Der Superheldensommer ist vorbei, nun kommen die Awardstreifen und dystopischen Jugendbuchverfilmungen ins Kino. Nach dem eher mäßigen Divergent Anfang des Jahres gibt es nun bald Katniss im bereits dritten Film der Hunger Games Reihe zu bestaunen und außerdem den sehr vielversprechenden Action-Thriller The Maze Runner (Die Auserwählten – Im Labyrinth). James Dashners Buchvorlage habe ich immer noch nicht gelesen, obwohl ich das bestimmt nun seit etlichen Monaten hier im Blog hoch und heilig verspreche, aber bis zum Kinostart am 16. Oktober sind ja noch ein paar Wochen. Bis dahin werde ich mir dann endlich mal das Buch vorknüpfen, denn der Trailer sieht ziemlich großartig aus, wenn man mich fragt. Bereits zum letzten Trailer hatte ich ein paar Meinungen von Fans des Buches zusammengefasst und die waren auch nicht direkt abgetan – immer ein gutes Zeichen.

Thomas (Dylan O’Brien) wacht auf einer Lichtung auf und kann sich an nichts mehr erinnern – außer seinem Vornamen. Bald erfährt er, dass dieser fremde Ort inmitten eines Labyrinths liegt, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Aber Thomas ist nicht allein. Mit ihm sind viele andere Jungen im Labyrinth gefangen, die ebenfalls ihr Gedächtnis verloren haben. Gemeinsam versuchen sie einen Weg in die Freiheit zu finden und das unheimliche Geheimnis zu lüften, wer sie hergebracht hat und warum?

Regisseur Wes Ball (Ruin) hat meinem Eindruck nach eine ansprechende Welt Wirklichkeit werden lassen und ich kann es kaum abwarten, bis ich sie im Kino erleben darf. Ich mag aber auch die auftretenden Schauspieler sehr. 20th Century Fox muss wohl auch nicht enttäuscht von der Verfilmung sein, schließlich hatte man bereits Konzeptzeichnungen zum Sequel The Scorch Trials (Die Auserwählten – In der Brandwüste) auf der diesjährigen Comic-Con vorgestellt.

Dieser Artikel wurde gesponsert von 20th Century Fox

iphone4s

Ich muss mich dieser Tage des Öfteren deutlich verteidigen, wenn ich von meinem Vorhaben erzähle. Nein, ich bin kein unreflektierter Apple-Jünger. Nein, ich bin kein konsumgeiler Neuheitenjunkie. Nein, Mann, mein Handy ist einfach nur kaputt. Habt ihr mal probiert 6 Monate mit einem Wlan-untauglichen Smartphone zu leben? Ich meine, es geht. Ich habe es mir und allen Zweiflern bewiesen, aber spaßig war das auch nicht. Jedes verdammte Update und jeder neue Podcast muss extra über iTunes gezogen werden, das Surfkontingent ist spätestens nach 8 Tagen aufgebraucht, jedes Instagram-Bildchen muss wohl überlegt sein – dann doch lieber den Sonnenuntergang statt dem Essen posten.

Immerhin lernte ich iTunes noch ein wenig besser kennen, so als Nebeneffekt. Aber nein, es macht keinen Spaß. Mein Handy ist drei Jahre alt und nur eingeschränkt funktionsfähig. Ich möchte etwas Neues. Dafür muss man sich nicht ständig rechtfertigen. Das Geld für eine Reparatur sparte ich mir, es sollte in das neue iPhone 6 fließen. Natürlich bin ich daher heute unglaublich aufgeregt und gespannt, was Apple neben der iWatch dort vorstellen wird. Was man bisher jedoch erwarten darf, überzeugt mich nicht wirklich. (weiterlesen…)

The Leftovers HBO 110
© HBO

In der letzten Folge der ersten Staffel wagt Damon Lindelof keine Risiken mehr. Viel mehr beruft sich The Leftovers auf die bisherigen Kernthemen und liefert eine emotionale Tour-de-Force ab, die vor allem visuell und durch preisverdächtige Darbietungen überzeugen kann. Hier ein Auszug, die gesamte Review bei Moviepilot, denen auch mein herzlicher Dank gilt, dass ich die Serie dort begleiten durfte.

In der zweiten Hälfte der Staffel wurde umso deutlicher, dass Lindelof, ein Kind im Spannungsfeld zwischen Glaube und Wissenschaft, an sehr deutlich an unser aller Existenz interessiert ist. Spirituelle Sternenstaubanalogien bei Seite, wer fühlt sich nicht hilflos und klein, wenn er in einer lauen und wolkenfreien Nacht in den Himmel schaut. Auch True Detective sah im Schwarzen ein gewisses Böse, dem sich nur einige helle Punkte entgegenstellen wollen. Die Angst vor der Dunkelheit, dem Ungewissen, treibt den Menschen in seiner Suche nach Bedeutung seit Jahrtausenden in das Religiöse, in das Spirituelle. In The Leftovers konfrontiert Damon Lindelof seine Zuschauer mit ihrer universalen Bedeutungslosigkeit. Es gibt Lichtpunkte, ja, aber auch wenn wir ihr Licht erblicken, können sie bereits seit Jahren erloschen sein. Wir sind umgeben von den Ruinen toter Zivilisationen.

Schlussendlich bleibt mit The Leftovers eine qualitativ hochwertige Serie zurück, die die Geister spaltete. Wahrscheinlich muss man ein wenig empfänglich für diese Signale oder ein bisschen innerlich angekratzt oder gebrochen sein. Viele können sich mit den Figuren nicht identifizieren, sie erscheinen zu verzweifelt, gebrochen, abgeschieden und klagend. TV-Kritiker Todd Van Der Werff zog nach der letzten Folge das Fazit, dass The Leftovers die bisher beste und einzigartigste Serie ist, die sich mit Depression beschäftigt. Ich würde das so unterschreiben, jedoch weitergehen und alle Gefühle miteinbeziehen, die damit verbunden sind. Schließlich geht es nicht nur um ein vielleicht von manchen so wahrgenommenes pathetische „Jammern“, sondern auch den unerklärlichen Verlust von zwei Prozent der Weltbevölkerung an sich und die Wut, dass man ihn nicht vergessen kann, oder die Wut, wenn man sich an ihn erinnert. Diese schlägt um in brutalste Gewalt, die Serie fand hier verstörendste Bilder. The Leftovers verlangt dem Zuschauer viel ab, er muss sich voll darauf einlassen und in diese Welt und den Kopf des Showrunners abtauchen. Konfrontiert wird der Zuschauer mit dem, was er gerne selbst verdrängt. Belohnt wird er jedoch mit einer der besten Serien über die menschliche Existenz überhaupt. Dabei sind Lindelof und Perrotta aber nicht durchweg nihilistisch. In der Gemeinschaft findet sich Kraft das Dunkel auszustehen. Das mag so heruntergekauft plump erscheinen, aber es ist wahr.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 10

Jurassic-World-fan-art

Ähnlich wie Steven Cormann muss ich mich auch noch gedulden, bis ich endlich Jurassic World im Kino bestaunen darf. Im Unterschied zu mir ist Steven jedoch künstlerisch extrem talentiert und hat sich in der Zwischenzeit mit dem Bild oben selbst beschenkt, das die Faszination und die Magie der Dinosaurier wunderbar einfängt. Dazu gibt es den kleinen Twist, nämlich dass die Dinos, zumindest dieser T-Rex, scheinbar endgültig gebändigt wurden. InGen hat gewonnen, die Natur wurde endlich gefesselt. Klasse. Dazu ist Stevens Bild womöglich eine Anspielung auf den Pitch von Colin Trevorrow, mit dem er wohl den Regieposten ergattern konnte. Dieser erzählte nämlich von einem Jungen, der gelangweilt mit dem Rücken gegen die Glasscheibe eines T-Rex Geheges gelehnt auf seinem iPhone rumspielt. Da ist mir die Faszination lieber.

Fasziniert hat auch Mark Englerts Teaser Poster, das es auf der diesjährigen Comic-Con zu ergattern galt. Das Konzept des Posters wurde nun in einem Teaser animiert und könnte so glatt im Kino laufen. Allgemein könnte man mal endlich etwas Offizielles sehen. Bis dahin müssen wir uns wohl mit dieser Fan Art begnügen, auch wenn sie extrem gut ist.

Die Kickstarterkampagne ging erfolgreich zu Ende, der Film wurde finanziert und abgedreht. Nun gibt es einen ersten Trailer für den fertigen Film Twenty-Four by Thirty-Six, einem Dokumentarfilm, der sich mit der Geschichte von Filmpostern, alternativen Postern und Movie Art generell auseinandersetzt und die Maschinerie bei z.B. Mondo beleuchtet sowie bekannte Künstler vorstellt. 2012 gab es bereits den Film Just Like Being There von Scout Shannon über Gig-Poster, den ich nur bedingt und echten Fans empfehlen kann. Twenty-Four by Thirty-Six von Regisseur Kevin Burke erscheint mir da wesentlich nahbarer und schlicht besser. Dazu steht mehr die Kunst selbst im Vordergrund als das die Romantisierung von Konzerten.

Twenty-Four by Thirty-Six macht Anfang 2015 die Festivalrunde durch die USA und wird wohl über VOD auch bei uns im nächsten Jahr erhältlich sein. Ich freu mich sehr.

Never Alone Gameplay Trailer

08 Sep, 2014 · Sascha · Games · 0 comments

Der Spieleentwickler Upper One Game hat in Zusammenarbeit mit den Ureinwohnern Alaskas das Spiel Never Alone: Kisima Ingitchuna entwickelt, das tief in die mythologische und wahre Vergangenheit der Inupiat eindringen und die Inhalte durch einen atmosphärischen Plattformer auch für junge Mitglieder der Gemeinschaft greifbar machen soll. Als Inupiat-Mädchen können wir dann zusammen mit unserem süßen Schneefuchs bald durch die kalten und kargen Landschaften Alaskas wandern. Sieht extrem süß aus.

Never Alone: Kisima Ingitchuna erscheint am 4. November 2014 für PC, Sony PlayStation 4 und Microsoft Xbox One. (via)

Letzte Woche wurde die Vermutung leider traurige Gewissheit: Die Zero G Sex Geckos der russischen Raumfahrtbehörde sind leider erfroren. Last Week Tonight Host John Oliver hatte sich zuvor stark für die Rettung der wuschigen Reptilien eingesetzt und ist jetzt verständlicherweise extrem traurig. Daher widmet er den fünf mutigen Viehchen ein absolut großartiges und bewegendes Abschiedskonzert, das beweist, wieso John Oliver gerade der geilste Typ im Fernsehen ist.

Awesome Mix Vol. 1

08 Sep, 2014 · Sascha · Film,Musik · 4 comments

awesome mix vol 1

Aus Gründen und weil der Soundtrack mir nicht mehr aus dem Kopf geht, weil ich ihn ohnehin seit Wochen rauf und runter höre und weil er mich täglich glücklich stimmt, muss der Awesome Mix Vol. 1 auch noch einen Platz hier im Blog finden. Ich bin gespannt, was sich James Gunn für Vol. 2 aussuchen wird.