Mir kam heute Mittag beim Warten auf die neue Platte meiner Lieblingsband The National die Idee, dass ich jeden einzelnen Song der Band noch einmal vorher hören könnte. Die Veröffentlichung von “Sleep Well Beast” ist bei uns im Haus sowas wie ein Feiertag und die Marvelnerds gucken das ganze MCU ja schließlich auch noch einmal von vorne bis hinten durch bevor sie im Kino den neuen Thor-Streifen sehen. Also habe ich angefangen und es tatsächlich vor Mitternacht geschafft.


The National

Ich dachte, ich verewige den Reviewthread auch im Blog.

The National (2001): It’s all there already but not really fully realized. Besides a general moodiness, nothing sticks. Lacks melodies.

Sad Songs for Dirty Lovers (2003): Matt found his voice, the instruments are let loose. Strong instrumental parts, yet no real coherence. Incredibly strong standouts, but it kind of fizzles out toward the end and lingers too much on Matt’s lost loves. “Lucky You” is GOAT tho.

Cherry Tree EP (2004): This EP is better than some albums. The precursor of what’s to come with Alligator & the tune that’ll come to define ’em. A stronger emphasis on riffs & drums. There’s a more melodic variety and a balance between a catchy corus and meaningful lyrics. It also features “About Today,” perhaps the most beautiful song about a failing relationship. A start for the emotional anxiety of Boxer.

Alligator (2005): And there it is, the band we love so much. The screaming, the elegiac lyrics, the build-ups, the “sound.” Fully realized.

Boxer (2007): Hard to overstate the importance, timeliness and perfection of this album. Every song lands, the progression is flawless.

The Virginia EP (2008): A mixed bag, although I prefer some of the live recordings to the studio versions. “Blank State” is a lot of fun.

High Violet (2010): Stellar! Lyrically their best album imho and on par with Boxer. Love how the piano balances out the pounding guitars. Extra tweet just to say how much I love the “You’re the voice that’s swallowing my soul” line: Immensely. It’s also the album on which Matt sounds most inebriated which adds, like, so much.

Trouble Will Find Me (2013): I don’t really have an opinion on this album other than it’s their most accessible one. There is a slight shift towards a faster tempo and more pushing drums. Which feels like the natural next step in the evolution of the band. “Don’t Swallow The Cap” is my favorite here. It’s their most pop song ever, while still staying true to their tunes. Great stuff.

Die Posterreihe 59 National Park Series macht genau das, was im Namen steht: Jeder einzelne Nationalpark in den USA erhält einen Print von einem Künstler, welche dann online verkauft werden.  Es gibt zwar durchaus limitierte Versionen der Poster, der Fokus liegt aber eher auf der Aktion an sich und somit sind auch alle Bilder nach wie vor zu erwerben und auf jeden Fall einen Blick wert.

Ich bin schon lange stiller Beobachter der Aktion. Bisher variieren die Resultate stark in der Qualität und in ihrem Vermögen die Charaktere der Parks tatsächlich einzufangen. Für jeden großartigen McCarthy, Danger oder Danthony Print findet sich ein eher enttäuschendes Stück.

Besonders schade wird es dann, wenn es die eigentlich großen und bekannten Parks wie Yellowstone oder Yosemite trifft. Sie sind zwar nicht unbedingt schlecht, aber auch irgendwie bläh.

Ganz im Gegenteil dazu hat Rory Kurtz es mit seinem Double Punch bei den Rocky Mountains gemacht. Ich bin jetzt schon seit knapp zwei Wochen am überlegen, welche Variante ich mehr mag und welche Version dieses wunderschönen Moments am Ende einen Platz an meiner Wand finden darf, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden und bitte daher um Mithilfe in den Kommentaren. Aktuell tendiere ich zu der Alpenglow-Variante.

Mein geliebter Glacier National Park hat übrigens noch keinen Print abbekommen, aber ich bin höchst gespannt und bange um ein gutes Ergebnis.

Dance Well Beast

07 Sep, 2017 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Mein Lieblingstwittermensch Marco ist genau wie ich ein riesiger Fan der Band The National, die am morgigen Freitag ihr siebtes Studioalbum veröffentlicht. Eigentlich ist dieses Video nur ein Insider-Gag für unsere Twitter-Gang (invite-only, sorry), aber da ich finde, dass die Lyrics ebenso wie der Rhythmus super zu den Emos (oder “industrial dancer” or whatever) passen, möchte ich das im Blog festhalten.

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06 Sep, 2017 · Sascha · Sponsored · 2 comments

Fellow nerds, wir müssen reden.

Bei einem Besuch der Gamescom, Comic-Cons und Eventmessen ist es immer zu vernehmen: Ein nicht ganz so lieblicher Duft breitet sich nach einigen Kilometer Messehalle in meiner Nase aus und verdirbt mir ein wenig den Tag. Fühlt euch jetzt nicht angegriffen. Natürlich sind nicht alle gemeint, sondern einige besondere Exemplare unserer Subkultur halten es mit der Hygiene zu gewissen Stoßzeiten im Leben manchmal nicht so genau.

Das ist schade, denn es verdirbt den restlichen Menschen den Besuch auf zum Beispiel der Gamescom. Es ist auch nicht ganz euer Fehler, immerhin finden diese Events immer in riesigen, stickigen Hallen im Sommer statt und dann steht man noch ewig in Reihen und schwitzt. Auch ich möchte mich jetzt nach einem langen Tag im Kino auf dem Fantasy Filmfest jetzt nicht unbedingt bereit für Kuscheleinheiten, aber gegen diese Probleme lässt sich ja etwas unternehmen.

Schlaue Menschen sind natürlich gegen diese Tücken gewappnet. Ich muss gestehen, dass ich kein großer Deo-Mensch bin. Das liegt daran, dass ich allgemein nicht so gerne Sachen an mich sprühe und mich stattdessen morgens eben ausgiebig täglich dusche. Old Spice habe ich jetzt noch nicht selbst benutzt, aber ich fand vor einigen Jahren natürlich wie alle die großartigen Werbespots ziemlich lustig, die übrigens alle – wie das Making Of beweist – entgegen der Erwartung alle in einem echten Studio ohne großen Computereffekte produziert wurden. Jedoch klingt Old Spice ziemlich gut und da man mir hier die Werbespotplatzierung bezahlt, werde ich das Produkt demnächst gegen mein Standardzeug austauschen. Ich finde dieses genderisierte Marketing “Smell like a men!” zwar ulkig, aber da das Ganze ja mit einem Augenzwinkern und viel überdrehtem Humor geschieht, passt das.


Old Spice

The waters of manhood are choppy and fraught with peril. Role models are tough to come by, and guys today need more guidance than ever. Fortunately, Old Spice has sailed the high seas of masculinity for more than 70 years and has a boatload of experience to share with up-and-coming sailors. This cumulative knowledge is known as MANSMANSHIP-the rules that ultimately separate the men from the boys. Old Spice is more than a brand, it is a philosophy.

Mehr Informationen zu Old Spice, den unterschiedlichen Produkten, den Memes der Marke sowie einzelnen How-To Unterseiten wie “Puberty 101” findet man auf der offiziellen Webseite, deren Design sicherlich ein kurzer Besuch wert ist.

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Wer hätte gedacht, dass in der letzten Zeit wieder diese Serienzusammenschnitte im Stile vieler AMVs wieder populär werden. Oder habe ich die einfach nur aus dem Auge verloren? Egal, das Video hier rockt. DCFCs “Transatlanticism” zu benutzen, wohl eines der besten Liebeslieder überhaupt, ist zwar wie Cheaten, aber es ist eine unkonventionelle Entscheidung, die sich auszahlt. Und am Ende erkennen wir: Game of Thrones ist trotz allem eine tragische Liebesgeschichte.

Ich bin nicht mehr im News-Business mit dem Blog, zumindest nicht wirklich, aber das möchte ich doch festhalten: Jeremy Saulnier ist der Regisseur der dritten Staffel von True Detective mit Mahershali Ali in der Hauptrolle. Ich bin ein großer Bewunderer von Saulnier, der für seinen Durchbruch mit Blue Ruin Haus und Hof aufs Spiel gesetzt hat.

Er ist ein absoluter Filmgeek und setzt seinen wunderschönen Bildkompositionen ultrakrasse Gewaltdarstellungen gegenüber – mit einem Synergieeffekt. Völlig zu unrecht als “realistischer Tarantino” verschrien, hat er doch gerade einmal nach zwei Filmen (Murder Party fällt jetzt mal unter den Tisch) bereits einen Namen für sich machen können.

Green Room brauchte etwas Zeit, um zu dem Lieblingsfilm heranzuwachsen, der er heute für mich ist; aber das lag auch an den unglaublich realistischen Effekten und menschlichen Reaktionen im Film, die man erst einmal verdauen muss. Ich meine, wenn selbst die hartgesottenen Genrefreaks des Fantasy Filmfests bei deinem Film unangenehm im Sessel zusammenzucken und aufschreien, dann hast du’s geschafft. (Übrigens eine meiner liebsten Kinoerfahrungen überhaupt.)

Und der Typ dreht jetzt True Detective. Das könnte was werden. Schließlich ließ HBO Pizzolatto im Unterschied zur zweiten Staffel dieses Mal genügend Zeit.


Im 95. Werewolves on Wheels Podcast besprechen René und Sascha (@reeft, Facebook) die neue Folge von Game of Thrones namens “The Dragon and The Wolf”. Zuvor besprechen die beiden weiterhin das viele Feedback zur letzten Episode, iTunes-Reviews, die ärgerlichen Werbespots auf SkyGo, die Frage der Friendzone, nervige Nerds und vieles mehr.

Shownotes:

Curb your Enthusiasm
The Deuce
Halt and Catch Fire
Sky-Werbung für andere Serien
Uncharted Lost Legacy
Blade Runner 2036
Unacknowledged
News (20:50)
A ‘Game of Thrones’ Video Game Could Be in Development From RPG Masters Bethesda
Killing Gunther Trailer
Kollegah reviewt Game of Thrones
George RR Martin schaut doch noch Game of Thrones
Luke Rogue One Comicbuch
Feedback (46:30)
Review (58:00)
harp.wav cc-by RepDac3

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast95.mp3 (268MB)
Soundcloud: Wowcast 95: Game of Thrones S07E07 – The Dragon and The Wolf
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast
Bildquellen © HBO/Sky