The Films of Steven Spielberg

31 Dec, 2011 · reeft · Film · 6 comments

[the films of] Steven Spielberg from Kees van Dijkhuizen jr. on Vimeo.

Cinema 2011 nicht sein letzter Streich, denn Kees van Dijkhuizen verabschiedet sich dieses Jahr nicht nur vom Kinojahr, sondern auch von seiner [The films of]-Reihe und beendet sie mit einem der größten Regisseure des Kinos, Steven Spielberg. In den Kommentaren auf YouTube kritisieren sie, dass die zweite Hälfte komplett nur aus Titeln besteht. Die Kritik verstehe ich nicht. Das Problem liegt wohl daran, dass bisher nur Regisseure dabei waren, die eine kurze Filmographie haben oder von denen nur wirklich besondere Werke ausgewählt wurden für das jeweilige Video (siehe [The Film of] Tim Burton]). Doch wo zieht man die Grenze bei Spielberg? Klar, er hat auch ein paar neuere Reinfälle (The Terminal, Indy4), aber insgesamt gesehen hat Spielberg so viele und gute Filme gemacht, dass man am besten einfach von vorne bis hinten alles zeigt – und das braucht eben Zeit. Und ich finde alles äußerst toll gemacht, insbesondere mit den richtigen Titelcards aus den Postern und so. Vielleicht fehlte Kees auch einfach die Zeit, weil er simultan noch Cinema 2011 machen musste, aber das glaube ich nicht.

Ich finde das Video genial, es zeigt die Bandbreite Spielbergs und ich halte es für einen tollen Abschluss der Serie. Auch die Musikauswahl… Mein Gott, ist das so toll! Reinste Magie! Fuck the Haters!

Zuvor auf PEWPEWPEW:
The Films of Christopher Nolan
The Films of Tim Burton
The Films of Ridley Scott
The Films of Guy Ritchie
The Films of Pixar Animation Studios
The Films of Michel Gondry
The Films of Danny Boyle
The Films of David Fincher

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Meine Top 11 Spiele 2011

31 Dec, 2011 · reeft · Games · 0 comments

Das Jahr war gut in Sachen Gaming. Wahrscheinlich das erste Jahr, in dem die Spiele qualitativ bezüglich Story und Action dem Kino gleich kommen, wenn nicht sogar in gewissen Aspekten eine Nase voraus sind.

1. Portal 2

Gameplay, Story, Erzählweise, Grafik, Engine, Synchronsprecher, Dialoge. Perfekt. Einfach perfekt. Ich weiß nicht wie Valve es schaffen will die Messlatte für Half-Life 3 nochmal zu erhöhen.

2. Uncharted 3

Das beste Spiel auf der PS3. Ach was sag ich, auf der Konsole. Nathan Drake erfindet das Rad nicht neu, aber verdammt nochmal, er macht es verdammt rund!

3. Infamous 2

Infamous 2 war ein würdiger Nachfolger, der in jeder Hinsicht eine Verbesserung zu dem schon ohnehin verdammt guten ersten Teil ist. Hohe Replayability. Das erste Spiel, bei dem ich 100% geschafft gemacht habe – in meinem Leben.

4. Limbo

Dunkel, verschroben, interessant und traurig. Noch nie bin ich öfters in einem Spiel gestorben und konnte gleichzeitig nicht aufhören zu spielen. Die Geschichte ist tief und dunkel; hoch philosophische Diskussionen in Foren bis tief in die Nacht wegen einem 10€ Indie Game zu lesen war mir auch neu.

5. Battlefield 3

Der Ego-Shooter des Jahrzehnts. In every way possible above and beyond the call.

6. Dead Island

Von Bugs und einer platten Story geplagt, kann Dead Island sehr viel Spaß machen, wenn man zusammen mit Freunden alles zusammen macht.

Zu empfehlen nicht nur für Zombiefans. Besonders zu aber empfehlen für Zombiefans, die Angst vor Zombies haben – wie mich. Reinste Therapie, sofern Freunde mit unterwegs sind (ich bin in dem Spiel keine 3 Meter alleine gelatscht, was ja auch wieder für die Atmosphäre und den “Realismus” spricht).

7. Assassin’s Creed: Revelations

More of the same? Never change a winning Team? Gameplay und Story geben nicht viel Neues her, dafür ein aber ein nettes Ende für zwei der drei Hauptcharaktere des Spiels, Ezio und Altair. Die Hintergrundstory mit Desmond ist alternativ erzählt und interessant, eine schöne Overtüre für sein großes Debut als agierender Hauptdarsteller in Assassins’s Creed 3 im kommenden Herbst.

8. Modern Warfare 3

Ein paar gute Momente, ein wenig Neues (Der Sandsturm!) und eine undurchsichtige Story. Das war’s. Meh.

9. Little Big Planet 2

In jeder Hinsicht seinem Vorgänger voraus. Besser, schneller, einfacher zu bedienen, komplexer im Gameplay. Das Spiel für Bastler und Fans von sweded versions.

10. Motorstorm: Apocalypse

Marketingtechnisch durch das Erdbeben und den Tsunami in Japan zum Releasezeitpunkt eingeschränkt, versucht der dritte Volltitel doch nichts anderes als den Spielern die Möglichkeit zu geben sich einmal wie John Cusack zu fühlen und durch 2012 zu fahren. Ich hasse Rennspiele und habe bei diesem hier alle Strecken auf Gold. Online ein großer Spaß!

11. LA Noire (Review)

Anders als das was man erwartete (GTA aber auf der guten Seite). Eingeschränktes, repetitives Gameplay, lahme Story und noch schlimmere Charaktere. Die Animationen sind nett, die Grafik OK und das Konzept interessant und alternativ. Los Angeles wirkt fantastisch. Hätte mehr werden können, wenn es mehr Freiheiten gegeben hätte.

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1. Breaking Bad

Die vierte Staffel von Breaking Bad war nicht nur die beste der Serie, sondern wahrscheinlich die beste Staffel in der gesamten Fernsehgeschichte. Wer es nicht schaut, ist selbst schuld.

2. Game of Thrones

DER Überraschungshit des Jahres. Dass G. R. R. Martins “A Song of Ice and Fire” fast schon legendäre Ausmaße narrativer Erzählung annimmt, weiß der geneigte Geek mit Sicherheit. Dank HBO und klugen Showrunnern konnte das auch annähernd und in einer für Fans befriedigenden Weise umgesetzt werden. Qualitativ hochwertig, gut gespielt und vor allem dreckig, erwärmt der neue Hit am Fantasyhimmel sowohl Herzen der Geeks als auch der Casual Viewer.

3. The Walking Dead

Neben Breaking Bad mein Serienhighlight des Jahres. Doch die Erwartungen waren hoch. Der Comic nimmt ab dem zweiten Volume einiges an Fahrt auf und erreicht für einen Zombiecomic ungeahnte Tiefe. Die erste Staffel war etwas enttäuschend, trotz einem Wunschstart und einer allgemein guten Produktionsqualität. Daher war die erste Hälfte der neuen Staffel für mich auch so eine Art Make-or-Break-Ding und so richtig hat sich das Team um Glen Mazzara noch nicht entschieden. Die erste Hälfte der zweiten Staffel war gut, besser als das Mischmasch gegen Ende der ersten. Doch wohin die Serie wirklich gehen wird, wird sich erst jetzt zeigen, denn die Folgen nach der Winterpause sind die ersten ohne den ehemaligen Showrunner und -Erfinder Frank Darabont.

Wesentlich detailliertere Reviews zu den einzelnen Folgen sind hier zu finden:
The Walking Dead – “Pretty Much Dead Already”
The Walking Dead S02E01 – “What Lies Ahead”
The Walking Dead S02E02 – “Bloodletting”
The Walking Dead S02E03 – “Save the Last One”
The Walking Dead S02E04 – “Cherokee Rose”
The Walking Dead S02E05 – “Chupacabra”
The Walking Dead S02E06 – “Secrets”

4. Louie

Louis C.K.. LOUIS C.K.!

5. Community

Community kann man schwer erklären. Oberflächlich ist es eine Serie um eine Studiengruppe an einem Community College in Greendale, die sich gründete, weil der Protagonist Jeff die blonde Anarchistin Britta poppen wollte, doch unter dieser oberflächlichen Gründungsgeschichte schlummern soviel Infererenzen-, Popkulturreferenzen-, Zeitreisen- und Nerdscheiß, der es unmöglich macht, die Serie zu beschreiben. Community muss man erleben. Wird niemals im deutschen Fernsehen kommen, weil a) zu intelligent und b) zu kleines Publikum. Letzteres führt auch zur womöglichen Absetzung in den USA, doch die Fans organisierten spontan einen Flashmob und sangen Weihnachtslieder über die Serie vor dem NBC-Hauptgebäude in New York – verkleidet als Charaktere aus dem bösen Universum der Serie. Yep, that exists.

6. How I Met Your Mother

Ganze 7 Staffeln gibt es inzwischen und das Mysterium um Teds Frau ist immer noch nicht gelöst. Wieso das eigentlich gar nicht so wichtig ist und die Serie eigentlich um etwas ganz anderes geht, argumentiert Linda Holmes sehr überzeugend hier (Moneyquote: “It operates on a kind of faith in the fundamental goodness of life: that your love will be returned; that your perseverance will pay off; that the family you choose — your friends — can be just as loving and loyal as the family you were given.”). Ich stimme jedem Wort in diesem Artikel zu und könnte gut und gerne noch Staffeln bis zum realen 2030 produziert sehen. Eine achte steht ja schon fest. Die Quoten verlangen nach mehr. Ich auch.

7. Boardwalk Empire

Boardwalk Empire fordert dem Zuschauer viel ab. Die Serie motiviert mich nicht genug dazu im Internet nach jeder Folge genau zu recherchieren, wer da jetzt wo was wie in der Realität getan hat und wie das in der Serie umgesetzt wurde und wie die Figuren jetzt alle heißen; aber sie fasziniert mich. Alle scheinen Allianzen gegen Nucky in der zweiten Staffel aufzubauen, wobei eigentlich unterschwellig alle Linien verschwinden und am Ende alle gegen jeden kämpfen. Es ist wunderbares Genre- und Zeitgeschichtefernsehen in einem und dabei für Jedermann. Es spielt keine Rolle, wie “Ach ja, der Typ!” oder der “Typ, der immer so komisch lacht” heißen, es ist eher wichtig, wie die Figuren zu unseren wenigen wichtigen Hauptprotagonisten stehen. [SPOILER] Und von denen hat die Serie am Ende der Staffel einen weniger [/SPOILER] – das Finale könnte von G. R. R. Martin selbst geschrieben sein. Ergreifend, schön, rau und ungewiss. Jetzt kann alles passieren. Alles was wir wissen, ist, dass die Tragödie des Enoch Thompson nächstes Jahr sicher in die dritte Runde geht.

8. New Girl

Der Überraschungshit in Sachen Comedy in diesem Jahr. Eine Hauptdarstellerin, die mal keine erfolgreiche alleinerziehende, erfolgreiche Allroundfrau und keine arme Prinzessin ist, der vom guten Prinz auf dem Ross geholfen werden muss, sondern eine ganz normale, etwas eigenartige, dafür umso liebevollere Nerdine des 21. Jahrhunderts in einer Männer-WG. Der Charakter des Schmidt hat Chancen der neue Barney Stinson der Sitcom zu werden.

9. Terra Nova

Manchmal haue ich meinen Kopf auf den Tisch und tue mir sehr weh, weil ich lieber den Schmerz ertrage als sehen zu müssen, wie sehr Terra Nova sein Potential vergeudet. Aber zurück in die Zukunft: Die Welt 2149. Die Reichen leben in riesigen Domen, der letzten Oase der Natur. Der Rest der zig Milliarden leben in einer industriellen Hölle, völlig überwacht und unter stetiger Geburtenkontrolle, in der die Luft so schlecht ist, dass die Menschen wahrhaftig ersticken, sofern sie keine Atmungsgeräte besitzen. Doch dann ein Wunder: Eine moderne Art eines Teilchenbeschleunigers schafft es ein Portal ins Jahr 85 Millionen vor Jesu Geburt zu öffnen: Willkommen in Terra Nova. Die Familie um Jim Shannon wird ausgewählt und landet in einer Art Jurassic Park meets ABC-Family: typisches Spielberg-Fernsehen mit großem Fokus auf konservative Werte wie Familie, Treue, Loyalität und Liebe. Von einzigem Interesse ist der verschrobene Anführer Taylor, wunderbar gespielt von Stephen Lang, der hier die um 180° gedrehte Version seines recht eindimensionalen Fieslings aus Avatar neu und interessanter erfindet.

Die erste Hälfte der nur mit 12 Episoden ausgestatteten ersten Staffel sind unerträglich: Kinder büchsen aus oder machen sonstigen Blödsinn und das nette Familienphoto am Ende jeder Folge darf natürlich auch nicht fehlen. Und auch wenn sie das nicht unbedingt stark bis sogar hin ins Finale ändert, bekommen immerhin andere Aspekte der Show größeren Anteil, so auch Taylor, seine Geschichte als erster Mensch, der durch das Portal ging und seine Familie.

Das Finale ist ebenfalls sehr interessant und gibt der Serie sehr viele Wege wohin sie gehen kann. Wenn man die Härte ein wenig wie im Finale erhöhen und die Familienknuddeleien herunterfahren könnte, hätte man hier ein außerordentlich interessantes Genrefernsehen, das zwar weder mit CGI-Effekten noch außerordentlich interessanten Geschichten, aber mit einer starken Atmosphäre und Message (wenn auch nicht originellen) überzeugen kann. Ein Fokus und eine stärkere Einbindung der Welt 2149 wäre auch wichtig. Immerhin waren die ersten 15 Minuten der Serie mit die Besten. Diese Welt war interessant. Eine Serie, die komplett hier gespielt hätte, oder sich zu mindestens dort länger aufgehalten hätte, wäre mir fast noch lieber. Dennoch, Potential ist da. Es wird verschwendet werden, da bin ich mir sicher. Aber die Hoffnung bleibt.

10. Weeds

Tja, soll’s das jetzt gewesen sein? 7 Staffeln Vorstadtkalifornien, Mexiko, eine Reise durch die USA und nun schließlich Manhattan. Daran, dass Weeds’ Hauptdarstellerin Nancy und ihre Familie sich aus Schlamasseln, die sich über eine Staffel ausbauten, binnen kürzester Wendungen innerhalb einer Episode befreien können, haben sich regelmäßige Zuschauer längst gewöhnt. Dass aber dann doch alles so sang und klanglos endet, hätte auch keiner gedacht. Showrunner Jenji Kohan meinte, dass das Finale sowohl als Serien- als auch als Staffelende funktionieren würde. Tat es natürlich nicht – der Cliffhanger war brutal. Aber wir kriegen eine achte Staffel. Hoffentlich dieses Mal mit etwas mehr Action, mehr echten Problemen und eventuell sogar ein paar Opfern.

11. American Horror Story

Eine sich nicht all zu ernst nehmende Horrorserie um eine zerbrochene Familie, die in ein Haus in Los Angeles zieht um wieder zusammenzuwachsen, stattdessen aber in einem Geisterhaus landen. Trash, der weiß, was er ist und Spaß macht. Dunkel, spaßig, blutig. Das Finale der ersten Staffel ist herrlich, ermöglicht ungeahnte Möglichkeiten und ermöglicht der Serie mehrere Staffeln, während die anfängliche Geschichte wohl nur für eine gereicht hätte.

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Meine Top 11 Trailer 2011

29 Dec, 2011 · reeft · Film,Personal · 2 comments

Wie bereits im letzten Jahr hier meine Lieblingstrailer des vergangenen Jahres. Dieses Mal nur, wie schon bei den Postern von 2011, keine Nummerierung mehr; die hier haben alle durch verschiedene, schwer vergleichbare Aspekte überzeugt.

Super 8

JJ Abrams hat es inzwischen ein wenig mit seiner Mystery Box übertrieben und einen Teaser-Trailer lange bevor auch nur ein Schauspieler gecastet ist rauszuhauen, kann wohl nur er sich in Hollywood erlauben (dank Bad Robots fantastischer Viral-Marketing-Abteilung). Doch das alles spielte keine Rolle mehr, als wir den ersten richtigen Trailer bekamen, durch dessen Blutbahnen purer Spielberg zu fließen schien. Die Musik, der Schnitt, das Mysterium, alles perfekt. Sogar die Lens Flares.

X-Men: First Class

Dass aus dem Originsprojekt um Magneto nach dem Wolverine-dekabel noch mal etwas gutes entspringen konnte, war schon ein Wunder selbst. Dass auch Schauspieler und Regisseur so gut passten, glich einem Wunder. Doch dann kam die Welle schlechter Neuigkeiten (Story entfernt sich arg vom Comic “First Class”, etc.) und die mit Abstand schlimmsten Poster des Jahres, wenn nicht des Jahrzehnts. Doch dann kam der Trailer und, auch wenn der ein wenig zu viel zeigt, machte er einen stutzig und plötzlich war da wieder die Möglichkeit im Raum, dass der Film gar nicht mal so schlecht werden könnte. Wurde er auch nicht, mit Abstand der beste Comic-Film des Jahres.

War Horse

“Be brave!” Das nahm ich mir mal zu Herzen und packte den Trailer hier mit auf die Liste, denn ich finde, dass er ziemlich fantastisch ist. Klar, sentimentaler Quatsch, dazu die Musik und klassische Spielberg-Shots. Aber ich mag das und das ist okay.

Tinker Tailor Soldier Spy

Namen, Ton, Setting, Story. Da passt einfach alles. Wer nach diesem Trailer den Film nicht mehr sehen wollte, dem war und ist nicht zu helfen.

Dead Island

Ein ziemlich komischer Pick, denn eigentlich sollte diese Auswahl rein auf Filme bezogen sein und ich habe hier auf dem Papier mehrere große Namen durchgestrichen (We need to talk about Kevin, Harry Potter 7.2, etc.), die es nicht auf die Liste geschafft haben. Manch einer mag es daher zynisch sehen, dass hier ein Videospieltrailer, der absolut nichts mit dem endgültigen (dennoch ziemlich guten) Spiel zu tun hat, auswähle. Aber das hat schon seinen Sinn. Mal ganz abgesehen von dem genialen Konzept und der wunderbaren Musik, konzentriert sich der Trailer auf die Tragik des Schicksals einer Familie in einem Genre, das sonst nur von Splattereffekten, One-Linern und eindimensionalen Charakteren beherrscht wird, und vermittelt dabei mehr Drama und Herz in einem Bruchteil der üblichen Spielzeit eines Zombiefilms.

The Muppets

Vergesst die genialen Fake-Trailer, der richtige Muppetstrailer kickt alle Ärsche der Welt – und verdient dafür viel Lob. Er schafft es ohne viele Moneyshots zu vergeuden, die Story für Jung und Alt interessant wirken zu lassen und dabei sowohl Gefühle bei alten Muppetfans wieder aufkeimen zu lassen, als auch neuen Zuschauern die Charaktere näher zu bringen. Alles in allem sehr toll, da steckt viel Herzblut drin – dank Jason Segal.

Prometheus

Dazu habe ich eigentlich schon hier alles gesagt, was gesagt werden muss. Das wird groß, ganz groß. Da verwette ich meine Comicsammlung drauf.

The Girl with the Dragon Tattoo

Jedes Mal, wenn der Trailer bei uns im Kino läuft, ärgere ich mich darüber, dass der Sound so unglaublich leise daher kommt. Ich finde, der Trailer lebt von der Neuinterpretation des Led Zeppelin Songs von Frau O und das muss so laut pochen wie es nur kann. Der Trailer bringt mich dazu, den Film sofort sehen zu wollen. Zeigt alles und doch wieder nichts. Perfekter Trailer. Vielleicht der beste des Jahres.



Transformers: Dark of the Moon

Wieder eine etwas merkwürdige Auswahl, doch ich musste ihn einfach auswählen, da er mich verarscht hat. Michael Bay kann gut Leute verarschen, nicht umsonst kommt er aus der Werbebranche und ist bis heute ein äußerst erfolgreicher Commercial Director. Die kurzen Dinger liegen ihm einfach. Eben weil ich nach diesem Trailer, ganz ähnlich wie schon nach dem zum zweiten Teil, kurz Hoffnung hatte, dass der dritte Transformers doch nicht komplett beschissen wird, ist er hier. Damn you, Michael Bay, stop making good trailers for your shitty movies!

Sucker Punch

Sucker Punch ist, wie man im Englischen so schön sagt, all over the place. Der Trailer ist visuell beeindruckend, doch auch hier hätten schon alle Alarmglocken läuten müssen, dass das am Ende des Tages einfach nicht zusammenpassen wird. Das tat es auch nicht. Zack Snyaders Werk ist kein totaler Reinfall, aber mehr als ein geschichtliches Mischmasch mit netten Visuals ist er auch nicht. Dazu versagt die Identifikation mit den Figuren völligst und die überhängende Story ist langweilig und unsinnig, insbesondere das Konzept des Tanzens-und-dann-sind-wir-plötzlich-in-Fantasiewelten-Ding.

Shame

Das Leben von Brandon ist auf den ersten Blick verdammt in Ordnung. Er ist körperlich fit, er ist beruflich erfolgreich und hat viele Freunde, dazu noch ein reges Sexualleben. Das Atmen Fassbenders, unterlegt mit der dramatisch untermalenden Musik und einer Prise Carey Mulligan und wir wissen, dass trotz dieser glänzenden Oberfläche einiges in Brandons Leben überhaupt nicht in Ordnung ist. Sein zur Befriedigung seiner Sexsucht systematisch geplantes Leben gerät durch den Besuch seiner Schwester komplett aus den Fugen und das Schnaufen wird immer betörender, bekommt durch die Offenlegung seiner Sucht eine doppeldeutige Bedeutung und endet wieder mit der Eröffnung des Trailers. Diese Buchendenkomponente von einem Mann, der einmal die Skyline von Manhattan zu betrachten scheint und ein anderes Mal, dann mit zusätzlichem Wissen, den Scherbenhaufen seines Lebens betrachtet, ist auch ziemlich schnieke.
tl;dr: Ich will den Film so sehr sehen.

Anmerkung: Ja, ich habe ‘The Dark Knight Rises’ und ‘The Hobbit’ ausgelassen. Das hat einen Grund. Zwei, eigentlich. Zunächst einmal fand ich beide Trailer wirklich gut, aber irgendwie fehlte mir bei beiden so ein wirklicher Wow-Moment (Mal von dem Heinz Field abgesehen) oder eben das gewisse Etwas. Zweitens bin ich der Meinung, dass bis zum finalen Release (bei TDKR sind es noch 8 Monate, bei dem Hobbit ein Jahr) hin einige Trailer geben wird, die uns wesentlich mehr vom Hocken hauen und voller Moneyshots sein werden. Die werden dann 2012 größere Chancen haben.

PS: Ich wusste ja, dass mir etwas entgeht, also hier nachgereicht einer meiner Lieblingstrailer des Jahres zu Mirandy Julys ‘The Future’, den ich ebenfalls unbedingt sehen will. Damit wären es eigentlich eine Top 12 Liste, aber das kann ja unser beider kleines Geheimnis bleiben, okay

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Polygon Pop-Culture Art

28 Dec, 2011 · reeft · Kunst · 5 comments

‘Die Vierte Macht’ Trailer

28 Dec, 2011 · reeft · Film · 3 comments

Ich war gestern mit dem Mädchen in dem neuen Sherlock Holmes (der übrigans ziemlich toll war) und da lief der Trailer zum neuen Film von Dennis Gansel.

‘Die Vierte Macht’ folgt einem deutschen Journalisten, gespielt von Moritz Bleibtreu, nach Moskau, wo er eine Frau kennenlernt, die dann aber bei einem Bombenanschlag ums Leben kommt, der Bleibtreus Charakter angehängt wird. Hört sich ziemlich interessant an und schaut auch vernünftig gemacht aus, dazu spielt noch Max Riemelt mit, den ich ja fast noch lieber als Bleibtreu sehe. Ein fähiger Regisseur, meine zwei deutschen Lieblingsschauspieler und ein interessanter Plot; dürfte was werden.

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Meine Top 11 Poster 2011

27 Dec, 2011 · reeft · Film,Personal · 3 comments

Ich bin kein Fan von Auflistungen, ganz besonders seit dem Aufblühen selbiger an jeder Ecke des Internets. Mich interessieren nicht die 7 Gründe, wieso Star Wars bessere Raumschiffe hat als Star Trek oder umgekehrt. Aber am Ende des Jahres, lohnt ein Rückblick und eine Ansammlung, kein Auflistung; heute daher meine Lieblingsposter des Jahres 2011.

Battle: LA

Nach dem überaus guten Trailer

und der ansonsten netten Marketingkampagne zu Jonathan Liebesmans ‘Battle: Los Angeles’ hatte man durchaus Grund dazu, ein wenig Hoffnung aufzubauen, dass der Film das sein könnte, was er sein wollte: Black Hawk Down + Aliens. Na gut, Schießerei gab’s. Aliens auch. Aber nicht mehr. Aaron Eckhart macht mit dem was er hat seine Sache gut, aber das reicht nicht. Die Regie versagt völlig. Die Action noch unübersichtlicher als in Transformers. Das Poster war und ist trotzdem cool und sollte nicht anhand des Films bewertet werden.

Shame

Das subtilste und vielleicht beste Filmposter des Jahres. Ein Bild, das jeder kennt, verbunden mit einem unüblichen Wort, und das Interesse des Betrachters ist direkt geweckt.

Prometheus

Prequel? Sequel? Stand-Alone? Vieles ist unklar bei Ridley Scotts neuem Science-Fiction Film ‘Prometheus’, selbst nach dem Trailer. Der, genau wie das Poster, fängt aber den ‘Alien’-Vibe ein und lässt auf einen neuen Klassiker des Sci-Fis hoffen. Das Poster orientiert sich dabei auch am Design des ersten Teils. Der Kopf, die Person, die simple, aber aussagekräftige Tagline… alles passt.



Young Adult

Jeder, der auch nur mal an einem Buchladen vorbei lief, dürfte etwas mit diesem klassischen Poster anfangen können. Klassiches Cover für einen Jugendliteraturschmöker aus vergangenen Jahren, heute ist das ja alles wesentlich fancy-er. Sogar mit Aufkleber… toll. Einfach toll. So auch der Film und besonders Patton Oswalt, der sich Chancen auf eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller machen darf. Der wird sich da mit Christopher Plummer (Beginners) ein hartes Match liefern.

The Girl with the Dragon Tattoo

“Balls to the wall!”, dachte sich David Fincher, der dieses Poster von Anfang an als offizielles nehmen wollte, aber nicht dachte, dass er damit durchkommen könnte. Konnte er und der zusätzliche Buzz tut dem Film sicherlich nicht weh. In den USA ist sowas ja immer noch sehr riskant, doch der Plan dürfte aufgehen.

Super 8

Wahrscheinlich meine umstrittenste Wahl in manchen Augen, aber für mich ist Super 8 einer meiner Lieblingsfilme des Jahres. Trotz seiner Fehler, besonders im dritten Akt, ist er der Sommerblockbuster mit Herz, Spaß und Action. Herausstechen tut das fan-made illustrierte Poster, das ein kleines bisschen besser ist, als die originalen, die einmal schon fast zu langweilig und ein anderes Mal fast zu viel verraten. Trotz kanalisieren beide den spielbergischen Vibe, dem sie nachklingen wollen.

Tree of Life

Innovativ, atemberaubend, Dinosaurier! Malicks ‘Tree of Life’ ist mit Sicherheit der schönste Film des Jahres und das illustriert dieses Poster zweifelsohne.

The Ides of March

Auch ebenfalls unter meinen Topfavoriten für das beste Poster des Jahres. Es verkauft seine beiden starken Protagonisten, verrät das Konzept des Manns hinter dem Vorhang an, und deutet dabei noch etwas von der Story an, während gleichzeitig in Verbindung mit Time und Coverpersönlichkeiten eine sozialkritische Frage nach der Verantwortung von Erfolgspersonen gestellt wird. Klasse.

We Bought A Zoo

Sticht heraus. Einfach. Ein Bild, das alles verrät und doch nichts zeigt. Perfekt. Ebenso auch der Soundtrack von Sigur Rós Sänger Jónsi.

Drive

Wie stellvertretend für den Poster und vor allem wie cool dieses Poster wahrhaftig ist, versteht man erst nachdem man den Film gesehen hat.

Take Shelter

Ich mag’s einfach. Michael Shannon’s the man!

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Frohe Weihnachten

27 Dec, 2011 · reeft · Personal · 0 comments

Über die Weihnachtstage nahm ich eine überfällige Pause und dachte aber, dass dieser Post online ging, da ich davon ausging, dass ich ihn getimed hatte. Hatte ich nicht. Deshalb ein verspäteter, aber wohl gemeinter Weihnachtspost:

Die netten Leute von Wikio bzw. jetzt Ebuzzing haben mir Schokolade und liebe Grüße zugesendet, die ich hier mit freundlich zurücksende und mich für die leckere Schokolade bedanke.

Ich hoffe ihr feiert schön mit euren Familien und lasst euch gut beschenken. Ich bekam heute Watchmen, The Dark Knight Returns und Old Man Logan – drei Comics, die man eigentlich schon im Regal haben sollte, wenn man sich Comic-Fan schimpft, aber ich bin hab halt sonst einen ziemlich ausgefalleren Non-Mainstream-Geschmack. Jedenfalls bekam ich neben noch anderen Sachen eine Walking Dead Action Figur (Comic Rick Grimes) von meiner Freundin, weshalb ich die jetzt heiraten muss.

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Cat in a Santa Hat

24 Dec, 2011 · reeft · Cats,Internetgold · 0 comments



via FG

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Plinkett Reviews Indiana Jones 4

23 Dec, 2011 · reeft · Film · 0 comments

Dass ich ein großer Fan der Jungs von RedLetterMedia bin, dürften treue Leser wissen. Bereits seit längerer Zeit teasten die Jungs ihre Review zu Indiana Jones 4 an, dem schlimmsten Film aller Zeiten, sogar noch schlechter als Ghost Dog! Ich fand Indy 4 ja nie wirklich so schlimm, denn Indy war schon ein Held meiner Kindheit, aber er ist für mich kein heiliger Boden wie Star Wars. Dazu fand ich, dass die Aliens ziemlich passend waren für die 50er und auch der genukete Fridge war kein Jump over the Shark, if you catch my drift. Dennoch, am Ende des Tages, muss ich den Jungs wieder zustimmen.

Sehr gute Analyse.

Ich kann die Videos momentan aus irgendeinem Grund nicht einbinden, daher geht’s hier zur Review.

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‘Prometheus’ Trailer

23 Dec, 2011 · reeft · Featured,Film · 9 comments

“You don’t understand, I was wrong! We were so wrong! Im so sorry!”

Es ist unglaublich. Einfach jeder Shot – jeder! – ist fantastisch und atemberaubend gut. Auch wenn der Trailer, oder besser gesagt Teaser, uns nicht wirklich schlauer macht im Hinblick auf den Plot des Films (Space Jockey!), macht er deutliche Aussagen in Sachen Atmosphäre und Ton des Films. Die Besetzung ist gut, der Regisseur und die Autoren ebenfalls, und sogar der Ersteindruck stimmen. Was kann da noch schief laufen? Wenn man mich fragt, nicht viel. Kreationsmythen und Mythologie allgemein sind Lindelofs Stärken, das hat er bereits bei LOST bewiesen und Scott wird das schon gefallen haben, sonst würde er den Film nicht machen und hätte sich auch nicht von Lindelof umstimmen lassen, den Film doch zu etwas mehr als “nur” einem Prequel zu Alien zu machen.

Aber jetzt ganz davon abgesehen inwieweit das der Fall sein wird, es fühlt sich schon wie Alien an – und das ist gut. Es ist eine direkte Fortsetzung an das 33 Jahre alte Meisterwerk, zu mindestens knüpft der Ton 1 zu 1 an. Und das darf uns Hoffnung geben, dass dies tatsächlich das nächste Meisterwerk im Sci-Fi wird, das wir uns alle sehnlichst seit Jahren erhoffen.

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Kees van Dijkhuizen war dieses Jahr verdammt fleißig. Der Filmstudent hat dieses Jahr zusätzlich zu seinem üblichen Jahresrückblick auch noch die [the films of]-Reihe fabriziert, die jeden Monat einem ikonischen Regisseur ein Portrait widmete; Spielberg macht Ende des Jahres den Abschluss. Sein Cinema 2011 ist wie gewohnt fantastisch und gehört einfach von jedem, der sich Filmfreund nennt, geschaut.

Erstklassig. Besonders die Musikauswahl und der Edit von “Spanish Sahara” von den Foals, mein Lieblingslied des Jahres (das ich auch mal in einem Video verwenden wollte und ja… so gut krieg ich’s nicht hin, aber so ist das halt). Und so schlimm, wie alle sagen, war das Kinojahr dann ja auch wieder nicht…

Zuvor auf PEWPEWPEW:
The Films of Christopher Nolan
The Films of Tim Burton
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The Films of Guy Ritchie
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Bei Apple gibt es einen Teaser zum Teaser-Trailer von Scotts ‘Prometheus’, der morgen veröffentlich wird. Ein cooler Mix aus Zitaten über und Kommentaren von Sir Ridley Scott über den meist erwartesten Science-Fiction Film in Jahren in Verbindung mit netten Shots aus dem Film.

Und Junge, schaut das gut aus. Es ist ja ohnehin nicht so, als ob ich bei diesem Projekt als riesiger Sci-Fi-, Alien- und Scott-Fan objektiv bleiben könnte, aber selbst meine bereits ohnehin hohen Erwartungen wurden durch Bildmaterial, Gerüchte und Informationen übertroffen. Scott filmt auf riesigen Sets mit echten Effekten und dass sich das lohnt, wissen wir und das sieht man auch. Überzeugt euch selbst.


via F5

Nach ‘The Dark Knight Rises’ und dem ‘The Hobbit’ Trailer diese Woche erwartet uns ein drittes Schmankerl und ich glaube, dass Scott Jackson die Trailer-Krone stehlen kann. Ich hoffe es zu mindestens.

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‘Wrath of the Titans’ Trailer

21 Dec, 2011 · reeft · Film · 0 comments

Den ersten Teil, bzw.

das Remake, von Lous Leterrier fand ich langweilig, uninteressant und blöd. Das mit Abstand grottigste 3D seit dem Wiederaufleben dieser Technologie war dank Last-Minute-Konvertierung dazu noch unglaublich störend und hat dem Film sicherlich nur geschadet. Dem Film, aber nicht seinen Umsätzen. Deshalb haben wir jetzt das hier. Der Trailer ist trotz unpassender Musik ganz in Ordnung, aber ich fand ja schon die beiden Trailer zum ersten Teil relativ gut, von daher warte ich ab. Jonathan Liebesman führt dieses Mal Regie und dessen Battle: LA zählt zu den größten Enttäuschungen meines Kinojahres – und der Trailer war ja Bombe! Also, insgesamt, steht das Projekt unter keinem guten Stern in meinen Augen; außerdem: Wer hat diesen Unfall auf Worthingston Kopf zu verantworten?


via F5

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