Matt Harding aka “Where the Hell is Matt?” will nach den Ereignissen der letzten Woche wieder um die Welt tanzen und uns zeigen, dass wir alle gleich sind, die Menschen überall auf der Welt doch nur das Gleiche wollen und wir friedlich zusammenleben können. Wie bitter nötig wir diese Bestätigung in dieser Woche haben.

Seine erste Reise vor nun über zehn Jahren finanzierte er noch selbst. Danach folgten diverse Sponsoren. Nun soll das Internet über Kickstarter die Sache richten und ich bin mir sicher, dass es mit den Einnahmen für mehrere Jahre um die Welt reisen kann. Außerdem kann man sich für ein ganz persönliches Tänzchen bewerben, Matt will nämlich zu einigen auserwählten Fans tanzen kommen.

Ich persönlich liebe Matt Hardings Videos. Er stammt noch aus einer früheren Version des Webs und ist einfach ein legit dude, dem es wirklich darum ging, etwas von der Welt zu sehen und mit seinen Videos Freude und Harmonie zu verbreiten. Er hat seinen “Fame” nie wirklich ausgenutzt oder ein “unnötiges” Video hochgeladen und wenn er jetzt wieder aktiv wird, will das schon was heißen.

Hier noch einmal alle “Where the Hell is Matt?”-Videos. Weil wir das jetzt brauchen. (weiterlesen…)

David Poland hat in seiner neuen Ausgabe von DP/30 mit Roger Deakins über dessen Arbeit gesprochen. Der Anlass war natürlich Deakins neueste Werk, Sicario, aber der Großmeister spricht auch über Blade Runner 2, happy accidents, seine Popularität, darüber was er an einem Projekt anziehend findet, Digital vs. Film, über die Szene mit den Nachtsichtgeräten und noch viel mehr. Ganz besonders hervorzuheben sind seine Kommentare zu Tarantinos 70mm Offensive (ab 12:30) und wie wenig ihn eigentlich die technischen Aspekte seines Berufs interessieren und es ihm viel mehr um das Erzählen einer Geschichte geht (ab 14:30). Das erkennt klar man auf der Leinwand.

Poland sprach übrigens auch mit Cutter Joe Walker, Benicio del Toro und Emily Blunt über Sicario.

Hier zwei sehr schicke GIFs von Nerdosaur zum Start von Star Wars: Battlefront, die schön zeigen, wie weit wir bei Star Wars Videospielen zumindest grafisch gekommen sind. Im oberen Gif ist Tatooine einmal aus Star Wars: Rogue Squadron (N64, 1998) und dem neuen Battlefront zu sehen. Darunter gibt es Snowspeeder-Kabel-Action aus Shadows of the Empire (1996), Rogue Squadron (1998), Rogue Squadron 2: Rogue Leader (2001) und wieder Battlefront aus dem Jahr 2015. Seit dem Ende der Beta kann ich es kaum noch abwarten, das Spiel endlich in vollen Zügen zu genießen.

it follows movie art

Acrylic and gouache on Rives BFK – 8″ x 10″ (approx. 13 1/4″ x 15 1/8″ framed)

I wanted to convey that sense of vulnerability and looming terror that permeates the whole movie.

Das ist wohl gelungen! Super cleveres Artwork für It Follows von Julian Callos, das man bei der diesjährigen Crazy 4 Cult Ausstellung der Gallery1988 bald ersteigern kann. (Wofür die weißen und roten Farben stehen, kann ich mir ausmalen. Aber was sollen denn die blauen Farbkleckse darstellen? Wasser?)

“There’s no girl astronauts, or vampires.”
“Women will be astronauts in the future, sweetie.”
“Sue, why do you have to lie to the girl?”

Eine Animationsserie über eine Familie in den Siebzigern war so ziemlich das Letzte, was ich von Bill Burr erwartete, aber es scheint ganz so, als ob sich sein Humor doch ganz gut übertragen lässt. Michael Price, der die letzten zwölf Jahre bei den Simpsons als Produzent mitwirkte, hat mit Burr zusammen die Serie erschaffen. Ab dem 18. Dezember startet die erste Staffel auf Netflix. Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk!

Auf dem G20-Gipfel in der Türkei hat heute ein Katzentrio kurz mal Hallo sagen wollen.

Genau ein ganzes Jahr ist nun seit der letzten SciFi Short Collection vergangen. Es liegt durchaus an mir selbst, da ich persönlich ein wenig müde wurde von der Kategorie mit den stetig gleich aussehenden Filmchen. Andererseits fällt es mir aber immer schwerer, der ursprünglichen Mission dieser Reihe gerecht werden.

Die SciFi Short Collection sollte aus der Masse an Kurzfilmen im beliebten Genre die wirklich sehenswerten Perlen herauspicken und hervorheben. Leider wird dies immer schwieriger. Nahezu alle Regisseure wollen die Neill Blomkamp Route fahren und ihren Kurzfilm teuer an ein Studio verkaufen und verfilmen.

Das Endresultat? Jeder Kurzfilm wird zum Pitch. Entweder für einen längeren Film, ein Crowdsourcingprojekt oder ein längeres Drehbuch, das irgendwo in einer Schublade liegt. Kaum ein Kurzfilm erzählt mehr eine Geschichte – und wenn, dann endet sie lange bevor der Plot wirklich interessant wird oder zu so etwas wie einem Ende kommt. Dies trifft auch auf die fünf Kurzfilm in der neunten Ausgabe der Collection zu. Trotzdem haben sich diese Kurzfilme länger in meinen Entwürfen angestaut, weshalb es nun eine Pitch-Edition gibt. (weiterlesen…)

Jurassic Park Remade By Kids

14 Nov, 2015 · Sascha · Film · 1 comment

David Chakrin und Michael Raisch müssen 1993 wohl so in meinem Alter gewesen sein, als sie den Plot von Jurassic Park eins zu eins mit ihren Actionfiguren nachgestellt und verfilmt haben.

Ich durfte damals noch nicht ins Kino, sah den Film zuerst auf VHS und erst 2013 zum ersten Mal im Kino. Deshalb spielte ich die Geschichte mit meinen Actionfiguren und dem Panini-Stickeralbum nach und ließ den Helicopter am Ende wieder auf die Insel abstürzen, weil mir das Ende irgendwie nicht klimaktisch genug erschien. Später konnte ich sogar mal mit meinem Jeep und dem Ford Explorer bei einem Freund im Garten spielen, in dem ein künstlicher Bach floss (for real!) und so wohl einem echten Jurassic Park in nichts nachstand.

Anyway, ich versuche nur gerade mein eigenenes Versagen zu kompensieren, weil ich eben heute keine sweded Nostalgievideos vorweisen kann und daher sehr neidisch auf Daivd und Michael bin. Großartiges Ding!

In the summer of 1993 inspired by the release of Jurassic Park, Michael and David set out to recreate the excitement and visuals of the hit film. Over a period 6 months in New Jersey they filmed multiple versions of the film until they were pleased with their final version. 20 years later they recently meet up and reviewed their work. The Retelling of Jurassic Park is a parody piece told of from the point of view of kids in experiencing the cultural phenomenon that was Jurassic Park. it’s honest delivery it attempts to capture the excitement and storytelling experience of Jurassic Park.

Die Making-Of Seite hat noch viel mehr Informationen und Photos anzubieten.