Im Großen und Ganzen war X-Men: Days of Future Past ein richtig guter Comic-Film, dem man auf Grund dem Aspekt des Soft-Reboots einiges verzeihen konnte. Die Story hantiert notgedrungen mit einer Zeitreise, um die Zukunft des Franchises zu retten und die Vergangenheit würdevoll zu Grabe zu tragen. Natürlich ist der Plot daher so löchrig wie Schweizer Käse und genau da haken sich dann die Leute von How It Should Have Ended wie immer auf amüsante Art und Weise ein. (via)

Ich hatte vor einigen Monaten schon einmal über die wunderbar aufbereitete Hörspieladaptation der Thrawn-Trilogie durch Oliver Döring gebloggt. Ich habe mir inzwischen auch die ganze Trilogie zugelegt und nach ein paar Stunden kann ich mit voller Überzeugung sagen, dass es sich um ein reines Meisterwerk handelt. Vor fast genau 20 Jahren habe ich die Bücher zum ersten Mal gelesen und die Geschichte noch einmal so leidenschaftlich zum Leben erweckt zu erleben, ist ein echtes Highlight für mich als Fan.

Dank der Originalsynchronstimmen und John Williams’ Score kann man nicht anders als die alten Helden wieder vor dem inneren Augen zu sehen; nicht die gealterten Schauspieler auf irgendwelchen Set-Photos von Episode VII, sondern wahrhaftig Luke, Leia und Han.

Die Mitglieder des Star Wars Fans Nürnberg e.V. planen nun für die Noris Force Con eine ganz besondere Aktion, die das fertiggestellte Hörspiel und die ältere Comic-Adaption vereint:

In mühevoller Kleinarbeit wurden die Comic-Zeichnungen von Olivier Vatine & Fred Blanchard aus dem ersten Band des „Erben des Imperiums“-Comics zugeschnitten, die Sprechblasen rausretuschiert, teilweise animiert und mit den Tonspuren des ersten Teils des Hörspiels („Der Wächter des Mount Tantiss“) von Oliver Döring hinterlegt. Seht den Anfang der Geschichte um Großadmiral Thrawn, wie nie zuvor. Erstmalig auf der Noris Force Con 4 habt ihr die Möglichkeit, die ersten 60 Minuten dieses Hörspiel/Comic Mixes zu erleben!

Sieht so aus, als ob ich auf die Noris Force Con müsste. Wer die Comics noch nachzuholen hat, dem wird durch die hübsch aufpolierten Panini-Sonderausgaben von vor ein paar Jahren geholfen.

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Der sehr zu empfehlende Interviewchannel DP/30 auf YouTube hat sich 40 Minuten mit Hans Zimmer hingesetzt und Interstellar zum Anstoß genommen, um über Musik, Hollywood und kreatives Arbeiten zu reden. Ganz tolles Ding.

Darüberhinaus hat /Film ein Interview mit Christopher Nolan nach einem Interstellar Screening, in dem ihm Sci-Fi-Fachmann und Star Wars Regisseur Rian Johnson Fragen zu dem Anbau der Kornfelder, den praktischen Effekten und mehr stellt. Wer sich schon ein wenig über die Dreharbeiten und die Produktion des Films informiert hat, wird wenig Neues erfahren. Dennoch ist es sehr interessant mitzuhören, wie und worüber Johnson Nolan Fragen stellt.

In der neuesten Ausgabe meines geliebten Filmdrunk Frotcasts wird Podcaster und Standup-Comedian Matt Lieb im Gespräch mit Filmkritiker Laremy Legal kurzzeitig zu Christian Grey, dem dominanten Geschäftsmann mit sehr konventionellen Begierden. Kein Plan, ob das jetzt ohne großes Vorwissen zu 50 Shades oder Kontext des Frotcasts funktioniert, aber ich fand das zum Schreien komisch. Die gesamte Folge kann man hier anzuhören.

Durch die Nacht mit… ist eines der besten Fernsehformate aller Zeiten und stets hochinteressant, selbst wenn oft relativ langweilige Folgen bei eigentlich spannenden Paarungen herausspringen. Um so eine eher unspektakuläre Folge handelt es sich auch hier, als mit Oliver Polak und Haftbefehl ein jüdischer Standup-Comedian und ein muslisch-gläugiber Gangsterrapper durch Frankfurt kutschierten.

Eigentlich stimmt auf dem Papier hier alles, gleich müsste es ein Feuerwerk der besonderen Art geben. Stattdessen ergibt sich ein relativ eindrucksvolles Bild des modernen Deutschlands. Beide wirken trotz ihres Erfolges vom Leben eher geplagt und haben harte Zeiten durchmachen müssen, kommen sich nicht wirklich näher und finden nur punktuell zueinander.

Haftbefehl interessiert sich für mehr Zahlen und Geld. Polak interessiert sich zwar ein bisschen mehr für Haftbefehls Vergangenheit, kommt aber zu keinem erkenntnisreichen Urteil. An einem Punkt klärt Polak den Rapper über antisemitische Klischees auf. Haftbefehl zeigt sich belehrt, keiner ist böse. Gegenseitiges Abstandhalten – Deutschland, 2015.

Zwischendurch fahren sie durch Problembezirke, essen lecker Döner, spendieren Fans ein paar Fahrten auf der Kirmes und finden eigentlich nur im Schmerz einen gemeinsamen Nenner. Alles sehr dezent produziert, aber dennoch sehr aussagekräftig. Darüberhinaus ist die Folge jedoch nicht wirklich schlecht oder langweilig. Das ist meiner Ansicht nach vor allem dem Rapper zu verdanken, der Udo Jürgens nicht kennt und dessen Auftreten mit einer ulkigen Mischung aus Prollhaftigkeit und Klamotten aus den Neunzigern, burner phone und Softie sehr unterhält. (via)

Das ist extrem fies, Sony tut mir schon fast ein bisschen Leid. Aber es ist so lustig. (via)

Tut mir Leid, wenn ihr im Unterschied zu mir Spanisch könnt. Sowas versaut uns Deutschen ja schon immer die Hitler Reacts Videos und während man bei denen wenigstens den Ton abschalten kann, ist die Lache hier ja zentral. Anyway, take it or leave it.

Jurassic World Parody

15 Feb, 2015 · Sascha · Internetgold · 2 comments

Da ist mir trotz meiner akribischen Suche nach Jurassic World Content doch tatsächlich diese großartig ziellose Parodie durch die Lappen gegangen. Daher dann hier für alle, die das auch verpasst haben: Raptors on Wheels und mehr!

Speechless Obama

15 Feb, 2015 · Sascha · Internetgold · 3 comments

Seine bisher beste Rede!