walkingdeadisolation
AMC

“I can make these people feel better and hang on a little longer. I can save lives.”

Ich mache dieses Mal einfach gar keine Trennung zwischen Review und Podcast, denn ich mache es sehr einfach: Ich fand diese Folge abgrundtief schlecht. Wirklich. Manch ein Zyniker wird sich jetzt heimlich denken “Aha, hat er es endlich auch bemerkt”, aber bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen. Die letzten Folgen waren keine Katastrophe. Der Pilot war solide Exposition und trotz einiger aufgezwungener Momente in der zweiten Folge gab es Grund zur Hoffnung. Diese liegt jetzt aber wieder angeschlagen im Dreck.

Absolut nichts macht in dieser Folge Sinn. Wie mit der Seuche umgegangen wird, wieso die Quarantäne nicht eingehalten wird, wieso Hershel unbedingt dort anwesend sein muss, wieso Tyrese Rick angreift, wieso Carl wieder so idiotisch ist, warum Carol das Wasser umstößt, wieso Tyrese sich so an Carol anschleicht, wieso Carol Karen umbrachte und wie Rick dies ermitteln konnte. Nichts! Absolut nichts. Und dabei kommt die Episode aus der Feder von Comic-Schöpfer Robert Kirkman. Zugegeben, diese Episode ist eine undankbare Übung an einer Füllfolge mit dem kleinen Highlight einer riesigen Herde, die plötzlich hinter einem Hügel steht, aber auch leicht umgegangen werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob da noch etwas kommt. Vielleicht der ultimative Grund das Gefängnis zu verlassen?

Ansonsten frustriert die Episode einfach unglaublich. Dazu gibt es ärgerliche Fehler wie ein Regiestuhl im Hintergrund. Einfach unprofessionell. Ich ärgere mich sehr und weiß auch nicht, wie man das alles in den nächsten Episoden wieder bessern sollte. Der extreme Fokus auf die Seuche alleine und die Maxime so viele Gesichter wie möglich in jede Episode hineinzuzwängen bieten schon als Grundlage nicht viel Potential.

René und ich besprachen wie immer die Folge im Wowcast und ich habe sowohl buchstäblich als auch im übertragenen Sinne die Nase voll.

Shownotes

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MICHAEL-ARNDT_STAR-WARS_EPISODE-VII_

Es ist jetzt genau ein Jahr vergangen, seitdem Disney Lucasfilm kaufte und eine ganze Galaxie von Geeks ins Träumen stürzte. Mit dem Abgang von Lucas war nun der Weg frei für andere talentierte Künstler, die die Saga wieder in die richtige Spur lenken sollten. Dann kam Michael Arndt. Und nach grob einem Jahr geht er jetzt. Regisseur JJ Abrams und Lawrence Kasdan werden ihn ersetzen. Lucasfilm Präsidentin und Produzentin von Episode VII Kathleen Kennedy begründet den Wechsel in einem offiziellen Statement folgendermaßen:

I am very excited about the story we have in place and thrilled to have Larry and J.J. working on the script. There are very few people who fundamentally understand the way a ‘Star Wars’ story works like Larry, and it is nothing short of incredible to have him even more deeply involved in its return to the big screen. J.J. of course is an incredible storyteller in his own right. Michael Arndt has done a terrific job bringing us to this point and we have an amazing filmmaking and design team in place already prepping for production.

Offensichtlich gibt es hier keine Gewinner und keine eindeutig richtige Linie. Auf der einen Seite war die Ankündigung von Arndt als Drehbuchautor vor rund einem Jahr extrem überraschend. Dass fast im gleichen Atemzug mit der Ankündigung des Deals ein Drehbuchautor vorgestellt wurde, war schon überraschend genug, aber dass ein dem Franchise komplett unverwandter Autor die Aufgabe übernimmt und bereits einen ersten Entwurf abgegeben hatte, klang phenomenal. Arndt hat bereits einen Oscar, hatte binnen ein paar Jahre einen außerordentlichen Namen und Rang erreicht und gab Dramaturgieseminare, in denen er Star Wars als Referenz für Campbells Heldenreise nahm. Er schien perfekt.

Dass es nun Probleme gibt, ist natürlich schon kurios. Probleme gab es zuvor und die Entstehungsgeschichten der anderen Drehbücher waren auch nicht immer ohne Fehler, aber diese Auswechslung macht mir schon Sorgen.

Die lange Annäherung von Abrams und Kennedy, sowie die Suche nach einem Regisseur, habe ich hier im Blog mitverfolgt und muss nicht mehr breit erklärt werden, aber es ist wichtig zu erwähnen, dass sich Abrams lange davor gedrückt hatte bis schließlich nur noch er übrig blieb. Fast schon mit knirschenden Zähnen übernahm er dann die Aufgabe. Lange wurden andere Gründe vermutet – nun könnte man sich fragen: Lag es eventuell am Drehbuch? Neben Arndt wurden Lawrence Kasdan und Simon Kinberg mit an Bord geholt um die Spin-Offs zu schreiben. Diese sind nun in eine weit entfernte Zukunft gerückt worden. Ein Release von Episode VII im Mai 2015 scheint derweil völlig unmöglich und 2016 klingt inzwischen als erheblich wahrscheinlicher, insbesondere da Kasdan und Abrams sich jetzt sicher die Zeit nehmen wollen, alles richtig hinzukriegen.

Aber es ist schon irgendwo tragisch. Wahrscheinlich werden wir erst in ein paar Jahren oder womöglich erst Jahrzehnten in einem Making Of Buch von J.W. Rinzlers Sohn die wahre Hintergrundgeschichte erfahren oder durch die WGA Credits herausfinden, wie sehr sich die Bücher überschneiden – oder eben nicht. Kennedys Meldung klingt schon sehr nach einem kompletten Neustart. Da fragt man sich doch: Wieso jetzt erst? Abrams hatte das Drehbuch wahrscheinlich vor knapp einem Jahr zum ersten Mal lesen dürfen. Wieso bemerkt man erst jetzt, dass dort etwas nicht funktioniert? Ist Arndts Drehbuch schon länger Geschichte und man hat die Meldung schlicht zurückgehalten? Fragen über Fragen. Und keine Antwort.

Aber die Tragik bleibt. Arndt war ein Fan. Eine junge, frische Stimme. Abrams hat zwar stets solide Filme abgeliefert, seine Bücher waren aber nie herausragend und stets von Problemen geplagt. Dazu gibt es das Horrorgerücht von Lucas’ Sohn, dass Abrams und sein Vater “kontinuierlich” in Kontakt stehen. Kasdan bekommt fälschlicherweise oft viel mehr Credit für Empire als ihm zusteht. Das Buch war doch schon zu großen Teilen fertig als dieser dazustoß und noch die Dialoge aufpolierte. Erst bei Return war er dann die bestimmende Kraft neben Lucas. Wobei ich nicht Kasdan niederschreiben möchte. Der Mann hat Großartiges geleistet und seine Impulse in den Indiana Jones Transcript sind legendär. Seine Filme ebenso. Aber das ist Jahre her.

Sein letzter guter Film war Wyatt Earp. Das ist 19 Jahre her. Danach kam dann Dreamcatcher, Dr. Mumford, dann lange nichts und zuletzt Darling Companion – Ein Hund fürs Leben. Klar, viele würden sagen: Niemand kennt neben Lucas Star Wars besser als Kasdan. Das mag sein. Aber all dies gibt doch irgendwo Anlass zur Sorge, nachdem der Relaunch vor einem Jahr so fabelhaft und nahtlos funktionierte. Das Filmbusiness funktioniert eben nicht so. Oder nur selten. Am Ende weiß man immer mehr und in der Zwischenzeit hilft nur Tee trinken und abwarten.

Trotzdem verlässt mich nicht das Gefühl, dass dies eine falsche Entscheidung war. Ich hoffe, ich liege falsch.

war of the worlds

Heute vor genau 75 Jahren terrorisierte Orson Welles die Ostküste der USA mit seiner Radiohörspieladaption von H.G. Wells’ The War of the Worlds. Aus dem Mercury Theatre versuchte Orson Welles über die CBS Radiowellen der US-Bevölkerung vorzugaukeln, dass dort gerade wirklich während einer Radiosendung die Marsianer eine Invasion starteten. Mit dem relativ neuen Medium des Radios und dem Spiel der Angst einer deutschen Invasion war das Hörspiel sehr erfolgreich. So erfolgreich sogar, dass sich bis heute Legenden darum ranken, dass einige Zuhörer all dies trotz einer Entwarnung vor Beginn der Sendung für real hielten.

So wirklich wird man wohl nie herausfinden, wie sehr dies zutrifft. Einige Quellen besagen, dass von den insgesamt eher wenigen 6 Millionen Zuhörern (NBC erreichte damals rund 30 Millionen Zuhörer) ungefähr 1,7 Millionen all dies für real hielten und 1,2 Millionen davon wirklich verängstigt waren. Die Polizei erhielt definitiv Anrufe und lokale Zeitungen griffen die Story schnell auf. Ein Zuhörer, der glaubte, dass die Marsianer gerade nahe New York einmarschieren, meinte:

“I became terribly frightened, and got in the car and started for the priest so I could make peace with God before dying. Then I began to think that perhaps it might have been a story, but discounted that because of the introduction as a special news broadcast. While en route to my destination, a curve loomed up and travelling at between seventy-five an [sic] eighty miles per hour, I knew I couldn’t make it though as I recall it didn’t greatly concern me either. To die one way or another, it made no difference as death was inevitable. After turning over twice the car landed upright and I got out, looked at the car an [sic] thought that it didn’t matter that it wasn’t my car or that it was wrecked as the owner would have no more use for it.” (Quelle: Cantril, H., and H. Gaudet (1982): The Invasion from Mars: A Study in the Psychology of Panic; with the Complete Script of the Famous orson Welles Broadcast. Princeton: Princeton Uni. Press)

Die Hysterie wird heute in großen Teilen der Wissenschaft als Hysterie empfunden, die von den Zeitungen, die im Radio einen wachsenden Konkurrenten sahen, aufgebauscht wurde und die Chance ergriffen Propaganda gegen das neue Medium zu beschreiten. Es gab Beschwerden an CBS über das Mercury Theatre und Welles, aber auch Zuschriften begeisteter Zuhörer, die die Sendung verteidigten:

I have read considerable concerning the program of Orson Welles presented over the Columbia Broadcasting System Sunday evening. I suppose that by this time you have received many letters from numerous cranks and crack-pots who quickly became jitterbugs during the program. I was one of the thousands who heard this program and did not jump out of the window, did not attempt suicide, did not break my arm while beating a hasty retreat from my apartment, did not anticipate a horrible death, did not hear the Martians “rapping on my chamber door,” did not see the monsters landing in war-like regalia in the park across the street, but sat serenely entertained no end by the fine portrayal of a fine play.

The “Mercury Theatre” has been one of the radio high-lights of the week for me this fall. The program Sunday, I felt, was one of their better programs.
(Quelle: I did NOT hear the Martians “rapping on my chamber door”. 29 September 2009. Web. http://www.lettersofnote.com/2009/09/i-did-not-hear-martians-rapping-on-my.html.)

Wie auch immer: Orson Welles Adaption hat bis heute, eben auch wegen der Legenden, einen hohen Bekanntheitsgrad und Stellenwert. Also großer Wells-Aficionado und den Adaptionen hat Welles Hörspiel einen festen Platz in meinem Herzen und während ich diesen Post verfasste, habe ich das halbe Hörspiel wieder gehört. It still holds up.

wesandersoncollection

Über The Wes Anderson Collection von Matt Zoller Seitz hatte ich bereits geschrieben, aber im Laufe der letzten Wochen hat er zusammen mit seinem Herausgeber sein Buch als Video Essay Serie adaptiert. Seitz setzt die einzelnen Filme in Kontext von Andersons Œuvre und weist auf Einflüsse, Anekdoten, Zusammenhänge und Besonderheiten hin. Die Videos sind wirklich fabelhaft erzählt und geschnitten und lassen einen, ganz egal was man vom Regisseur sonst so hält, mit einer neuen Bewunderung für Wes Anderson zurück.

The Wes Anderson Collection by Matt Zoller Seitz (Amazon-Partnerlink).

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1oL2QXl Die Geschichte um Clementine und die Walker geht weiter. Auch wenn die Telltales Serie sehr mochte, empfand ich das Spiel nie als den großen Hit wie so viele andere. Die vorgegebenen Storylines enttäuschten mich sehr, insbesondere weil man immer vorgab, dass die Spieler sich das Spiel selbst zusammenschneidern könnten. Und auch die Beziehung von Lee und Clementine brachte mich nie wirklich zu Tränen, da Clementine in den späteren Teilen lediglich auf einen moralischen Kompass reduziert wurde. Ganz im Gegenteil zu Ellie aus The Last of Us, dem wirklich großen Wurf von Naughty Dog. Freuen tu ich mich aber trotzdem. Ist eben The Walking Dead.

“The Walking Dead: Season Two continues the story of Clementine, a young girl orphaned by the undead apocalypse. Left to fend for herself, she has been forced to learn how to survive in a world gone mad.

Many months have passed since the events seen in Season One of The Walking Dead, and Clementine is searching for safety. But what can an ordinary child do to stay alive when the living can be just as bad — and sometimes worse — than the dead?

As Clementine, you will be tested by situations and dilemmas that will test your morals and your instinct for survival. Your decisions and actions will change the story around you, in this sequel to 2012′s Game of the Year.”

Poster by Randy Ortiz. 24"x36" screen print. Hand numbered. Edition of 275. Printed by D&L Screenprinting. $45

Poster by Randy Ortiz. 24″x36″ screen print. Hand numbered. Edition of 275. Printed by D&L Screenprinting. $45

An Ridley Scotts Alien haben sich schon viele Künstler probiert, aber Randy Ortiz’ Werk gefällt mir mit Abstand am meisten. Wird das erste Mondo Poster seit Monaten sein, das ich versuchen werde zu ergattern. Ihr findet mich dann wieder morgen fluchend auf Twitter.

X-Men-Days-of-Future-Past_Prof-X_posterErster Trailer zur Bryan Singers Rückkehr zum X-Men Franchise. Days of Future Past soll durch Zeitreisen das Franchise und die Timelines wieder vereinen. Sieht aus als ob ihm das geglückt ist. Das Drehbuch stammt von First Class Regisseur Matthew Vaughn und Simon Kinberg, dem Autor des Prequels. Mit dabei sind alle Stars der Filmreihe: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian McKellen, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Page, Shawn Ashmore und Daniel Cudmore sowie die X-Men: First Class Absolventen James McAvoy, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, und Michael Fassbender.

“The ultimate X-Men ensemble fights a war for the survival of the species across two time periods in X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST. The beloved characters from the original “X-Men” film trilogy join forces with their younger selves from “X-Men: First Class,” in an epic battle that must change the past — to save our future.”

Kinostart ist der 22. Mai 2014.

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Eigentlich spielt dieser Post keine Rolle mehr. Der folgende Post sollte eigentlich bereits am Freitag online gehen. Das habe ich dann aber nicht mehr geschafft und dann schlummerte er übers Wochenende so vor sich hin. Aber ich lass das mal so stehen und stelle es trotzdem online. Inzwischen ist klar, dass das Poster geleakt wurde und Pixar niemals vorsah, dass eine breite Öffentlichkeit das Poster zu Gesicht bekommt. Es war wahrscheinlich nur ein interner Test, inklusive Gras via Stock Image. Trotzdem wäre dieser irgendwie enttäuschend. Ich war nie wirklich der größte Fan Pixars, trage aber Wall-E und Up sehr nahe an meinem Herzen. Wirklich enttäuscht bin ich also nicht, aber ich frage mich momentan, wohin das Ganze führen wird.

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Über Poster Design zu lästern ist ja so unnötig wie die Ampeln in GTA, aber von Disney / Pixar ist man doch wirklich Besseres gewohnt. Dieses Teaser Poster, das der breiten Öffentlichkeit den Film vorstellt, erinnert viel mehr an ein DVD Cover als an ein inspirierendes Poster, das das Interesse weckt. Über diesen ärgerlichen Unterschied habe ich mich bereits vor einiger Zeit gebläht. Ein kurzer Blick auf die Poster in dem erwähnten Beitrag zeigt schnell, dass Disney und Pixar schon immer das Interesse von Groß und Klein zu greifen.

Hier nun fehlt lediglich die hochgezogene Augenbaue und wir hätten ein nahezu perfektes Dreamworks Poster. Ärgerlich. Dazu sah man bereits positive Reaktionen im Netz zum inzwischen angepassten Charakterdesign, die ich kaum nachvollziehen kann. Zugegeben, der kleine Hitzkopf schaut süß aus, aber das Design von dem Dino Arlo und dem Rest ist durch und durch generisch.

Das Projekt scheint ohnehin Schwierigkeiten zu haben, die Pixars letzten Film bereits plagten. So wurde Up(!)-Regisseur Bob Peterson nach vier Jahren Arbeit vom Projekt “entlassen”, ein Jahr vor dem Kinostart des Films. Der Kinostart selbst wurde deshalb auchh von 2014 auf 2015 verlegt und in der Zwischenzeit wird der Pixar Brain Trust™ den Film fertiggestellen. Das bedeutet auch, dass wir seit einer kleinen Ewigkeit ein Jahr ohne Pixar auskommen werden müssen. Der Silberstreifen dieser Geschichte ist, dass wir 2015 dann mit Inside Out und The Good Dinosaur zwei Pixar-Filme in einem Jahr sehen werden.

Trotzdem ist dieser Schluckauf verdächtig. Dass Regisseure bei Animationsfilmen öfters mal schneller als bei Live-Action-Filmen ausgetauscht werden, ist keine Neuheit, aber bereits bei Pixars letztem Film Brave gab es ähnliche Probleme. Weiterhin hält man sich nicht mehr wirklich an eigens auferlegte Vorschriften wie “Sequels nur, wenn die Story stimmt”. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber ich finde, dass die Story um Nemo abgeschlossen ist. Man sah bereits bei Monsters University, dass diese halbgaren Sequels nicht wirklich viel bringen. Und von Cars 2 will ich erst gar nicht sprechen. Das sieht man eben doch, dass die oftmals hochgelobte Kreativschmiede einem milliardenschweren Franchise da nicht abschwören kann. Aber wie kann man das schon jemandem vorwerfen? Solange das Geld genutzt wird um in Zukunft im Wechsel mit Sequels alle paar Jahre einen wirklich guten Wall-E oder Up rauszubringen, ist das immer noch wesentlich besser als der große Rest. Auf dem Papier klang The Good Dinosaur auch nach einer Rückkehr zu diesen großen Würfen. Aber schon alleine der Fakt, dass der Dinosaurier sprechen wird, empfinde ich als verpasste Chance.