Everything is a Remix: Kill Bill

09 May, 2011 · reeft · Film · 0 comments

Wieder einmal eine beispielhafte AusfĂŒhrung, dass man das Rad nicht neu erfinden kann. Die Everything is a Remix-Reihe finde ich ja ganz in Ordnung, aber im Falle von Tarantino kann man das Video nicht unkommentiert stehen lassen.

Quention Tarantino ist schlichthin als Filmnerd bekannt, dessen Filmsammlung aus VHS und DVD  angeblich die Maße des Mondes erreicht hat. Tarantino, Ă€hnlich wie eine ganze Generation von neuen Filmregisseuren (zu nennen wĂ€re da auch u.a. Edgar Wright), macht nicht nur gerne Filme, sondern liebt es, Filme zu schauen und dies öffentlich mit großer Begeisterung kundzutun. Wer, wenn nicht er, darf und sollte remixen? Jeder seiner Filme, der hier ausgewĂ€hlte Kill Bill ist ja nur eines der prominentesten und offensichtlichsten Beispiele, bedient sich Genreklassikern oder unbekannteren Filmen. Sein neuestes Projekt “Django Unchained” ist da wohl Ă€hnlich wie bei Inglorious Basterds nicht nur eine Anspielung auf den Titel, sondern eher eine LiebeserklĂ€rung an Film selbst. Toller Mann. (via)

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

‘Thor’ Review

07 May, 2011 · reeft · Film,Review · 0 comments

Originaltitel: Thor, USA 2011
Regie: Kenneth Branagh
Drehbuch: Ashley Edward Miller, Zack Stentz, Don Payne
Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Anthony Hopkins, Stellan SkarsgÄrd
Produktion: Marvel Studios
Verleih: Paramount Pictures
LĂ€nge: 114 Minuten
FSK:12
Start: 28. April

Alas, Thor, es tut mir Leid. Ich muss mich entschuldigen, du bist ein ziemlich guter Film, aber man sieht es Dir nicht direkt an. Bei Thor ist es wie bei einer dieser mittelmĂ€ĂŸig ausschauenden Frauen, sie sind nicht hĂ€sslich, aber auch nichts zum Angeben, eher so meh. Und genau das entlockte mir jeder Trailer zu Kenneth Branaghs ‘Thor’ jedes Mal , wenn sein unglaublich cheesiger er irgendwo zu sehen war. Der zweite Trailer war ein bisschen besser, aber auch eher ziemlich meh.

Doch dann kamen die Kritiken. Und ja, die waren gut. Richtig gut. Durchschnittlich 95% positive Kritiken bei rotten tomatoes. Und dann sitzt man da im Auto und fÀhrt zum Kino und es wird einem klar: Moment, brems dich, so toll kann er nicht sein. Und dann rollen die Credits und man stellt fest: Doch, kann er.

Nessmons Zusammenfassung von “Thor” belief sich auf “Ach, das is’ so’n germanischer Gott und der is’n bisschen blöd”. Und ehrlich gesagt finde ich auch diese Beschreibung besser als alle anderen, denn je weniger man von der eigentlichen Geschichte oder dem Comic weiß, desto besser ist der Film. Ich, vollkommen unbeleckt von nordischer Mythologie und Marvel Comics, hatte daher großes VergnĂŒgen. Thor ist keine wirkliche Origin-Story, da Thor ja schon bereits Gott/Superheld ist und erst vom hohen Ross stĂŒrzen muss um zu nie geahnter GrĂ¶ĂŸer heranzuwachsen. Dass Thors Bruder Loki die Finger bei allem im Spiel hat und seine Intentionen nicht die Besten sind, erkennt auch jeder Blinde nach spĂ€testens fĂŒnf Minuten.

DafĂŒr ist Loki aber vielleicht die einzig wirklich interessante Figur und dabei auch noch schön ambivalent von Tom Hiddleston gespielt, der auch in “The Avengers” (2012) die Rolle des Loki ĂŒbernehmen wird, was schon einmal ein gutes Signal ist.

Sobald Thor auf der Erde ist, verkommt der durchaus ernstgenommene Mythenquatsch zu einem Comedyfilm, wobei der Humor hauptsĂ€chlich durch Thors UnverstĂ€ndnis und Benehmen entsteht. Ja, das Niveau ist niedrig, aber es spricht an und geht nie wirklich unter die GĂŒrtellinie. Apropos GĂŒrtellinie, die Hosen bleiben bei Portmans Figur und Thor auch an, gut so, denn die Chemie der beiden reicht auch nur fĂŒr einen kurzen Flirt. Thors spontane Liebe auf Ewigkeit nach 2 Tagen ist eben so lĂ€cherlich wie der Destroyer, der gegen Ende eine amerikanische Pappstadt am Arsch der Welt kleinmacht. Dramaturgie kommt nie auf, genausowenig ist der Zuschauer emotional eingebunden, was auch durchaus gewollt sein kann, erkennbar an dem gleich vierköpfigen Comic Relief aka Thors beste Kumpels und so ‘nen Xena-Verschnitt.

Dennoch, Thor ist kein schlechter Film. Er ist sogar ein ziemlich guter Film. Ist das nun, weil man weiß, dass es auch wesentlich schlimmer kommen könnte (I’m looking at you, Captain America and Green Lantern)? Vielleicht. Vielleicht aber auch, da es keinen großartigen Fehler gibt, wohl dank der Regie von Kenneth Branagh. Seine Actionszenen sind gut, die Welt von Asgard erscheint zumindestens optisch in vollem Glanz und auch die Schauspieler können unter ihm mit dem arbeiten, was ihnen zur VerfĂŒgungen steht. Vielmehr krankt Thor Ă€hnlich wie Iron Man 2 an seinem Setup-Drehbuch fĂŒr “The Avengers”. Ja, wenn die Credits rollen denkt man sich: OK, gut, aber mehr? Jede Figur, jeder Storystrang, jede Idee wird nur angefangen und nicht vollendet. Bei allem was sich MARVEL hier auflĂ€dt, kann Avengers eigentlich nur in die Hose gehen. Da sprechen die weiteren PlĂ€ne auch dafĂŒr: Nach dem Klassentreffen 2012 wird jeder Film seinen eigenen zweiten Teil haben, so sind Captain America 2, Thor 2 und Iron-Man 3 bereits in Planung. Bei all der feinen Planung und Cameoverliebtheit, sollte man dennoch darauf achten, dass eine Story nicht zum Cameo wird.

Thor. Gut. More please?  7/10

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

K-SWISS, die Übermeister des kalifornischen Tennis-Chic, lancieren ein neues Ding namens GONZOWORLD, das so wichtige Themen abdeckt, wie zum Beispiel „Wie wird man richtig ins Gesicht geschlagen“. Das VICE Team hat sich mit ihnen angefreundet, um Sachen fĂŒr ihr neues Magazin und die Webseite: GONZOWORLD zu gestalten. Dabei kam beispielsweise dieses Musik-Video raus: Bang On! spuckt unfassbar schnelle, witzige und wĂŒtende Reime ĂŒber alles von Peter Andre bis hin zu Terrakotta-Terassen aus und seinen Namen hat er gewĂ€hlt, da Bang On! einfach besser klingt als “Gunman Big D*ck”. Absolut krankes Video voll mit Krassen Ideen wie einer Queen Elisabeth II. als tatsĂ€chliche Gitarrenqueen und dem Papst als Schlagzeuger.

Hier wie auch auf WWW.GONZOWORLD.COM könnt ihr das neue Video sehen, das wir  mit ihm und Pulse Films gedreht haben. Das Video ist fĂŒr einen Track namens “Got it” und stammt von seinem DebĂŒtalbum, dass noch in diesem Jahr auf Big Dada erscheinen soll.

VICE hat auch ein wie immer sehr lockeres und geniales Interview mit Bang On! gemacht, daraus hier ein paar Highlights.

Gehst du viel auf Dubstep-Partys?

Yeah. Ich habe viel Donk, Scouse-House und all diese Sachen geho?rt. Als ich mich dann aber mehr mit Dubstep bescha?ftigte, war klar: „Verdammt, das passt!“ In dieser Musik liegt eine Aggressivita?t, die meinem Style sehr a?hnlich ist. HipHop langweilte mich eh schon eine Weile, und so schaute ich mich nach neuen Sachen um. Außerdem find ich es toll, mal einen typisch englischen Sound zu ho?ren – der nicht von irgendeinem neuen Autotune-Mist aus Amerika beeinflusst ist.

Wer schneidet dir eigentlich die Haare?

Das mache ich selber. Fru?her hat es mein Vater gemacht, aber der hat’s an den Seiten nicht hinbekommen. Jetzt mach ich’s also selbst mit einer Haarschneidemaschine. Hat doch keinen Sinn, einen Friseur zu bezahlen, nur damit er dir den Kopf rasiert, oder?

Warst du auch fru?her schon ein cooler Typ?

Ja, das glaube ich zumindest. Als Kind war ich allerdings ein wenig fett. Also dachte ich zwar, dass ich cool wa?re, war aber wahrscheinlich einfach nur ein u?bergewichtiger Schwachkopf. Heute motiviert mich das irgendwie.

Volles Interview mit Bang On! auf VICE. Weiterhin hat GONZOWORLD ziemlich geniale und witzig geschrieben LebensratschlÀge, z.B. the guide to dates:

“For God’s sakes, don’t ever go on a Goddamned date!
Don’t ever talk about ‘dates’. Really. Don’t even say the word ‘date’, even if you’re referring to a particular day of the month. It will only encourage your intended squeeze into exactly the mode you’re trying desperately to avoid. Once a girl realises you want to go on a date, she will be in date mode. She will think in date terms. Nothing you ever do will be right, or enough, because subconsciously she has gotten out her marker pen and is putting big red crosses next to all the impossible categories that you have failed to reach. That’s when who you are does matter. You want the opposite. You want this girl to wake up one day and have no idea as to why she’s with you.”

Und Jungs, wir wissen, wie richtig das ist…

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Hipster Spiderman #1

06 May, 2011 · reeft · Alles sonst so,Film · 0 comments

Hipsterman, Hipsterman,
Does whatever a hipster can.
Knows it all, all of it,
He treats people like a twit.
Look out! Here comes the Hipsterman.

In unrelated news, new pictures of Andrew Garfield as Peter Parker have been released…

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

We Are The Planet

05 May, 2011 · reeft · Musik · 0 comments

Ich bin kein Musikmensch. Also, ich liebe Musik, aber ich habe keine Ahnung davon. Musikklausuren in der Schule in denen man Noten lesen musste waren der blanke Horror. Ich kann Musik gerade so in grobe Genres einordnen, aber das war es. Ich kann nichts beschreiben, sondern nur sagen, ob mir etwas gefĂ€llt. Daher hier etwas, das mir gefĂ€llt. WE ARE THE PLANET ist sind kleine Indie/Alternative/Synthie Pop/Rock-Band, bestehend aus vier Jungs aus Bayreuth, die jetzt richtig durchstarten wollen und ein ziemlich duftes Promovideo am Start haben, in denen sie ĂŒber sich selbst und ihre Musik philosphieren, deren Grundstimmung man als “tanzbare Melancholie” zusammenfassen kann. Das klingt nicht nur fantastisch, sondern ist auch ĂŒberaus treffend nach dem ersten Reinhören.

Auf Facebook beschreiben sich die Jungs selbst mal so:

WĂ€hrend zu viele Bands ĂŒber mehrere Alben hinweg keinen Zentimeter von ausgetretenen Pfaden weichen, ist es der Bayreuther Indie-Band We Are The Planet gelungen, schon vor einer Veröffentlichung mit dem ersten Live-Set ein weites stilistisches Universum in ihren Songs zu eröffnen. Ohne dabei konzeptlos zu klingen.
Mit leichtem Seitenblick zum alternative mainstream begibt sich ihre Musik doch weit ĂŒber die Grenzen seiner genretypischen Ausdrucksformen hinaus und wird dabei ununterbrochen von elektrischer Energie und elektronischer Wehmut angezogen, um beides an anderer Stelle wieder zu vereinigen.

Die erste EP der Jungs, ALRIGHT! DANCE!, gibt es exklusiv nur im Internet bei iTunes und amazonMP3. Einfach mal reinhören, guter Sound, gute Texte, gute Laune. Yeah!

Latest tracks by We Are The Planet on Soundcloud

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

ROFL: Ultimate Dog Tease

03 May, 2011 · reeft · Internetgold · 0 comments

Die Mimik ist der absolute Hammer. Im ernst, ich war rolling on the floor laughing.

“Covered it with what?” xD


(via)

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious


#E.T. Edition

Nein, immer noch nicht.

Vorher auf PEWPEWPEW:
Sag mal, reeft, kannst du zeichnen? #1

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Fantastische Dokumentation von dem genialen SpaceRip-Channel auf YouTube ĂŒber unseren Nachbarplaneten Mars, seine Geschichte und die Möglichkeit von marsianischem Leben.

Zuvor auf PEWPEWPEW
Science Sunday #1: Parallele Universen

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Schon lange hege ich heimlich eine Liste von Orten, die ich einmal im Leben besuchen möchte. Darunter finden sich solche ĂŒblichen Kandidaten wie New York (zum zweiten Mal) oder London (zum ersten Mal), aber auch unbekanntere Orte wie Moorea oder das Begawan Giri Hotel auf Bali. Eine Stadt jedoch ist immer mein all-time favourite und das ist und bleibt Los Angeles. Los Angeles ist eine Stadt voller Hotspots und begehrter Touristenattraktionen. Die wirklich interessanten SchĂ€tze gehen dabei jedoch oft unter. Die US-Schauspielerin Odette Annable hat sich fĂŒr uns ein Paar Palladium Stiefel angezogen und auf die Suche nach genau diesen “Vergessenen Orten” gemacht.

Im Rahmen des Film- und Foto-Projekts “Exploration” dokumentiert das VBS.TV Filmteam fĂŒr Palladium ihre Erkundung. Odette, die in Los Angeles aufwuchs und eine Hollywood-Karriere startete, fĂŒhrt das Team an die ungewöhnlichsten Orte der Metropole. Gemeinsam besuchen sie die mysteriösen Watts Towers in South Central L.A. Die eisernen TĂŒrme waren vor Jahren als One-Man Kunst-Projekt erbaut wurden und sind heute vom Abriss bedroht. Im Brewery Arts Complex treffen sie auf das grĂ¶ĂŸte KĂŒnstlerkollektiv der Stadt, das sich im Lagerhaus einer ehemaligen Brauerei niedergelassen hat.

Vom Dach des legendĂ€ren Rosslyn Hotels offenbart sich dem Team ein atemberaubender Blick ĂŒber Downtown L.A. Zuletzt erkunden sie in den HĂŒgeln von Malibu ein unvollendetes Haus des amerikanischen Stararchitekten Frank Lloyd Wright, der schon das Guggenheim Museum erbaute. Dazu ist die Cinematographie wirklich beeindruckend.

Die gesamte, Ă€ußerst sehenswerte „Hidden Gems of L.A.“ Dokumentation ist inklusive Photos und weiteren Infos unter www.palladiumboots.com zu sehen.

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious


Nein.

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

HOLY SHIT! Das schaut verdammt gut aus. Vielleicht hat Michael Bay seine Lektion ja gelernt. Die Vergangenheit wĂŒrde dieser Möglichkeit widersprechen, aber nach dem Disaster, das Transformers: Revenge of the Fallen nunmal war, kann man ja nie wissen. Hoffen wir das Beste. Achja, ich finde diese neue Tussi ultrablöd. Die mag ja sexy sein und alles, ja, das verstehe ich, aber sie schaut soooo langweilig aus, oder geht das nur mir so? Der Blick ist in jedem bisher releasten Photo gleich. Da wird sich wohl der einwöchige Schauspielkurs des Models vor Drehbeginn nicht bemerkbar machen. Schade, mit Fox wĂ€re das immerhin ein kleines bischen besser gewesen – außerdem ist die mehr mein Typ. Aber das Leben ist halt kein Ponyhof.


(via)

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Mindblowingly amazing! Seit Jahren liege ich einer Freundin, großer HP-Fan, in den Ohren: “Maaaaaan, kann da nich ma wer sterben oder die Action zumindestens glaubhaft gefĂ€hrlich werden? Das ist in den BĂŒchern viel besser!

Scheiß FSK12 und PG-13!” Sieht so aus als werde ich im Juli nicht enttĂ€uscht. Holy shit ist das ein guter Trailer!

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Damn Nature, you scary!

27 Apr, 2011 · reeft · Alles sonst so · 0 comments

Eine Ameise ist ein bischen mutig und wagt sich in die NĂ€he einer Spinne und verfĂ€ngt sich in deren Netz. Aber, das ist noch nicht alles. Unbedingt bis zum Ende schauen, denn: There’s always a bigger fish.


(via)

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

FanFilm: The Hunger Games

25 Apr, 2011 · reeft · Film · 0 comments

Fantastischer Fanfilm zu Suzanne Collins’ “The Hunger Games”. Wirklich sehr gut. Ich habe ja irgendwie meine verspĂ€tete Young Adult Lesephase in den letzten Jahren bekommen und habe unter anderem auch eben Hunger Games gelesen.

Fand es ĂŒbrigens sehr gut, wirklich toll und innovativ (und kommt mir nicht mit diesem Battle Royale Quatsch…). Das Buch wird jetzt auch verfilmt, etwas muss ja fĂŒr den Harry Potter Schwund hinhalten. Jedoch fĂŒhrt mit Gary Ross jemand Regie, der mit Seabiscuit und Pleseantville zwei tolle Filme bisher gemacht hat, jedoch auch ziemlich unerfahren in den Actionszenen sein sollte – aber mal abwarten, ich denke, das hat Potential. Das Drehbuch wurde von Billy Ray geschrieben, der zwar halbwegs OKige Filme gemacht hat wie Flightplan und State of Play, aber auch so Teile wie Volcano auf seinem ResĂŒmĂ©e hat. Auch die Leadrollen im Film mit Jennifer Lawrence als Katniss und Josh Hutcherson als Peeta sind teilweise bis völlig fehlbesetzt, aber ich halte beide fĂŒr Ă€ußerst begabte junge Talente, daher können diese sicher etwas retten; auch wenn der Film von der Vorlage abweicht.Viel besser zum Beispiel finde ich die beiden Schauspieler aus dem Kurzfilm, der auch eine berĂŒchtigte Szene enthĂ€lt. Will nicht zuviel verraten, wer’s schauen will: Achtung, Spoiler.

Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious

Ich studiere ja Anglistik. Ich finde das sehr toll. Neben den Standardliteraturseminaren habe ich in den letzten Semestern auch jede Chance ergriffen, Filmseminare zu belegen. Dieses Semester bot sich die einmalige Chance an: Star Wars Seminar. Kein Witz. Angeboten von dem coolsten Dozenten auf der Welt, der sogar eine Yoda-Minifigur mitbringt, sie aufs Pult stellt und von Zeit zu Zeit drauf drĂŒckt um Yoda coole SprĂŒche sagen zu lassen: A joke this class is not. Die ersten Veranstaltungen in den letzten Wochen waren leider eher etwas langweilig, da ĂŒber solche Sachen diskutiert wurde wie: “Who, Why, Where, How? Main Story / Plot & Philosophical Approachaes, Characters, the Philosophy of Good vs. Evil”, offensichtlich fĂŒr Leute, die Star Wars noch nie im Leben gesehen haben.

Ich glaube, ich habe mich schon ein wenig unbeliebt gemacht, denn ich habe schon mehrfach Leute korrigiert. Aber hey, Nerdehre unso! Auch die Story weshalb E.T. in Episode I ist und dass E.T. eigentlich von der Star Wars Galaxie zu unserer Galaxie gereist ist, habe ich vorgetragen. Ja, man kann sagen, dass ich mir so ziemlich den Nerdstempel auf die Stirn aufgedrĂŒckt habe. NatĂŒrlich freiwllig und voller Stolz. In den nĂ€chsten Wochen erfolgen dann Seminare zu wirklich interessanten Themen:

Another World of Heroes & Villains: STAR WARS, Mythology, the Archetypal Quest
Mapping Imperial STAR WARS: Columbus’s Legacy, Conquest, Exploitation, the Galaxy
Reflecting Realities? How George Lucas Taps into National Consciousness
Ghost in the Machine? Technology, Metaphysics, Philosophy and the Limits of Humanity
Trading in Trash or Real Culture? STAR WARS, or: A Thousand Inter-Textual References


    Ich finde die Themenauswahl ziemlich dufte soweit.

    Ich werde was zum Expanded Universe und Merchandise erzĂ€hlen. Definitiv nicht das anspruchsvollste Thema, jedoch brauche ich keinen Leistungsschein mehr und schreibe daher keine Hausarbeit. Darum habe ich mir was ausgesucht, was mir viel Spaß bereiten wird. Jedoch fiel mir auch auf, dass ein Thema wirklich fehlt: Feminismus. Bei uns in der Anglistik ist man als Mann eher Hahn im Korb mit einer Mann/Frau-Verteilung von 1 zu 3. Bei uns im Seminar ist das eher umgekehrt. Star Wars eben. Keine große Überraschung. Jedoch ist es schon ziemlich komisch, dass Feminismus auf dem Syllabus fehlt. Immerhin ist Leia die einzige Figur in Star Wars (zu mindestens in der OT), die weder Sklavin noch TĂ€nzerin/SĂ€ngerin ist, und dennoch am Ende als Sklavin endet und von den anderen (MĂ€nner!) gerettet werden muss. Cracked.com hat da ein wirklich tolles Video dazu. It’s funny ’cause it’s true!

    Post to Twitter Post to Facebook Post to StumbleUpon Post to Reddit Post to Delicious