Epic Skate Video Edit

10 Oct, 2016 · Sascha · Sport · 0 comments

Aus dem Film Spirit Quest (Trailer), den es hier zu kaufen gibt.

Erste Szene aus IT FOLLOWS 2

10 Oct, 2016 · Sascha · Film · 1 comment

STOP THIS MADNESS

09 Oct, 2016 · Sascha · Film · 5 comments


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18″ x 27″ 11-colour screen print | 270gsm Mohawk Superfine White paper | Limited Edition of 160

Victo Ngai arbeitet sich gerade wirklich zu meiner absoluten Lieblingsgrafikerin. Wow. Erhältlich bei Black Dragon Press, Victos Blanc und Rouge werden demnächst noch veröffentlicht.

Nachdem ich als Knirps Jaws zum ersten Mal sah, war ich so besessen von dem Film, dass ich ihn immer und immer wieder nachspielen wollte. Da die offiziellen Hai-Figuren von LEGO die Männchen nicht mit einem Satz auffressen konnten (RIP Quint), benutzte ich einfach dieses U-boot ohne die Greifarme. Leider hatte ich aber nie so eine coole Orca wie die hier von hachiroku24 (auf seinem Flickr-Account finden sich noch mehr filmische LEGO-Projekte), die ich absolut fantastisch finde (und leider auch ein Stück besser als die von Michael) und meine Spielerei noch besser gemacht hätte. Ich glaube, ich probiere die mal nachzubauen. Auf LEGO Ideas würde dieses Projekt auf jeden Fall meine Stimme erhalten.

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John Wick zählte zu den überraschendsten und besten Actionfilmen der letzten Jahre. Keanu Reeves ging voll in der Rolle des mysteriösen Söldners auf, der sich eigentlich zur Ruhe setzen will, aber noch eine Rechnung offen hat. Diesen Witz wiederholt man jetzt für das Sequel. Noch wirkt er charmant und den kinetischen Kampf-Schuss-Stil der Regisseure (Moviepilot: “Was macht eine gute Actionszene aus?”) finde ich ebenfalls weiterhin erfrischend. Einen dritten Teil sollte man sich aber zumindest aus kreativer Sicht gut überlegen. Keanu darf aber eh alles. Ich meine…

future

Netflix hat endlich einen ersten Trailer zur dritten Black Mirror-Staffel veröffentlicht und er sieht wie erwartet fantastisch aus. Vielleicht ist mit dem größeren Netflix-Budget sogar nochmal eine Steigerung zu den zwei Vorgänger-Staffeln und dem Weihnachtsspecial (unsere Podcast-Review dazu) von 2015 drin. Eine vierte Staffel ist dank Netflix bereits in Planung. Mir gefiel bisher an der Serie, dass man sich sehr viel Zeit zwischen den einzelnen Staffeln (wobei es ja eher Batzen an kleinen Kurzfilmen waren) ließ. Booker und seine Autoren hatten etwas zu sagen und man konnte das in jeder Einstellung sehen und in jedem Dialog hören. Die ursprünglichen Gerüchte von zehn oder dreizehn Folgen haben sich ja nicht bewahrheitet, weshalb man wohl realistisch mit der neuen Freiheit bei Netflix umgeing. Deshalb sehe ich dem Trend mal positiv entgegensehe. Der Trailer verspricht immerhin sechs großartige Episoden mit interessanten Hooks.

Speaking at a screening of an episode from the new series at the London Film Festival, Black Mirror executive producer Annabel Jones confirmed that there will be more episodes to come after the current series has aired.

“When you’re ready to do the next series you do [it],” Jones said. “Thankfully Netflix loved the show, stepped in and commissioned six films. So that allows us to play out on a bigger canvas, and take more risks, explore worlds without destabilising the Black Mirror sensibility.

“It’s great. And we’ve got another season coming up too,” she added.

Start auf Netflix am 21. Oktober, hier nochmal die Plots zu den einzelnen Folgen: (weiterlesen…)

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© AMC

Nach der katastrophalen zweiten Hälfte sendet AMC gleich zwei Episoden als finalen Punch. Helfen tut dies der verkorksten 2. Staffel aber auch nicht. Fear The Walking Dead braucht einen Reboot. Hilfreiche Inspiration findet sich sogar beim eigenen Sender.

Den Vergleich verschenkten Potentials sucht man in der Serienlandschaft vergeblich: Fear the Walking Dead beendet seine 1. Staffel mit einigen Tiefpunkten und vielen Höhen. Das Spin-off setzt eigene Akzente, zeigt in ruhigen Momenten mehrfach mit dem großartigen Einsatz der Musik von Komponist Paul Haslinger, wie gespenstisch langsam der Zerfall der Apokalypse ablaufen würde. Der Prozess ist glaubhaft, die Reaktionen der letzten Institutionen sind vertretbar, das Chaos ist effektvoll inszeniert. Einzelne Figuren stechen positiv heraus, der Rest bleibt blass. Aber nach sechs Episoden war von dem zweiten Versuch im Zombie-Universum auch nicht mehr zu erwarten. Und so verließ uns Fear The Walking Dead mit einem schwelgenden Flug über den Pazifik in Träumereien über den möglichen Verlauf einer 2. Staffel. Da die Serie immer noch Wochen vor dem Aufwachen von Rick Grimes spielt, gibt es etliche Möglichkeiten, weiter den zivilisatorischen Zusammenbruch darzustellen und die bruchstückhaften Beziehungen der Figuren innerhalb der Patchwork-Familie zu erörtern.

Dieses Versprechen löste Fear The Walking Dead nie wirklich ein. Zunächst konnten einige Episoden auf hoher See kleine Bilder der Apokalypse zeichnen und so erfolgreich einen groben Gesamteindruck bieten, der sich jedoch weiterhin intim anfühlte. Spätestens mit der Landung in Mexiko aber brach die Serie in sich zusammen. Mit dem vermeintlichen Tod von Daniel Salazar raubte man der Serie ihren besten Schauspieler, die Figuren teilten sich erneut auf und man erzählte redundante Geschichten, die die Mutterserie besser schrieb und mit wandlungsreicheren Figuren und deutlicheren Akzenten versah.

Insbesondere die zweite Hälfte der Staffel war als Zuschauer und besonders als Fan des The Walking Dead-Universums enorm frustrierend. Der in einem Schneckentempo erzählte Plot kannte weder spannende Zombie-Momente, mitreißende Charakterentwicklungen oder überhaupt gut gefilmte Bilder. Paul Haslingers Musik wich dem Einsatz von Popmusik. Kein einziger Dialog oder auch nur Satz ist erinnerungswürdig, geschweige denn zitierbar. All das wäre nicht schlimm. Fear The Walking Dead muss keinen Kultstatus erreichen. Die Serie muss nicht den Einsatz von Kameraperspektiven in Serien revolutionieren oder Woche um Woche abliefern. Aber selbst das einzige, eigens auferlegte Thema der Eltern-Kind-Beziehung interessiert die Autoren nur am Rande und ansonsten treibt die Figuren schlicht keine Motivation an. Sie driften durch die Nachwelt, lassen sich mal hier nieder, dann dort, lassen sich von Bösewichten treiben und entscheiden sich schließlich, wenn der Plot es verlangt, mehr oder weniger hirnrissige Aktionen zu unternehmen.

Die größte Sünde, die Fear The Walking Dead in seinem zweistündigen Finale begeht, ist die Negation der bisher aufgebauten Konflikte. Es geht nicht darum, dass die meisten Konflikte nicht direkt ausgetragen werden, Partei gegen Partei, sie finden schlicht nicht statt. Das könnte theoretisch ein mutiger Ansatz im Sinne einer Verdrehung der Erwartungshaltung des Zuschauers sein. Aber wenn die gesamte Staffelhälfte auf der Stelle tappst und jegliche Weichen für ein Finale gestellt werden, in dem dann schlicht jeglicher Konflikt darin endet, dass die Figuren woanders hingehen, niemand von Wert stirbt und sich die Schicksale erneut aufteilen, muss ein vernichtendes Urteil gefällt werden. (weiterlesen…)