Gott hat uns verlassen.

Jason Friedberg und Aaron Seltzer, bekannt für Scary Movie und ihre filmischen Katastrophen Date Movie, Epic Movie, Meet the Spartans, Disaster Movie, Vampires Suck und zuletzt The Starving Games werden einen Star Wars Spoof machen. Angeblich wird der Name des Films Star Worlds Episode XXXIVE=MC2: The Force Awakens the Last Jedi Who Went Rogue lauten. Ahh………

Jason and Aaron are a powerhouse duo who have proven time and time again that they are fully tapped into what audiences love,” said (Covert Media’s CEO Paul) Hanson. “Their fearless take on pop culture has us beyond thrilled to tackle the world’s most popular franchise with the two of them leading us into a galaxy far, far away.” via THR

Okay, ich finde Spaceballs ja jetzt auch jetzt nicht so spitze und die Comedy der Auralnauts ist eher auf Meme-vertraute Insider beschränkt. Und klar, finanziell haben sich die Filme der von Friedberg und Seltzer durch die billige Produktion immer gelohnt, aber… bitte, ist im Moment denn nicht sowieso schon alles schlecht genug?

Meesa exhausted.

Oliver Barretts Green Room Poster für Mondo ist ziemlich clever: Es vereint die vielleicht beste Szene des Films mit dem ikonischen Logo der Band Black Flag, deren Mythos über dem gesamten Film schwebt. Macht nur wirklich Sinn, wenn man den Film gesehen hat und ich würde mir sowas jetzt nicht unbedingt an die Wand hängen, aber das Konzept ist spitze und zumindest in der Variant-Ausgabe toll umgesetzt. Dieser grüne Arm dagegen wirkt mir zu aufgesetzt. (“Der Film hat grün im Namen stehen, also ist der Arm auch grün!” Ugh.)

Green Room was, without a doubt, one of our collective favorite movies to come out last year. Jeremy Saulnier’s brutal film tells the story of The Ain’t Rights, a young punk band who must fight for their lives as they find themselves playing a club that turns out to be a hornets nest of neo-Nazi skinheads. It’s an amazingly raw and true gut punch of a film that should be seen by any and all genre/horror fans. Oliver Barrett stepped up to the plate and delivered a brilliantly simple and striking image that is both a testament to the film’s savagery as well as its punk rock roots.

Im mystischen Jahr 2007, als World of Warcraft noch so richtig boomte, wollte Goldman-Sachs ein Stück des Gold-Farming-Kuchens abhaben und investierte rund 60 Millionen US-Dollar in die Firma Internet Gaming Entertainment, die damals jedoch verklagt wurde und sich in Affinity Media umbenannte. Die Story kommt via Wired, die bereits damals den Fall coverten. Was jedoch erst heute wichtig wird: Steve Bannon agierte als CEO bis er 2012 zu Breitbart stieß. Ja, richtig: Der wichtigste Berater des wichtigsten Mannes der Welt hat vor nur etwas mehr als vier Jahren versucht, WoW-Spielern Gold zu verkaufen. topkek

RIP PEPE

07 Feb, 2017 · Sascha · Internetgold · 0 comments

Vor dem Hintergrund der bisherigen Trailer ist das japansiche Poster für Kong: Skull Island leicht spoilerhaft, aber wen schert das schon? Da ist ein Baummonster auf er linken Seite zu sehen. Ich wiederhole: Ein. Baum. Monster.

Ich bin so glücklich, dass sich The Leftovers in den vergangenen zweieinhalb Jahren zu einem Kulthit entwickeln und eine echte Fangemeinde erarbeiten konnte. Als ich damals mit den Reviews für Moviepilot anfing, war ich nur froh darüber, die nächste Serie von Damon Lindelof covern zu können, nachdem sein LOST mich über Jahre fasznierte und viele Freunde, Möglichkeiten und Unterhaltung verschaffte.

Doch dass sich The Leftovers als solch ein großartiger, wunderschöner Rohdiamant entpuppte, überraschte auch mich. Dass Lindelof und sein Team diesen in der zweiten Staffel noch verfeinern konnten, nicht unbedingt. Als großer Fan seines Werkes und auch ihm persönlich so als Typ, konnte ich genau verspüren, was er mit The Leftovers ausdrücken will. Einmal, weil ich während der Ausstrahlung der ersten Staffel mich mit den Figuren persönlich identifizieren konnte und zweitens, weil die Serie scheiße geil gemacht ist. Die Liebe zum Detail, die Lindelof bereits vor Jahren bei LOST auf 23 Folgen streichen musste, kann er beim Premiumsender HBO richtig dick auftragen. Ich liebe es. Deshalb sind meine Erwartungen für die dritte und letzte Staffel immens hoch. Wahrscheinlich viel zu hoch.

Dass nach der dritten Staffel nun Schluss ist, mag aber vielleicht die beste Lösung sein. Zwar könnte man unendliche Szenarios in der Welt von The Leftovers erzählen (und ich habe bereits mehrfach für ein adaptierbares Franchisemodell für unterschiedliche Länder und Sender plädiert), aber es fühlt sich so an, als ob die Geschichte um die Garvey-Familie und ihre Freunde sich dem Ende neigt. Deshalb passt auch die Tagline der Staffel: The End Is Near. Das Ende des Leidens, kehren die Departed also zurück? Oder gibt es tatsächlich einen zweiten, großen Sudden Departure? Wie auch immer, die Garveys zieht es erst einmal vorher nach Australien, wo Kevin wieder ein Cop wird. Australien ist übrigens für Fans bereits seit den ersten Folgen der ersten Staffel ein großes Thema gewesen, das immer weniger subtil mit dem Verlauf der Serie angeteaset wurde. Daher freut es mich, dass wir nun Kevins Dad nach Down Under folgen.

Übrigens werde ich noch bis zum Start im April die gesamte zweite Staffel hier im Blog Episode für Episode reviewen. Mehr Lindelof-Goodness gibt es bei Andy Greenwalds Podcast The Watch und IndieWire hat mit ihm vor ein paar Monaten ein Interview zum Ende der Serie geführt, in dem er “No tricks, no twists” verspricht.

Semi-related: Variety hat ein kleines Portrait über Damon Lindelofs persönliches Museum Büro anzubieten.

Wow! WOW! LOOK AT THIS! A24 strikes again! Das ist wohl mit Abstand das beste Horrorfilmposter seit Jahren und vielleicht auch schon das beste Poster des Jahres. Mir fehlen ernsthaft die Worte. Ich will das eingerahmt hier irgendwo hängen haben.

Wer ein Haustier hat, weiß ganz genau wie komisch es ist, wenn ein Tier in die Ecke starrt, so als ob da tatsächlich etwas wäre. Und man weiß ja ganz genau, dass dort nichts ist. Dass dort nichts sein kann. Aber der starre Blick des Tieres ist trotzdem beängstigend, weil tief in uns drin natürlich die genetische Veranlagung dazu führt, dem Tier in solch einer Situation zu vertrauen. Schließlich hat die Aufmerksamkeit des besten Freundes des Menschen Leben gerettet.

Heute lebend wir alle sicher drinnen, aber im Wald kann ja tatsächlich etwas sein! Deshalb ist das Poster so toll! Ich liebe es, dass das Licht des Hauses gerade so bis zum Waldrand geht, bereits in A24s The Witch hat man so großartig mit genau diesem verebten Unbehagen bezüglich dieser Grenze gespielt. Die Leine des Hundes ist straff, als ob er in die Nacht hinaus bellt und die Körnung des Posters trägt zur angespannten Stimmung bei. So als ob jemand verzweifelt die Schärfe erhöht, nur um mehr zu sehen (Braucht man übrigens nicht, es gibt auf dem Poster sonst nichts zu sehen). Und wie toll ist das Spiel mit dem Titel des Films, dessen Darstellung fast so etwas wie eine emporragende Gestalt andeutet.

Okay, das Poster ist gut. Aber was ist mit dem Film? Krisha-Regisseur Trey Edward Shults hat das Drehbuch geschrieben und führte Regie, Hauptdarsteller ist Joel Edgerton, der seine Frau und seinen Sohn von einer boshaften, mysteriösen Präsenz beschützen muss, die die Familie genau vor ihrer Haustür terrorisiert. Wow, holy shit, ich kriege Gänsehaut, wenn ich mir das nur vorstelle.

It Comes At Night kommt bei uns demnächst weder bei Tag noch bei Nacht in die Kinos, in den USA hat der Film einen Kinostart für den 27. August angesetzt. Wir müssen uns also noch gedulden, aber vielleicht haben wir ja Glück und der Film findet einen Weg zum Fantasy Filmfest.

Ich bin laut Reddit übrigens nicht der einzige, der an das bekannte Bild mit dem Hund vor der offenen Tür von Dragan Bibi und eine Neil Gaiman Kurzgeschichte denken musste.

Grafikdesigner Nicolas Delort stellt morgen am 7. Februar 2017 gegen 6 Uhr MEZ diese wunderschönen Art Prints zu There Will Be Blood online. Es handelt sich um 24×36″ große 5 color bzw 6 color screenprints. Die Schwarz-Weiß-Version kostet 70€, die Variant-Version in Farbe 150€. Puh. Aber hey, super schön, auch wenn Olly Moss’ Mondo Print für Paul Thomas Andersons Meisterwerk nie übertroffen werden wird.