Accio Poster! Vor knapp einem Jahr hat Grafikdesigner Olly Moss bereits den Harry Potter Büchern für Pottermore neue Cover beschert. Diese cleveren Designs kamen so gut an, dass man seine Werke jetzt weltweit auf Taschenbücher druckt. Seine Kooperation mit der Wizarding World endete dort aber nicht. Heute wurden diese sieben Prints für die Filme vorgestellt, Überbleibsel aus seinem originalen Pitch für Pottermore.

olly-moss-harry-potter-printset

Für meinen Geschmack sie alle zu gleich, zu “leer” und um den Effekt eben in vollem Glanz erscheinen zu lassen, müsste man sie sich alle nebeneinander hängen, was ich nicht tun werde. Außerdem bin ich sowieso nicht der größte Harry Potter Fan und der vielleicht beste Film der Reihe (7.1) hat nicht einmal ein eigenes Poster bekommen. Deshalb bitte nur Azkaban für mich.

Bei dem Verkauf handelt es sich um eine timed edition; das bedeutet, dass man bis zum 25. Oktober die relativ teuren Prints (50$ für einen 26″x24″ giclee art print) gelassen und in Ruhe kaufen kann. Ich schätze, dass die lange Verkaufszeit dazu dienen soll, auch Menschen außerhalb der Posterszene zu erreichen. Insgesamt ist das aber eine ziemlich runde Sache, vor allem für Olly als Künstler ist das ziemlich großartig.

animated_hp

Aus irgendeinem Grund wird in der Zusammenfassung vieler Essays über die Anfänge von #PeakTV immer Band of Brothers vergessen. In seinem fantastischen Resümee der Dramen der letzten Jahre vergisst Matt Zoller Seitz die Serie völlig. Vielleicht liegt es daran, dass HBOs Mini-Serie tatsächlich einfach zu früh veröffentlicht wurde, während Serien wie The Sopranos oder The Wire zwar auch um die gleiche Zeit starteten, aber sich noch über mehrere Staffeln in die Mitte der Nullerjahre zogen.

Vielleicht liegt es am Sujet der Serie, vielleicht fehlt ein cooler Antiheld als Protagonist, vielleicht wird Band of Brothers aus anderen Gründen, die mir jetzt entfallen. Aber eins ist sicher: Es liegt ganz sicherlich nicht an der Qualität der Serie. Deshalb hier einfach mal ein guter Zusammenschnitt einer großartigen Serie. The Pacific ist natürlich auch prima. Vielleicht könnte HBO das gleiche auch mal mit dem Vietnamkrieg machen? Man sucht bei Fernsehsender ja gerade nach einem weiteren Hit.

Wenn man an die besten Bärte der Kinogeschichte denkt, kommen einem unweigerlich Bilder von Dumbledore, Gandalf und Forrest Gumps epischer Marathon-Bart ins Gedächtnis. Was haben all diese Bärte gemein? Sie sind wild, buschig und lang. But bigger isn’t always better! An den Namen Seneca Crane erinnern sich nur wirklich große Hunger Games Fans, aber der episch gestylte Bart von Wes Bentley im Film inspirierte ganze Memes. Oder was wäre denn das MCU ohne Tony Stark, dessen Bart so spitz und genau getrimmt ist wie seine Witze? Gillette schafft jetzt Abhilfe für alle Männer mit mehr Zeug im Gesicht, die nicht wie Hagrid aussehen wollen. Der neue 3-in-1 Styler kann trimmen, rasieren und vor allem eben definieren.

Gillette Styler – perfekt für individuelle Bartstyles
• Trimmen: Die Spitzentechnologie von Braun ist in den Power Trimmer eingeflossen. Mit drei individuell wählbaren Kammaufsätzen wird das Barthaar auf eine gleichmäßige Länge von zwei, vier und sechs Millimeter getrimmt.
• Rasieren: Der Gillette Styler Nassrasierer bietet modernste und höchstentwickelte Klingentechnologie für eine komfortable und gründliche Rasur.
• Konturen definieren: Der optimierte Präzisionstrimmer auf der Rückseite des Klingenkopfes verfügt über eine präzise Konturen-Klinge, die dem Bart scharfe und präzise Konturen verleiht.

Hier geht es zur offiziellen Webseite. Mit den dünneren und feineren ProGlide Power Klingen von Gillette sollen weniger Haare rausgerissen werden. Außerdem hilft ein kleiner Mikrokramm die Haare aufzurichten, sodass sie besser erfasst werden. Zusätzlich gibt es einen Lubrastrip, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und so für eine sanftere Rasur sorgt.
____
Sponsored Post von Gilette

[Werbestimme] Kämpfe gegen den stärksten Gegner, den es gibt: Dich selbst! Dun dun dun!

Man stelle sich vor, David Bowman müsste vor seiner Wiedergeburt in 2001: A Space Odyssey erst noch gegen eine ganze Horde an Kopien von ihm selbst kämpfen, die Level um Level von seinen Fähigkeiten und Bewegungen lernen und sich anpassen an seinen Kampf- und Überlebensstil anpassen. Das Spiel Echo bietet genau diese Spieleerfahrung und der Name ist kein Witz, sondern äußerst passend. Die weibliche Spielfigur findet sich ungewollt in einem mysteriösen Palast im Weltall wieder, in dem sie auf computergenerierte Kopien von sich selbst trifft, die sie umbringen wollen und von ihr lernen. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Am Ende soll dann die Unsterblichkeit als Belohnung auf die Spielfigur warten.

Klingt ziemlich interessant und sieht vor allem auch jetzt schon gut aus. Inwiefern dieser Lernprozess aber tatsächlich individuell ist, wird man aber natürlich erst im fertigen Spiel herausfinden. Mehr zum Spiel vom Entwicklerstudio Ultra Ultra gibt es auf der offiziellen Website. Echo wird mit der Unreal Engine 4 erstellt und er scheint für PC und Next-Gen Konsolen. Einen Starttermin gibt es noch nicht.

10 years ago Planet Earth changed our view of the world. Now we take you closer than ever before. This is life in all its wonder. This is Planet Earth II.

A decade ago, the landmark television series Planet Earth redefined natural history filmmaking, giving us the ultimate portrait of life on Earth. Planet Earth II, narrated by Sir David Attenborough, will reveal our planet from a completely new perspective, using significant advances in both filming technology and our understanding of the natural world.

News from the Hype-Train: Hans Zimmer hat übrigens den Score gemacht.

rogue_one_concept_art_celebration
Disney

The Force Awakens hat mich bitter enttäuscht. Daher setze ich momentan große Hoffnungen auf Gareth Edwards Rogue One, der bisher kaum einem anderen Star Wars Film gleicht. Das finde ich ganz aufregend. Ich habe mich entschieden den neuen Trailer nicht zu sehen, um bis zum Kinostart möglichst wenig neue Szenen zu sehen. Deshalb weiß ich noch nicht, ob der neue U-Wing Fighter der Rebellenallianz ebenso toll in Szene gesetzt wurde wie in den vorangegangenen Vorschauen. Aber genau dieses Raumschiff hat mich von Anfang an so in seinen Bann gezogen und mir Vertrauen geschenkt, dass Rogue One mich nicht enttäuscht zurücklassen würde.

Bereits in der ersten Konzeptzeichnung konnte man erkennen, dass der U-Wing ein einsatzfähiges Truppentransportvehikel ist. In den darauffolgenden Veröffentlichungen aber wude auch die Schnelligkeit und Eleganz des Flüglers betont. Der U-Wing verkörpert die Allianz sinnbildlich: Klein, tüchtig, versatil und für schnelle Guerilla-Taktiken nützlich. Mich erinnert der U-Wing an den UH-60 Black Hawk, mit dem Navy Seals oder US Marines auf Einsätze geflogen werden. Was man bisher von dem Plot des Films weiß, passt dies wie die Faust aufs Auge. Zero Dark Thirty in space!

Das LEGO-Modell des Rebel U-Wing Fighters (75155) lässt sich ebenfalls sehen. Was mir besonders zunächst bei dem fertigen Modell gefällt, ist wie unterschiedlich groß die Flüge wirken. Klappt man sie in den normalen Modus, wie zum Beispiel bei einem Landeanflug des Schiffs, wirkt es recht klein und wendig. Klappt man die Flügel jedoch aus, ergibt sich ein mächtiges Raumschiff von enormer Größe. Die Spannweite der Flügel beeindruckt wirklich und wirkt neben anderen LEGO Star Wars Modellen mächtig.

Mit dem Modell werden stolze fünf Minifiguren mitgeliefert. Neben den Hauptfiguren Jyn Erso und Cassian Andor kommt ein Rebellenpilot mit, der den U-Wing auch fliegen kann (entweder mit entspanntem Helden- oder Angsthasengesicht). Weiterhin darf ein normaler Rebellensoldat als Redshirt agieren und der “Space Monkey” (Gareth Edwards Worte, nicht meine) Bistan agiert an den Geschützen als Ein-Mann-Armee. Die Figuren passen auch alle in den Laderaum des Schiffs und sehen fantastisch aus. Besonders Jyn sticht mit ihrem coolen Hazard Poncho hervor.

Der U-Wing selbst fühlt sich enorm stabil an. Beim Wechseln der Flügel bricht nichts ab, die Flügel selbst sind mit drei Verbindungsscharnieren gesichert. Neben dieser Hauptattraktion überzeugen die kleinen Aspekte im Lagerbereich des Schiffs. Dieser hat verstellbare Schiebetüren auf beiden Seiten mit tollen Aufklebern, rotierbare Geschütze und hinten gibt es noch einen zuklappbaren “Kofferraum”. Bei der Umsetzung des originellen Designs hat man sich ebenfalls nichts nehmen lassen, im Unterschied zu zum Beispiel dem Hasbro-Modell. LEGO setzt auch unten auf einen durchsichtigen Rumpf, sodass der Pilot beim Landen genau die Geschehnisse im Blick hat.

Schießen kann das Raumschiff natürlich auch, wobei ich an so diesen Spielereien nichts mehr habe. Ich baue LEGO-Modellen hauptsächlich aus rein meditativen Gründen und mit dem U-Wing hatte ganz großen Spaß. Das fertige Modell fühlt sich wertig an, sieht großartig aus und ist für mich das Highlight der tollen Star Wars: Rogue One Modelle. Wobei das Shuttle von Krennec ja auch spitze aussieht…

____
Das Produkt wurde von der LEGO GmbH zur Verfügung gestellt.

indiewire-war-of-the-worlds

Ich durchstöberte gerade meinen Feedreader und stieß dabei auf diese Überschrift von Indiewire, deren kurze, aber prägnante Informationsmitteilung mir drei distinktive, emotionale Reaktionen abrang, die ich hier mit drei Gifs beschreiben möchte.

‘War of the Worlds’ TV Series

well-why-not

In Development at MTV

giphy

“Teen Wolf” Creator

vince-mcmahon

Schaut her, Leute, ich werde nicht vorgeben Teen Wolf gesehen zu haben. Also kann ich keine Meinung über Teen Wolf haben. Gleiches gilt für Criminal Minds, die erste Serie von Jeff Davis. Aber das klingt doch nicht wirklich gut, oder?

Als großer H.G. Wells Fan/Experte liegt mir The War of The Worlds sehr am Herzen. Dieses Buch hat mich wahrscheinlich wie kein zweites Werk beeinflusst. Auch Steven Spielbergs Adaptation, die neben seinem anderen Film Munich wahrscheinlich besser wie alle anderen Filme die amerikanische Psyche nach dem 11. September 2001 greifbar machen, liegt mir sehr am Herzen. Spielberg gelang der seltene Kniff aus treuer Adaption und erfrischender Neugestaltung einiger Elemente, die tatsächlich etwas auszusagen hatten.

All das ist eine lange Umschreibung von “Ach, fuck”. The War of the Worlds ist über 100 Jahre alt und die prototypische Alieninvasionsnarrative. Es gibt bereits etliche Interpretationen von Wells’ Geschichte und eine erneute Adaption sollte also nicht überraschen und eigentlich Fans erfreuen. Okay… aber von zwei Teen Wolf Typen? Auf MTV? Für MTV-Zuschauer?

Außerdem eignet sich der Stoff, sofern er sich auch nur annähernd am Original orientiert, nicht für eine Serie. Eine Mini-Serie vielleicht. Aber alles darüber hinaus und wir haben Falling Skies. Na toll.

oh-pls

lost-ember

Noch ganze 31 Tage bis zum Ziel, doch das Videospiel Lost Ember hat bereits sein Ziel von 100.000 € auf Kickstarter erreicht. Das ist keine Überraschung. Ein kurzer Blick in das Promovideo des deutschen Entwicklerstudios Mooneye Studios erklärt schnell, wieso das Projekt so erfolgreich ist. Lost Ember ähnelt jüngsten Erfolgen wie Abzu oder den Spielen von thatgamecompany, Journey und Flower.

Als Wolf erkundet man eine magische versunkene Spielewelt, die vor langer Zeit untergegangen ist. Der Spieler muss das Geheimnis dieser Welt offenbaren und sich durch die Welt bewegen. Klingt zunächst nach einem Walking Simulator (Ich benutze das Wort nicht mit der abfälligen Konnotation wie viele andere) und sehr interessant. Die grafische Aufbereitung gefällt mir sehr und auch die Musik stimmt.

The gameplay in Lost Ember focuses on experiencing the world and the story from fascinating perspectives. Each animal you can play offers new possibilities and opportunities for breathtaking moments. Dive into deep waters, fly at lofty heights, dig underground as a mole or even climb steep cliffs with a mountain goat. We want players to move through our world in their own pace without interrupting their gameflow with combat, too hard puzzles or dying in general.

Das Spieleerlebnis steht selbst im Vordergrund, doch auch das Gameplay scheint interessant zu sein. So gestatten die magischen Fähigkeiten des Wolfes dem Spiel in jedes Tier zu schlüpfen, das er sieht. Das bedeutet also, dass man auch die Welt theoretisch aus der Luft oder im Wasser erkunden kann. Einen offiziellen Story-Teaser gibt es ebenfalls bereits.

lost-ember2

Lost Ember klingt genau nach der Sorte von Spiel, die ich in letzter Zeit am meisten genieße. Deshalb habe ich das Projekt auch unterstützt.