Bin ich dem Hype voll erlegen? Yup. Natürlich. Aber wie könnte ich bei solchen Trailer auch alledem etwas entgegen setzen? Auch wenn man sich inzwischen wohl das Monster zusammenschnipseln könnte, begrüße ich es doch sehr, dass man trotz der vielen Trailer und TV Spots nicht das Bedürfnis verspürt, das Monster vor dem Kinostart zu zeigen. Am 15. Mai stampf dann der König der Monster in unsere Kinos. Aber ich bin wirklich überrascht, dass mich die Geschichte um Cranstons Familie fast mehr interessiert als der Kampf zwischen Godzilla, Militär und Kaijus. (via)

Mein Freund Florian hat drüben bei Filmverliebt übrigens mal alle Hinweise auf weitere Kaijus gesammelt und eine nette Übersicht erstellt.

GODZILLA TV Spot: Courage

05 Apr, 2014 · Sascha · Film · 1 comment

Auch wenn ich mich wiederhole: Wow.

gameofthronesollymoss

Olly Moss stellt heute sein komplettes Doodle Set zum Start der neuen Staffel online. Wenn man das Set (angeblich 260$!) oder einzelne Gruppen kaufen will, sollte man ihm auf Twitter folgen. Die Konstellation gibt es auch als Wallpaper.

Nachdem es zunächst nur Gerüchte und Ideen gab und die Spieler wochenlang danach suchten und stattdessen andere, kleine Easter Eggs fanden, hat DICE nun nach dem großten Enthusiasmus doch noch einen Megalodon im neuen DLC Naval Strike eingebaut – und dieser enttäuscht nicht, sondern übertrifft alle Erwartungen. Holy Shit!

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Und so sieht das ganze aus der Perspektive eines armen Opfers aus.

HELIX S01E01/02 Review

04 Apr, 2014 · Sascha · Fernsehen,Review · 4 comments

©Syfy

Durch Viruserkrankungen ausgelöste Weltuntergänge sind gerade in der US-Medienlandschaft dank dem großen Erfolg von The Walking Dead äußerst beliebt. Michael Bay zum Beispiel produziert The Last Ship, in dem die Besatzung eines US-Kriegsschiff auf ihrer Reise in die Antarktis feststellen muss, dass die Welt gerade durch eine Pandemie untergeht und dieses Schiff, inklusive einer brillianten Ärztin an Bord, die letzte Hoffnung der Menschheit ist.

Ein wenig bedrohlicher für die Figuren der Show ist dahingegen das ähnliche Setting von Helix, der neuen Serie auf Syfy von Battlestar Galactica Schöpfer Ronald D. Moore, die ebenfalls von einem Team in der Antarktis erzählt, das mit unglaublich aggressiven Viren hantiert. Nach einem Zwischenfall breitet sich eine tödliche Erkrankung durch die Station aus, die auf keinen Fall außerhalb des eisigen Kontinents geraten darf. Doch die Leitung des Teams spielt nicht mit offenen Karten und scheint ein großes Geheimnis zu verbergen.

Der Pilot verschwendet keine Sekunde und peitscht den Plot von einem Beat zum nächsten. Als Zuschauer fühlt man sich schnell unterhalten, findet sich nach dem Ende der zwei Folgen jedoch in einem thematischen Vakuum. So ist weder das Militär noch das CDC richtig eingeführt, da befinden sich ihre Vertreter bereits auf dem Weg zur Basis eines Forschungsunternehmens, das sich außerhalb der territorialen Ansprüche in der Antarktis angesiedelt hat, um nationalen Restriktionen auszuweichen. Die ästhetisch ansprechende Basis ist in sich stimmig, auch wenn die inneren Strukturen räumlich und vor allem im Bereich der Sicherheit dem Plot und dem zentralen Mysterium sehr entgegen kommen, welches bereits jetzt übernatürliche Töne anschlägt.

So ist Peter Farragut, der Bruder des eingeflogenen CDC-Chefs Alan, bisher der einzige Überlebende, nachdem ein Virus ausgebrochen ist, das alle Infizierten in organischen Schlamm auflöst. Doch die Infektion bleibt auch bei ihm nicht ohne Auswirkungen. Er schwitzt, ist ganz blass und seine Venen am ganzen Körper werden sichtbar. Er ist auch nicht ansprechbar, entwickelt aber entgegen seinem äußerlich schlechten Eindruck übernatürliche Fähigkeiten, die ihm zur Flucht helfen. Dazu nutzt der Virus seinen Wirt um sich weiter zu verbreiten, was einer zombienahen Logik folgt und nicht sonderlich originell wirkt. Ästhetische und narrative Vergleiche zu Alien oder The Thing sind nicht nur berechtigt, sondern offensichtlich.

Das angereiste Team ist ebenfalls ein Mischmasch aus bekannten Tropes und kann bisher wenig überzeugen. Billy Campbell mimt den kompetenten und charmaneten Anführer, der natürlich durch seinen Bruder emotional in den Plot eingebunden sein muss und die Detektivarbeit seines Teams durch die Vergangenheitsbewältigung um seinen alkoholkranken und gewalttätigen Vater erhellen kann. Mit ihm angereist sind neben einem Militäroffizier, der durch seine nebulösen Aktivitäten verschwörungstheoretische Ressentiments des Publikums in Zeiten des NSA Skandals bedient, drei Frauen. Eine von ihnen übernimmt den souveränen Part, der nach einer katastrophalen Ehe und Scheidung die Welt des sexuellen Wettbewerbs bereits zumindest emotional verlassen hat. Glücklicherweise, muss man aus Sicht des Zuschauers sagen; immerhin sind die beiden weiblichen Leads hauptsächlich über ihre Beziehung zur männlichen Hauptfigur definiert.

©Syfy

So darf Kyra Zagorsky die enttäuschte, aber dennoch emotional verbundene Exfrau spielen, während Jordan Hayes die junge Schülerin mimt, die offensichtlich nicht nur in die Forschungen ihres Vorgesetzten interessiert ist. Dass Helix sich nicht um seine Frauen oder offenen Sexismus schert, zeigt nicht nur diese manipulative und unprofessionelle Dreiecksbeziehung im Piloten, sondern auch eine Szene am Ende der zweiten Folge, die einer Vergewaltigung gleichkommt. Das ist problematisch, so sehr man auch die krassen Töne durch musikalische Untermalung, die auch in der Titelsequenz angeschlagen werden, relativieren und den Hauch von Pulp betonen will.

Zuguterletzt wäre noch das Mysterium selbst, das durch verschwörungstheoretische Verstrickungen, befördert durch die operationale Logik der Anlage selbst, Vorurteile und Ängste in der amerikanischen Gesellschaft gegenüber der wachsenden Industriemacht Chinas beschwört. Selbst wenn Dr. Hiroshi Hatake vom japanischen Schauspieler Hiroyuki Sanada dargestellt wird, soll die Botschaft hier doch klar eine Warnung an den Zuschauer sein, dass man “denen” nicht vertrauen kann.

Trotz all der Kritik lassen die zwei Folgen sich wirklich dennoch schnell wegschauen und halten mit ihrem zentralen Mysterium ein hohes Spannungslevel, das für eine Staffel durchaus halten. Das Langzeitpotential der Serie kann aber nicht nur in der Antarktis liegen. Für derartige Veränderungen müssten aber sicherlich die Ausmaße und damit das Budget vergrößert werden. Ob Syfy das mitmacht, wird sich am Erfolg der Serie zeigen. Für das Format sollte sich jedoch mit Sicherheit eine Sparte finden lassen. Soderberghs Contagion zeigte, dass sich eine Pandemie nur mit vielen Figuren und Plotlines adäquat behandeln lässt. Und dafür ist das Serienformat die bessere Alternative.

Rating: ★★½☆☆

Die ersten 13 Episoden von Helix laufen ab dem 10. April jeden Donnerstag ab 21:00 Uhr auf Syfy. Eine zweite Staffel ist in Planung. Kollege Jonas schreibt drüben bei Seriesly Awesome für jede Episode eine Review und ist bisher auch nicht wirklich begeistert. Bildmaterial © Syfy

Chris Hadfield schaute bei der offiziellen TED-Konferenz vorbei, nicht zu verwechseln mit den TEDx Dingern, bei denen jeder was erzählen kann, und gibt uns die lange Geschichte hinter seiner Antwort auf die Frage, wie man im Weltall weint und wieso das eine Anleitung für eine positive Lebenseinstellung sein kann. Davor beschreibt er aber noch unglaublich greifbar wie intensiv sich der gesamte Prozess, einen Menschen ins Weltall zu befördern, auf einer persönlichene Ebene anfühlt. Und am Ende spielt er nochmal Space Oddity für uns alle.

There’s an astronaut saying: In space, “there is no problem so bad that you can’t make it worse.” So how do you deal with the complexity, the sheer pressure, of dealing with dangerous and scary situations? Retired colonel Chris Hadfield paints a vivid portrait of how to be prepared for the worst in space (and life) — and it starts with walking into a spider’s web. Watch for a special space-y performance.

Hadfields großartiges Buch An Astronaut’s Guide to Life on Earth (Amazon-Partnerlink) gibt es in rund einem Monat auch auf deutsch und wird trotz der verlorenen Botschaft im Titel (“Anleitung zur Schwerelosigkeit”) weiter positive Lebenstipps liefern.

Hey Kids! Freut ihr euch auch auf den Kinosommer so wie ich? Animierte Filme mit Tieren? Transformers-Krach? Superhelden, Superhelden und noch mehr Superhelden? Ja, Ja und JA! Hier gibt es einen Überblick über die total originellste Filmsaison aller Zeiten! Ch-ch-check it out!

In Norwegen hatte ein Typ so unglaubliches Glück, dass es nicht zu fassen ist. Er wurde nicht nur super knapp von einem Meteoriten verfehlt, sondern seine GoPro zeichnete das sogar alles auf. Bedeutet: Zum allerersten Mal überhaupt gibt es Videoaufnahmen von einem Meteoriten im Dunkelflug.

When a meteoroid enters the Earth’s atmosphere, it slows down and ionizes molecules around it; it is this blazing track across the sky that is called a meteor.

When the light disappears, the meteorite enters the stage called “dark flight”; it then no longer travels at an angle, but falls straight down.

“It has never happened before that a meteorite has been filmed during dark flight; this is the first time in world history,” said Amundsen.

Norwegian skydiver nearly struck by meteorite