Air Brawl von Wilhelm Nylund hat leider bisher erst 47.347 der geforderten 350.000 schwedischen Kronen auf Kickstarter erhalten und nur noch fünf Tage übrig. Das macht mich sehr traurig, denn das Arcade Dogfighting Videospiel (eine Demo gibt es bereits) klingt vom Konzept her super und sieht umwerfend aus.

In Air Brawl fliegt man mit Steampunkflugzeugen durch die engen Gassen einer mittelalterlichen Stadt und kann sich mit fantastischen Waffen wie riesigen Ankern, bösen Fledermäusen oder schwarzen Löchern gegenseitig vom Himmel schießen. (via) Hier mal ein Vorgeschmack darauf, womit ich mein Wochenende verbringen werden:


Anti-Hunting Pokémon Campaign

14 Nov, 2014 · Sascha · Games,Kunst · 0 comments

Die Welt der Pokémon ist total abgefuckt. Das wissen wir spätestens seit der Pokémon Right PSA, dem Pokémon-Fleisch-Skandal oder dem geheimnisvollen Krieg, in dem Pokémon als Waffen eingesetzt wurden. Doch auch in Friedenszeiten ist nicht alles so schön und cool in Kanto, Johto und den restlichen Gebieten, wie Nintendo das seine jungen Spieler glauben lassen will. Hinter den Kulissen, im Geheimen, werden Pokémon für ihre raren Items gejagt, die es tatsächlich so im Spiel gibt. Künstler A舎長 schafft daher extrem bedrückende Bilder mit diesen Pokémon, eine Variation auf die “If the buying stops, the killing can too”-Kampagne von WildAid, um Spieler vom Kauf der Items abzuhalten.

Super toll gemachter Fake-Trailer über eine Kannibalen-Komödie, die nahezu jedes Trailer-Klischee einer Sommerkomödie perfekt abkupfert. Das Video zeigt perfekt, was man bereits in der DayZ Alpha alles so drehen kann. Ich kann es kaum abwarten bis das Spiel fertig ist. Machinima Heaven!

SciFi Short Collection VIII

14 Nov, 2014 · Sascha · Film · 0 comments

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Interstellar kam, spaltete die Geister und hinterlässt nach einer Woche voller Diskussionen um Wurmlöcher eine neue Science-Fiction Dürre. Diese wird nun mit der neuen Ausgabe der SciFi Short Collection gefüllt!

9 Minutes

9 Minutes gefällt mir am besten aus der Reihe dieser Kurzfilme, vor allem weil er sich wie ein moderner Begleitfilm zu Close Encounters anfühlt. Ein einsames Haus in der Landschaft, zwei Bewohner und dunkle, geheimnisvolle Wolken. Dazu vollbringt es der Film es eine bedrohliche Atmosphäre ohne Special Effects oder laute Geräusche zu schaffen und der Geschichte ein wenig Raum zum Atmen zu geben. Doch dann geschieht natürlich das Unheil – oder doch nicht? Die Lichter sind so schnell vergangen wie sie kamen. Die Uhr ist aber um 9 Minuten vorgesprungen. Und ein Video befindet sich auf dem Handy… Ihr versteht schon.

Sehr cool gemacht, hübsch gefilmt; die letzte Einstellung finde ich etwas goofy, das hätte der Film nicht gebraucht. Insgesamt aber äußerst cool.

Mis-drop

Was tun, wenn man die Geschichte eines Space Marines 300 Jahre in der Zukunft erzählen will, die die Ausmaße von Aliens oder Edge of Tomorrow annimmt, aber man nicht rund 100 Millionen rumliegen hat? Man dreht die Kamera um und filmt den Soldaten statt der Schlacht. Nettes Interface, schicke Figuren, kompetente Schauspieler und gute Dialoge. (weiterlesen…)

Hal Rudnick von den Screenjunkies hat sich mit Dr. Clifford V. Johnson, seines Zeichens Professor für theoretische Physik an der University of Southern California, über Interstellar unterhalten. Der Experte für Quantengravitation und Schwarze Löcher klärt über Science Facts und Science Fiction auf, während Hal dumme Witze macht. Irgendwie muss man das natürlich für YouTube ein wenig ausgleichen.

Interstellar is igniting furious debate among movie fans – but what about scientists? We brought in a real physicist to analyze all the black holes, wormholes, and plot holes (?) in Christopher Nolan’s latest film.

Vor ein paar Wochen schaute Drehbuchautorin Nicole Perlman bei John August und Craig Mazin im Scriptnotes Podcast vorbei und unterhielt mit den zwei über Guardians of the Galaxy und, viel interessanter, das eigenständige Autorenprogramm von Marvel. Marvel engagiert nämlich unter nicht ganz unproblematischen Umständen junge Autoren, die dann in die Tasten hauen müssen. Einerseits sind sie damit an Marvel angekettet. Andererseits erhalten junge Autoren damit die Chance für potentiell hochkarätige Projekte zu schreiben und sich dadurch einen Namen zu machen, während Marvel hat stets ein paar Drehbücher zu zukünftigen Projekten in der Schublade rumliegen. Gleichzeitig kriegen die IPs auch Input von allen Seiten und Perspektiven durch unterschiedliche Autoren. Ebenfalls nicht ganz sauber ist, wie man jetzt Nicole Perlman handhabt und wie James Gunn seinen Platz an der Sonne genießt. Das hätte er nicht nötig.

Nicole Perlman bekam den Job bei Marvel übrigens wegen ihrem sehr beeindruckenden Drehbuch (google it!) Challenger über die NASA-Katastrophe, das sie noch während ihrer College-Zeiten geschrieben hat. ScriptShadow hatte dazu eine Review und empfahl Robin Williams in der Rolle von Richard Feynman, was auch meiner Ansicht nach perfekt gepasst hätte. Vielleicht kriegt Challenger nach der neuen Welle an Hard Sci-Fi mit Filmen wie Gravity, Interstellar und bald The Martin auch eine neue Chance. Es wäre Frau Perlman sehr zu wünschen.

Abu Dhabi diente nicht nur als Drehort für den neuen Star Wars Film, sondern schafft sich jetzt mit Masdar City auch eine eigene und reale Science Fiction Location. Masdar City heißt das neue Projekt von größenwahnsinnigen Ölmagnaten. In der eigenständigen und CO2-neutralen Planstadt sollen 10.000 Menschen ein neues Zuhause finden und die Pläne klingen tatsächlich genau nach dem Modell, das umweltfreundliche Städteplaner seit Jahrzehnten predigen. Insgesamt soll die überdachte Stadt 87.777 Solarpaneele besitzen und dazu kurze Wege bzw. Fahrten zwischen Arbeit und Wohnort anbieten, die man entweder zu Fuß oder bequem mit elektrischen Schienenautos erledigen kann.

Vor Kurzem waren ein paar Abenteuer bereits vor Ort und haben ein Video gedreht, dass wie B-Roll Footage vom Set von Minority Report, Total Recall und Konsorten aussieht. Wie bei anderen arabischen Großprojekten dieser Art bleiben die Käufer anscheinend aber wieder fern, weshalb ich mich schon auf das Videosequel freue, wenn man dort postapokalyptische Zustände vorfindet und sich die Wüste dieses Ding unter den Nagel gerissen hat. (Dazu auch sehr zu empfehlen: Spec Ops – The Line) (via)

Ich sträube mich zwar gegen den Titel “Understanding Art House”, aber ich mag Video Essays sehr und über Blade Runner kann man sich ja ohnehin stundenlang unterhalten, weshalb ich Evan Puschak dennoch bei seinen Ausführungen gerne zuhöre und auch zustimme.