cv-tie-fighter-animated-poster

Vor Kurzem habe ich noch darüber berichtet, dass der von Fans gemachte Star Wars Tie Fighter Anime in voller Länge auf der Noris Force Con gezeigt werden wird – in dem Glauben, dass er dort seine Premiere feiert. Pustekuchen! Das Ding ist jetzt in seinen vollen 7 Minuten Awesomeness online erschienen und zeigt uns, wie toll ein Star Wars Anime oder eine Zeichentrickserie (im Stil der Achtziger/Neunziger (Tartakovsky war aber auch prima)) sein könnte. Hoffentlich geht das Ding übelst viral und bringt somit was in Gang bei Disney. Wäre cool. (via)

What if there was an Empire-focussed short Star Wars animation, drawn with the crazy detail and shading of classic 80s anime that’s all but vanished from Japan nowadays?
Well, I tried my best. Apologies in advance for not living up to Venus Wars standards.
Drawn and animated by yours truly over 4 years’ worth of weekends, with music by the living guitar solo Zak Rahman and sound design by up and coming audio technician Joseph Leyva. Fans of Lucasarts’ seminal 1994 TIE Fighter game may notice a few familiar sights and sounds. That “incoming missile” noise gives me horrible flashbacks to this day…

akte x
FOX

Nach Monaten der Gerüchte und Spekulationen ist es nun offiziell: Akte X kehrt mit Showrunner Chris Carter, David Duchovny und Gillian Anderson für 6 Episoden zurück.

“I think of it as a 13-year commercial break,” Carter blurbs. “The good news is the world has only gotten that much stranger, a perfect time to tell these six stories.”

The formal announcement came courtesy of Dana Walden and Gary Newman, Chairmen and CEOs of Fox Television Group, who also shepherded the show in their days at 20th Century Fox TV.

“We had the privilege of working with Chris on all nine seasons of ‘The X-Files’ — one of the most rewarding creative experiences of our careers – and we couldn’t be more excited to explore that incredible world with him again,” Newman and Walden state. “‘The X-Files’ was not only a seminal show for both the studio and the network, it was a worldwide phenomenon that shaped pop culture — yet remained a true gem for the legions of fans who embraced it from the beginning. Few shows on television have drawn such dedicated fans as ‘The X-Files,’ and we’re ecstatic to give them the next thrilling chapter of Mulder and Scully they’ve been waiting for.”

Noch gibt es keinen Starttermin oder weitere Details. Gedreht wird aber im Sommer, sodass man mit einer Ausstrahlung irgendwann im Laufe von 2016 rechnen kann. Vince Gilligan hat übrigens auch bereits Interesse daran geäußert, wieder an der Serie mitzuarbeiten, sofern das seine sonstigen Verpflichtungen bei Better Call Saul zulassen.

Musicless Ghostbusters

23 Mar, 2015 · Sascha · Musik · 0 comments

Mario Wienerroither widmet sich in seinem neuen musiklosen Video Ray Parkers Ghostbuster Theme Song.

Agent Carter 1
ABC

Tja, dann hätten wir jetzt auch Agent Carter hinter uns. Zugegeben, ich wusste anfangs nicht genau, was ich davon denn jetzt halten sollte, dass man hier eine relativ kleine Nebenfigur nimmt und ihr eine eigene Serie widmet. Doch das Endprodukt hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Peggy Carter war in den Comics ursprünglich eine winzige Nebenfigur, deren Rolle gegenüber der Vorlage schon im ersten Captain-America-Film erheblich ausgebaut wurde.

Insbesondere dank Haley Atwell, die in dieser Rolle einfach unschlagbar ist, fand Peggy Carter im Publikum dann aber einen sehr großen Anklang. So groß, dass man ihr einen kurzen Auftritt in The Winter Soldier verpasste und auch in Agents of SHIELD war sie dann gleich zwei Mal zu sehen. Auch in Avengers: Age of Ultron und in Ant-Man steht sie auf der Castliste, was bedeuten dürfte, dass zumindest ein Teil der Geschichte per Flashback in der Vergangenheit erzählt wird.

Die Serie baut letztendlich den ebenfalls Agent Carter betitelten Kurzfilm (der auf den Iron-Man-3-BluRays enthalten war) aus und zeigt Peggy nach den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges als SSR-Agentin. Zumindest wäre sie das gerne, denn ihre männlichen Kollegen sehen sie nur als Sekretärin und Kaffeelieferantin. Die Macher der Serie haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass Peggy Carter darin nicht nur gegen Bösewichte, sondern auch gegen den grassierenden Sexismus kämpft.

Fassen wir die Ereignisse der Serie kurz zusammen: Howard Stark, Vater des späteren Iron Man Tony Stark, hat eine Kammer, in der er seine „bad babies“ wegschließt. Dabei handelt es sich um Erfindungen, die zwar eigentlich für einen guten Zweck gedacht waren, allerdings eher das Gegenteil bewirken. In diese Kammer wird eingebrochen, Starks Erfindungen verschwinden und ein paar davon tauchen auf dem Schwarzmarkt auf.

Howard wird beschuldigt, dass er den Einbruch selbst inszeniert habe und muss flüchten. Peggy wird jedoch von Howard gebeten, dass sie die Sache ins Reine bringt, die „bad babies“ einsammelt. Als Helfer stellt er ihr seinen Butler, Edwin Jarvis (nach dem Tony Starks sehr nützliche KI benannt ist), zur Verfügung.

Das sieht zunächst danach aus, als würde es eine typische Monster-der-Woche-Sendung werden. Nicht die schlechteste Struktur, aber eben doch eine ausgelutschte und genau deshalb ist es gut, dass die Macher nicht in diese Falle tappen, sondern nur so tun, als folgten sie diesem Muster. Es zeigt sich jedoch, dass eine mysteriöse Geheimorganisation namens Leviathan hinter Howards Erfindungen her ist, vertreten wird sie von Agenten, denen die Stimmbänder entfernt worden sind. Die Kommunikation mit ihren Auftraggebern erfolgt mit einer Schreibmaschine, die offenbar über große Distanzen Nachrichten übermitteln kann.

Peggy arbeitet letztendlich als Doppelagentin, muss einerseits den Leviathan-Agenten zuvorkommen, sich andererseits aber auch gegenüber ihren SSR-Kollegen bedeckt halten, da diese davon überzeugt sind, dass Howard der Schuldige ist. Das gelingt ihr in gewissem Maße auch, doch ausgerechnet Daniel Sousa, der einzige im Büro, der sie unterstützt, kommt ihr allmählich auf die Schliche.

Unter Peggys Kommando kommt die Wende

Der Wendepunkt kommt, als Peggy einen Code, der mit einer der Schreibmaschinen gesendet wurde, aus dem Russischen übersetzen und dann auch noch mit nur einem Anruf die legendären „Howling Commandos“ unter Führung von Dum Dum Dugan als Frontunterstützung liefern kann. Diese behandeln Peggy wie eine von ihnen, schließlich haben sie gemeinsam im Krieg gekämpft und wissen, dass Peggy sich vor keinem Mann zu verstecken braucht.

Der Außeneinsatz führt zu einer verlassenen Einrichtung, die von Marvel als Red Room, der Geburtsstätte der Black Widows bestätigt wurde. Dort wurden kleine Mädchen zu Killermaschinen und Undercover-Agenten ausgebildet – mit mehr als fragwürdigen Methoden. Eines dieser Mädchen greift die Truppe an, tötet zwei und entkommt. Im Keller treffen Peggy und Co. auf einen verwirrten Ingenieur und dessen Psychiater, doch der Ingenieur dreht durch und wird von seinem Freund erschossen. Im Kugelhagel erleidet dann Übermacho Jack Thompson eine Panikattacke und muss ausgerechnet von Peggy gerettet werden. Er beichtet ihr später, dass seine angebliche Kriegsheldengeschichte eine Lüge ist, die beständig an ihm nagt.

Der Doktor reist mit den SSR-Agenten zurück nach New York. SSR-Leiter Dooley hat inzwischen bei dem Besuch eines Nazi-Kommandanten im Nürnberger Gefängnis erfahren, dass es in der deutschen Stadt Finow ein Massaker gab, bei dem die beiden Leviathan-Agenten angeblich getötet wurden und dass der Ort kurz danach von Howard Stark besucht worden war.

HAYLEY ATWELL
ABC

Im restlichen Verlauf der Serie werden dann alle Schleier gelüftet. Der Psychiater ist eigentlich Doktor Johann Fenoff, den Comic-Leser als den hypnotischen Superschurken Doktor Faustus kennen dürften. Peggys vermeintlich harmlose Nachbarin Dottie Underwood ist in Wahrheit eine Black Widow. Und auch Peggys eigene Scharade wird von Sousa geknackt, weshalb sie dann vor ihren eigenen Leuten fliehen muss, bis sie von Dottie mit einem Betäubungslippenstift ausgeknockt und dann eben doch gefangengenommen wird.

Fenhoff verschafft sich erst durch Agent Yauch nützliche Informationen und schmeichelt sich dann bei Chief Dooley ein. Für beide endet das leider tödlich, auch wenn Peggy und Jarvis Fenhoff (und Dottie) zwischenzeitlich auf die Schliche kommen können. Yauch wird in den Selbstmord getrieben und Dooley in eine von Starks unvollendeten, aber nicht weniger gefährlichen Erfindungen gesperrt – natürlich eine Art Rüstung als kleine Anspielung auf Iron Man. Bevor diese explodieren kann, springt Dooley aus dem Büro-Fenster, um sein Team zu retten. Obwohl er nie ein wirklicher Sympathieträger war, hat sich doch immer wieder gezeigt, dass er sich um seine Untergebenen wirklich kümmert und ihn gerade in dem Moment sterben zu sehen, in dem er als Charakter seine größte Entwicklung durchgemacht hat, tut weh. (weiterlesen…)

Der erste Eindruck täuscht. Als EA letztes Jahr zur E3 eine offene Beta für Battlefield Hardline ankündigte, war das gefühlte Feedback der Fans relativ einseitig. Hardline orientierte sich noch mehr an dem Häuserkampf von Battlefield 4, kann dabei aber wenig Neues liefern und wirkt bis auf wenige Abstriche wie ein Reskin von Battlefield 4. Ob berechtigt oder unberechtigt, Visceral Games nahmen sich diese Rückmeldungen zu Herzen und das nun erschienende Game kann mit einigen Aspekten auftrumpfen, die es so in noch keinem einzigen Battlefield Spiel gab.

Als Battlefield vor nun fast 13 Jahren erschien, war das Wegfallen einer traditionellen Singleplayer-Kampagne bei Spielen noch ein Novum. Während andere Spielehersteller, wissend um die Popularität ihrer Multiplayerfacetten, mit teuren Schauspielern wie Kevin Spacey versuchen, ihrer Geschichte mehr Gravitas zu verleihen, konzentrierte sich Battlefield stets auf den Mutliplayer. Doch nach dem Netcode-Debakel und immer trivialer werdenden Singleplayer-Kampagnen konnte man nur auf einen kleinen Umbruch hoffen, der Hardline tatsächlich gelingt.

Zunächst bringt das Spiel wieder einmal eine Kampagne mit einer Geschichte und respektabler Präsentation an den Spieler, die sich lohnt, gespielt zu werden. Durch den thematischen Wechsel kann das Spiel auch Humor einsetzen und nicht nur harte Militärsoldaten abbilden. Damit den Entwicklern dieses Unterfangen gelang, hatte Visceral nichts anbrennen lassen und einige Schauspieltalente mit an Bord geholt. Mit dabei sind z.B. Nicholas Gonzalez (Sleepy Hollow, Law & Order), Benito Martinez (House of Cards, Supernatural, American Crime), Kelly Hu (Arrow), Adam J. Harrington (Dexter, Supernatural) oder auch Eugene Byrd (Crossing Jordan, Bones, True Blood).

Doch es ist und bleibt Battlefield und spätestens nach ein paar Stunden will man online gehen und rocken. Battlefield Hardline ist in der Hinsicht schon etwas näher an seinem direkten Vorgänger verortet, doch es kann deutlich neue Akzente setzen. Vor allem in Sachen Geschwindigkeit, was nicht nur an den neuen Autos liegt, den schnellsten Fahrzeugen des Franchises bisher. Nein, das Gameplay ist spürbar schneller geworden, man stirbt schneller und sieht die Gegner kaum noch. Kämpfe in den engen Räumen von Bankgebäuden oder Gängen einer Villa erforden unglaublich schnelle Reaktionsfähigkeiten.

Natürlich gibt es einen Banküberfallmodus, aber viel wichtiger sind andere Änderungen, die das traditionelle Gameplay nahezu revolutionieren. Der Hotwire-Modus ist besonders genial. Mit dem neuen Modus wird auch der gespürte Lagerkoller vieler Maps abgelöst. Statt wie früher die Flaggen zu erobern, werden diese nun mit Autos mobil, die vom Gegner natürlich verfolgt und zerstört werden müssen – and vice versa. Dadurch ergeben sich auch nicht immer wieder die gleichen Fronten auf den immer gleichen Karten, sondern das Spiel wird dynamischer und aufregender. Nadespamming ist quasi Geschichte. Das trifft auch auf Team Deatchmatch zu. Hier beschweren sich momentan bereits viele Spieler im Chat, dass die Spawnpunkte schlecht gewählt sind, aber ich mag sie eigentlich. Man spawnt nicht mehr im hinteren Bereich der Map, um dann zur Front zu laufen, sondern erwacht gleich inmitten des Kampfes und muss sich in alle Richtungen erst einmal absichern. Das erzeugt natürlich Spannung und erfordert viel Geschick.

bf-hardline-7
EA

Was mir bisher noch nicht ganz so zusagt, ist das Handling der Waffen. Es mag vielleicht daran liegen, dass ich noch nicht alle Modifikationen freigespielt habe, aber die Waffen wirken mir ein wenig zu schwach eingestellt teilweise, zumindest im normalen Modus. Da streuen sie mir viel zu sehr und es braucht zu viele Treffer, bis ein Gegner das Zeitliche segnet. Weiterhin gefallen mir zwar die Karten bisher in dem Sinne, dass sie für die Modi funktionieren, aber wirklich ikonisch ist bisher keine einzige. Die wenigen Levolution-Ereignisse sind auch schade.

Trotzdem halte ich Battlefield Hardline für höchst interessant und bereue meinen Kauf nicht. Ein Fan der Reihe sollte auf jeden Fall mal einen Blick wagen.

_____

Wer ein Exemplar des Spiels auf seiner Wunschplattform (PC, PS4, PS3, Xbone, Xbox 360) gewinnen möchte, hinterlässt mir bis zum 24. März (23:59 Uhr) einen Kommentar hier unter dem Post. Teilnahme erst ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und den Gewinner zieht wie immer random.org. Viel Glück!
_____
Mit freundlicher Unterstützung von Electronic Arts

Die Mission: Impossible Reihe meldet sich im Sommer mit dem fünften Teil Rogue Nation zurück und der erste actionreiche Trailer zeigt, dass Regisseur Christopher McQuarrie trotz bösen Gerüchten ein – auf den ersten Blick – imposanten Actionthriller gelungen ist. Tom Cruise spielt erneut Ethan Hunt, mit ihm kehren ebenfalls Jeremy Renner, Simon Pegg, Ving Rhames und Paula Patton zurück, während Sean Harris, Alec Baldwin und Rebecca Ferguson neu an Bord sind. Den Stunt in der letzten Einstellung hat Cruise natürlich selbst gemacht. Als großer Fan der ersten Stunde freue ich mich echt riesig auf den Film, das sieht super aus. Neben Furious 7 ein definitiv Highlight des Jahres im Action-Genre.

Election 2016: Too Many Crooks

21 Mar, 2015 · Sascha · Politik · 0 comments

CNN freut sich schon auf die 2016er Präsidentschaftswahlen in den USA und gibt mal einen Überblick über die Köpfe und Themen, die uns begegnen werden. Kommentar auf reddit: “The most hilarious thing about this whole video is that one of these people will be the next President of the United States.”


Edit: Den Teaser gibt es inzwischen auch ohne Overlay.

Als Fan des Animes war eigentlich ziemlich guter Dinge, dass man aus Attack on Titan einen ziemlich tollen Live-Action Film machen könnte, aber die ersten Ausschnitte aus dem Film sehen wirklich nicht überzeugend aus. Von dem hoffentlich noch unfertigen, aber jetzt schon dürftig aussehendem CGI mal abgesehen (das in der Autowerbung noch wesentlich besser aussah, aber da wurde auch eine Zwischenlösung mit Schauspielern und CGI gefunden), enttäuscht mich vor allem die Adaption an sich.

Attack on Titan unterscheidet sich doch mit seinem so tollen Setting von vielen anderen Animes insofern, dass ein internationaler Cast bei einer Adaption notwendig wäre. Ich dachte, dass die Serie irgendwo in Mitteleuropa (um nicht unbedingt Deutschland zu sagen) spielt und nur Mikasa eine der wenigen, überlebenden Asiatinnen ist. Erklärt sich natürlich durch die japanische Produktion und die Zielgruppe, aber trotzdem ein bisschen enttäuschend. Dazu sieht alle aus wie auf einem Studiolot im Hinterland gedreht und von den Kostümen will ich mal gar nicht reden, das sieht aus wie gutes Cosplay. Klar, am Ende kriegen die Fans, was sie wollen, aber ist das der Sinn? Schade, schade…

Nebenbei: Wieso haben die Japaner eigentlich immer die Reaction-Shots? Ich meine, bei den lustigen Spieleshows kann ich das ja verstehen, aber bei einem Trailer? Naja, hat sich so wohl eingebürgert.