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Fear The Walking ist bemüht: Auf eine der schwächsten Folgen der bisherigen Serie sehen wir eine Fortsetzung, die ohne Glanz und Gloria strikt und direkt ein Thema abhandelt. In Ekstase versetzt diese Episode nicht, aber sie schenkt zumindest neues Vertrauen, dass das Fundament der Serie nicht auf Sand gebaut ist.

In gewisser Weise ist die 12. Folge der 2. Staffel, Pillars of Salt, eine direkte Antwort auf meine Frage der letzten Woche. Es gibt viel an Fear the Walking Dead zu kritisieren, im Groben und im Detail, aber wenn eine Serie nicht verdeutlichen kann, worum es ihr geht, ist das ein gewaltiges Problem. Fear The Walking Dead hat dies in Pillars of Salt nun korrigiert. Selbstverständlich hat sich sowohl The Walking Dead als auch das Spin-off mehrfach bereits mit der Erziehung von Kindern und der Beziehung von Eltern und Kindern im Allgemeinen beschäftigt, aber dass diese Episode das Thema so direkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt und jeglichen Konflikt der Serie in diesem Kontext abhandelt, ist bemerkenswert – wenn auch nicht neu.

Auch The Walking Dead setzte seit dem Beginn der Serie auf die intensive Bindung zwischen Elternteil und Kind, setzte jedoch den Fokus auf den verständlichen Schutzinstinkt. Die Liste ist lang. Hershel fürchtet um das Wohl seiner Töchter. Carol wird verrückt, weil sie ihre Tochter in diesem Chaos verloren hat. Jessie möchte ihren kleinen Sohn vor der grauenvollen neuen Welt bewahren. Das Trauma des Governors lässt sich alleine durch den Verlust der Tochter erklären. Carol trainiert eine kleine Armee, sodass sie nicht Sophias Schicksal teilen. Und da wäre natürlich auch noch Rick, der zunächst seinen Sohn nur beschützen will und später erkennen muss, dass dies vielleicht in einem physischen Sinne möglich ist, er die psychologischen Folgen aber nicht abschätzen kann. (weiterlesen…)

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Große Liebe für Star Wars: Pew-Freund Owley bei einem Interview mit Giacchino

Die Umbrüche bei Rogue One: A Star Wars Story reißen nicht ab. Komponist und Oscar-Gewinner Michael Giacchino ersetzt Komponist und Oscar-Gewinner Alexandre Desplat. Erst einmal kein Problem, oder? Giacchino ist ein erstklassiger Komponist und wird seit Jahren als der inoffizielle Nachfolger/Erbe von John Williams gehandelt. Giacchino passt einfach zu Star Wars. Seine melodischen Kompositionen sind einprägsam, seine Musiktitel sind hilarious und er macht mit seinen klassischen Motiven großartige Momente noch größer. Nicht umsonst schrieb LOST-Schöpfer Damon Lindelof Sätze wie “Giacchino plays the momentousness of the moment” in sein Skript. Giacchino liefert ab.

Dass Giacchino den Score nun übernimmt, ist kein “Problem”. Es ist lediglich ein Symptom der Veränderungen an Rogue One, die jetzt Form annehmen. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Ich bin mir trotz der beschwichtigenden Pieces wie dem in der Disney-nahen Entertainment Weekly sicher, dass der ursprüngliche Pitch eines Kriegsfilms im Star Wars Universum nicht dem endgültigen Film entsprechen wird. Im Trailer sind viele Explosionen, Laser und PewPewPew zu sehen, aber muss eben nicht bedeuten, dass der Ton dem eines Kriegsfilms entsprechen wird. Auch in Marvels Civil War wurde viel gekämpft.

Alexandre Desplat ist nicht “dark and gritty™” und der Film muss diesem Blockbuster-Meme auch nicht folgen, um erfolgreich zu sein oder zu gefallen. Aber Rogue One ist ein Spin-off und versprach zumindest anders zu werden als der bisherige Space Opera Abenteuerfilm, von dem wir inzwischen sieben DVDs im Regal stehen haben. (weiterlesen…)

UHWAHAHAHAH!

Die Freunde von der WASD möchten gerne einen Schuber für die ersten zehn Ausgaben des besten Videospielemagazins Deutschlands erstellen und brauchen dafür die Hilfe ihrer Leser auf startnext. Sammler sollten zugreifen, denn:

Da diese Schuber recht viel Platz im Lager verbrauchen*, bieten wir sie Euch hier exklusiv per Crowdfunding an. Einzelne Schuber wird es später NICHT in unserem Online-Shop geben. Wer also unbedingt einen WASD-Schuber haben möchte, sollte sich an der Aktion beteiligen.

*nein, man kann den Schuber nicht falten, es handelt sich nämlich um einen wirklich robusten Schuber, nicht um so ein labberiges 0815-Teil.

Das Pew zum Sonntag XI

18 Sep, 2016 · Sascha · Pew zum Sonntag · 0 comments

Die Kategorie “Das Pew zum Sonntag” sollte eigentlich mal wöchentlich erscheinen, als ich insgesamt bezüglich der Blogfrequenz ambitionierter war. Wie aber schon im Geburtstagsmanifesto beschrieben, gefällt mir die aktuelle Frequenz. Daher hat sich einiges angestaut für diese Edition, unterm Strich ist das die beste Auslese aus sechs Monaten Bookmarks. Der Rest wird einzelnd verbloggt. Enjoy!

» Sean Murray ist verschwunden, No Man’s Sky enttäuschte viele Spielerherzen und diese Review mit einem der besten Viral-Videos aller Zeiten beschreibt so gut die überambitionierten AAA+ Ideen des Indie-Studios.

» Pizza-Herzen in Kunstharz. Leider ausverkauft. (via)

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» “Physically, the main issue is that the stars are too far away.” Well, duh! Super gutes Essay über die Probleme der interstellaren Reise und wieso unsere Raumschiffe versagen werden.

» What About Bob mit Bill Murray und Richard Dreyfuss gehört zu den Lieblingsfilmen meiner Kindheit und ich konnte diese Nostalgie auch mal in der Uni mit einer Hausarbeit aufarbeiten. Deshalb liegt mit der Film sehr am Herzen und diese Retrospektive zum 25. Geburtstag gefiel mir enorm.

» White Noise von Dagobah! Ein Entspannungsvideo für alle Star Wars Fans. (weiterlesen…)

PewPewPew does #Horrorctober 2016

17 Sep, 2016 · Sascha · Film · 1 comment

horrorctober2016

Eines der spaßigsten Blogstöckchen der deutschen Filmblogosphäre, das gleichzeitig den schlechtesten Namen aller Zeiten hat, geht bei mir in die dritte Runde. Der Titel des Blogeintrags ist aber schon mal gelogen, in den letzten beiden Jahren (2015, 2014) gelang es mir nämlich nicht wirklich den #Horrorctober zu beenden. Ich könnte mit den ungesehenen Titeln eine ganze Liste für dieses Jahr gestalten, beginne aber lieber eine mit neuen Filmen, auf die ich wirklich Bock habe. Mal sehen, wie weit ich dieses Jahr komme. Die Liste gibt es auch auf Letterboxd.

Ich mag Fallout nicht. Kommt nicht auf den Titel an, ich hatte einfach noch nie etwas an der Spielereihe und das wird auch in der Zukunft so bleiben. Vor einigen Jahren hatte ich einmal Fallout 3 als Weihnachtsgeschenk erhalten und dem Spiel eine Chance gegeben, aber mehr als ein dutzend Stunden schaffte ich nicht.

Das liegt nicht daran, dass mir das Setting nicht gefällt oder ich das Spiel für schlecht halte, sondern schlicht an der ästhetischen Gestaltung der Postapokalypse im Fallout-Universum. Mir gefällt diese staubige, mutierte Welt mit ihren Braun-in-Braun-Tönen überhaupt nicht.

Ein Mod, den ich auf dem großartigen Modder-Channel hodilton gefunden habe, schafft jedoch Abhilfe. Mit ihm wird die Welt in eine grüne Oase verwandelt, in der Wälder, Gräser und Sträucher das Wasteland zurückerobert haben. Das finde ich realistischer (mir ist bewusst, dass es bei Fallout nicht darum geht, but still) und einfach hübscher. So einen Mod gab es bereits für Fallout 3 und ich hatte es trotzdem nicht gespielt. So wird es sich wohl auch mit dem vierten Titel halten, aber hübsch ist es trotzdem.

Ich habe nichts an diesem Lego Dimensions Spiel und ich bin mir auch nicht genau sicher, worum es da geht und wie es funktioniert (bestimmt so ein Amibo-Klon für LEGO), aber dank dem Spiel gibt es nun eine E.T. LEGO-Figur und das ist alles, was ich wissen muss. Werde ich mir nur wegen der Figur kaufen und hey, vielleicht ist das nur der Anfang von einem E.T.-Raumschiff + BMX-Gang Set!

Update! Die Sache hat mich so fasziniert, dass ich ein bisschen danach gesucht habe. Ich habe jedoch mit großer Enttäuschung feststellen müssen, dass ein E.T. Produkt bei LEGO Ideas bereits einmal gescheitert ist.

et-lego-ideas

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