TheVoices

Fast ein Jahr nach der Premiere auf dem Sundance Filmfestival gibt es endlich ein Lebenszeichen von The Voices, dem Film in dem Ryan Reynolds die Stimmen seiner Haustiere hört und für seine Katze Menschen umbringt. Business as usual. Nun wurde endlich ein Trailer veröffentlicht und der verspricht genau die Sorte von schwarzem Humor, die ich mir von der Idee erhoffe.

the-voices-teaser-posterDer Film lief im vergangenen Jahr auf dem hiesigen Fantasy Filmfestival und wurde von vielen abgefeiert. Laut den Kritikern, die ihn vor einem Jahr in Park City sahen, müssen Regisseurin Marjane Satrapi (Persepolis) und Autor Michael R. Perry (Paranormal Activity 2) einen höchst polarisierenden Film geschmiedet haben, den man definitiv nicht verpassen sollte.

Lionsgate scheint leider nicht an den Film zu glauben. The Voices kommt in den USA leider ohne ulkige Marketingkampagne daher und wird ab dem 6. Februar sowohl in den Kinos starten als auch via VOD erhältlich sein. Dass der Trailer nicht mal in HD oder auf einem offiziellen Kanal erschien, sagt ja schon alles. Schade um Ryan Reynolds’ Karriere, die mit dieser irrwitzigen Idee und Rollenauswahl durchaus hätte belohnt werden dürfen. Bei uns schafft der Film es überraschenderweise in die Kinos und startet am 23. April.

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Der 1953er Film gehört nicht zu meinen Lieblingsadaptionen von Wells’ Roman, aber ich liebe dieses Poster von Stan & Vince, die dank Nautilus nun internationale Printberühmtheit erlangt haben. Geiles Teil, geht in wenigen Minuten online, weshalb ich es hier recht kurz halte. Good luck, ladies and gentlemen!

Hier die unglaublich krasse Glow-in-the-Dark-Variant Edition und zwei Sketche:

Stan & Vince zu ihrem Print:

Byron Haskin’s WAR OF THE WORLDS was released 62 years ago, and even though we weren’t around at the time, this movie was made for us. We KNOW it! Byron Haskin had to know that his movie was to be aired decades later in front of our 80s teenage eyes, printing powerful, everlasting images in our brains. We’re pretty sure he also knew that Mondo was going to ask us to work on a poster for this movie! To recapture the taste and flavor of H.G. Well’s story put in those glorious fifties frames and make people hear the sizzling sound of the saucers’ deadly death rays.

Super schickes kleines Video Essay über The Late Late Show mit Craig Ferguson und wieso Late Night in Zukunft etwas langweiliger wird – zumindest bis Colbert seine Idee davon offenbart. Und Jimmy Fallon kann mir mit seinen seelenlosen, programmierten Viral Bits gestohlen bleiben. (via)

Die Emos von Hot Topic haben einen Supercut aller Serien- und Filmfiguren zusammengeschnipselt, die 2014 das Zeitliche segneten. Das Video kommt natürlich mit der größtmöglichen Spoilerwarnung. Ich habe es mir angesehen und habe mich nicht aufgeregt, weil ich erstens Spoiler für halb so schlimm halte und zweitens Sons of Anarchy ohnehin nie gucken wollte. Also, wer traut sich? (via)

Crowdfunding für die Genrenale3

07 Jan, 2015 · Sascha · Film · 0 comments

Die Genrenale hat für die neue Ausgabe im Februar eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Von den geforderten 5.000€ fehlen zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Posts noch ~150€, aber ein paar Euro mehr tun auf jeden Fall nicht weh. Ich habe gerade einen Zehner gespendet und wenn ihr könnt, dann tut es mir gleich. Der deutsche Genrefilm braucht euch.

Die GENRENALE ist das erste und einzige Festival, dass exklusiv dem deutschen Genrefilm gewidmet ist. Sei es Action, Science-Fiction, Horror, Thriller oder Mystery – alle Genrearten, die sowohl im deutschen Fernsehen, im Kino als auch auf den Filmfestivals zu kurz kommen, sind hier ausdrücklich erwünscht und willkommen.

Der gemiedene deutsche Genrefilm soll dadurch einen Platz finden, den er sonst weder im Fernsehen noch auf anderen Festivals hat. Wir wollen verlorene Vielfalt aufzeigen, Bewusstsein für Genre in und aus Deutschland schaffen und damit dazu beitragen, dass hochwertige Genrefilme aus Deutschland langfristig eine Zukunft haben und ihr Publikum finden.

Indiegogo: GENRENALE3 – Das Festival des deutschen Genrefilms (via)

ANT-MAN Trailer

07 Jan, 2015 · Sascha · Film · 0 comments

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Nach all dem netten, aber dann doch irgendwo belanglosen Marketing-Firlefanz hier dann der erste Trailer zu Marvels Ant-Man. Nach dem Drama um Edgar Wrights Abgang übernahm Peyton Reed die Regie und… naja, man sieht’s, ne?

Ant-Man ist für mich die wirklich erste Feuerprobe für Marvel. Während Guardians of the Galaxy von Internetbloggern als Risiko künstlich hochgeschrieben wurde, aber dank seiner spaßiger Space Opera Elemente nie wirklich in Bedrängnis war, kann Marvel mit Ant-Man insbesondere dank Wrights Abgang und dem tatsächlich hart zu verkaufenden König der Ameisen zum ersten Mal auf die Schnauze fallen.

Mich überzeugt der Trailer überhaupt nicht. Da ist nichts von der inspirierten Action von Edgar Wrights Test Footage übrig. Die Establishing Shots wirken lustlos, während der Rest mich irgendwie an Edward Nortons generischen Hulk erinnert – ein Film, den man sich durchaus anschauen kann, der aber wenig mit der heutigen Marke Marvels gemein hat. Aber abwarten. Die CGI-heavy Action ist noch nicht fertig und vielleicht ist es auch einfach nur ein schlechter Trailer. Inzwischen traue ich Marvel alles zu und das Marketing sowie die sonstige MCU-Rahmeneinbindung werden dem Film sicherlich nicht schaden. Man darf also bezweifeln, dass der Film finanziell scheitern wird.

The next evolution of the Marvel Cinematic Universe brings a founding member of The Avengers to the big screen for the first time with Marvel Studios’ “Ant-Man.” Armed with the astonishing ability to shrink in scale but increase in strength, master thief Scott Lang must embrace his inner-hero and help his mentor, Dr. Hank Pym, protect the secret behind his spectacular Ant-Man suit from a new generation of towering threats. Against seemingly insurmountable obstacles, Pym and Lang must plan and pull off a heist that will save the world.

Marvel’s “Ant-Man” stars Paul Rudd as Scott Lang aka Ant-Man, Evangeline Lilly as Hope Van Dyne, Corey Stoll as Darren Cross aka Yellowjacket, Bobby Cannavale as Paxton, Michael Peña as Luis, Judy Greer as Maggie, Tip “Ti” Harris as Dave, David Dastmalchian as Kurt, Wood Harris as Gale, Jordi Mollà as Castillo and Michael Douglas as Hank Pym.

Peyton Reed directs Marvel’s “Ant-Man” with Kevin Feige producing and Louis D’Esposito, Alan Fine, Victoria Alonso, Michael Grillo, Edgar Wright and Stan Lee serving as executive producers. Marvel’s “AntMan” delivers a high-stakes, tension-filled adventure on July 17, 2015.

Ant-Man kommt ausnahmsweise mal nicht mit großer Verspätung in die deutschen Kinos und startet bereits am 23. Juli 2015.

Gute Idee, halbwegs gut ausgeführt. Finde ich trotzdem lustig. Hihi.

Death To Thinkpieces

05 Jan, 2015 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Vince Mancini fasst bei Filmdrunk einige Internetphänomene zusammen, ohne die wir 2015 viel besser und ungestörter durchs Netz surfen würden. Neben Buzzfeeds “Try”-Videoreihe, YouTube Pranksters und Social Media Gurus macht er sich auch über Thinkpieces Luft und erklärt wunderbar, wieso ich 90% dieser Artikel einfach nur zum Kotzen finde.

It’s hard to criticize thinkpieces without sounding like a white dude who thinks people with less privilege should know their place. That’s not what I’m talking about. I’m talking about the long rambles where a writer has some vague problem with a pop culture phenomenon that they can’t quite put their finger on and so they sort of ramble for 11 paragraphs before deciding to call it “problematic.” Which I guess is more official sounding than “I don’t like this.”

Again, I think outrage sharing must be a big part of the business model, but thinkpieces may have finally hit a tipping point this year when a Huffington Post writer wrote a treatise on why the “Mail Kimp” lady at the beginning of the Serial podcast is racist, having assumed the person saying “Mail Kimp” was an Asian woman and that the ad was somehow making fun of her. Soon after it was posted, a Serial producer pointed out that, no, the person saying “Mail Kimp” wasn’t Asian at all, and the writer apologized and took down the piece.

That the writer actually apologized for basing her entire lecture on a flawed premise that a tiny bit of research would’ve confirmed and retracted the piece is actually a big step forward. Most of the time they’d say “Okay, well this example was certainly a poor illustration of it, but the thing I’m talking about is still a huge problem!”

Look, not everything is a “teaching moment.” And it dehumanizes the people involved in your example to just yadda yadda the facts of their situation to illustrate your agenda. Stop writing essays about something you claim is a serious issue where the framing device is something Miley Cyrus did.

Yes.