Fuck yeah! Mad Max überraschte mit dem fulminanten Comic Con Trailer alle und jetzt wird der tatsächlich noch getoppt. Trailer of the year? (via)

Wer von Roland Emmerichs 2012 noch nicht genug hatte, der darf sich jetzt auf San Andreas freuen. Nein, es handelt sich nicht um eine Adaption von GTA V, sondern um einen Erdbebenfilm mit The Rock. Man hat die Bilder, die bei Emmerich und seinem Cutter unter den Tisch gefallen sind, wiederverwertet, in eine neue Verpackung gesteckt und vorne Dwayne Johnson drauf geklebt – könnte also gerade so reichen.

Den Anfang des Trailers finde ich sogar trotz den vielen Schwarzblenden recht effektiv. Die Musik stimmt und die Taglines gefallen mir als Fan von Emmerich-eskem Destructionporn. Das Problem besteht lediglich darin, dass man die nachfolgenden Bilder bereits allesamt so im Kino gesehen hat (und teilweise besser) und The Rock seinen unverwechselbaren Charme bei dem übertriebenen Pathos nur schwer ins Spiel bringen kann.

Immerhin kann man Paul Giamatti als GeologenApokalypsenwissenschaftler bestaunen. Entweder hat Giamatti einen schlechten Agenten oder er hat ein aufrichtiges Interesse daran, nur irrwitzige Randfiguren in Blockbustern zu spielen, was ich ziemlich amüsant fände.

After the infamous San Andreas Fault finally gives, triggering a magnitude 9 earthquake in California, a search and rescue helicopter pilot (Dwayne Johnson) and his estranged wife make their way together from Los Angeles to San Francisco to save their only daughter. But their treacherous journey north is only the beginning.

San Andreas startet am 28. Mai in den deutschen Kinos.

YouTube Rewind 2014

09 Dec, 2014 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Am Ende eines jeden Jahres schaut YouTube zurück auf ein Jahr voller Virals, Memes und YouTube-Stars und baut daraus einen charmanten Rückblick auf die dominierende Domäne der Onlinevideokultur. Das diesjährige Video ist im Vergleich zu den Vorjahren ein bisschen lahm, aber was will man auch machen, wenn das Viral Video Phänomen daraus bestanden, sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu kippen. Ebenfalls ein weirdes Novum: Sogar deutsche YouTuber wie LeFloid und HerrTutorial waren dabei.

“We’re really reaching here, this was a fun movie.” Stimmt! Davon aber abgesehen, treffen die Screenjunkies schon ins Schwarze, wenn sie darauf hinweisen, dass trotz vielleicht zunächst fremden Setting natürlich alles nach Marvel-Format abläuft und der Film nie wirklich das großes Risiko war, wie viele immer dachten.


(via)

filmblogadvent2014logo

Es klingt kurios, aber eine meiner Lieblingserinnerungen an Kinobesuche aus Kindheit und Jugend war das Warten. Entweder wartete man in der Jugend auf trödelnde Freunde oder stand inmitten einer langen Schlangen vor der Kinokasse. Ich wuchs in einer Kleinstadt auf und Kleinstadtkinos sind für gewöhnlich nun einmal relativ klein. So auch dieses Kino, dessen Eingangshalle eng, aber dafür lang ist. Machte nichts, denn sie war stets mit Kinoinformationen, Stills und Poster für kommende Filme festlich geschmückt, sodass längere Wartezeite nie langweilten.

Das war die Zeit, als ich noch zu klein war, um mich anständig (und vielleicht auch viel zu ausführlich) in Filmagazinen über kommende Highlights zu informieren. Und es war auch die Zeit, als Kinoposter noch aus mehr bestanden haben, als schnell zusammengeflickten, schwebenden Köpfe oder vermeintlich coole Typen abbildeten, die dem Betrachter nur ihren Rücken zudrehen. Ich schätze, ich mag einfach durchdachtes Marketing und gutes Design ein Stück mehr als der Rest.

Ich fühle mich immer wieder an diese Momente des Staunens in der Kinohalle erinnert, wenn ich mein kostspieliges Faible für die alternative Filmkunst von Mondo und Konsorten hinterfrage. Seit einigen Jahren sammle ich nun auch Ausgaben der Criterion Collection – aus dem gleichen Grund. Hier kommt für mich zusammen, was zusammengehört: Eine filmtreue und kunstvolle Aufmachung des Produkts in grandioser Qualität sowie dem bestmöglichen Begleitmaterial – die definitive Heimkinoversion eines Films.

Zum Jubiläum der Criterion Collection veröffentlichte Art-Direktorin Sarah Habibi nun in Zusammenarbeit mit Stammdesigner Eric Skillman eine dreihundertseitige Hardcover Edition der besten Cover, Entwürfe und Hintergrundinformationen aus 30 Jahren Criterion Collection.

criterion designs

Subtraction hat zur Veröffentlichung ein Interview mit Habibi und Skillman geführt, in dem es über die kreativen Entscheidungen bezüglich des Buchs geht; es ist jedoch darüberhinaus auch höchst lesenswert ist, da man ebenfalls die alltägliche Arbeit thematisiert wird. Criterion Designs, wie das Buch schlicht heißt, kann man im Shop erwerben und kostet schlappe $79,99 – dürfte jedoch nicht mehr rechtzeitig zu Weihnachten lieferbar sein. Da muss wohl ein Teaser unter dem Weihnachtsbaum genügen.

Trotzdem ist Criterion Designs das beste Geschenk nicht nur für Fans der Collection, die ihre Lieblingscover erkennen und weitere Hintergründe zu diesen erfahren können, sondern für Filmfreunde aller Art, die (auch gerne ältere) Filme durch ein ansprechendes Cover entdecken können oder so Lust auf die definitive Version eines Klassikers bekommen.

Wer immer noch nicht überzeugt ist: Filmemacher kogonada hat Scans aus dem Buch übernommen und sie in diesem ansprechenden Video zum Leben erweckt.

Lange hat es gedauert, bis wir Nathan Drake wieder in Aktion sehen durften, doch gestern war es endlich soweit. Auf der PlayStation Experience Keynote zeigte Naughty Dog 15 Minuten Gameplay aus dem inzwischen vierten Teil des Franchises und die Bilder rauben einem den Atem. Hier handelt es sich um genau das, was ich mir von einem Next-Gen-Spiel erhoffe. Die Texturen und Details sind wahnsinnig gut, dazu wirken die Animationen flüssiger denn je und besonders die Kämpfe wirken nuancierter und schlichtweg realer.

Dazu scheint nach der Übernahme der Regie durch The Last Of Us Regisseur Neil Druckmann das Zombiespiel ein wenig Einfluss genommen zu haben. Das Verziehen des Fadenkreuzes der Pistolen durch den Rückstoß erinnert sehr an Naughty Dogs Hit aus dem letzten Jahr. Hinzu kommen weitere Stealthelemente und eine unglaublich gute AI, für die man diese Elemente auch braucht. Ein Wort der Warnung jedoch: Auch The Last Of Us zeigte auf der E3 2012 eine logisch agierende AI, die später so im Spiel jedoch nie zu finden war.

Hinzu kommt, dass bei der ursprünglichen Präsentation Nathan durch einen Glitch starb. Man darf diese Bilder also nur mit Vorsicht genießen. Trotzdem wirkt das dynamische Gameplay mit all seinen kleinen Details wie absplitternder Baumrinde wirklich genial und ich kann es kaum erwarten, bis ich mich selbst mit einem Seil von einem Vorsprung schwingend abseilen kann und einem Bösewicht mit der Wucht meines Falles die Fresse polieren kann.

Several years after his last adventure, retired fortune hunter, Nathan Drake, is forced back into the world of thieves. With the stakes much more personal, Drake embarks on a globe-trotting journey in pursuit of a historical conspiracy behind a fabled pirate treasure. His greatest adventure will test his physical limits, his resolve, and ultimately what he’s willing to sacrifice to save the ones he loves. Uncharted 4: A Thief’s End will be available in 2015. Developed by Naughty Dog.

Nolan Laughing
Comedy Central

“Why do you wanna make me think? Why can’t you just have shit blow up?”
“Don’t do me down on the blowing shit up department.”

Christopher Nolan war zu Gast bei Stephen Colbert und natürlich reden sie über Interstellar. Der Regisseur macht gerade eine kleine, aber feine Runde in der Hoffnung auf Awardsbuzz, die hoffentlich nicht ganz ergebnislos bleiben wird. Nach all den seriösen Besprechungen der wissenschaftlichen Aspekte des Films, seiner pädagogischen Projektionskampagne und dem durchaus nüchternen Ton des Films kann ein wenig Lockerheit und Charme aktuell nicht schaden und Herr Nolan zeigt sich in Bestform.

Außerdem reden sie kurz über Guardians of the Galaxy und Colbert merkt an, dass er nicht viel nach dem Verlassen des Kinosaals über James Gunns Space Opera hat nachdenken müssen und dies bei Interstellar komplett anders ist – ein Gefühl, das ich durchaus teile und das mich Interstellar bisher insgesamt drei Mal im Kino ansehen ließ.

Das Video habe ich nach dem zusätzlichen Klick eingebunden, weil diese doofen Videos immer ein nerviges Autoplayfeature drin haben, das man nicht abschalten kann. (weiterlesen…)