RIP Paul Walker

01 Dec, 2013 · Sascha · Film · 1 comment

Paul Walker ist gestern im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall nahe Los Angeles tödlich verunglĂŒckt. Er war Beifahrer, beide Insassen starben.

DIE WELT: Weiter hieß es, Walker sei in Santa Clarita gewesen, um eine Auto-Show fĂŒr einen guten Zweck zu unterstĂŒtzen. Die Gelder sollten demnach den Taifun-Opfern auf den Philippinen zugute kommen. Walker war fĂŒr seine eigene Hilfsorganisation Reach Out Worldwide vor Ort. Diese hatte er 2010 nach dem Erdbeben von Haiti gegrĂŒndet, um Opfern von Naturkatastrophen zu helfen. Hauptsponsor ist ein deutsches Unternehmen.

Walker hinterlÀsst eine 15-jÀhrige Tochter.

ISON lives

30 Nov, 2013 · Sascha · Wissenschaft · 2 comments

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Toller RĂŒckblick von Cutter Joel Walden auf Edgar Wrights Cornetto-Trilogie mit Simon Pegg und Nick Frost. Das Hot Fuzz-Segment stammt von Kees van Dijkhuizen.

Eine Zeitreise mit Richard Kelly

27 Nov, 2013 · Sascha · Film · 2 comments

Es ist wahrscheinlich bezeichnend fĂŒr den aktuellen Zustand von Richard Kellys Karriere, dass ich keinen seiner Filme im Kino gesehen habe. Donnie Darko erreichte meinen DVD-Player Anfang der Nullerjahre durch seinen Kultstatus ĂŒber den Schulhof, durch Southland Tales quĂ€lte ich mich nach einem Videothekbesuch und The Box sah ich aus ernsthaftem Interesse auf Blu-Ray, nachdem ihn keiner mit mir im Kino ansehen wollte. Das war noch zu dem Zeitpunkt als ich darauf etwas gab und nicht allein ins Kino ging. Wie sich die Zeiten Ă€ndern.

Nun war Richard Kelly zu Gast bei Scriptnotes, dem Drehbuchpodcast von John August und Craig Mazin. Dort sprach er lange und ausgiebig ĂŒber seine Karriere, wie er es nach Hollywood schaffte, den langen Kampf um Donnie Darko und schließlich den Dreh des Films. Weiterhin geht es auch teilweise um seine anderen Filme, aber hauptsĂ€chlich ĂŒbt sich Kelly in Selbsterkenntnis und -kritik.

Er sei ein scope creep. Jemand, der schnell den Überblick fĂŒr das Wesentliche verliert und sich in die vielen kleinen Details am Rande verliebt. Ich denke, dass das definitiv zutrifft und in Southland Tales bereits seinen Höhepunkt fand. Ein Film, der zweifellos eine interessante Welt bietet, aber hoffnungslos in sich selbst verloren ist und den Zuschauer vergisst. Dass Studios beim Final Cut seiner nĂ€chsten Filme mehr Finger im Spiel haben wĂŒrden, war da bereits zu erwarten. So war in The Box definitiv mehr drin als der fertige Film erahnen lĂ€sst. Insbesondere die Viral-Marketing-Strategie vor dem Filmstart versprach einen kosmischeren Anstrich Ă  la Donnie Darko bevor der fertige Film dann eine relativ gerade Geschichte erzĂ€hlte, an der merkbar viel herumgeschnitten wurde (angeblich fehlen ganze 45 Minuten). Eigentlich mĂŒssten all seine Filme Miniserien sein um seinen Ansatz befriedigend umzusetzen.

Und nun, vier Jahre nach seinem letzten Film, ist Kelly ohne aktuelles Projekt. Er schreibt und hat sich vorgenommen einen Film zu drehen, bei dem keine Szene mehr unter den Tisch fallen muss, aber prinzipiell ist er momentan, wenn man so will, arbeitslos. So kann es gehen. Das dĂŒrfte zum großen Teil aus freien StĂŒcken sein, aber Kelly dĂŒrfte es in der Zukunft schwerer haben einen Film umzusetzen als noch vor zehn Jahren nach seinem Sleeper-Hit, der ihn bekannt machte. Wie es mit ihm weitergeht, darum geht es u.a. auch im Podcast und John sowie Craig geben ihm nĂŒtzliche Tipps, die auch fĂŒr Leute interessant sein dĂŒrften, die gerade probieren Teil der Filmwelt zu werden.

Scriptnotes, 118: Time Travel with Richard Kelly | MP3

walkingdeadvol19Der Krieg ist unausweislich. Wir wissen dies nicht nur dank der seit ĂŒber 30 Ausgaben herrlich ausgearbeiteten AtmosphĂ€re seitens Kirkman, sondern auch auf Grund der bereits wĂ€hrend der Veröffentlichung dieses Volumes angelaufenen Pressemachinerie fĂŒr den kommenden Sondersammelband All Out War. Bevor dieser jedoch beginnen kann, mĂŒssen finale Linien in den Sand gezogen werden und March To War erledigt nicht nur dies, sondern unterstreicht erneut sowohl die Bedrohung durch Negan und die Brisanz der Situation als auch Ricks grĂ¶ĂŸte SchwĂ€chen.

In der sich bildenden Allianz ist die Hilltop weiterhin die unsichere Konstante. Ohne Gregorys Wissen bildet Jesus eine kleine Gruppe von Freiwilligen, die sich der ĂŒbergeordneten Armee anschließen können. Dies kann nur schiefgehen. Gregory als Wildcard dĂŒrfte ebenfalls im spĂ€teren Verlauf noch interessant werden; zunĂ€chst aber muss Jesus seine Eingeweihten selbst unter Kontrolle halten. So versucht nĂ€mlich einer seiner WĂ€chter, Kal, die Saviors zu warnen.

Wir erfahren, dass es fest instanzierte Meldepunkte gibt und Negans System wirklich beeindruckend funktioniert. Es ist ja weiterhin fraglich wie Ricks Leute und Alexandria so lange unbemerkt bleiben konnten, aber da die AbstÀnde nie nÀher spezifiziert werden, geht das schon in Ordnung so. Immerhin kann Jesus die Situation schnell beruhigen ohne Verdacht zu schöpfen und das alleine untermalt erneut die Ignoranz der Savior.

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Am anderen Ende von D.C. treffen Rick und Co. zum ersten Mal auf Ezekiel. Michonne und Shiva haben ein kurzes Standoff, aber nach ein paar Seiten hat sich alles beruhigt. Die GruppenanfĂŒhrer können sich alle ein Bild vom beeindruckenden “Königreich” machen, aber nach wie vor scheint nichts Alexandria an Komfort ĂŒberbieten zu können. Ein weiterer Grund fĂŒr die Siedlung zu kĂ€mpfen. Die Strukturen im Königreich selbst sind ebenfalls höchst interessant und nach dem theatralischen Eingang von Ezekiel in den Comic fĂ€llt seine Maske verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schnell.

Er offenbart Rick die Probleme seiner Siedlung und mit Michonne hat er sowas wie ein kleines Date auf dem Dach der Schule, wo wir seine Entstehungsgeschichte (inklusive wie und warum der Typ einen Tiger hat!) erfahren und die beiden sich nĂ€her kommen. Sie lĂ€chelt und scheint in Ezekiel tatsĂ€chlich die Erleichterung zu finden, die sie schon seit Ewigkeiten sucht. Basierend auf den bisherigen Entwicklungen und Kirkmans Vorliebe fĂŒr dunkle Enden kann dies nichts Gutes fĂŒr Michonne bedeuten.

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Dwight befindet sich ebenfalls dort und scheint eine Meuterei bei den Savior vorzubereiten. Alles scheint zu funktionieren, doch dann erscheint Negan unerwartet am Tor von Alexandria. Er will seine Anteile etwas frĂŒher haben und wartet auf die RĂŒckkehr von Rick. Eine erneute Suche nach Lebensmitteln wird vorgeschoben, sodass die Abwesenheit nicht verdĂ€chtig ist. Interessanterweise jedoch wird diese Abwesenheit durch Spencer genutzt, der Rick verrĂ€t und sich als möglicher Nachfolger vorschlĂ€gt, sofern Negan ihn zum AnfĂŒhrer ernennen und Rick erledigen wĂŒrde. Holy cow! Und selbst Negan gefĂ€llt dies ĂŒberhaupt nicht. Er ersticht Spencer kurzerhand und beendet somit diese nervige Storyline.

Spannenderweise begrĂŒndet er dies durch seine persönliche Ablehnung fĂŒr Verrat. Erneut betont# Negan also die Möglichkeit, dass, sofern seinem System – ganz egal wie unfair und brutal es auf den ersten Blick erscheint – Folge geleistet wird, eine friedliche Herrschaft und Koexistenz möglich ist. Und hier gelingt Kirkman eben mit dieser Figur der Geniestreich. So unberechenbar Negan auch in seinen Interaktionen scheinen mag und so brutal sein Eingang im Comic auch war, er folgt einem inneren Kodex. Ganz im Gegenteil zu der psychopatischen Episode des Governors.

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Rick ist dies jedoch egal. Er hat gesehen wozu die Savior fÀhig sind und will nach dem Aufkeimen seiner Hoffnung in den Ausgaben vor #100 nicht von seiner Vision abhalten. Negan muss sterben und er sieht eine Möglichkeit dazu als dieser in einem Van davonfÀhrt. Sein Anschlag geht so schief wie nur möglich und sogar Andreas Schicksal scheint kurzzeitig besiegelt zu sein. Nur in letzter Sekunde kann der erneut exzellent vorbereitete Negan durch eine Befreiungsaktion der neu geformten Allianz vertrieben werden. Der Krieg hat begonnen.

Dummerweise hat Rick erneut durch seinen Übermut den Überraschungseffekt verspielt, was aber durchaus positive Auswirkungen auf den gesamten Konflikt haben wird. Rick hat außerdem erfahren, dass Negans Gruppe zahlenmĂ€ĂŸig gar nicht mehr so enorm ĂŒberlegen ist nach den letzten Angriffen und zum momentanen Zeitpunkt sehr verletztlich ist. Außerdem wird er taktisch unkonventioneller denken mĂŒssen als der bisher dominierende Aggressor. Genau hier wird der kampferfahrene Rick womöglich ĂŒberlegen sein durch seine Konflikte mit dem Governor. Vielleicht hat er etwas dazugelernt.

Amazon-Partnerlink: The Walking Dead Vol. 19: March To War

X-Men Viral: Magneto killed Kennedy

26 Nov, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

Ein neues Viral fĂŒr X-Men: Days of Future Past (Trailer) will uns weismachen, dass Magneto in Wahrheit die Magic Bullet von Lee Harvey Oswald lenkte und so indirekt am Attentat von Kennedy beteiligt war. Es gibt sogar eine ganze Webseite, die sich dem angeblichen Vorfall widmet. In Wahrheit muss es aber Mystique gewesen sein, denn Magneto sagte laut der Webseite Folgendes: “I did not shoot your president. But I know who did, and you’ll never find her. She has a way of hiding in plain sight.”

Die Vermischung von Superheldengeschichte und der RealitĂ€t fand ich schon immer anziehend, insbesondere First Contact und Watchmen konnten da in den letzten Jahren einige Highlights liefern. Sollte es sich herausstellen, dass man diesen Vorfall im Film ausfĂŒhrlicher behandelt, ist das schon eine sehr coole Aktion. Falls man nur ein wenig Aufmerksamkeit nach dem Jahrestag vom Attentat aufgreifen wollte, ist das aber eine ganz schön billige und geschmacklose Aktion.

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©AMC

“I’m never gonna let anything happen to you.”

Eine Serie muss ja schon etwas an sich haben, wenn sie trotz drei unbeschreiblich durchwachsenen Staffeln Fernsehunterhaltung am Genrerand Zuschauerrekord um Zuschauerrekord bricht und dies auf Jahre hinaus nicht abzuebben droht. Es liegt daran, dass der grĂ¶ĂŸte Anreiz der Serie nach wie vor das Setting selbst ist.

Ja, gewisse Charaktere konnten sich ins das Herz der Zuschauer spielen, aber wirklich spannend sind sie nicht. Wir haben immerhin nur Angst davor Daryl zu verlieren, weil wir insgeheim unterbewusst bereits wissen, dass er momentan nicht zu ersetzen ist. Und so bleibt die Apokalypse der einzige Ansporn Woche um Woche einzuschalten, denn man sieht ja sonst nirgends Zombies im Fernsehen.

Und weil sich BestĂ€ndigkeit nur in den Beißern findet und sowohl hinter den Kulissen als auch auf dem Bildschirm viele Kreative oft kommen und schnell wieder gehen, ist es kein Wunder, dass man es offensichtlich nicht fĂŒr zu viel erachtet, den Zuschauer zu einem Neustart zu zwingen. Dies klappte erstaunlich gut im GefĂ€ngnis, das nun einen ersten langatmigen Konflikt hinter sich brachte, aber nun wieder droht in ruhige Gefilde abzudriften.

Eingang: Der Governor. Problematisch gestaltet sich jedoch die RĂŒckkehr des aus der Vorlage berĂŒchtigten Antagonisten insofern, dass er nie das Charisma seiner Comic-Figur erlang. Weder den charmanten AnfĂŒhrer noch den Psychopathen wollte man ihm vollends abkaufen, vor allem auf Grund den unvorhersehbaren und unerklĂ€rlichen Stimmungsschwankungen, deren Auftreten sich hĂ€ufte, wenn das Drehbuch es befahl. Bis man die Figur mit einer nicht zu rationalisierenden Aktion vollends zerstörte im Staffelfinale.

Und genau deshalb funktioniert diese durch und durch gute Episode leider unter dem Strich nicht. Die Figur trĂ€gt zu viele Altlasten herum, der Konflikt wird so internalisiert, dass er fĂŒr den Zuschauer nicht greifbar wird, und genau deshalb kann der Govenor nicht wieder zu alter Form zurĂŒckkehren, geschweigedenn in dem erneut aufkeimenden Krieg gegen Ricks Gruppe die Höhen seiner Vorlage auch nur berĂŒhren. Schade.

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RenĂ© und ich haben unser Experiment aus der letzten Woche hinter uns gelassen und besprechen diese außerordentlich interessante Folge auf die gute, alte Art. Gegen Ende rutschen wir aus unerklĂ€rlichen GrĂŒnden in eine Diskussion um Frank Darabont, das Walking Dead Prequel und… How I Met Your Mother?

Shownotes

Frank Darabont Breaks His ‘Walking Dead’ Silence: „’I had to get over the emotional devastation of having some malevolent people tear asunder a brilliant family,’ he says“.
Spin-Off Wahnsinn: The Walking Dead Prequel, How I Met Your Dad & Better Call Saul
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MP3: wowcast06.mp3 (94,5MB)
Soundcloud: Wowcast 06: Walking Dead S04E06 – Live Bait
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

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Negan Actionfigur, die es leider (zunĂ€chst?) nur auf der offiziellen Seite am kommenden Black Friday gibt. Die exklusive Figur wird aber den Standardpreis von 25$ nicht ĂŒberschreiten und wohl auch auf eBay landen, wo ich sie mir dann schnappen werde. Es wird auch wieder zwei Versionen geben, wobei ich aber noch nie was mit denen in schwarz/weiß anfangen konnte, aber das Wichtigste ist, dass Lucille mitgeliefert werden wird. Oh, Lucille. pixellove