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Mein Buddy Owley bringt heute seinen zweiten Bildbuch, das Froxikon, ein Lexikon über Frösche heraus! Das Büchlein enthält süße Zeichnungen von vielen Froscharten und wissenswerte Fakten. Erhältlich ist das Werk beim Machaon-Verlag für 18 Franken.

Und mit dem Kauf wird auch noch eine gute Tat vollbacht: Für jedes verkaufte Exemplar gehen 5 Franken an Amphibian Survival, ein vom Zoo Zürich betreutes Projekt zur Erhaltung gefährdeter Amphibienarten.

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AMC

Nach einer großartigen Folge à la Into The Wild mit Nick geht es zurück in die Zivilisation – oder das, was davon übrig ist. Fear The Walking Dead geht dabei keine Risiken ein und zeigt uns Altbekanntes. Schade.

Wie befürchtet, geht es in der 9. Folge von Fear The Walking Dead weiter mit einer der anderen Fluchtgruppen aus dem Halbzeitfinale der 2. Staffel, nämlich Strand, Madison, Ofelia und Alicia. Je weniger über diesen Handlungsstrang gesagt wird, desto besser. Wann immer die Folge zu dem Quartett schneidet, stoppt das Pacing mit quietschenden Reifen. Fear The Walking Dead folgt hier erneut dem verschlissenen Muster aus „Suche nach Unterschlupf“ gefolgt von „vermeintlich sichere Unterkunft“ und „Überraschung, Zombies!“

Ein großer Hotelkomplex am Strand soll nach mehrtägiger Suche nach Nick eine sichere Zuflucht bieten (ein Modell zeigt uns die immense Größe des Anwesens; hier keine Zombies zu vermuten, ist schlicht naiv.), doch die Folge endet mit einer Hommage an die Bar-Szene aus Shaun of the Dead. Ein Cliffhanger, der nicht wie offensichtlich gewollt dem Zuschauer einen kalten Schauder über den Rücken laufen lässt, sondern schlicht zum Lachen anregt.

Strand (Colman Domingo) und Madison gehen an diese Bar, Ofelia und Alicia nach oben in höhere Stockwerke. Dort ergibt sich dann ein hübsches Bild mit Zombies am Balkon, das jedem Ballermann-Urlauber bekannt sein dürfte. Diese fallen hinunter, können mysteriöserweise trotz gebrochener Knochen weitergehen und greifen die Erwachsenen an, die sich an der Bar angetrunken und gegenseitig die Herzen ausgeschüttet haben. So erfahren wir zum Beispiel, dass Madison (Kim Dickens) den Selbstmord ihres Mannes verschwiegen und in einen Autounfall umgedichtet hat.

Dies ist insofern eine dramatische Situation, als dass Madisons Schuld die Beziehung zu ihren Kindern stört und die Situation zuvor mit dem depressiven Vater sicherlich nicht einfach gewesen sein muss. Trotzdem wirkt die Szene, wie so oft in Fear The Walking Dead, angehängt und aufgeklebt. Sie ergibt sich nicht organisch aus einem Spannungsbogen über mehrere Episoden oder als ultimativer Schlag in die Magengrube, nachdem sich der Zuschauer lange Gedanken über die Probleme gemacht hat. Es wird einfach so mitgeteilt, und dabei handelt es sich um eine höchst lieblose Charakterzeichnung.

Dagegen ist Nicks (Frank Dillane) Geschichte auch nicht unbedingt interessanter, aber immerhin origineller. Er wacht in einem leeren Dorf auf und geht den Hügel hinunter zu einer großen Ansammlung der Dorfbewohner. Diese opfern einen bereitwilligen Mann an „die Mauer“ – freilaufende Zombies in einem abgegrenzten Bereich zwischen der Siedlung und dem Rest von Tijuana. (weiterlesen…)

Und Spike Jonze im Pitch-Meeting so: “Ich mach’ einfach nochmal Weapon of Choice, aber mit einer Tänzerin, ist das okay für euch?”
Und Kenzo World so: “Ja, geil!”

Das ist übrigens Margaret Qualley, bekannt aus der Serie The Leftovers aka “Die Beste Serie, die niemand schaut”. Dort weint sie auch ganz oft, tanzt dann aber nicht. So ist das.

Absolutely based. Praise be, Waititi, praise be. Darauf hat das ganze MCU hingearbeitet.

Eigentlich hatte Uwe Boll genug. Er sagte “Fuck you all” zu Hollywood, Crowdfunding und dem Filmemachen. Nun kommt Rampage 3 aber trotz der fehlgeschlagenen Kickstarter-Kampagne am 28. Oktober in die deutschen Heimkinos. Seinem Versprechen in Rente zu gehen hält er jedoch ein. Zum Abschied gab es nun also die einmalige Chance für Moviepilot, Boll während der PR-Kampagne für den Filmcheck zu verbuchen und ihm in einem Rundgang durch eine Videothek ein bisschen auf den Zahn zu fühlen.

Und siehe da, Herr Boll hat einen ziemlich treffsicheren Geschmack. Was auch wieder beweist: Nur weil man Filme schaut und “versteht, was sie gut macht”, heißt doch noch lange nicht, dass man auch gute Filme machen kann. Eine wichtige Lektion für viele Hobbykritiker. Seine Aussagen zum Independentfilm und den Streamingdiensten sind zwar völliger Quatsch, aber insgesamt ist das doch ein süßes Video geworden. Mit Uwe würde ich gerne mal einen trinken gehen.

Und ich möchte bitte ein Gif von ihm vor den ganzen Young Adult Filmreihen und dem Untertitel “Und der ganze Scheiß hier!”.

Update! Danke Stefan! uwe boll young adult

Montana 100

Pünktlich wie immer möchte ich dem National Park Service der Vereinigten Staaten mit einem Tag Verspätung alles Liebe zum 100. Geburtstag wünschen! Das kommt als Besucher von vielen Parks, Monumenten und Gedenkstätten und ehemaliger Bewohner sowie Mitarbeiter in einem US Nationalpark wirklich von Herzen. Die Arbeit der Menschen vor Ort ist phänomenal und wird von den liebsten und engagiertesten Typen und Typinnen überhaupt geleistet. Ich möchte nicht die negative Tendenz ausblenden, aber die Arbeit ist so wichtig und sollte weiter richtig finanziert werden. Dafür muss Geld vorhanden sein. Es geht um einen der wichtigsten Jobs im Land überhaupt. Daher: Auf die nächsten hundert!

Montana 100 s

arrival_ver4_xlg

arrival poster gifDenis Villeneuves diesjährige Science-Fiction-Hoffnung Arrival (hier der fantastische Teaser Trailer) hat zwölf teilweise schöne und teilweise weniger schöne Poster erhalten, passend zu jedem gelandeten Ufo. (Ein Plot Point, der je nachdem ob man den neuen Trailer gesehen hat, neu oder bereits bekannt ist.) Natürlich hat IMP Awards alle zwölf in hoher Auflösung, aber ich habe mich mal dafür entschieden, nur die Einstellung aus dem Trailer hier einzubinden, weil es eines der wenigen Poster ist, das funktioniert. Es verkörpert die Größe des Raumschiffs in Relation zur Umwelt und der monumentale Moment wird gut verkauft – gleichzeitig sieht es übrigens auch nicht nach Photoshopquatsch aus.

Außerdem erhält Arrival ein nettes ARG durch whyaretheyhere.com. Da ich möglichst ohne Vorwissen ins Kino möchte, setze ich mal aus. Wer sich jedoch einbringen möchte, erhält auf Reddit ein paar Anhaltspunkte.