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Gibt es auch als Video. (via)

Das sehr unterhaltsame Buch Film Critic: A Decade Behind the Scenes of the Movie Industry soll verfilmt werden und Autor Laremy Legel stellt das Projekt auf Kickstarer persönlich vor. Ich mag Laremy sehr und würde mich freuen, wenn das Projekt die Ziele zur Finanzierung erreicht.

Two years ago, in order to get better at my craft, I decided to read a book on film criticism. I went over to Amazon, typed in “Film Critic” and quickly realized there was no book by that name. Oh, there are books about how to become a critic, or books of specific criticism and essays on particular actors or themes, but no broad overview of the wackiness that is the life and times of a modern film critic. “Huh”, I thought to myself, “Why don’t I just write a book called “Film Critic?” So that’s exactly what I did.

Kickstarter: Film Critic: The Movie.

Ich selbst bin kein professioneller Filmkritiker, aber habe in meiner Zeit als professioneller Internetmensch durch PewPewPew ein paar kennengelernt und einige Anekdoten aus dem anstrengenden, kuriosen und oftmals wirklich surrealen Leben mitbekommen. Ob es der Kampf mit Agenturen oder “DVDKritik”er sind, die mit ihren Gangsterfreunden Popcornschlachten bei Pressevorführungen machen, ich fand es immer interessant. Laremy ist auch als Podcaster aktiv und oft bei meinem geliebten Frotcast anwesend. Er könnte durchaus auch als Stand-Up Comedian erfolgreich sein, weshalb ich jetzt mal versichere, dass man von dem Projekt großartige und vor allem unterhaltsame Ergebnisse erwarten kann.

Gab es auch letztens mit Batman. Analyse des originalen Intros hat The Art of The Title. The Last of Us erscheint übrigens im Sommer als “Remastered Version” auf der PS4. Praise the Lord.

Ich wurde ja mal fast Geologe und daher finde ich es ungemein interessant, dass sich einige pfiffige Wissenschaftler der Stanford University in ihrer Freizeit aus Beobachtungen von Charakteren und Beschreibungen in den Büchern eine geologische Karte vom Game of Thrones Planeten fertiggestellt haben und mit ihren Daten ungefähr 500 Millionen Jahre planetarer Evolution, inklusive Eiszeiten und Vulkanausbrüchen, erklären können.

WesterosGeologicMapBIGWhile the data is sparse, we propose that 40 Mya, this planet experienced icehouse conditions that created the massive ice sheet. While it is currently unknown, the reanimation of hominoid biota currently north of the Wall may be a local indicator that appears concurrently with glacial cycles. This area of bio-geological research deserves further investigation.

The physical evidence of this large-scale glaciation appears in a number of locations, most notably the sizable gap in the Mountains of the Moon, southeast of The Twins. Only large-scale glaciation could provide the erosive power necessary to carve this region relatively flat.

Weiterhin darf man vermuten, dass die beiden Kontinente Westeros und Essos einmal ein gemeinsamen Kontinente bildeten. Das dürfte jedem klar sein, der sich die Karte mal angeschaut hat, aber wie viel das mit unserer eigenen Erdgeschichte zu tun hat, ist trotzdem interessant.

Twenty-five million years ago (Mya), a line of fire and molten rock cut through the planet’s crust – like Wildfire cut through the ships at Blackwater Bay – and separated the previously joined continents of Westeros and Essos. This spreading ridge is analogous to the mid-Atlantic ridge that was largely responsible for the breakup of Earth’s last super-continent of Pangaea. The most striking evidence of this breakup is the morphological similarities of the shores of Westeros and Essos, appearing as though they could fit together as pieces of some geological jigsaw puzzle (similar to Alfred Wegener’s, and others’, observation that South America and Africa seemed to fit in the same way). Based on the average spreading rate of the mid-Atlantic ridge (~2.5 cm/yr), we calculate that the rifting between Westeros and Essos began around 25 Mya.

Und wie verhält sich das überhaupt mit dem Game of Thrones Planeten selbst? Dieser ist ein wenig größer als unsere Erde. Wie sich das mit den Jahreszeiten verhält, wurde ja bereits mal an anderer Stelle erklärt.

Distractions in Space

10 Apr, 2014 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

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Distractions in Space ist ein großartiger Tumblr, der lustige oder kuriose Momente aus den Transcripts der Apollo Missionen sammelt. Wie zum Beispiel Häufchen in Space!

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THE LEGO MOVIE Review

09 Apr, 2014 · Sascha · Featured,Film,Review · 1 comment

©Warner Bros.

©Warner Bros.

USA 2014
Regie: Phil Lord & Christopher Miller
Drehbuch: Phil Lord & Christopher Miller
Darsteller: Chris Pratt, Elizabeth Banks, Morgan Freeman, Will Arnett, Liam Neeson, Will Ferrell
Länge: 100 Minuten

Ein kurzer Blick in die Kinogeschichte verdeutlicht die enormen Gefahren, die man mit der Verfilmung der LEGO Steine umschifft hat. Zunächst einmal wären da die schrecklich lieblosen Verfilmungen der Hasbro Produkte. Weiterhin gilt es den großen See aus lieblosen und uninspirierten Animationsfilmen zu umschiffen, den LEGO bereits selbst mit unzähligen B-Produktionen gefüllt hat. Und schlussendlich ist der Film, wenn man ihn von allem Charme und kreativem Spiel befreit, ein 100-minütiger Werbefilm für ein Produkt. Obgleich der Nostalgie und dem Charme der Bausteine, würde dies schnell kapitalismuskritische Rufe hervorbringen. Ironischerweise sollte sich später das Gegenteil in die Tat umsetzen.

Dass Phil Lord und Chris Miller also am Ende so erfolgreich waren, ist erfreulich, war aber irgendwo abzusehen. Das kreative Duo ist spätestens nach dem großen Erfolg dieser Verfilmung das Go-To-Team für charmante und selbstironische Wiederbelebungen von totgeglaubten oder schwer zugänglichen Projekten. Nicht ohnehin waren sie jetzt das Wunschteam des Studios für Ghostbusters 3. Nach ihrem Animationshit Cloudy With A Chance of Meatballs gelang ihnen mit 21 Jump Street die Comedy-Überraschung des Jahres 2012, nachdem sie bereits mit ihrer Serie Clone High Kultstatus erreicht hatten. Dass mit The LEGO Movie die kurze Karriere dieser kreativen Zusammenarbeit nun ihre Krone aufgesetzt bekommt, war also abzusehen – und ist dennoch überraschend. Die Analyse eines Geniestreichs.

Brave New Lego

In unserer postmodernen Welt normal zu sein, ist fast unmöglich. Doch Emmet hat es geschafft. Emmet ist normal und sehr froh damit, zumindest oberflächlich. Dabei tut er alles, was die Regierung anordnet. Er kennt seinen Platz und geht genau nach Plan vor. Er macht Frühsport, rasiert sich, kauft überteuerten Kaffee und schaut die unlustige und monotone Sitcom (gleichzeitig auch die einzige Fernsehunterhaltung) Where Are My Pants, in der Folge um Folge die titelgebende Frage gestellt, aber nie gelöst wird. Und natürlich singt und summt er die allgegenwärtige und völlig enervierende Pop-Hymne Everything is Awesome, während in Wahrheit aber natürlich nicht alles awesome ist. Emmet ist in Wahrheit tief traurig, er findet keinen Anschluss bei seinen Bauarbeiterkollegen.

Auch die Welt an sich erfährt einen dystopischen Anstrich. Der geniale Song des Trailers dient schlussendlich nur dem Zusammenhalt dieser Welt und dem stetigen Fortschritt der Baupläne der Regierung. Eine Abweichung des Plans oder kreative Eigenansätze scheinen verboten. Doch Emmets Schicksal soll sich dramatisch ändern als er der Rebellin Wyldstyle begegnet, die von einer Verschwörung vom Präsidenten Business berichtet. Diese kann nur noch von Emmet selbst verhindert werden, denn er ist der Besondere. Mehr braucht Emmet gar nicht mehr zu hören, es ist bereits um ihn geschehen. Blind vor Liebe folgt er Wyldstyle auf ein Abenteuer durch das LEGO Universum, trifft auf auf Batman und stolpert von einem Missgeschick ins nächste.

Sieg in zwei Zügen

Lord und Miller schaffen es auf ihrer hyperaktiven Reise vor allem durch den Look ihrer LEGO-Welt zu überzeugen. Die Animation, trotz ihrer fotorealistischen Bilder aus dem Computer, schafft es die erhoffte Stop-Motion-Ästhetik vieler Amateur- und Fanfilmchen zu emulieren, dabei jedoch einen distinktiven Charakter zu entwickeln, der diese Welt greifbar macht. Mit verantwortlich für diese schicken Animationen ist Regisseur und Cutter Chris McKay, bekannt für Robot Chicken, der außerdem das nun unausweichliche Sequel des LEGO Films übernehmen wird. Doch nicht nur die Animationen erwecken diese kunterbunte Welt zum Leben, auch die obsessive Detailverliebtheit wird von Fans für Fans zelebriert. Angefangen bei Interpretationen von Elementen im LEGO-Universum bis hin zu zwei leicht verrückten Steinen an einer Bettkonstruktion, die den DIY-Baucharakter des Spielzeugs simulieren sollen, wird das Fanherz wohlig umsorgt. Ebenso gibt es mit dem kaputten Astronautenhelm Referenzen an die kultige Geschichte der Bausteine. (weiterlesen…)

Viele Worte wurden über das Für und Wider verloren, doch schlussendlich wurde der Film über Kickstarter schnell finanziert, weil es genug Leute gab, die ihn sehen wollen. Nun kommt der Nachfolger zu Zach Braffs Kulthit Garden State bald in die amerikanischen Kinos (25.07). In Deutschland gibt es noch keinen Starttermin.

In Wish I Was Here spielt Zach Braff einen spirituellen Bruder seiner Figur in Garden State. Zehn Jahre später mit 35 hat seine neue Figur Aidan immer noch nicht das Leben so richtig sein Leben im Griff. Als Schauspieler schlägt sich der Vater und Ehemann gerade so durch, aber den Sinn seines Lebens hat er noch nicht gefunden. Als sein Vater krank wird und er sich die hohen Bildungkosten einer Privatschule für seine Kinder nicht mehr leisten kann, nimmt er das alles selbst in die Hand und entdeckt die schönen Seiten des Lebens.

Mit dabei sind Donald Faison (natürlich), Kate Hudson, Many Patinkin, Ashley Greene, Jim Parsons, Josh Gad und Joey King. Das sieht alles wunderbar aus, ein Film genau nach meinem Geschmack. Aber natürlich hat er genau die erwartbaren Idiosynkrasien, die ihn angreifbar machen. Dazu ist das typische Indie-Feeling hier dominant, das bei dem Produktionshintergrund zweifelhaft ist.

Oh, and The Shins. Of course.