Riz Ahmed gehört zu meinen Lieblingsschauspielern. Es freute mich sehr, dass er nach einigen tollen Darstellungen in Four Lions, Dead Set oder The Reluctant Fundamentalist mit Nightcrawler endlich seinen großen Durchbruch feierte. Das ist zwei Jahre her, seitdem trafen bessere Angebote ein und 2016 war mit Rogue One, The Night Of, The OA und Jason Bourne das beste Jahr in seiner Karriere, wie er auch selbst verblüfft und demütig resümiert.

Was ich jedoch bisher nicht wusste, ist sein Engagement als Rapper in der Gruppe Swet Shop Boys und als Riz MC. Ansonsten nicht unbedingt meine Musik, aber sein persönlicher Hintergrund macht die Lyrics sehr spannend.

Ich bin mir fast sicher, dass das bewusst war. So oder so aber sehr schick. (via)

BLADE RUNNER 2049 Teaser Trailer

19 Dec, 2016 · Sascha · Film · 1 comment

Regie: Denis Villeneuve
Produzent: Ridley Scott
Kamera: Roger Deakins
Musik: Jóhann Jóhannsson
Schnitt: Joe Walker
Cast: Ryan Gosling, Harrison Ford, Ana de Armas, Sylvia Hoeks, Robin Wright, Mackenzie Davis, Carla Juri, Lennie James, with Dave Bautista und Jared Leto

Thirty years after the events of the first film, a new blade runner, LAPD Officer K (Ryan Gosling), unearths a long-buried secret that has the potential to plunge what’s left of society into chaos. K’s discovery leads him on a quest to find Rick Deckard (Harrison Ford), a former LAPD blade runner who has been missing for 30 years.

Das wird ein Fest.


In Star Wars geht es seit Anbeginn um Familienkonflikte. Von daher passt es, dass ich mit meinem dritten Gastauftritt im Longtake Podcast fast schon so etwas wie ein Familienmitglied werde und wir uns dann auch direkt in die Haare kriegen. Dass ich in Sachen Star Wars wohl für immer ein Lucas-Problem haben werde, garantiert mir selbst nach dem Verkauf des Franchises an Disney in diesem Podcast Lucas Barwenczik, der mit Rogue One überhaupt nichts anfangen kann. Ich dagegen bin nach meinem JJ-Trauma wieder Feuer und Flamme für die weit, weit entfernte Galaxie.

In unserer Diskussion zu Rogue One: A Star Wars Story trifft mit Lucas und Gast Sascha die dunkle auf die helle Seite der Filmkritik und ein Anhänger des Star Wars Imperiums auf freches Rebellentum. Ein verbaler Sternenkrieg und die Frage: Wer schießt zuerst? Möge die Macht mit euch sein.

Für Feedback oder Fragen schreibt ihr den Leuten bitte eine Mail an feedback@longtake.de oder ihr folgt @longtakede direkt auf Twitter.

Shownotes

0:35
Begrüßung + Hallo Sascha! (offizieller Geek-Korrespondend)
3:02
Filmdiskussion: Rogue One: A Star Wars Story
1:12:15
Fazit: Rogue One
1:17:37
Verabschiedung + Film der nächsten Folge + Social Media


Redditor Lacey_Rosehips hat ein paar Skyrim-Mods installiert, die in Verbindung mit den Kräften des Dragonborn einem modernen Jedi Knight Titel ziemlich nahekommen. Die aktuelle Veröffentlichungsstrategie von Lucasfilm erfreut mich, da es keine schwachen Tie-ins mehr gibt und man sich stattdessen auf cleveren DLC in gut produzierten, eigenständigen Titeln konzentriert, wie jetzt bei Battlefront geschehen.

Trotzdem ist es schade, dass in den letzten 4 Jahren, seitdem Disney die Lizenz hat, reizende Ideen eher abgeschossen werden, als dass sie gefördert werden. Der einzige, bekannte Lichtblick stellt im Moment das Action-Adventure Spiel von Visceral Games dar, über das noch bisher so gut wie nichts bekannt ist. Wie wäre es denn mit einem neuen Jedi Knight Spiel? Oder auch vielleicht auch nur einer HD-Restauration? Bei diesen kleinen Gifs läuft mir nämlich sofort das Wasser im Mund zusammen. DICE zeigte mit Battlefront eindrucksvoll, dass man grafisch wunderschöne Spiele in der weit, weit entfernten Galaxie entstehen lassen kann. Jetzt wäre es nur schön, wenn man auch eine Geschichte in ihr erzählen würde.


Nintendo

Nintendos Finanzzahlen waren in den letzten Jahren dank fantastischen Fehlschlägen wie der WiiU so in den Keller gesunken, dass sich viele Fans des japanischen Videoherstellers die Haare rauften und die naheliegende Lösung von den Dächern schrien. “LOS, HANDYMARKT, BITTE, SCHNELL, ENDLICH!”, riefen sie nach Japan. Nach einer gefühlten Ewigkeit – und vielleicht auch ein bisschen zu spät – gibt es nun nach Niantics Pokémon Go die erste Antwort vom Original selbst. Der Klempner soll’s richten. Natürlich. Wer auch sonst?

Super Mario Run ist jedoch ein außerordentlicher Zwitter aus traditioneller Mario-DNA und moderner Spiele-App geworden, der auf keiner Schiene überzeugen kann. Das Spiel verwandelt den ikonischen Italiener vom Jump’n’Runner zum Side-runner bzw. Autorunner, der bequem mit einem Finger gespielt werden kann. Wahrscheinlich der Mobilität wegen. Oder so. Jedenfall verliert das Spiel dadurch jeglichen Charme. Die echte Challenge ist verflogen.

Mario bewegt sich automatisch von links nach rechts, hüpft teilweise sogar über Gegner, das Erreichen der Fahne am Ende eines Levels ist nicht mehr das wirkliche Ziel. Stattdessen soll der Spieler möglichst viele Münzen auf dem Weg einsammeln, weshalb er die wenigen Level auswendig lernen und den bestmöglichen Weg suchen muss. Ob Super Mario Run einem Spieler zusagt, hängt von seiner Bereitschaft zur Replayability und seinem Ehrgeiz ab. Nachdem man die für den recht hohen Preis von 9,99€ lächerlich geringe Anzahl an Leveln binnen kürzester Zeit durchgespielt hat, wartet nur noch der Grind in etlichen Replays auf, um den Preis irgendwie zu rechtfertigen.

Neben den 24 Welten, die man alle insgesamt in unter einer Minuten durchläuft, wartet noch ein kleines Mushroom Kingdom auf eifrige Architekten, die Häuser für die Toads aufstellen, die man im Online-Modus erspielen kann. Dort kann man gegen die Ghosts anderer Spieler anlaufen und schauen, ob man mehr Münzen binnen eines gewissen Zeitrahmens erhalten kann. Gewinnt man, so erhält man die einen Anteil der Toads des Gegenspielers, und umgekehrt. (weiterlesen…)

Theonemanny auf Twitch ist das Highlight meines Wochenendes. Der Typ spielt super beschissen CS:GO, aber das spielt keine Rolle, denn er macht so ziemlich die beste Show unter allen Streamern. Mit dem FaceRig-Programm (erhältlich auf Steam und so etwas wie die Snapchat-Filter in gut) sowie einem DJ singt und tanzt er maskiert als Shiba Inu vergnügt zu Musik während des Spielens. Das ist ziemlich dumm, aber auch wiederum unglaublich lustig. Try not laugh. (weiterlesen…)

Hübsche kartrographische Gegenüberstellung der “Two Americas of 2016“, erstellt basierend auf der New York Times Darstellung von Alex Egoshin auf vivimaps.

Ich würde übrigens gerne auf Glacier Island wohnen. Dazu übrigens auch passend: Oscar Boysons Kurzfilm zur Zukunft von Städten und Problemen der Urbanisierung.