Großartiger Zusammenschnitt der ersten Staffel True Detective von Cutter Scott Thomas. Mit diesem Tribute hat er sich wahrhaftig selbst übertroffen. Es zeigt prima, was diese Staffel so großartig und allseits beliebt gemacht hat: Dank Regisseur Cary Joji Fukunaga und Autor Nic Pizzolatto ist alles wie aus einem Guss.

One of the greatest seasons of television. It succeeded in providing interesting and philosophical dialogue but also heavy actions (the famous 6 minute long tracking shot). This is one of those seasons of television where every aspect comes together perfectly and really demonstrates how well made this television show truly is.

Final Line in Movies Tumblr

17 Mar, 2014 · Sascha · Film · 0 comments

Final Line sammelt den letzten Spruch aus Filmen, der ja traditionell immer sehr hochtrabend, deep™ oder das Thema des Films zusammenfassen soll. Das funktioniert eigentlich immer ganz gut (Beispiel Gattaca “…Maybe I’m not leaving… maybe I’m going home…” als mein persönlicher Favorit), kann aber auch wie im Falle von Das Fünfte Element in die Hose gehen: “…I’ll just Saran Wrap myself to the bed and pretend my child is suffocating me…”

LOL: DayZ in a Nutshell

17 Mar, 2014 · Sascha · Games · 6 comments

Klassiker.

Das Pew zum Sonntag IV

16 Mar, 2014 · Sascha · Pew zum Sonntag · 0 comments

LOST 2014 Reunion Print

14 Mar, 2014 · Sascha · Fernsehen,Kunst · 4 comments

Phantom City Creatives Poster für die LOST 2014 Reunion.
Ich würde meine rechte Niere verkaufen, um dort hingehen zu können.

NBC schickt die Heroes wieder zurück ins Fernsehen! Inhaltlich steht noch nichts fest, aber der Großteil der Schauspieler hat sich inzwischen woanders ein Zuhause gemacht und eine Rückkehr dürfte in individuellen Fällen zeitlich schwierig oder teuer werden. Tim Kring segelt das Schiff wieder als Showrunner und wird uns 13 komplett neue Epsioden mit neuen Superhelden bringen.

Auf der einen Seite kann man diese Entwicklung als klaren Hilferuf der Executives von NBC, die sich neben ABCs Agents of S.H.I.E.L.D., The CWs Arrow (bald auch Flash) und Fox’ Gotham ein wenig im Abseits stehen sehen, erkennen. Auf der anderen Seite darf aber auch festgehalten werden, dass Heroes damals ein enormes Potential für serielle Narration im Fernsehen bot und nie komplett umsetzen konnte. Dass jetzt die gleichen Kreativen am Werk sind, ist zwar ein Alarmsignal, aber ich bin persönlich nach wie vor davon überzeugt, dass der Writer’s Strike vor allen anderen Problemen stand. Außerdem hatten sie alle Zeit von ihren Fehlern zu lernen.

Die erste Staffel war ein kleines Meisterwerk und schien auf etwas Großes hinzuarbeiten und enttäuschte dann wahrscheinlich nicht nur die Zuschauer, sondern auch sich selbst. Unsichere Plotlines, jede Figur erhielt Kräfte, unerklärte Motivationspuzzles. Nichts machte mehr Sinn. Die Magie war verloren. Ein Neustart kann der Serie gut tun. Sollte man nicht alle Storylines ignorieren, bietet das bisherige Ende eine großartige Ausgangsposition um unkonventionelle Geschichten zu erzählen. Ich für meinen Teil würde sehr gerne erfahren, was Noah Bennett, seine Tochter oder Hiro heute in einer Welt, die von Superhelden bestimmt wird, so treiben.

Der ursprüngliche Plan für Staffel fünf sah mal vor, dass Claire Bennetts Offenbarung eine starke, rassistische Reaktion der weltweiten Bevölkerung hervorruft und die Heroes alle gejagt und getötet werden. Viel davon wird denke ich nicht mehr übrig bleiben, da man sicherlich mehr Raum für neue Geschichten schaffen will, aber ein paar Anekdoten und Cameos wären schon nett.

Der ganz ursprüngliche Plan sah ja ohnehin vor, dass es immer neue Figuren und Schauspieler für die verschiedenen Volumes der Serie geben sollte. Das lief bekanntlich schief, dank dem großen Erfolg der Serie. Vielleicht ist die Serienlandschaft heute eher dafür bereit.

Ich glaube immer noch an die Fähigkeiten von M Night Shyamalan. Seine frühen Werke gehören zu meinen Lieblingsfilmen und gerade deshalb tut es mir im Herzen weh, wie er sich seit Jahren abrackert und trotz guten Bemühungen Fehler nach Fehler begeht.

Sein letzter Fehler war definitiv der Größte: Einfach mal blindlings dem Wilhelm Schmitt vertrauen und ein Promovehikel für den Philosophen unserer Zeit drehen. Man kann über The Happening oder The Last Airbender denken, was man will, aber finanziell erfolgreich waren diese Filme allemal und das zählt immerhin noch am meisten in der Traumfabrik Hollywood. Auch After Earth war kein Flop, aber in kreativer Hinsicht brach ihm dieser Film definitiv das Genick.

Vielleicht musste es so kommen. Rock Bottom. Nun kann er sich wieder auf seine Ursprünge besinnen und gerade filmt er im ländlichen und ihm vertrauten Pennsylvania einen Low-Budget Horror-Film. Gerüchten zufolge spielen Bruce Willis und Denzel Washington die Hauptrollen und Shyamalan selbst twitterte an seine Fans, dass sein Drehbuch bei den Anwesenden des Table Reads gut ankam. Shocker!

Der Film soll Sundowning heißen. Sundowning beschreibt das psychologische Phänomen “associated with increased confusion and restlessness in patients with some form of dementia. Most commonly associated with Alzheimer’s disease, but also found in those with mixed dementia, the term “sundowning” was coined due to the timing of the patient’s confusion. For patients with sundowning syndrome, a multitude of behavioral problems begin to occur in the evening or while the sun is setting. Sundowning seems to occur more frequently during the middle stages of Alzheimer’s disease and mixed dementia. Patients are generally able to understand that this behavioral pattern is abnormal. Sundowning seems to subside with the progression of a patient’s dementia Research shows that 20–45% of Alzheimer’s patients will experience some sort of sundowning confusion.”

Gelingt Shyamalan ein Wunder und kann er seine Kritiker endlich vom Gegenteil überzeugen? Das Konzept hört sich interessant an, ein Twist könnte ebenfalls vorkommen und sollten die Gerüchte um die Darsteller stimmen, kann er seinem Projekt auch ein gewisses Gewicht verleihen. Hoffen wir das Beste. Vielleicht entsteht hier gerade ein neuer Memento? (weiterlesen…)

Life After Pi

14 Mar, 2014 · Sascha · Film · 4 comments

Life After Pi ist die Dokumentation über die Überraschung und den Skandal der letztjährigen Oscars: Da gewinnt ein Film den Oscar für die besten Spezialeffekte, während das für das Leinwandfeuerwerk verantwortliche VFX-Studio gerade bankrott geht. Dazu werden die Verantwortlichen von Rhythmus & Hues auch noch während ihres Plädoyers für Veränderungen am System mit dem Jaws-Theme auf unverschämte Art und Weise von der Bühne gescheucht. Es gibt auch keinen Dank von Regisseur Ang Lee, der, so lässt man das leicht durchblicken, nicht unbedingt gute Kooperation bei der Entwicklung leistete.

Der Regisseur der Dokumentation, Scott Leberecht, ist selbst Teil des Systems und u.a. ehemaliger Mitarbeiter von ILM. Er schildert hier die wahrhaft schockierenden Hintergründe vom Niedergang von Rhythm & Hues und wieso das die gesamte Industrie betrifft. Der einzige Weg zur Lösung wird wohl ebenfalls eine Gewerkschaft sein.

Life After Pi ist nur ein Segment in der größeren Dokumentation Hollywood Ending, die sich noch mit anderen problematischen Aspekten der Filmindustrie befassen will. via /Film

In February of 2013, John Hughes, founder of Rhythm & Hues Studios, regretfully announced that the company was going bankrupt. With no way to pay his hard working employees, and no other options, hundreds were laid off. Two weeks later, they won the Academy Award for Best Visual Effects for “Life of Pi.”

These were tragic, ironic times, and as employees, we were compelled to document it. As the bankruptcy finalized and layoffs continued, we began filming – watching helplessly as one of the most prestigious VFX companies in the world crumbled. As we all asked how this could happen, many stood up in outrage, sounding the alarm that this incident was not an isolated event, but a reflection of greater problems.

The old model of the movie business is passing away, yet modern-day Hollywood grips it ever more tightly. VFX companies and artists are treated as mere cogs in the machine, with little regard to creating a sustainable, collaborative working relationship. This will lead not only to the demise of more VFX companies, but to increasing instability industry wide.

Rhythm & Hues reached new heights in visual effects mastery with its stunning work on “Life of Pi,” yet they still fell into bankruptcy.

“Life After Pi” reveals the behind-the-scenes factors that led to this sad and unforgettable moment in the history of Hollywood.