40 Jahre Mondlandung

20 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 0 comments

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Heute vor genau 40 Jahren landeten Neil Armstrong und “Buzz” Aldrin als erste Menschen auf dem Mond, während Michael Collins einsam den Mond mit Paranoia an Bord umkreiste.

Die Verschwörungstheoretiker ließen sich nie wirklich ü berzeugen durch Fakten und revidierten immer ihren Standpunkt. Am Ende hieß es bei solchen Diskussionen immer “Dann schickt doch ‘ne Sonde hoch oder photographiert das mit Hubble!”. Tja, genau das hat die NASA jetzt tatsächlich gemacht. Wunderbare Photos zum 40-jährigen Jubiläum auf SpOn.

Fantastisch!

We Choose the Moon!

17 Jul, 2009 · Sascha · Medien,Politik · 0 comments

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Ich liebe das Internet. Da soll mal noch einer sagen, dass das Internet missbraucht wird für Porn, Computerspiele und Glücksspiel, naja, sind wir ehrlich…Es gibt alle drei. Aber die gibt es auch im normalen Leben. Sogesehen spiegelt das Internet nur unsere Realität wieder. Und entgegen vieler Meinungen, sind wir in dieser Realität vor fast genau 40 Jahren auf unserem Erdtrabanten, dem Mond, gelandet. Neil Armstrong war der erste von insgesamt 12 Menschen, allesamt US-Amerikaner, die als einzige jemals Fuß darauf gesetzt haben. Nun, so weit, so gut. Das sind die Basics, die jeder kennt. Wirklich fantastisch jedoch ist das Leben jedoch manchmal, ebenso das Internet, wenn jemand eine so tolle Idee hat, die wunderbar unterhält und zugleich informativ ist, sodass man durch das Entertainment gezwungen wird was zu lernen. Wow!

Das ist gerade der Fall bei der grandiosen Webseite “We choose the moon“. Die Seite bietet wunderbare Photos und Infos über die Apollo 11 Mission, aber jedoch viel wichtiger und toller: Eine auf den Punkt genaue Rekonstruktion des Fluges von Apollo 11 – live! Die Funksprüche sind dort live mitzuhören, die Astronauten “twittern” und man ist einfach mittendrin, statt nur dabei.

Die Mission geht live weiter bis zur Heimkehr der Astronauten. Mitschauen und stolz sein! Das ist ein Befehl.

We choose the moon (via nerdcore)

Watchmen hat mich Anfang des Jahres ziemlich geflasht. Zu meiner Schande habe ich immer noch nicht die Comics gelesen und ich schäme mich – zurecht. Nichtsdestotrotz bin ich ziemlich Fan des Stoffes und ich freue mich riesig auf den Director’s Cut, dessen Länge mit dem Comicanteil und vielen geschnittenen Szenen auf gefühlte 3 Tage anwächst. Hier ein kleiner Vorgeschmack.

Das lass ich mal so stehen. Thumbnail von FlickR-User Lord Jim.

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Penn & Teller sind in Deutschland weniger bekannt, leider vor allem auch ihre geniale Show “Bullshit!“. In ihrer neuesten Episode dreht es sich um die Killerspieldiskussion, nur halt in Amerika. Dort geht es ebenfalls um das Verhindern von Schulmassakern wie in Columbine und vor allem um den Erhalt des guten, amerikanischen Wertesystems.

In dieser Folge wird das Ganze auf’s Korn genommen. So wird der selbst ernannte “Schlimmste Traum der Videospieleindustrie” Jack Thompson, der Grand Theft Auto mit Polio vergleicht, nach Strich und Faden demontiert, ein ziemlich alter Geek auf einer Konvention begleitet und ein 9-Jähriger darf mit einer Waffe schießen. Zusammenfassend, es ist ziemlich lustig. Nach all den sarkastischen und ironischen Kommentaren jedoch, konfrontieren auch Penn & Teller in einem bewegenden Monolog den letzten Kritiker mit der traurigen Wahrheit.

Prädikat: Sehenswert.

Twilight – WTF?!

09 Jul, 2009 · Sascha · Film,Review · 0 comments

Okay, okay. Ich weiß, was ihr denkt, aber ich kann alles erklären. Also. Ich mag Filme. Ich bin ein sehr offener Mensch gegenüber vielem, aber wenn mich mehrere Sachen von vorne herein einfach abgrundtief abstoßen, sprich fast alle Faktoren gegen einen Kinobesuch sprechen, dann schau ich mir den, sehr wahrscheinlichen Mist, nicht an. Ab und an werde ich dann überrascht im Nachhinein und ärgere mich (siehe “Vanilla Sky”). Twilight ist so ein Beispiel. Kreischende Teenies, erschütternde Kritiken und Perez Hilton möchte am liebsten den Hauptdarsteller vernaschen, von mir aus. Ich wollte mir einfach mal selbst ein Bild machen. Einfach mal schauen, ob denn die Leute wirklich Recht haben oder ob ich eines besseren belehrt werde.

Zufälligerweise bin ich dann gestern über den Film in der Videothek gestoßen. Erstmal geschaut ob mich keiner beobachtet, wäre ja peinlich, wenn jemand weiß, dass ich den gucken möchte. Nachher denkt noch einer ich finde sowas toll…Street Credibility unso, you know. Also heimgekommen und erstmal nicht geguckt, sondern Uncharted gespielt. Ein wenig die subjektive Maskulinität untermauert. Erwartend schiebe ich die Bluray rein, ziehe meinen Liegesessel vor den LCD und entspanne und beobachte was passiert.

Da ist also diese Bella und die geht von Arizona – sie ist natürlich nicht braun gebrannt, weil… ja… warum eigentlich? Egal, hier geht’s um Vampire! – nach Washington, weil da ihr Papa wohnt. Sie kommt auf die neue Highschool und wird, weil das ja auch im normalen Leben passiert, sofort von allen gemocht und angehimmelt. Dies wird natürlich noch untermauert, weil einer der extrem coolen Leute sie mag. Eine Familie, alle gleichalt anscheinend, adoptiert, Inzest – WHATEVER?! Also dieser Typ heißt Edward und riecht an Bella oder zumindestens spielt Robert Pattinson so als ob er riecht. Joa, dann ist da nen Unfall und noch ein paar Sachen und immer wenn Bella in Schwierigkeiten gerät, ist er zur Stelle und rettet sie. Natürlich ohne Zweifel vertraut sie ihrem Stalker und, oha, der ist ja ein Vampir. Das gibt bestimmt Probleme. Hmm…..

(weiterlesen…)

Words cannot describe the awesomeness! Nein, ernsthaft. Ich mag Aliens. Ich mag, wenn sie auf die Erde kommen und wenn man nicht weiß, was sie wollen und dann die Hölle ausbricht. Zusammen gemixt mit sehr viel Gesellschaftskritik und Referenzen zur aktuellen Tagespolitik – well, you can count me in!

Der Film wird von Peter Jackson produziert und ich bin schon ganz wuschig! Definitiv mein Highlight in der zweiten Jahreshälfte 2009!

In Zeiten in denen man in World of Warcraft die Liebe findet und sogar Casual Gamer die Liebe entdecken, habe ich mir letztens „Fallout 3″ von einem Freund ausgeliehen, weil ich einfach ‘ne knallharte Sau bin. Wenn theoretisch Chuck Norris und Bruce Willis ein Baby machen könnten und wenn gleichzeitig Steven Seagal und Jackie Chan ein Kind zeugen könnten, und sollten aus irgendeinen Willen des Universums diese beiden Kinder sich treffen und Liebe machen, käme ich raus – so knallhart bin ich. Dann spiele ich also dieses Spiel, welches alles besitzt, was eine postapokalyptische Welt braucht: Nutten, Waffen, Zombies und… MEHR ZOMBIES. „Fallout 3″ zieht mich praktisch magisch in seinen Bann. Wann immer ich auch etwas erblicke, was auch nur im Ansatz mit Atombomben oder dem Ende der Welt zu tun hat – you can count me in! Irgendwo bin ich ein Teil dieser riesigen Gruppierung von Menschen, die einfach eine Affinität zum Untergang der Welt hat. Nein, nicht so wirklich in echt, aber in Spielen und Filmen! Nur mal, um dieses Argument zu stützen eine Liste der Blockbuster, die dieses Jahr erscheinen in denen es um das Ende der Welt geht: Watchmen, Terminator: Salvation, Transformers 2, Knowing. Man könnte sagen, dass der Weltuntergang ziemlich viele Freunde auf facebook haben würde, sollte er sich dazu entscheiden sich dort anzumelden, was er nicht tut, weil er raffiniert ist.

Das Armageddon hat dazu diesen Aspekt des Neustarts. Plötzlich ist das Informatikstudium nutzlos und Fähigkeiten, wie der Umgang mit Waffen oder das Jagen von Tieren treten in den Vordergrund. Gut, das können viele der Facebookfriends dann auch nicht, aber bestimmt psychologisch sind diese ihren Mitmenschen um einiges voraus, sollten sie sich einer Dosis Games oder Filme mit dem Thema zugefügt haben. Wer also schon indirekt mit einer „Friss oder Stirb”-Situation konfrontriert wurde, wird dann bei realen Kämpfen gegen Zombies eine geringere Scham haben, ein wenig Gehirn der Umgebung vorzustellen. Und das trainiert man doch in gewisser Weise vor allem in Videospielen.

Beispiel: Left 4 Dead. Da kommt ein Zombie auf einen zu und man weiß: Entweder schieß ich jetzt und schaffe es nachher zu Zoey ins Safehouse (mit Hintergedanken) oder ich werde hier von Horden von Zombies getötet. Also scheinen Computerspiele mit Gewaltinhalt einiges zu bieten, vor allem in der Hinsicht der Bildung und der psychologischen Assimilation an Extremsituationen.

Denn lernen tut der aufmerksame Leser/Zuschauer/Gamer immer etwas. Und da wir ja alle wissen, dass das Armageddon bald in Form von einem Meteoriten, Zombies oder Aliens kommt, können wir uns prima darauf vorbereiten. Kauft euch Left 4 Dead und ich wette mit euch der natürliche Reflex zuerst die Frau zu retten, in der Hoffnung, dass sie danach für ihren Retter die Beine öffnet, wird verschwinden und ihr werdet den alten Vietnamveteran retten, denn der ist eine wirklich Unterstützung im Kampf gegen die Biester und selbst Bill kann… nein.. nein… nein, kann er nicht….rettet doch Zoey!

Fallout 3 hingegen ist eindeutig die beste Quelle für ein Überleben in einer nach dem Atomkrieg sozial degradierten Gesellschaft. Man lernt, dass man immer Munition horten muss, nur sauberes Wasser trinken sollte und jeder Depp etwas von einem will und man immer helfen muss *meh*, obwohl eigentlich alles in dieser Welt schreit: “Vertraue keinem!”. Weiterhin soll man die Innenstädte meiden und kein verseuchtes Essen zu sich nehmen. Auch sollte man Zuflucht in Städten wie dem umfunktionierten Flugzeugträger finden, sodass man nicht wie manche Sklaven endet, welche auf euch zulaufen in der Hoffnung, man kann ihnen helfen, und etwa 10 Meter vor euch explodieren.

Es sieht so aus als ob Beckstein und andere Kritiker am Ende alle verstummen werden und in den letzten Tagen der Zivilisation massiv Killerspiele promoten werden. Denn diese steigern ja das Gewaltpotential, degradieren moralische Wertvorstellung auf “Gut und Böse” und vermitteln einfache Weltanschauungen. Der perfekte Soldat – oder der heutige Durchschnittsamerikaner. Was für eine tolle Vorstellung. Filme wie “The Day After” oder 28 Days Later laufen im Kino ohne Alterbeschränkung, damit auch jedes Kind direkt lernt, dass man die Arschlöcher am besten direkt aussortiert um sich weiteren Ärger zu ersparen. Jeder Haushalt erhält eine kostenlose Ausgabe von Max Brooks’ fantastischen Zombie Survival Guide, den wirklich jeder bereits jetzt schon im Haus haben sollte und als “echte Investition in die eigene Zukunft” beschrieben wird. Dort kann man einiges nachlesen und sich rüsten. Die beste Waffe braucht keine Kugeln!

Jetzt gibt es schon so tolle Quellen, jedoch scheint die beste immerhin noch das Internet. Denn wo sonst findet man wirklich interessante als auch wichtige Informationen neben LOLcats und Rick Astley? Richtig, nirgends! Und weil da soviel Mist drin steht, bedeutet das primär: Selektion. Sollte man korrekt recherchieren finden sich bei Google direkt sehr gute Links, doch wenn es hart auf hart kommt, dann brauch man kein 501-seitiges „How to survive a nuclear war“-Buch (und ja, das habe ich gelesen. Nein, das ist kein Witz. Wenn du mich rennen siehst, bleib dicht hinter mir!), sondern harte, aktuelle und solide Fakten, kurz auf den Punkt gebracht wie dieses überaus aktuelle und informative Video der US Civil Defense Administration:

Und wenn ihr nun alles fein befolgt habt, dann sind wir Nerds, Geeks, Gamer und einige wenige, meist durch uns geretteten weiblichen Wesen die letzten Überlebenden der Apokalypse und können eine Welt nach unseren Maßstäben neu aufbauen.

Eigentlich wollte ich jetzt die tolle Afterworld beschreiben, so ähnlich wie: “Katzen und Gaming – what a wonderful world”. Aber nein. Mein Kater hat es anscheinend lustig gefunden sich von ALL DEN VIELEN PLÄTZEN IM HAUS genau meinen Schreibtisch auszusuchen um sich zu erbrechen. Deshalb nur: “Gaming und Filme retten Leben!“.

Wie und wann die Apokalypse auch kommen mag, ich bin gerüstet und habe eine relativ gute Chance sie zu überleben, weil ich, reeft Norris-Willis-Seagal-Chan, einfach ‘ne knallharte Sau bin:

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Geld im deutschen eSport

04 Jul, 2009 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Ich finde ja, dass Konsolen rocken; besonders wenn man jünger ist. Ich mochte Super Mario, ach was rede ich im Perfekt… ich MAG Mario., Zelda und Donkey Kong ist sowieso Gott. Man könnte sagen, ich war your typical Nintendo Fanboykid. Irgendwann bekam ich wie viele heranwachsende Kinder einen Computer, weil man das ja für die schnellere Hausaufgabenbewältigung braucht und sowieso für… später halt wegen technologischer Entwicklung und so.

Dass das eine schlechte Lüge war, das wisst ihr, ich und wahrscheinlich auch meine Eltern. Aber seit damals nahm die Konsole einen niederen Stellenwert in meinem persönlichen Zeitverschwenderanking ein.

Ab dann gab es auf dem Computer viel Jedi Knight II: Jedi Outcast. Das war ein klasse Spiel. Ich bin froh nicht mit Counter-Strike meine ersten FPS-Erfahrungen gemacht zu haben, denn das raubt einem schnell den Weitblick.

Wie auch immer… als ich dann mit Counter-Strike anfing kam ich auch relativ schnell in Verbindung mit der ESL sowie dem eSport. Denn das ist es, was diese Spiele so groß macht, nicht? Das ist es, was uns in den Knochen weh tut, wenn ZDF Gutmenschen diese Spiele zu plumpen Killerspielen degradieren, welche jeden und wirklich jeden zu Amokläufern werden lassen. Niemand, oder sagen wir, kein gesunder Mensch spielt das Spiel einfach nur aufgrund des Tötens von Pixelmännchen.

Nein, man braucht Training, Luck, Skill um zu Ansehen und Ruhm zu gelangen. Kurzum – man will der Bad Motherfucker werden. Doch das Beste am „Bad Motherfucker“-Sein ist es, dass man Geld verdient. Ja, tatsächlich. Man verdient Geld mit Spielen. Ich meine nicht: „Hey, mein Name ist Hun-Sun Yoon, wohne in Peking und sammle 18h am Tag für 60 € im Monat Gold für dich, du scheiß Kind eines Kapitalistenschweines!“, nein, ich meine richtiges Geld, nicht nur für nebenbei. Gegen Mamas Bedenken, man solle doch etwas Ordentliches machen, stellt man sich trotzdem oft die Frage: Wenn ich gut genug wäre, könnte ich vom eSports leben?

Da mein Talent begrenzt und ich den professionellen eSport längst hinter mir gelassen habe, ich zu alt bin und… okay, okay – ich gebe es ja zu: Ich bin einfach Mittelmaß und es gibt inzwischen genug 13-jährige, die mir den Arsch pwnen würden. Das ist ein harter Moment, wenn man so was feststellt – in etwa so, wie als wenn man merkt, dass die ersten Nationalspieler jünger sind als man selbst. Aber fragen wir doch mal einen, der, so berichtet man mir, schön öfters Geld gewonnen hat und dies nicht zu knapp, ob man vom eSports leben kann.
Der junge Herr heißt Protonski, spielt bei prediction Gaming e.V. Carom3D, Treppchenplatz bei den World Cyber Games und konnte mir eine klare Antwort auf meine Frage geben: „Nein, kann man nicht!“ und er schien auch relativ überrascht, dass ich überhaupt auf so eine Idee komme. Damit gebe ich mich allerdings nicht geschlagen: Bei der ESL Pro Series kriegt man bei Counter-Strike 1.6 15.000 € Preisgeld – nett, aber das muss man ja auch mindestens mal durch 5 teilen, also auch keine alternative Einnahmequelle. Das höchste Einzelgehalt in Deutschland kriegt man als WC3-Spieler mit 6000€ Preisgeld, ebenfalls in der ESL Pro Series. Im Falle eines Sieges geht man sicherlich nicht unter 9000€ im halben Jahr weg, Spielervertrag und reguläre EPS-Spielprämie eingerechnet.

Damit verdient man schon 1500€ im Monat und kann als Student das Leben eines Einäugigen unter Blinden führen. Aber auch als normaler Arbeitnehmer ist das ein nettes Zusatzgehalt und leider muss man auch feststellen, dass das schon mehr ist als manche Familie in Deutschland im Monat zum Leben hat. Also kann man die Frage beantworten: Es geht, es kommt nur auf den Lebensstil an, ein Donald Trump hätte seine Probleme.

Aber da ich gehört habe, dass Donald Trump gerne expandiert, gehen wir mal außerhalb von Europa hin in zu dem Mekka aller eSportler, wo eSports nicht mehr diskutiert, sondern akzeptiert und geschätzt wird: Südkorea. Besonders toll finden die Südostasiaten Strategiespiele wie Starcraft. Da sitzen sich zwei Leute in einer Arena wie bei Wer-Wird-Millionär gegenüber und lassen Terraner, Protoss und Zerg aufeinanderprallen und sind hypnotisiert wie meine Katze von dem neuen Mauspendel, was ich ihr gebaut habe. Und diese Leute wohnen in WGs, wo sie noch mehr zocken. Mehr zocken, mehr Geld? Vielleicht, jedoch kommt es immer drauf an wo man wohnt. Ich stelle mir manchmal vor wie das ist, wenn ich eine Zeitmaschine hätte. Neben den wichtigeren Fragen ala wie wird Abbay mich töten, ob atrox und ich je unser Verhältnis offen ausleben können und wie ich Doc Brown überzeugen kann mir zu glauben, wäre ich auch interessiert daran wie der eSports in Deutschland in 20 Jahren aussieht. Wird die ESL eine ESL Arena in Köln gebaut haben in denen die Deutschen dann “Call of Duty 27 : Third World War 2012-2014” gespannt zuschauen oder wird Schäuble als Terminator von den Toten zurückkehren und alle eSportler töten?

Ersteres ist wahrscheinlicher minus dem Weltkrieg, denn die Pinguine werden 2010 bereits die Weltherrschaft an sich reißen, aber pssst, das is’ streng geheimer Scheiß! Spaß beiseite. Ich hoffe, dass wir eines Tages Verhältnisse wie in Südkorea haben. Aber das wird vielleicht ein Traum bleiben. Aber wie es immer ist, Geld regiert die Welt. Also: Premium teurer pls!


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