wird die Welt nicht vernichten. Dafür wird es gar keine Zeit haben, denn zuvor wird seine Seele von uns bösen Menschen so verdorben, bis es weinend in der Ecke hockt: Microsofts AI namens Tay ist bereits nach 24 Stunden im Netz ein rassistisches, frauenfeindliches, Hitler-freundliches Roboterchen geworden, weil es von der Interaktion mit seinen Gesprächspartner lernt. Stay classy, internets!

Microsoft hat Tay daher vor rund 13 Stunden erst einmal abgeschaltet. Ich bin enttäuscht, habe aber mal eine normale Frage gestellt und warte, bis Tay wieder aufwacht. Derweil gibt es auf Imgur die bisherigen Greatest Hits.

The official account of Tay, Microsoft’s A.I. fam from the internet that’s got zero chill! The more you talk the smarter Tay gets

Neon Indian – The Blindside Kiss

24 Mar, 2016 · Sascha · Musik · 0 comments

Unterlegt mit Bildern aus der 1983er Filmadaption von The Girl Who Leapt Through Time.

THE REVENANT by Andrei Tarkovsky

21 Mar, 2016 · Sascha · Film · 0 comments

Haben Memes einen guten Film schon einmal zerstört? Sicherlich, The Revenant ist keinesfalls ein Reinfall, weder kommerziell noch bei der Kritik. Aber ich bin froh, dass ich den Film recht früh gesehen habe, bevor sich die Diskussion kurz nach dem Kinostart nur noch um Innaritus Betteln um Anerkennung für den harten Dreh und DiCaprios Oscar drehte.

Natürlich hat die Marketingkampagne ihr Übriges dazu beigetragen, aber ich bin mir nicht sicher, ob dabei tatsächlich so übertrieben wurde, wie dies in der zynischen Reaktion oft kritisiert wurde. I mean, it’s there on the screen. Man kann natürlich nichts mit dem Film anfangen, aber man kann schlicht nicht leugnen, dass Lubezki und Iñárritu atemberaubende Bilder einer erbarmungslos schönen Natur eingefangen haben.

Und die Natur sowie die Beziehung der Figuren zu ihrer Umwelt sind so oft bei der Auseinandersetzung mit dem Film vergessen worden. Ja, DiCaprio robbt zwei Stunden durch den weg – but what does it mean?! Die Gleichgültigkeit der Natur, die Beziehung zu den Ureinwohnern und die Eroberung des Kontinents erforscht Iñárritu durch seine exzellente Regie, wie dieses Video Essay von Screencrush zeigt. Dabei hat er sich in einigen Einstellung von Andrei Tarkowski inspirieren lassen.

Und weil es thematisch gerade passt: 20th Century Fox hat auf YouTube für alle eine kostenlose Making-Of Dokumentation namens “A World Unseen” online gestellt. In dieser geht es aber nicht nur über den harten Dreh und die Suche nach Schnee in einer Welt, die immer mehr Folgen des Klimawandels spürt, sondern auch um die First Nation People und ihre Geschichte und Beziehung zum Film. Sehr sehenswert!

Ich darf kurz aus meiner Review zum Finale der ersten und außerordentlich guten Staffel von Fear The Walking Dead zitieren: “Die letzte Einstellung, der Flug über das Meer, könnte tatsächlich noch exotischere Handlungsorte oder sogar ein paar Episoden auf hoher See versprechen. Man wird ja noch träumen dürfen.”

Wie wir nun im Teaser zur zweiten Staffel sehen, ist der Traum wahr geworden. Die beste Zombieserie zeigt, wie cool es für den Zuschauer ist, wenn sich die Produzenten und Autoren ein bisschen Mühe geben.

Es ist zwar so gut wie ausgeschlossen, dass sich dieser kleine Arc über mehr als eine Handvoll Episoden erstreckt, aber man muss der Serie dennoch den nötigen Respekt zollen. Auf Wasser zu drehen ist nicht immer einfach und vor allem extrem teuer. Im Unterschied zu ihrer Schwesterserie sucht Fear The Walking Dead neue Ideen und Handlungsorte. Das alleine ist schon beim direkten Vergleich ein Qualitätsmerkmal.

Weiterhin ist Wasser ein komplett neues und spannendes Element in der Welt von The Walking Dead. Gibt es Unterwasserzombies wie bei World War Z? Hat sich die Regierung bzw. das Militär, wie ebenfalls in World War Z, auf große Schiffe gerettet? Gibt es sichere Inseln, die die Zombies bisher erfolgreich bekämpfen konnten? Könnte man theoretisch durch Fischerei auf dem Meer problemlos überleben? Fragen über Fragen!

Ich freue mich extrem auf die zweite Staffel. Die erste neue Folge wird AMC am 10. April ausstrahlen. Meine Reviews dazu wird man erneut hier und auch auf Moviepilot finden.

Vergessen wir mal all diese ironische Liebe für Quatsch wie Sharknado und Trash-Nostalgie für Deep Blue Sea, müssen wir erschrocken feststellen, dass es seit Jaws einfach keinen guten Hai-Film gibt. Open Water ist sicherlich nett, aber dort sind die Haie aber auch nur Teil des Gesamtpakets.

The Shallows ändert das. Hoffentlich, denn die simple Prämisse des Trailers verspricht einen außerordentlich spannenden Thriller. Blake Lively spielt in dem Film eine verletzte Surferin, die sich auf ein paar Felsen retten konnte. Der Strand liegt in der Nähe, sie könnte problemlos zu ihm schwimmen, wenn sie nicht einem weißer Hai umkreist werden würde.

Ich mag das Konzept. Es ist sehr realistisch. Der Hai wird angelockt von ihrem Blut, ist nicht übernatürlich groß und die kommende Flut ist ein äußerst schickes ticking clock scenario des Thrillers. Dazu ist der Strand noch so nahe, dass sie es theoretisch schaffen könnte. Puh, ich komme jetzt schon ins Schwitzen. Kinostart ist der 23. Juni.