Closer Thank We Think Doku

Ach, das bricht mir das Herz: Ein Dokumentarfilm über Retrofuturismus und den großen Illustrator Arthur Radebaugh wird wahrscheinlich sein Ziel auf Indiegogo nicht erreichen. Ich habe den Film bereits unterstützt und hoffe als großer Fan dieses Genres, dass ihr es mir gleichtut und dem Film finanziell auf die Sprünge helft. Ein großer Teil ist bereits abgedreht und es wurden namhafte Größen der futuristischen Szene interviewt. Das Projekt hat die Unterstützung mehr als verdient.

Our film explores the panels of Closer Than We Think, examines what it is to be a futurist, and serves as a biography of Arthur and the arc of his life and work. We’ve interviewed designers Syd Mead (Tron, Blade Runner), and Rick Guidice (NASA), Futurists including Kirk Citron (Editor of The Long News), scientist Aubrey de Grey (SENS Research Foundation), historians of mid-century futurism Hampton C. Wayt (Curator of Driving Through Futures Past) Todd Kimmell and the other curators of the exhibit Radebaugh: The Future We Were Promised and Matt Novak of the Paleofuture blog.


Ach, übigens: Das erfolgreichste Projekt meiner Internetaktivitäten ist bis heute A Future Lost In Time – ein retrofuturistischer Bildchentumblrblog, der tausende Follower hat.

*fasst sich an Nase*
Oh Gott, ist das Blut …und aus me-m-meinen Ohren… kann jemand einen Krankenwagen ru—

On Topic: Die Sache bewegt sich auf einem ziemlich schmalen Grat. Auf der einen Seite ist das natürlich eine ziemlich liebevolle und anscheinend authentische Situation, die Williams tatsächlich Freude bereitet. Auf der anderen Seite ist das schon eine echt anstößige Aktion, weil man nicht einfach so die Leute nerven soll. Basierend auf der Reaktion von Williams tendiere ich aber zu Ersterem. Sollte man aber nicht unbedingt jetzt überall wiederholen.

Nude Yoga on Endor

18 Jul, 2016 · Sascha · Internetgold · 1 comment

prey for the gods

Gerade auf Kickstarter für $15 unterstützt: Prey for the Gods, ein spiritueller Nachfolger von Shadow of the Colossus, bei dem man ebenfalls durch eine verlassene Welt sparziert und gegen überdimensionale Monsterwesen kämpfen muss. Die Entwickler haben nichts mit Team Ico zu tun, aber tonal scheint mir das schon sehr ähnlich.

Der leicht cartoonhafte Look gefällt mir, lediglich die Spielfigur selbst könnte noch etwas Arbeit vertragen. Vor allem die Umwelteinwirkung auf die Spielfigur mag ich sehr. Diese erinnert teilweise auch an Journey, aber eben mit mehr RPG-Elementen. Ob es sich lohnt, große Erwartungen zu hegen, werden wir ab Dezember 2017 selbst feststellen können; zumindest wird dieses Release Date bei Kickstarter angegeben. Optimistisch, aber machbar. Diese Kickstarter-Projekte sind eben ein gewisses Glücksspiel.

In Prey for the Gods, you play a lone hero sent to the edge of a dying world to discover the mystery behind a never-ending winter. Arriving with only the clothes on your back, you must survive the colossal dangers that you encounter. To restore balance and reclaim the land from the brink, you will be faced with questions that not even a God knows the answer to.

Unglaublich cool gemachtes Recap der bisherigen Geschichte von Game of Thrones, erzählt von Samuel L. Jackson und hochoffiziell von HBO selbst produziert. So macht man guten Onlinecontent im 21. Jahrhundert. Übrigens finde ich es höchst amüsant, dass man selbst in der eigenen Nacherzählung die zweite Staffel überspringt. (via)

Ich erwische mich in der letzten Zeit des Öfteren dabei, wie ich in Gesprächen mit Bekannten angebe, gar kein Fernsehen mehr zu schauen. Das ist natürlich glatt gelogen. Ich schaue wahrscheinlich so viel fern wie nie zuvor, nur meine DSF/RTL2 Zeiten früher nach dem Schulschluss könnten wohl die aktuelle Episodenanzahl pro Woche schlagen. Nein, was ich damit meine ist, dass ich kein lineares Fernsehen mehr schaue. Ich setze mich nur nicht mehr hin und switche durch den Kanäle oder lasse irgendwas nebenher laufen. Stattdessen erfolgt der Konsum heute sehr selektiv und bewusst.

Ich rekapituliere mal kurz, wie ich im Internet aktuell “Fernsehen schaue”:
– Die Öffentlich-Rechtlichen verfolge ich über Mediathek und Livestream,
– Serien und Filme schaue ich über Amazon Prime, Netflix (US & DE), iTunes (US & DE), Fandor, SkyGo, HBO Go, C-SPAN/USA-TV über YouTube/Livestreams sowie USTVnow
– und einzelne Sendungen kaufe ich direkt über DRM-freie Dienste oder direkt vom Anbieter selbst, wie zuletzt zum Beispiel Louis C.K.s Horace & Pete.

Die begleitende 360°-Kampagne ist breit angelegt und wird über unterschiedliche Werbemittel über Bewegtbild, Online, und POS ausgespielt. In der aktuellen Kampagne (Episode 15) schlüpft Familie Heins in bekannte Rollen und stellt Filmszenen, TV-Serien und Shows nach: So sieht man Vater Walter Heins wie Forrest Gump auf einer Bank sitzend, Mutter Steffi in der berühmten Sharon Stone Szene aus Basic Instinct, Onkel Push in der Rolle eines Quizmasters. Optisch bleiben die Spots eng an den Originalszenen, die Dialoge thematisieren jedoch das „Fernsehen der Zukunft“ und machen deutlich, dass EntertainTV die Freude am Fernsehen zurückbringt.

Das ist ganz schön viel zu managen. Für einen Menschen mit Medienkompetenz und ein bisschen Ahnung lässt sich das alles locker bewerkstelligen. Nur in mir wächst der Wunsch nach Einheitlichkeit mit allen ihren Vorzügen. Eine große Bezahlung; nicht an fünf unterschiedliche Dienste, sondern an einen. Nicht fünf unterschiedliche Dienste, sondern einer – auf Smartphone, im Browser, über AppleTV und den ganzen restlichen Kram. Die Telekom probiert mit ihrem neuen Ansatz EntertainTV genau das. Mit einer intelligenten Suche werden automatisch alle Dienste abgegrast und es ergibt sich eine komplette Übersicht aller Angebote. Problem: Basierend auf den deutschen Angeboten. Für mich kommt daher das Angebot nicht in Frage, aber ich lobe den Ansatz.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom

Für langjährige Leser des Blogs ist es kein Geheimnis, dass ich kein großer Freund des Turtles-Reboots aka April O’Neil – The Movie auf der großen Leinwand war. Bereits der erste Trailer war ziemlich fürchterlich, das Design der Turtles ist abscheulich und bereits anhand der TV Spots konnte man erkennen, dass der Film einfach alles falsch machte.

Ähnlich wie Hulk Hogan sah ich dann den Film in einem fast leeren Kino an meinem Geburtstag und obwohl meine Erwartungen ohnehin gering waren, ging ich kopfschüttelnd und traurig nach Hause. Der erste Teil durfte sich trotzdem über einen Erfolg an der Kinokasse freuen, sodass wir nun natürlich mit einem Sequel konfrontiert werden, das aber ein paar wichtige Lektionen gelernt hat.

Okay, natürlich bietet auch der zweite Teil visuell wenig mehr als Videospielästhetik, aber vielleicht ist genau das der richtige Weg. Der Trailer verspricht nämlich balls-to-the-wall Turtles-Action mit dem Turtles-Bus, Casey Jones, Shredder, Bebop und Rocksteady (die verdammt großartig aussehen und sich perfekt dieser Ästhetik anpassen), weniger Megan-April und fucking Krang. Ja, Krang macht bei dem Film mit! Während mich an dem ersten Film vor allem störte, dass wir den Film und die Welt nicht durch die Perspektive der vier Pizzaliebhaber erleben, wagt man im zweiten Teil den Schritt nach vorne und vertraut dem Zuschauer. Das bedeuetet auch, dass das Turtleuniversum ernst genommen wird und ohne Kompromisse und Scham umgesetzt wird. Sofern man sich nun zu der Vorlage bekennt, könnte das vielleicht total abgefahren und gut werden; dieser Kinosommer könnte so einen Film durchaus gebrauchen.

bebop rocksteady
Paramount

Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows startet erneut mit einiger Verzögerung nach dem US-Start bei uns am 11. August 2016 in den Kinos. Immerhin wird mein Geburtstag dadurch nicht in Gefahr gebracht.

Die coole Heldentruppe um Leonardo und seine Brüder Raphael, Michelangelo und Donatello stellt sich im neuen Blockbuster-Abenteuer natürlich wieder dem Kampf gegen das Böse: Erzfeind Shredder (Brian Tee) hetzt den Kultschildkröten seine Kampf-Mutanten Bebop (Gary Anthony Williams) und Rocksteady (Stephen Farrelly) auf den Panzer. Während sich die Turtles in Topform bringen, um es mit Shredder und seiner neuen Gang aufnehmen zu können, stehen sie plötzlich und ohne Vorwarnung einem viel bösartigeren Gegner gegenüber: dem berühmtberüchtigten Krang. Doch die vier grünen Helden bekommen Unterstützung von Casey Jones (Stephen Amell), den nur ein Lächeln von April O’Neil (Megan Fox) in die Knie zwingen kann. Mit vereinter Turtlepower mischen die sechs ihre Gegner mächtig auf – mit noch mehr Witz, Coolness und spektakulären Action-Szenen.


In Zusammenarbeit mit Paramount Pictures Germany