6. LOST Gedenktag

23 May, 2016 · Sascha · Fernsehen · 4 comments

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an dich denken muss. Ich vermisse dich, LOST. pixellove

star trek beyond poster

Hollywood. Unendliche Poster. Wir schreiben das Jahr 2016. Dies ist das neue Poster zu Star Trek Beyond, das mit seiner Hommage an Richard Donners Superman und seiner schlichten Gestaltung neues Leben in die Posterwelt zaubert. Viele Lichtjahre von der drögen Ansammlung von Photoshopköpfen entfernt, dringt dieses Poster mit seinem klassischen Charme in qualitative Bereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. (Oder zumindest in den gefühlt letzten zehn Jahren für einen Hollywood Blockbuster. Das hier ist auch toll.)

Der neue Trailer steht dem Poster in nicht Vielem nach. Nach dem ersten eher enttäuschenden Trailer sieht Justin Lins Star Trek Beyond nun verdammt sexy aus. Der Shot vom Subspace sieht atemberaubend aus, die Stimmung ist ernster und bedrohlicher und das Drama um die Erkundung des Weltalls erscheint aufrichtig. Wie auch immer der Film an Ende wird, endlich haben wir mal einen neuen Star Trek Film mit dieser Crew, der sich nicht um die Erde dreht. Star Trek Beyond startet bei uns am 21. Juli.

In “Beyond,” the Enterprise crew explores the furthest reaches of uncharted space, where they encounter a mysterious new enemy who puts them and everything the Federation stands for to the test.

got603

In der 63. Ausgabe des Wowcasts besprechen wir die dritte und vierte Folge der aktuellen Game of Thrones Staffel. René und ich machen zunächst einen kurzen Exkurs zur Debatte über die derzeitige Spoilerkultur und besprechen danach pragmatische Politiker, Ramseys perverses Apfelspiel, Tormunds vermeintliche Vorliebe für Zungen, wiederkehrende Plotelemente und die Frage, wie das ganze Theater überhaupt enden wird.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro: Wham – Careless Whisper.

Shownotes

PewCast 022: Game of Thrones 5×05/06
(Spoiler/Fantheorie) Who are Jon Snow’s parents?
Cleganebowl-Meme (GET HYPE)
Bayern2 KulturWelt über Spoiler
Preacher: All Fucks Given
Brienne & Tormund in Love
Moviepilot: Game of Thrones – 6. Staffel, 4. Folge im Recap
Bildquelle ©HBO

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast63.mp3 (170,5MB)
Soundcloud: Wowcast 63: Game of Thrones S06E03/04 – Oathbreaker/Book of the Stranger
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

Hier der Link zu allen Wowcast-Folgen auf Nerdcore, hier der Link zu den Heisencasts.

Hier der erste Trailer zu Star Trek Beyond, dem ersten Star Trek Rebootquel ohne die direkte Beteiligung von JJ Abrams, Damon Lindelof und dem schlimmsten aller Duos, Kurtzman und Orci. Für Beyond schrieb dieses Mal Simon Pegg selbst zusammen mit einem gewissen Doug Jung das Drehbuch, welches von Justin Lin verfilmt wurde – dem Mastermind hinter der Renaissance der Fast & Furious Reihe.

Die Crew um Captain Kirk geht tatsächlich mal an die frontier und auf die berühmtberüchtigte 5-Jahres-Mission, die in der alternativen Timeline der neuen Filme ein Novum darstellt. Die Enterprise begegnet auf ihren Reisen ins tiefe All Aliens, Schwarmintelligenzen, fremden Planeten, neuen Bösewichte und mehr. Und siehe da, das sieht sehr anders und vor allem wieder mehr nach Star Trek aus. Vergessen sind die 9/11-Bilder aus Into Darkness. Und dazu ist “This is where the frontier pushes back.” trotz Idris Elba unter drei Metern Schminke der vielleicht beste Satz in Star Trek seit 30 Jahren.

Der Trailer greift darüber hinaus auch wieder die “Sabotage”-Szene aus dem ersten Abrams-Film auf. Das halte ich für eine charmante Idee (Beastie Boys forever!), aber ob es so wirklich zu dem Star Trek passt, das man sich als Fan von The Next Generation usw. vielleicht wünscht, kann ich nicht sagen. Simon Pegg als Drehbuchautor ist natürlich ein Garant für ein unterhaltsames Drehbuch, aber auch er wird sich den neuen Regeln von Hollywoods Blockbustern unterwerfen müssen. Auf der Kinoleinwand muss eben das große Spektakel herrschen und dafür ist Justin Lin augenscheinlich der richtige Mann.

Verkopftere Science Fiction wird es dann wohl demnächst erst wieder auf den kleineren Bildschirmen mit der neuen Star Trek Anthologieserie von CBS geben. Dieses Modell, bei dem dann jede Staffel eine neue Crew eine neue Zeit oder einen neuen Ort im Star Trek Kanon abdecken kann, verspricht auf jeden Fall vielfältige Unterhaltung.

Der obige Trailer ist inzwischen relativ alt. Die Reaktion war, für mich unverständlich, eher zurückhaltend. Auch weil viele Kirk nicht auf einem Motorrad sehen wollen. Naja. Danach wurde es etwas ruhig. Aber morgen früh wird weiterhin ein neuer Star Trek Beyond Trailer veröffentlicht, den ich hier natürlich auch posten werde und den Simon Pegg aktuell auf Twitter extrem hypet. Fingers crossed.
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Sponsored by Paramount Pictures

Ich glaube, dass wir uns alle eingestehen können, dass der erste Ghostbusters-Trailer eine ziemliche Marketingkatastrophe war. Selbst Fans, die auf den Erfolg des Projekts hoffen, konnten wenig Positives an dem Trailer finden.

Nach einem Twittermeltdown gestern, der ungefähr 4 unterschiedliche Reaktionen auf den Film/Trailer vermischt (dazu werde ich nachher noch etwas bloggen), gibt es nun endlich einen neuen Trailer, der einige Zweifel beseitigt. Ich finde, dass viele der Kritikpunkte zum letzten Trailer noch zutreffen, aber da gibt es doch schon einige Momente, bei denen ich sehr lachen musste.

Doof nur, das Rowan aka das wildgewordene Ghostbusters-Logo und Bösewicht des Films, in seinem ersten Auftritt direkt mal ein Hochhaus umwerfen muss. Wohl eine kleine Erinnerung, falls irgendwer vergessen hat in welchem Jahrzehnt wir leben.

I felt this needed to be made…

got604
HBO

Eine Wiedergeburt und ein Wiedersehen: Die starke 4. Folge der 6. Staffel von Game of Thrones führt Figuren zusammen und bringt den Plot schneller voran als erwartet. Das macht Mut auf eine rosige Zukunft. Aber hey, wir schauen immer noch Game of Thrones.

Endlich ist es geschehen. Fans der Show mussten sich rund 5 Jahre gedulden, Buchleser etwa vier mal so lange: Zwei Starks haben sich endlich wieder getroffen. Sansa, Podrick und Brienne haben sich Littlefingers Teleportationsmaschine geliehen und sind noch vor Jons Abreise auf der Schwarzen Festung angekommen. Es ist ein höchst emotionaler Moment, der keiner Worte bedarf. In einer Serie, die nie müde wird, ihre Figuren durch psychische und physische Qualen zu schicken und jede Woche Ramsey die Castliste verkürzen lässt, fühlt sich so ein Moment wertvoll an. Wir sollten ihn wertschätzen, denn schon in den abschließenden Szenen ziehen dunkle Wolken am Himmel Westeros auf, die nicht nur den Winter, sondern auch den Tod bringen werden.

Das Wiedersehen der Geschwister Stark in der 4. Staffel von Game of Thrones ist nicht das einzige Familientreffen in dieser Episode. Theon Greyjoy kehrt zurück auf die Iron Islands und trifft dort auf seine Schwester Yara Greyjoy, die ihm Thronsaal verweilt. Regisseur Daniel Sackheim kopiert Alan Taylors Inszenierung der Wiedervereinigung aus „The Night Lands“ in jeder Einstellung, was im Umkehrschluss jedoch durch die starke äußerliche Veränderung Theons nur noch mehr die vergangen Qualen betont. Obwohl er fast sein gesamtes Leben ein Gefangener war, erkennt Theon nun in Freiheit die feinen Unterschiede zwischen dem Hause Stark und Bolton. Ähnlich wie Jon hat ihn dieser Kampf gegen die Welt und Obrigkeit müde gemacht. Er kündigt seine Unterstützung für Yaras Wahl zur Königin des Salt Thrones an und überlässt seiner Schwester die Zukunft des Hauses Greyjoys. Dieses Thema durchzieht die gesamte Episode, wie auch schon durch die gesamte bisherige Staffel. Während bis auf wenige diabolische, gewiefte Männer viele männliche Figuren ihrer Motivation für Größeres beraubt wurden und kleinere Risiken suchen, ist es das weibliche Geschlecht, das die Führung übernimmt. Dies darf wohl als direkte Antwort auf die kritische Reaktion auf die 5. Staffel gewertet werden. (weiterlesen…)

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AMC

Fear the Walking Dead kommt nach Umwegen endlich in Mexiko an. Das lang ersehnte Ziel kann trotz des interessanten Settings nur wenig überzeugen. Und dazu wandert die Serie plötzlich unnötigerweise in bereits ausgetrampelten Pfaden.

„Besser spät als nie,“ sagt Großgrundbesitzer Tom, als Strand und seine Gruppe endlich an ihrem Zielort in Mexiko angekommen. Man möchte ihm zustimmen. Nach einem grandiosen Start hat die Schiffsexkursion schnell an Fahrt verloren, bevor Fear the Walking Dead in der letzten Episode völlig auf Grund lief. Nach diesen Umwegen erschien das lang ersehnte Gelände Toms jedoch ebenso verfault wie sein angebissener Arm. Wie richtig diese Einschätzung sein sollte, erfährt Daniel später mit eigenen Augen.

Wieso und weshalb Mexiko ein so sicheres Ziel ist, erklärt auch die nunmehr 6. Folge nicht. Ebenso bleibt die Logistik hinter der Seebarrikade mit Booten im Abstand von wenigen hundert Metern verborgen. Als die Abigail auf die Küste zusteuert, schickt das Militär einen Stoßtrupp vor, um die Yacht zu inspizieren. Die Soldaten verlangen Gold; ob dies nun dem eigenen naiven Weltbild geschuldet ist oder Mexiko tatsächlich noch so intakt ist, dass Währungen etwas wert sind… wer kann das schon sagen, bei einer Show, die solch rudimentäre Elemente ihres Storytellings offen lässt. (weiterlesen…)