Wow!

07 Jan, 2017 · Sascha · Internetgold · 0 comments

Die perfekte Ergänzung zu dem Twin Peaks Score aus dem letzten Jahr gibt es ab dem 23. Januar bei Mondo zu ergattern. Das verdammt hübsche Design kommt erneut von Jay Shaw.

Fire Walk With Me is an altogether more brooding affair than the Twin Peaks series soundtrack. Badalamenti won a grammy for the title track of this LP and it’s not hard to see why- it’s dangerous, and bursting with smokey jazz thanks to Jimmy Scott. We went back to the master tapes in the Warner Archives and had this recut to fit across two LPs as the score clocks in at 51 minutes. It sounds incredible and punchy, but super nuanced too,” said Mondo Record Label Manager Spencer Hickman.

“The simple truth is that, for years, too few people had heard the score because the film had been so widely, wrong-headedly dismissed. Today, Fire Walk With Me is recognised as a lost classic, and Badalamenti’s music is right at the heart of its reassessment. Having loved it from the outset (I gave the film a rare rave review on its first release), I remain utterly devoted to this superb soundtrack album, and to the shimmering visions which it still conjures up after more than two decades of delirious, devoted listening,” film critic Mark Kermode (excerpt from the liner notes).

Ich habe übrigens still und heimlich mit Twin Peaks angefangen, um dann in ein paar Monaten voll dabei zu sein.


Drive by Rory Kurtz
24″x36″ Screen Print, Edition of 375

Ich habe Rory Kurtz erst letzte Woche zu meinem persönlichen Movie Art Guy of the Year gekürt und jetzt haut der in der ersten Woche des neuen Jahres tatsächlich schon diesen Drive-Print raus, der vor Swagger und einem verrückten Detailgrad nur so pulsiert. Hätte mich jemand vor zehn Minuten gefragt, ob wir noch einen Print für Nicolas Winding Refns Film brauchen, hätte ich seufzend den Kopf geschüttelt. Und siehe da, morgen klicke ich bei Mondo wieder eifrig F5.

DRIVE remains one of our favorite movies of the last few years. Ryan Gosling instantly cemented his portrayal of the “Driver” as a modern cinematic icon, and director Nicolas Winding Refn expertly used an equally iconic L.A. setting as more than just a backdrop as the city took on a character in itself amongst the violence and mystery at play. Rory Kurtz blew us away with his output in 2016 and when he told us he loved the film, we knew immediately this was a perfect fusion of artist and property. He did not disappoint.

Perfekt! Am besten gefallen mir die überdrehten 90er-Werbemann-Armbewegungen.

Meine Filmhighlights 2017

05 Jan, 2017 · Sascha · Film · 5 comments

15. Split (Start: 26. Januar 2017)

Ich liebe M. Night Shyamalan und werde all seine bisherigen Filme bis auf den Tod verteidigen. Split sieht ziemlich großartig aus, nicht nur wegen der Performance von James McAvoy. Shyamalan operiert am Besten, wenn er eine solide Idee nimmt und sie mit relativ begrenzten Mitteln oder in einem begrenzten Rahmen erzählt. Das scheint Split zu gelingen. Ich bin gespannt auf den Twist.

14. The Discovery (Start: unbekannt)

Charlie McDowell hat mich 2013 mit seinem Regiedebüt The One I Love ziemlich geflasht und, ohne mehr verraten zu wollen, zwei Genre vermischt, die sonst nicht wirklich gut miteinander funktionieren. Im Kern erörtete er Reaktionen auf eine übernatürliche Entwicklung innerhalb einer Beziehung und fragte, wie die Figuren darauf reagieren würden. Der Reiz bestand auch darin, dass man sich sehr leicht die Frage selbst stellen und zu überraschenden Antworten gelangen konnte. The Discovery hat eine ebenfalls übernatürliche Prämisse: Das Leben nach dem Tod wird wissenschaftlich bewiesen, was zu einer Welle an Selbstmorden führt. Der Film begleitet eine Truppe aus Lebenden (Rooney Mara, Jason Segel, Jesse Plemons, Riley Keough und Robert Redford) bei der Frage, ob sie sich nicht vielleicht doch umbringen sollten. Das klingt sehr spannend und könnte zu ebenfalls großartigen Resultaten wie The One I Love führen.

13. Song to Song (25. Mai 2017)

Der geheimnisumwitterte Film Song To Song wird uns Rooney Mara, Ryan Gosling, Michael Fassbender, Christian Bale, Cate Blanchett, Haley Bennett, Natalie Portman, Val Kilmer, Benicio Del Toro und Holly Hunter unter der Regie von Terrence Malick zeigen. Die Film wird anscheinend auf dem Austin City Limits Festival spielen, über die Geschichte ist nicht mehr bekannt. Die Red Hot Chili Peppers sollen aber auch mit dabei sein. Eyooo! Klingt alles ziemlich weird, aber da ich Malicks Filme liebe, werde ich auch hier bestimmt nicht enttäuscht werden; Emmanuel Lubezki übernimmt auch wieder die Kamera und er wird sicherlich erneut für himmlische Bilder sorgen, halleluja! Der Gegensatz aus ausgelassener Feierei bei Konzerten und Malicks christlich angehauchten Naturgemälden finde ich schon jetzt ziemlich spannend. (weiterlesen…)

Ich mag John Oliver nicht. Kenne ihn jedoch leider. Aber wie sieht das mit den Schwulen auf den Straßen von Manhattan aus? Billy Eichner hat das untersucht. Was folgt ist ein absolutes Billy on the Street Highlight. Nicht unbedingt wegen der Comedy, aber auf Grund Eichners unglaublichem Gaydar. Ich bin mir sicher, dass es da kein einziges Outtake gab! Toppt für mich noch das Weihnachtsvideo mit Debra Messing.

Und für die Insider:

LOL CAN’T WAIT!

Meine Top 10 Trailer 2016

31 Dec, 2016 · Sascha · Film · 2 comments

Bereits vor einigen Wochen beschlich mich das Gefühl, dass diese Liste nicht unbedingt großartig sein wird. Es war allgemein kein gutes Jahr, aber insbesondere das Genre der Trailer enttäuschte mich im Großen und Ganzen sehr. Am Ende des Jahres bin ich nun dennoch zufrieden mit der Liste und finde die aufgeführten Trailer in ihrem Spiel aus Bildern, Musik und Dialogen beeindruckend. Jedoch handelt es sich hier nicht nur um die Ansammlung der besten Trailer des Jahres, sondern auch so ziemlich die einzig guten. Mehr war wohl nicht drin.

Runner-Ups: The Neon Demon, Fences, Get Out, 20th Century Women, Voyage of Time

10. The Witch

Wäre diese Auflistung ein Spiel, wäre die Auswahl von Trailern aus dem Hause A24 fast so etwas wie Cheaten. A24 hat die besten Poster, die besten Trailer, kauft sehr klug ein und ist allgemein ziemlich beeindruckend. Filmkritiker David Ehrlich hat über die Arbeit des “Auteur-Verleihs” geschrieben. Dieser Trailer mit dem passenden Untertitel “Paranoia” lässt genau diese beim Zuschauer entstehen und er wird glauben, dass mit dieser Ziege etwas nicht stimmt – und Recht behalten. Gleichzeitig wird der Zuschauer aber auch in die falsche Richtung geleitet. So erscheint The Witch hier zunächst nur als Familiendrama, ausgelöst durch Paranoia und Ängste. Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit.

9. American Honey (weiterlesen…)