Hier der erste stimmungsvolle Teaser zur neuen Serie von LOST-Co-Creator Damon Lindelof, in der wie bei der biblischen Entrückung plötzlich 2% der Weltbevölkerung verschwinden. Der Untergang der etwas anderen Art wird sich aber nicht zu sehr an dem biblischen Konzept orientieren, sondern sich eher die sozialen Folgen dieses Phänomens befassen, während das Mysterium aber dennoch ein zentraler Bestandteil bleiben wird. Das Buch basiert auf dem Roman von Tom Perrotta, wird sich aber nicht an dessen Ende halten und bereits inmitten der ersten Staffel einen anderen Weg einschlagen. Für diese Serie scheint mir Lindelof prädestiniert zu sein und HBO scheint starkes Vertrauen in die neue Serie mit Justin Theroux, Liv Tyler und u.a. Christopher Eccleston zu haben. The Leftovers wird mit der Ausstrahlung der zehn Episoden der ersten Staffel am 15. Juni beginnen, gleich nach dem Ende des Staffelfinales der vierten Game of Thrones Staffeln. Schlaue Strategie. (via)

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Wem der offizielle Weg über LEGO Cuusoo zu lange dauert, dem wird bei den Leuten von Citizen Brick geholfen, die ab sofort für stolze 220 Dollar ein “Dragon Sword Fighter Force” mit inoffizellen Game of Thrones Figuren anbieten. Als Bonusfigur gibt es Sir Tyesalot aka G.R.R. Martin.

(Kann man machen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese ganzen Mashups bald Leid bin. Klar, LEGO ist super und ich habe ja auch früher die Star Wars Sachen geliebt, aber muss denn heute alles nur noch über Popkultur definiert werden? Ich bin wirklich kein Purist und ich zelebriere die Popkultur hier täglich, inklusive LEGO und Game of Thrones, aber muss man denn immer alles direkt vermischen? Reicht denn ein LEGO City Set nicht mehr aus? Müssen wir unsere Kindheit ständig mit aktuellem Zeug vermischen, nur um irgendwie mit Nostalgie Internetpunkte zu verdienen? Nur so ein Gedanke am Rande…)

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Zum Start von Helix (Review) und Intelligence verlose ich jeweils ein Poster. Ein simpler Like dieses Facebook-Posts genügt zur Teilnahme. Das Los entscheidet. Ende am 8. April um Mitternacht.

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Na, wieviel Prozent eures Lebens habt ihr für immer an den Fernseher verloren? Oder alternativ gefragt: Wieviele Tage, Stunden und Minuten am Stück habt ihr schon wunderbares Entertainment auf dem kleinen Bildschirm erlebt? Mit Tiiime könnt ihr das leicht herausfinden. Ich habe jetzt mal nach 20 Minuten Sammlerei bei knapp 92 Tagen aufgehört. Das ist rund ein Viertel eines Jahres und dabei habe ich so alte Dinger wie Fresh Prince, Alf oder Bill Cosby, die ich früher rauf und runter geschaut habe, gar nicht erst mitgezählt. Eigentlich will ich die finale Zahl auch gar nicht wissen. Ich glaube, ich geh’ jetzt mal raus laufen oder sowas. (via)

netzkindBloggerkollege und saarländischer Mitbürger Alex von 1337core hat ein E-Book über sein Dasein als Netzkind geschrieben und mir ein kurzes Interview gegeben.

Wieso sollte man dein Buch als Geek lesen?
Das Buch sollte man nur lesen, wenn zwei von drei Punkte zutreffen.
1. Du weißt, dass du zu viel am Computer bist.
2. Du kommst mit den Aufgaben deines Lebens nicht klar.
3. Du merkst, dass du anders bist als andere.

Digitale Selbstveröffentlichung für ein analoges Publikum, dem du dich und das “(#)” erklären willst. Klappt das und was erhoffst du dir davon?
Ich wollte, dass es meine Mutter lesen und verstehen kann, sowie junge Geeks, die wie ich früher mit sich und der Welt nicht auskommen. Deshalb erkläre ich Dinge, die ich normalerweise nicht erklären würde. Ich erhoffe mir, dass ich ein paar junge Geek-Seelen retten kann, bevor so am Mount Reallife zerschellen. Das hat das Internet auch für mich gemacht.

Wie unzufrieden bist du eigentlich mit der “Gesamtsituation™”?
Ich war unzufrieden und ich war auch sauer, aber die heutige Gesamtsituation™ sieht nicht so schlecht aus und das sage ich auch ganz klar. Die Richtung passt, aber trotzdem gibt es noch Arbeit. Der brennende Punkt derzeit sind EU-Netzsperren wegen Kino.to, weil wir keine bessere Lösung oder einen Kompromiss vorzeigen können. Vermutlich kommen Netzsperren, vielleicht schaffen wir es entweder diese zu verhindert oder sie sind da. Die nächste Frage ist, ob sie dann ausgeweitet werden, statt die grundsätzlichen Probleme zu lösen.

Wenn ich Kanzler wäre, würde ich…
Wenn ich Kanzler wäre, würde ich besser zuhören.

Netzkind gibt es bei Amazon oder via Paypal für gerade einmal 3,37€ zu erstehen.

“Ich heiße Alex, bin 25 Jahre alt. Ich benutze 10 Jahre davon das Internet. Durchschnittlich bin ich circa 12 Stunden am Tag im Internet. Wenn ich das grob schätze, sind das 40.000 Stunden.“ so oder so ähnlich müsste ich mich bei einer Selbsthilfegruppe zur Internetsucht vorstellen. Aber das wäre völliger Quatsch oder nicht? So süchtig bin ich überhaupt nicht! Ich kann auch am Strand Urlaub machen, ohne Internet. Aber ansonsten ist es halt da und wird benutzt. Es ist ein Werkzeug und mein Zweitwohnsitz. Um in Deutschland als Internetsucht gefährdet zu gelten reichen vier Stunden Internet am Tag. LOL (=Laughing Out Loud). Ernsthaft? Da wurde ich erst warm. Wenn man den gleichen Maßstab beim Fernsehen anlegen würde, wären wir (fast) durchschnittlich fernsehsüchtig. Wer vier Stunden am Tag liest, der muss sich nicht anhören, dass er süchtig nach Büchern ist. Doppelstandards. Zeit, Interesse und Sucht sind verschiedene Dinge. Internetsucht ist, wenn ich die Dinge im Netz nicht mehr von der Realität unterscheiden kann, meinen Alltag nicht mehr ohne Internet schaffe und wenn es gesundheits- oder persönlichkeitsgefährdend wird.

Es wäre schon klasse, wenn Offliner die Wirkung des Netzes auf unsere Gesellschaft begreifen könnten. Aber niemand muss und die sind alle harmlos im Vergleich zu den Offlinern, die Internetgesetze durchwinken. Wenn das Internet böse ist, dann ist es Papier auch und der Fernseher erst recht. Das könnten die spezifizieren, aber warum tut es niemand? Ach Moment, dann schafft es das Thema nicht in die Offline-Medien. Da ist auch kaum noch Platz vor lauter Dschungelcamp, Pop- und Modellshows. Sendungen, die definitiv nicht für mich gemacht sind. Die gute Seite am Netz ist zu kompliziert oder zu uninteressant, um daraus eine dicke Überschrift machen zu können. Es war so lange uninteressant, bis Jugendliche mehr Internet als Fernseher benutzen, und plötzlich will es jeder, überall, mobil, morgens und als Erstes. Das Netz hat durch freies Publizieren/Kommunizieren für Jedermann und -frau das bisherige System auf den Kopf gestellt. Das Wissen der Welt, erreichbar durch das Gerät in deiner Hosentasche.

Das WWW hat das alte System ohne Vorwarnung auf den Kopf gestellt.

Das „alte System“ war eine Einbahnkommunikation von wenigen Meinungsmachern.

Der selbstverständliche Umgang mit dem Netz ist heute Normalität, früher musste ich mir noch Sprüche anhören. Ich kenne die fehlende Motivation irgendetwas anderes zu machen als im Internet zu sein. Das lag an meinem Alter, meiner Persönlichkeit und meinem Umfeld. Hey, ich war ein Kind. Was kann ich dafür? Aber gute Nachrichten: Wenn man nicht den ganzen Tag am Computer spielt und in der zock-freien Zeit etwas im Netz liest, wird man ziemlich schlau. Ja, es liegt am Lesen. Genügend Texte gibt es im WWW. Was dazu führt, dass du niemals fertig werden kannst. Früher(TM) (als ich 16 Jahre alt war) waren wir die komischen Leute, die da stundenlang gespielt, kommuniziert und gelesen haben. Heute macht das jeder – allerdings nicht in der Intensität. Die Zeiten ändern sich und was früher “komisch” war, war nur die Blindheit der Masse dafür, was ein tolles Werkzeug dieses Internet sein kann.

Hallo Massenmedium.

Erstveröffentlichung am 30.03.2012. Format: DIN A5, Seitenzahl: 230. Längere Leseprobe.

Fanmade GODZILLA Teaser

07 Apr, 2014 · Sascha · Film · 0 comments

Hier ein echt wunderbarer Teaser von Scott Thomas zum neuen Godzilla Film, dessen Marketingkampagne ja selbst nicht mit Werbematerial spart. Trotzdem muss ich sagen, dass mir dieser “Fan Teaser” auf Grund seiner gespenstischen Ruhe schon fast besser gefällt, als die offiziellen Werbevehikel, denn dort endet trotz dem großartigen Schnitt und der Stimmung zuvor alles immer im Godzilla-Schrei und geht dann in metallischen Krach über. Natürlich will man die Massen in die Kinos bringen und muss das quasi deshalb heutzutage machen (so scheint zumindest die gängige Logik in den Trailerstudios Hollywoods), aber diese Art von Werbung geht uns Trailerconnaisseuren natürlich eher ab.

Es war schon immer klar, dass trotz den monströsen Kreaturen, dem Ursprung der Apokalypse und der Umformung unserer Gesellschaft, schlussendlich der Mensch selbst sein ultimativer Gegner in der Welt von The Walking Dead sein sollte. Es steht in der DNA der Geschichte geschrieben. Spätestens seit der entscheidenden Machtprobe zweier Männer um eine Frau, dem ältesten Konflikt der Welt, am Ende des ersten Bandes, schien dies die größte Bedrohung in dieser Welt. In gewisser Hinsicht hat sich nie viel verändert.

Autor Robert Kirkman hat dies bereits früh in seiner Geschichte um Rick und seine Überlebenden aufgezeigt. Seit dem Showdown mit dem Governor schien ein Wiederaufleben dieses drohenden Untergangs der besonders ironischen Art unausweichlich. Es gab immer wieder aufkeimende Gefahren wie die Hunter oder die Marauder, und bereits seit dem ersten Volume wissen wir, wie Kirkmans Figuren in dieser neuen Welt ihre Moral definieren und das Endresultat ist stets gleich: Am Ende hilft nur Gewalt und die Eliminierung dieser Gefahr ist unausweichlich. Rick hat diese Lektion durch den Angriff des Governors gelernt, aber noch eine weitere: Angriff ist die beste Verteidigung. Dies zeigt er im 20. Band auch auf fulminante Art und Weise, aber es erscheint nie völlig überraschend oder, wie viele Fans Kirkman bereits seit der Einführung der Figur von Negan vorwerfen, redundant.

All Out War Review 1

Inzwischen dürfte klar sein, dass Negan alles andere als ein zweiter Governor, oder auch nur die Kehrseite dieser Medaille ist, wie ich es noch vor zwei Jahren vermutete. Negan hat viele Idiosynkrasien, die ihn so beliebt machen, dass viele Fans sich den wahrscheinlichen Tod und Wegfall der Figur kaum wünschen können. Die Ironie dabei: Negan müsste gar nicht aus dem Comic ausscheiden. So dramatisch sein Eingang ins Geschehen um Rick und seine Überlebenden auch war, so undramatisch ist sein Angebot. Die Hilltop und Ezekiels Königreich konnten unter Negans Diktakt leben. Inwiefern sich sein Zuspruch für Schutz auch in Wahrheit auswirkte, werden wir nie erfahren. Aber eine Situation wie der Angriff einer Horde auf die Alexandra Safe Zone wäre mit Negan sicherlich leichter gewesen als ohne seine Unterstützung, denn auch er würde ungern Produzenten verlieren. Ein Leben unter Negan wäre kein Zuckerschlecken gewesen, aber es wäre ein Leben gewesen, eine Alternative. Und in dieser Welt, wie Kirkman sie zeichnet, gibt es nicht viele Optionen, an deren Ende das Überleben gesichert ist.

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Nun liegt all das in Scherben. Die Alternative, so oft sie auch angeboten wurde – selbst nach horrenden Verlusten auf der Seite der Savior – wurde stets von Rick abgeschlagen. Deshalb sind auch die Vorwürfe an Kirkman so unverständlich. Negan muss gar nicht so anders als der Governor sein. Er stellt nur eine weitere Gefahr dar. Die wichtige Veränderung fand innerhalb der Überlebenden, und insbesondere bei Rick statt. Seit dem Angriff auf die Safe Zone und der Zerlegung der Horde, war es ruhig. Fast schon zu ruhig, wie sich viele Leser oft beschwerten. Aber es fand eine unglaublich wichtige Entwicklung statt. Rick und seine Gruppe sahen, dass diese Apokalypse, so schrecklich sie auch sein mag und so schwer die unausweichliche Rückkehr nach dem natürlichen Tod in dieser neuen Welt auch zu schlucken ist, machbar ist. In “A Larger World” ging es um nichts anderes. Und deshalb ist auch die Option Negan nicht möglich. Rick und seine Figuren haben die große Freiheit genossen und wieder Hoffnung getankt, ein Rückfall in eine niedere Position ist nicht mehr möglich, vorher würde man dafür kämpfen und sich für dieses neue Ideal opfern.

Und genau dies erleben wir jetzt. Der Angriff auf Negans Unterschlupf ist großartig inszeniert. Gleichzeitig erleben die Bewohner der Hilltop entgültig, dass sie unter ihrem momentanen Anführer niemals wieder in den Genuss von Freiheit kommen würden. Die Terrorherrschaft Negans würde nie beendet werden. Später übernimmt Maggie das Kommando und soll für eine großartige Wendung sorgen, inklusive einem Badass-Moment, der seinesgleichen sucht in der langen Geschichte dieser Figur. Doch auch der glorreiche Plan, Negan in seiner Festung festzunageln, schlägt leicht fehl. Rick wird in einer finalen Opferrolle daran gehindert, weil die Leute inzwischen zu sehr an ihn glauben und so übernimmt Holly für ihn aus freien Stücken. Sie ist es auch später, die vor den Toren Alexandrias angekarrt wird und als trojanisches Pferd Rick und Co. in die Bredouille bringt. Binnen weniger Panels verabschieden wir uns von mehreren Figuren, während Negan seinen Sieg feiert. Erneut ist er zu überheblich, aber dies wurde längst zu einem Charakterzug, den wir alle genießen.

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Wieso ihn aber bisher nichts zu Fall brachte, ist kaum zu erklären. Larger-than-life bedeutet wohl auch Too-large-for-death. Wenn es eine Kritik geben kann, dann die, dass sein Tod bisher ausgeblieben ist. Negan, anders als der Governor, steht an vorderster Front. Er ist stets im Rampenlicht und könnte von einem Sniper oder auch einer normalen Handwaffe getötet oder immerhin mal getroffen werden. Seine Plot Armor wird sichtbar und die Verschiebung seines unausweichlichen Schicksals auf das Ende dieser langen Doppelvolumes wird immer erkennbarer und lässt die Konstruiertheit der Geschichte durchblicken.

Wie Dwight, der binnen kürzester Zeit drei Savior umlegen und Jesus retten kann, einfach nicht den richtigen Moment findet, sagt jedoch mehr über ihn aus als Negans Plot Armor. Dwight ist der vielleicht interessante Charakter im laufenden Comic, als dass seine Ausrichtung nicht klar erkennbar ist. Die Angst einer Hydra in Negans Unterschlupf ist unbegründet, da die Spannungen zwischen ihm und vielen Einwohnern deutlich  und teilweise in den Gesichtern der Figuren selbst unverkennbar ist. Im Falle von Dwight ist dies sogar buchstäblich gemeint. Innerlich wird er wohl auf Ricks Sieg hoffen, hält sich aber stets das Hintertürchen offen, in Negans Truppe zurückzufallen. So schrecklich das auch für ihn wäre, er würde dies akzeptieren und ein Leben nennen. Denn für ihn, anders wie für unsere Gruppe, scheint Negan noch eine Option. Sollte sich dies nicht ändern, könnte er die Achillessehne in Ricks Plan sein.

Dass der Plan, die Comics zwei Mal pro Monat zu veröffentlichen, so gut funktioniert, ist jedoch überraschend. Charlie Adlards Kunst befindet sich zwar nicht auf dem künstlerischen Höhepunkt, doch die Geschichte gibt eine Vielzahl für Splash Pages und Double Spreads her, die atemberaubend sind und die Dramatik dieser Geschichte lebendig werden lassen. Vorwürfe, man könnte Figuren kaum noch voneinander unterscheiden oder dass viele männliche Figuren aussehen wie Rick, sind nicht nur unbegründet, sondern schlicht falsch.

Random Thoughts:
- Negans One-Liner über Lucille II ist wahrscheinlich mein Lieblingszitat des Comics
- Ich will nicht glauben, dass Shiva gestorben ist und getreu dem Motto, dass Comicfiguren, deren Tod nicht explizit gezeigt, am leben sind, verlasse ich mich hier drauf: “Shiva is one of the three main Hindu Gods. She is known as the Destroyer. However, in conjunction with Brahma the Creator and Vishnu the Preserver, Shiva is an essential part of an endless cycle of existence.”
- Dass Ezekiels Untertanen bei dem Angriff so scheitern, fand ich ein wenig überzeichnet
- Als Eric in den Armen von Aaron stirbt, habe ich ein paar Tränchen verdrücken müssen.

All images © Image Comics / Cross Cult

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palo-alto-posterMit Palo Alto kommt nun auch die jüngste und inzwischen dritte Generation des Coppola Clans ins Kino. Gia Coppola inszeniert ihr Spielfilmdebüt im Stile von American Graffiti, Breakfast Club, oder Dazed and Confused über das Leben einer handvoll Teenager in Palo Alto nach einem Kurzgeschichtenband von James Franco, der ebenfalls im Film mitwirkt.

Emma Roberts spielt eine junge Schülerin, die eigentlich in den Rebellen Teddy verliebt ist, aber mit ihrem Lehrer und Fußballtrainer (James Franco) eine Affäre beginnt, da Teddy lieber mit seinem neuen besten Freund Ärger als Mädchen sucht.

Das Projekt ist sehr leicht als ein Paradebeispiel für Vetternwirtschaft im System zu betrachten, aber das wäre ein böses Vorurteil in diesem Fall. Gia Coppola hat sich laut eigener Aussage diesen Job selbst erarbeitet und intensiv am Projekt bis zur Perfektion gearbeitet, so entstand selbst nach Fertigstellung des Drehbuchs noch Arbeit an den Dialogen. Feinschliff bis ins kleinste Detail:

“For this process it was with teenagers and it felt like they knew what was up to date more than I did. I talked to them about it, and they’d say, ‘Oh, no one would say this line anymore.’ And they all had a great relationship. I didn’t want to get in the way of that. You have a goal in mind. Especially in film, it’s such a collaborative thing that you’ve got to be willing to accept that it became something else than you initially intended. But it’s not worse than what you intended.”

Jedes Jahr kommt ein Film raus, der diesem Coming-of-Age Genre, so einfältig und abgearbeitet es auch oft erscheint, etwas Neues abgewinnen kann und es beflügelt, sei es The Perks of Being A Wallflower in 2012 oder The Spectacular Now im letzten Jahr. Palo Alto scheint sich dieses Jahr diesen Titel zu sichern. Der Film kommt am 9. Mai in die amerikanischen Kinos, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.