jurassic world sdcc poster

24×36, 7 colors, 1 metallic, printed on black paper by Martin Hammond at Diamond Hill

Mir fehlen ein wenig die Worte um genau zu beschreiben, wie sehr ich dieses erste Poster liebe. Mark Englert, einer meiner liebsten Poster-Künstler, wurde von Universal kontaktiert und Regisseur Colin Trevorrow persönlich bei der Kreation des ersten Teaser Posters beraten. Seinen gesamten Prozess mit einigen Entwürfen und Skizzen hat er auf seiner Homepage zusammengefasst.

I’m a huge Disney nut, so the name, “Jurassic World” immediately conjured “Disney World” in my head. Along with everyone else who follows movies online, I saw those concept art photos that were floating around and noticed a monorail going around the island, which further solidified the connection in my head. The first idea I came up with was a take on a vintage Disney World ad, incorporating their iconic, “monorail swoosh” into my design. In order to get families to feel safe going to this park, I figured any sensible advertiser would show kids happily interacting with baby dinosaurs and tourists snapping pictures of a curious Brachiosaurus.

Das Endergebnis finde ich absolut großartig. Es bestätigt auch die Gerüchte und Vermutungen meinerseits, dass der neue Park im Süden der Insel entstanden ist und man die Ruinen des originalen Jurassic Park in Ruhe gelassen hat. Auf dem Poster sehen wir den Ford Explorer, den der T-Rex im ersten Film über die Brüstung geschoben hat. Dieser dient inzwischen als Grundlage für das Nest eines Velociraptors, der auf dem Gefährt thront. Die neue Mutter wird jedoch durch die Bauarbeiten an Jurassic World im Hintergrund bedroht. Man sieht die Monorail, so etwas wie Space Mountai und weitere Bauten. In der Luft wird gerade ein Triceratops transportiert, ein Callback zum ersten Film. In der Variant-Edition, die mir mit ihrem nächtlichen Setting ein wenig besser zusagt und an das Cold Open aus dem ersten Film erinnert, ist dies ein Stegosaurus. (weiterlesen…)

Keine Überraschugn: Im Zeitalter der Biopics würde natürlich auch irgendwann mal Alan Turing vor die Kamera gezerrt werden, schließlich ist seine Geschichte spannend und gesellschaft höchst interessant, bis heute. Die ersten beiden Trailer sind ein wenig pathetisch und schreien nach Oscars, während sie uns nur Turings Kampf um die Entschlüsselung der deutschen Enigma zeigen. Triumph und Inspiration statt trauriger Realität, nicht umsonst haben sich die Weinsteins die Verleihrechte für die USA gekauft. Hoffentlich sind seine letzten Jahre und seine fürchterliche Bestrafung durch die Regierung, die zu seinem Selbstmord führte, nicht nur ein Anhänsel gegen Ende. Für Cumberbatch bedeutet die Rolle wohl den endgültigen Durchbruch, die auf Grund ihrer Brisanz und Thematik insbesondere in Hollywood einige Sympathie in der Awardsseason empfangen dürfte. Mit dabei sind Mark Strong, Keira Knightley und Matthew Goode.

Den Kreativen hinter der Kamera könnte der Film ebenfalls zum Durchbruch verhelfen. Autor Graham Moore ist ein relativer Newcomer, Regisseur Morten Tyldum dürfte nach Headhunters jedoch einigen inzwischen bekannt sein und spätestens zur Awards-Season, wenn der Film nochmal rumgereicht wird, ein paar mal genannt werden. Nach dem Klick noch der zweite Trailer von Studiocanal (via) (weiterlesen…)

Vor geraumer Zeit kündigte AnalogSweden ein einmaliges Projekt an: Zu Ehren des ikonischen Blade Runner Soundtracks von Vangelis will man neue Werke im gleichen Stil schaffen. Dazu sollten zu diesen Stücken auch kleine Geschichten sowie Poster von bekannten Künstlern wie Kilian Eng, JC Richard oder Dan McPharlin.

Die Ausstellung fand Ende Mai in der Bottleneck Gallery in Brooklyn statt. Ich fieberte dem Release als enormer Fan natürlich entgegen, nur um sehr enttäuscht festzustellen, dass das einzige Piece, das ich mir hätte kaufen wollen, bereits vergriffen war. Das senkte dann irgendwie meine gesamte Begeisterung, weshalb der Post jetzt auch einige Wochen zu spät kommt. Macht aber nichts, denn bis auf das von mir geliebte Meed Street von Raid71 gibt es noch jede Menge Los Angeles AD2019 im Onlineverkauf. Ich habe mir jetzt mal die Schallplatte gekauft und tröste mich damit über die scheiß Flipper hinweg, die den Print natürlich wieder bei eBay fürs Dreifache drinstehen haben. Argh.

Auch wenn die gesamte Idee ein wenig zu sehr auf der EU-Buchreihe The Last of the Jedi beruht, kann sich dieser neue Trailer zu Star Wars: Rebels, dem The Clone Wars-Nachfolger von Dave Filoni, wirklich sehen lassen. Der Stil an sich sagt mir zwar immer noch nicht wirklich zu, dafür wirken die Modelle geschmeidiger und der Ton stimmt. Natürlich wird diese Serie für Kinder produziert, sie läuft schließlich auf DisneyXD, weshalb man die düsteren Zeiten des Imperiums nicht adäquat abbilden kann. Ein bisschen Mut geben mir die letzten Staffeln von The Clone Wars, die ich gerade nachhole, jedoch schon und das Bild vom Sternenzerstörer über Alderaan bereitet mir Gänsehaut.

Dazu hat der Trailer bereits richtig ikonische Momente, die man so noch nicht gesehen hat. Der Cowbow-Jedi baut sich schnell vor dem Kampf sein Lichtschwert zusammen?! Die künstliche Schwerkraft wird im Kampf abgeschaltet! Doch, doch – das kann was werden.

Bitte nur mit Vorsicht genießen, es ist immerhin gerade mal noch einen Monat bis zum Release. Der Clip verrät nämlich so einiges: Wie und wo sich die Guardians treffen, wie die Verbindung zu Thanos und dem Bösewicht Ronan aussieht, warum Peter gejagt wird, etc. Es ist natürlich kein Spoilerfest. Aber wer sich das alles komplett fürs Kino aufbewahren will, sollte den Clip überspringen; immerhin machen die vielen Trailer einen tollen Job gleichzeitig viel zu zeigen ohne wirklich was zu erzählen. Ich bin mir beim Plot nämlich immer noch nicht so sicher, außer dass die Beschützer der Galaxie wohl was beschützen müssen. Hm.

Ansonsten sieht das natürlich weiterhin absolut fantastisch aus. Der Buzz könnte nicht besser sein. Ich bete förmlich, dass das ein Hit wird. James Gunn dreht dann nämlich auch Teil 2 und womöglich auch Avengers 3, wenn man den Gerüchten trauen darf.

“What’s a raccoon?”
“What’s a raccoon? It’s what you are, stupid!”
“Ain’t no thing like me except me!”

Wenn die in Avengers 3 (beim finalen Kampf gegen Thanos auf der Erde) nicht einen kleinen Moment haben, wo sich Rocket in eine Waschbärdame verliebt, haben die echt verschissen.

Official LEGO Batman Tumbler

22 Jul, 2014 · Sascha · Toys · 0 comments

lego batman tumblr

© Lego

Bevor Brent Waller bei Lego Ideas mit seinem Ecto-1 Modell Erfolg hatte und die Inspiration für ein echtes Produkt lieferte, wurde seine von über 10.000 Fans unterstützte Idee für den Batman Lego Tumbler abgelehnt. Scheinbar hatte Lego nun trotzdem Lust auf das Batmobile aus den Nolan-Filmen, nur eben nicht von ihm. Auf der San Diego Comic-Con wird die dänische Firma nämlich das neue Produkt vorstellen, das ab September erhältlich sein wird. Insgesamt besteht der Tumbler aus 1869 Teilen, kostet 199 Dollar und beinhaltet die erste Lego-Figur von Heath Ledgers Joker. Neat. (via)

rotj concept (4)

Hier drei mir bisher unbekannte Concept Poster zu Return of the Jedi von Tom Jung, bevor George sich umentschied, weil Jedi ja eigentlich keine Rache nehmen. Das dritte ist schon sehr nahe am endgültigen Teaser Poster zu Return, aber die anderen zwei sind irgendwie seltsam und sehen wie die Cover der EU-Bücher aus. Trotzdem ein schöner Teil der Star Wars Geschichte. Die Vogelperspektive aus den Bäumen Endors gefällt mir dabei noch am besten. Oben gibt es eine colorierte Version eines Redditors. (via Reddit, all images © Lucasfilm)

leftovers hbo 104
© HBO

Nach der fabelhaften letzten Folge gibt es nun einen kleinen Dämpfer. Die Folge bringt uns nicht viel weiter, dafür wird das Serienuniversum bereichert und ausgearbeitet. Der Zuschauer braucht momentan viel Geduld. Lindelof nimmt sich bei seinem Puzzle momentan viel Zeit, das Gesamtbild kann aber dennoch fantastisch werden. Hier ein Auszug, die gesamte Recap wie immer auf Moviepilot.

Trotzdem gibt uns “B.J. and The A.C.” einen Einblick in die Vorgänge der Stadt. Durch den simplen Kniff zu Beginn entwickelt sich eine Folge, die fast schon in der Tradition einer einfachen Handlung nach Aristoteles steht. Das mag nicht für jeden Zuschauer interessant anzuschauen sein, der sich eine Klärung oder Ausarbeitung der Mysterien wünscht, aber die Showrunner haben sowohl in Interviews als auch der Serie bisher klare Zeichen gegeben, dass dies nicht unbedingt die zentrale Intention der Show ist. Und – ehrlich gesagt – ist dies auch nicht weiter wert erörtert zu werden. 140 Millionen Menschen verschwanden plötzlich von einem Moment auf den nächsten. Natürlich gibt es dafür wohl einen Grund. Doch welche Form dieser auch immer annehmen wird, die Auflösung dürfte sich relativ simpel gestalten. Entweder war es tatsächlich Gott höchstpersönlich oder es handelt sich um ein wissenschaftliches Phänomen. Wie auch immer, die Geschichte würde hier enden. Dann ist das temporäre Leid doch dramatischer und immens spannender.

Ich habe mich schon länger dazu entschieden, The Leftovers auf einer Metaebene als gemeinsame Therapiesitzung zwischen Lindelof und seinen Kritikern zu sehen. Ob Letzteren das überhaupt bewusst ist, mag man anzweifeln. Wie Jill Garvey kommen sie auch nun wieder aus ihren Löchern und werfen der Serie – nach vier Folgen – vor, dass das Mysterium nicht aufgelöst wird. Wie Jill Garvey beschäftigten sie sich lieber mit etwas anderem und wollen erst gerufen werden, wenn die Dinge „einfach“ sind. Lindelof und der geneigte Zuschauer müssen wohl wie Kevin dort im Türrahmen verzweifelt stehen. Gutes und gehaltvolles Drama gestaltet sich durch eine komplexere Natur. Natürlich wird es nie einfach.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 4