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Das Marvel Cinematic Universe beschreitet neue Wege. Als sich zuletzt noch in Captain America: Civil War die Helden einen überraschend spannenden Kampf lieferten, war bereits Großes im Gange. Marvel Studios arbeitete hart an dem ersten Film mit Stephen Strange, eine der ältesten Figuren des Comic-Universums. Strange steht auf einer Stufe mit Spider-Man und Iron Man. Was ihn jedoch unterscheidet, sind seine enormen Fähigkeiten, die ihm die mystischen Kräfte verliehen. Klar, Hulk und Spidey sind kräftig und flink – aber niemand ist so mächtig in der bisherigen Heldenriege wie Doctor Strange. Seine mystischen, magsichen Kräfte sind nur der Anbeginn von vielen Veränderungen in der dritten Phase des MCUs.

Nach der Erde, Asgard und dem Weltall zeigt uns Doctor Strange die letzte große magische Dimension der Comics auf. Gleichzeitig kommen aber auch immer stärkere Figuren in die Geschichte, so wird auch Captain Marvel, gespielt von Brie Larson, bald auf der Bühne erscheinen. Kevin Feige bezeichnet sie jetzt schon als die mächtigste Figur, sie könnte alle Avengers auf einmal schlagen. Da wird das Gekloppe auf dem Flughafen fast schon süß.

Wie auch immer, das Generde um das MCU mal beiseite: Wie wird Doctor Strange? Die bisherigen Kritiken lassen Gutes erahnen. So soll der Film der stärkste Origin-Film seit Iron Man sein und sehr wenig mit dem restlichen Universum zu tun haben, sodass auf Cameos größtenteils verzichtet bzw. bis zu den Credits gewartet wird. Das macht mir große Hoffnungen, denn selbst charmante Filme wie Ant-Man wirkten zuletzt eher wie Hausaufgaben als große Blockbusterunterhaltung. Gerade die Kämpfe in den bisher veröffentlichten Trailer gefallen mir sehr. Marvel Studios hat schon länger ein Action-Problem und sowieso ein “Blue Beam in the Sky”-Problem, sodass mich die Realitätsbrechenden Bilder von Regisseur Scott Derrickson zumindest wieder hoffen lassen.

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In DOCTOR STRANGE steht der egozentrische, hochintelligente Neurochirurg Dr. Stephen Strange nach einem Autounfall, bei dem seine wichtigsten Instrumente, seine Hände, schwer verletzt wurden, vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung auf Heilung führt ihn nach Tibet zu einem sonderbaren Einsiedler, doch überfällt ihn dort eine komplett neue, übernatürliche Realität. Nur sehr langsam schwinden seine Zweifeln an der Existenz magischer Kräfte und beginnt er sich seiner wahren Begabungen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Immer weiter dringt er in neue, mystische Dimensionen vor, doch als Mittelsmann zwischen Raum und Zeit, entdeckt er nicht nur kosmische Parallelwelten, sondern entfesselt auch deren dunkelste Mächte, die unserer Welt bisher verborgen blieben.

Doctor Strange läuft am 27. Oktober 2016 in den deutschen Kinos an.
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Sponsored Post in Kooperation mit Disney

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Im 78. Wowcast besprechen wir die ersten drei Episoden – Nosedive, Playtest und Shut up and dance – der besten SciFi-Serie unserer Zeit: Charlie Brookers Black Mirror, vor ein paar Jahren auf Channel 4 gestartet und dieses Jahr auf Netflix gelandet. René und ich reden über Likes und Instagram in Pastellfarben, über Gaming und Augmented Reality, fette Fleischsackspinnen und Anrufe bei Mutti, über Trolling, Moral und die Ambivalenz von Schuld in Zeiten von 4chan.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro: Men without Hats – Safety Dance.

Shownotes

Letterboxd: Meine Everybody Wants Some!! Review
Youtube: Charlie Brooker at the Black Mirror Q&A: “We wanted to not always fling you into a pit of despair”
Entertainment Weekly: Black Mirror postmortem: Showrunner talks season 3 twists
Boing Boing: Cat-trashing lady outed by internet in less than 24 hours
AV Club: Black Mirror’s Charlie Brooker and Annabel Jones on finding hope in nightmares

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast78.mp3 (134,1MB, 1:33:08h)
Soundcloud: Wowcast 79: Black Mirror 3×1/2/3: Nosedive, Playtest, Shut up and dance
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

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24 Oct, 2016 · Sascha · Personal · 2 comments

Sometimes the stars align and allow us a brief moment of happiness in millennia of pain and sadness!

Das ist so toll, dass ich fast schon wieder meinen Glauben an Star Wars wiedergewonnen habe. Auch wenn der Film weiterhin völlig unnötig ist (aus den gleichen Gründen wieso ein Boba Fett Film unnötig ist). Aber egal, er kommt. Neben Chewie, Han und Lando castet man aktuell noch die letzte Hauptdarstellerin. Man sucht nach einer afroamerikanischen Schauspielerin, höchstwahrscheinlich wird dies wohl Sana Solo aus den neuen Comics sein. Sie ist Hans “Ehefrau”, was dieser wiederum leugnet. Wir werden im Film bestimmt mehr herausfinden. Ziemlich cool, dass man die unterschiedlichen Medien jetzt tatsächlich so stark vernetzt.

Joss Whedon gab Complex ein Interview, das durchaus interessant und lesenswert ist – leider wurde er auch zu Star Wars gefragt, weshalb sich natürlich die gesamte Blogosphäre, jede Headline, jeder Tweet nur um diesen Kommentar dreht. Star Wars generiert Klicks. So ist das eben, auch bei Pew³. Hier ist Whedons Antwort auf die Frage, ob er noch einmal einen Franchise-Film nach den zwei Avengers-Teilen übernehmen würde.

I mean, it’s a fun thing to do, to put yourself in the service of something if you think you can add an interpretation. It’s no different than any other storytelling. There are some times when you get micro-managed to death but with Marvel, they let me make two movies that were very much mine. So do I want to make James Bond movie? Yeah. Anne Hathaway does Catwoman again? Sure, I’m in. Do I want to make a Star Wars movie? Yeah. I was like, “I don’t want to make a Star Wars movie. Like, god dammit, why?” But I saw the trailer for Rogue awhile ago and I was like, “I want to do that.” To make a Star Wars movie and not be wed to the bigger picture. (Anmerkung von mir: Das ist natürlich großer Quatsch. Rogue One endet wahrscheinlich Minuten vor dem Beginn von Episode IV und ist ein direktes Prequel.)

Das ist alles. Die Hervorhebung ist von mir. Mehr ist es nicht, lediglich ein ehrlicher Gedanke, der kurz Einblick in die Psyche des tief gefallenen Kultregisseurs gibt. Und dennoch findet man jetzt überall hitzige Diskussionen darüber, ob – und wenn ja was – Whedon im Star Wars Universum drehen soll. Am besten, so einige Stimmen, soll er noch heute Colin Trevorrow an Episode IX ersetzen.
Ich kann diese Rufe nicht verstehen. Hier sind die Hauptgründe: (weiterlesen…)

Gänsehaut. Bei diesem dreißigsekündigen Teaser, den ich mir schon zigfach angesehen habe, kriege ich jedes mal pure Gänsehaut. Es mag vielleicht an der gut ausgewählten Musik, den stimmungsvollen Bildern, dem Sujet des Films oder meiner persönlichen Meinung von Präsident Obama liegen. Wie auch immer, das ist ein genialer Teaser. Barry erzählt von Barack Obamas Studienzeiten in New York an der Columbia University und den Problemen, die die Stadt und ihn zu dieser Zeit plagten.

In einem Interview mit GQ hat Hauptdarsteller Devon Terrell verraten, wie man am besten einen Präsidenten spielt:

When Key and Peele do it, it’s hilarious, because you know who it is and it’s funny. But you can become disengaged from it and you can say, “Oh, that’s just an imitation of Barack Obama.” And so we completely steered away from that. We actually had the idea that maybe we just don’t go anywhere near the accent, but then that doesn’t give you anything, because then it’s like you’re just using his name. So there was this fine line of giving the nuances and giving the “ah”s and the “um”s and that thinking and the mannerisms, and hitting a line here or there that was like, “Yeah, just to remind you, this is Barack Obama.”

Barry ist nun bereits nach Southside with You das zweite Obama-Biopic, das noch während seiner Amtszeit veröffentlicht wird. Es werden sicherlich noch viele folgen und es hängt vielleicht auch einfach daran, dass seine politischen Erfolg und Misserfolge sacken müssen, aber ich finde es bemerkenswert, dass beide Filme sich eher mit dem Mann als dem Präsidenten beschäftigten. Barry streamt ab dem 16. Dezember 2016 auf Netflix.

An dieser Stelle kurz meine aktuelle Top 5 der US-Präsidenten-Biopics:
1. W.
2. Thirteen Days
3. Young Mr. Lincoln
4. Frost / Nixon
5. Lincoln

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Im 77. Wowcast (dessen MP3-File 107,7MB dick ist, just saying) besprechen wir die dritte Folge The Stray von HBOs Serien-Remake/Sequel von Michael Crichtons Westworld und während René sich nach wie vor sehr für die Maschinenphilosophie der Serie begeistern kann, finde ich die Folge auf einem hohen Niveau eher beknackt. René und ich reden außerdem über die Waffenprivilegien von Robotern, Samariter-Algorithmen, die den Selbsterhaltungstrieb von Maschinen überschreiben, das Sternenbild des Orion und Augendrucker.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro: Scott Joplin – Peacherine Rag.

Shownotes

The Ringer: Is Westworld Just a Fancy Porn Theater? – The ambitious sci-fi-Western apparently takes place in a world without shame, or the internet
New Yorker: THE META-POLITICS OF “WESTWORLD” – The come-hither drama is a sci-fi thriller about cyborgs who become self-aware—and about what happens when an HBO drama struggles to do the same.
The Verge: Westworld is a good TV show about a terrible video game
Polygon: Westworld’s Dolores is basically a Bioware love interest
Deadline: ‘Westworld’ Sets Ratings Highs In Week 3
/Film: How This Week’s Episode Might (or Might Not) Debunk the Craziest ‘Westworld’ Theory
/Film: Jonathan Nolan Responds To That Westworld Location Theory, basically, he says: ¯\_(ツ)_/¯
/Film: Westworld Theories: William, The Bible, DNA, The Flies and The Turing Test
/Film: Westworld Bits: Showrunner Interviews, Behind-the-Scenes Videos, and Fascinating Theories and Philosophizing
/Film: ‘Westworld’ Theories: Who Is Arnold? Where Does The Maze Lead? And How Is Orion Connected?
Observer Pop Psych: The Cognitive Bias of ‘Westworld’
Youtube: Westworld Featurette: A Host Self-Sabotages – The Westworld cast and creators discuss Episode 3’s shocking confrontation.
Art of the Title: Westworld
Vanity Fair: Westworld: 8 Most Important Things We Learned From This Week’s Vengeful Episode

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast77.mp3 (107,7MB)
Soundcloud: Wowcast 77: 1×03 The Stray
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast
Bildquelle © HBO

Red Dead Redemption 2 Trailer

20 Oct, 2016 · Sascha · Games · 0 comments

Nach Jahren der Gerüchte und den letzten Tagen des Hypes ist nun also endlich der erste Trailer zum dritten Teil der Red Dead Reihe veröffentlicht worden. Dieser Teil trägt den Titel Red Dead Redemption 2 – eine komische Wahl. Geht es hier um den Wiedererkennungswert der Marke oder handelt es sich um ein Sequel mit James Marsdens Sohn? Der Trailer gibt noch keinen Aufschluss darüber.

Rockstar gewährt dagegen eher einen atemberaubenden Einblick in die riesige und abwechslungsreiche Spielwelt. Ich muss gestehen, dass mich dieser Trailer nicht umhaut. Auch grafisch sieht das eher nach dem aus, was man von Rockstar erwarten konnte. Bisher wurde der Titel nur für die PlayStation 4 angekündigt. Eine PC-Version halte ich jedoch dieses Mal, wohl wieder mit einiger Verzögerung, für sehr wahrscheinlich.

Rockstar wird, wenn der Titel nächstes Jahr im Herbst veröffentlicht wird, etwas mehr als sechs Jahre an Red Dead Redemption 2 gearbeitet haben. Dass Entwickler so viel Zeit in ein Spiel investieren, ist eine Seltenheit. Die Erwartungen sind also hoch gesteckt. Aus diesem Grund bin ich von diesem ersten Trailer ein wenig enttäuscht und gleichermaßen faszniert. Die Natur sieht großartig aus, der Rest befindet sich wohl noch in Arbeit. Aber gerade die Herstellung einer dichten Atmosphäre dieser gefährlichen, weiten Wildnis war im Vorgänger enorm wichtig und erfolgreich; deshalb hat Rockstar schon jetzt gewonnen.

Developed by the creators of Grand Theft Auto V and Red Dead Redemption, Red Dead Redemption 2 is an epic tale of life in America’s unforgiving heartland. The game’s vast and atmospheric world will also provide the foundation for a brand new online multiplayer experience.

Red Dead Redemption bietete schon 2010 einen kaum bespielten Online-Modus. Nach dem phänomenalen Erfolg von GTA Online dürfte sich dies ändern.

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Am Rande: Mich nerven die jetzt schon entstandenen Thinkpieces über das Teaser-Photo der Gang, das – Huch! – keine Frau zeigt. Der Trailer klärt das nicht auf, aber diese Truppe kann doch auch sehr gut einfach nur aus den Bösewichten bestehen, während man selbst vielleicht eine Tochter auf einer Farm spielt, die von diesen Plünderern überfallen wird. Anschließend begibt sie sich auf eine Reise der Rache, um ein Mitglied nach dem anderen zur Strecke zu bringen. Will sagen: Wir wissen noch nichts. Mehrere spielbare Hauptfiguren wie in GTA V sind sehr wahrscheinlich. Dass Rockstar sich selbst so einen Shitstorm einlädt, halte ich für unwahrscheinlich. Immer langsam mit jungen Pferden!