‘Transformers 3′ Review

10 Jul, 2011 · reeft · Featured,Film · 0 comments

Originaltitel: Transformers: Dark of the Moon
Regie: Michael Bay, USA 2011
Drehbuch: Ehren Kruger
Darsteller: Shia Labeouf, Rosie Huntington-Whitely, Josh Duhamel, John Malkovich
Produktion: DreamWorks Pictures
Verleih: Paramount Pictures
Länge: 156 Minuten
FSK: 12 Jahre
Start: 2. Juni 2011

Als ich mir vor einiger Zeit mal vornahm Reviews zu jedem Film zu schreiben, den ich so sehe, war mir schon vorher klar: Das wird nichts. Oft fehlt mir dann doch einfach die Zeit etwas zu schreiben. Es liegt selten daran, dass ich nichts zu einem Film zu sagen hätte, denn grundsätzlich kann man vieles diskutieren und unterschiedlich lesen, sodass neue Ansichten aufgezeigt werden können. Viel zu diskutieren gibt es auch immer bei Michael Bays Transformers-Filmen, die von Kritikern gehasst und von der breiten Masse geliebt werden. Ich hatte mich wirklich auf den letzten Teil gefreut, da der Trailer nicht schlecht war (was aber – wie man inzwischen weiß – nichts zu heißen hat. Beispiel: Transformers 2) und ich prinzipiell in diesem Kinojahr Action bisher stark vermisste. Und wenn Bay eins kann, dann ist es Action. Doch jetzt sind schon mehrere Tage seit dem Kinobesuch vergangen und trotzdem muss ich mich dazu durchringen, etwas zu schreiben, denn ich habe keine große Lust es zu tun, aber ich bin der Meinung, dass es gehört werden sollte.

Bay liefert erneut solide Action ab, übertreibt mit seinen Effekten erneut und lässt unter anderem trainierte Fallschirmspringer mit so genannten Wingsuits, die ein längeres Gleiten ermöglichen, durch die Häuserschluchten von Chicago segeln.

Das ist alles schön und gut, wenn endlich mal jemand der Reihe Seele einhauchen würde. Nichts hat sich verändert. Shia Labeouf spielt sich immer noch auf Sparflamme im “NoNoNoNo”-Modus, seine Eltern sind vielleicht die cringeworthigsten Figuren des letzten Jahrzehnts auf Film, das Drehbuch ist verfaulter Schweizer Käse und dem Film fehlen Figuren auf einem menschlichen normalen Level. Und hey, Transformers gibt es ja auch! Wenn die nur mal jemand in den Vordergrund schieben würde…

Oftmals blitzen wirklich coole Momente durch. Die Anfangsszene mit dem obligatorischen Start auf Cybertron, der uns dann via Apollo 11 auf unseren Mond bringt – das Ganze untermalt von Kennedyansprachen -, ist wirklich gut. Sobald die Story aber wieder Sam folgt, geht alles bergab. Wenige Momente stechen hervor; ironischerweise sind es die, in denen kein Mensch vorkommt, sondern die Konflikte der Transformers untereinander in den Vordergrund treten und die Probleme spürbar werden. Dies sind wenige wirklich interessante Momente. Es sind die wenigen Momente mit Herz und einem Hauch von emotionaler Verbindung mit dem Publikum. Dies sind die einzigen Figuren, die für kurze Zeit Menschlichkeit ausstrahlen dürfen – ironischerweise ist kein Mensch je in einer dieser Szenen.

Allgemein vermisst Transformers 3 Humanität. Auch auf einem emotionalen Level. Das dargestellte Level an Gewalt, mit dem sich die Autobots und die Decepticons hier bekämpfen, lässt einen erschaudern. Ein Decepticon wird von unseren “Helden” in der Luft in mehrere Teile zerrissen, einem anderen wird der Kopf vom Körper gerissen – alles in Zeitlupe. In Bays eindimensionaler Welt ist dieser Racheakt natürlich berechtigt, zuvor hatte dieser Decepticon mehrere Menschen in War of the Worlds Manier ihrer Kleider entröstet. Diese, für die Reihe durchaus dunklen, Szenen,
wechseln sich aber zu schnell mit unlustigem Slapstick und Witze auf PipiKaKa-Niveau ab, sodass nie wirklich eine bedrohliche Stimmung aufkommen kann – noch wirkliche Spannung oder Betroffenheit. Das unglaublich freche und skrupellose Product Placement tut seinen Senf dazu, dass man auch nur aus der niedrigsten Immersion herausgerissen wird.

Aber wer erwartet schon einen wirklich guten Film, wenn er Transformers schauen geht? Die meisten wollen das, was sie am Ende auch irgendwo kriegen. Ein bisschen Action mit einer einfachen Story und irgendwo ein bisschen Spaß und – hey – da gibt’s ja auch ‘ne heiße Braut! Der dritte Teil ist die Inkarnation des Produktionscredos Hollywoods der letzten Franchisejahre. Es wird soviel wie möglich hineingestopft, sodass letztendlich jedem irgendwas schmecken kann. Leider ist ein Film aber kein Buffet, bei dem man sich picken kann, worauf man Lust hat, sondern eine Suppe, die vorsichtig gesalzen werden will.

Transformers 3 ist die Defintion des mehs, einem englischen Ausdruck, der für Apathie, Langeweile und Gleichmut steht. Es kann alles bedeuten. Und das sollte Film nicht.

5/10

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Foals – Blue Blood

10 Jul, 2011 · reeft · Musik · 0 comments

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“OH SHIT! OH HOLY JESUS! OH JESUS JESUS! OH JESUS LORD JESUS OH SHIT! That was awesome – THAT WAS AWESOME RIGHT THER—-OH SHIT!

GET THE WATER! OH JESUS CHRIST! GET THE WATER! OH LORD HAVE MERCY! IT’S GOING DOWN! OH MOTHERFUCKING BOOTLEGGED FIREWORK SHIT!” Funniest. Commentary. Ever.


(via Nils)

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Nichtsaussagender und eher mittelmäßiger Teaser zur zweiten Staffel von AMCs ‘The Walking Dead’. Nach dem tollen Start und dem Abdriften ins untere Mittelmaß, habe ich ehrlich gesagt immer mehr Spaß an der Serie verloren und das binnen gerade einmal 6 Episoden. Aber hey, zweite Staffel!

Interesse ist noch da und eine Serie mit Zombies sollte ohnehin immer unterstützt werden.

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CAN’T HUG EVERY CAT!

08 Jul, 2011 · reeft · Cats,Internetgold · 0 comments

Ich habe ja bewusst dieses Video von der hübschen Frau, die über Katzen spricht und anfängt zu weinen, weil sie Katzen so sehr liebt und dann in tiefen Weltschmerz verfällt, da sie nicht alle Katzen auf der Welt in den Arm nehmen kann, nicht gepostet, weil es – so schön und vor allem lustig es auch sein mag – ein offensichtlicher Fake ist und ich Videos mit bewusster, ja geradezu geplanter, Viralstrategie nicht ausstehen kann – gerade wenn dabei noch ein Produkt beworben wird. Dennoch ging das Video natürlich viral, weil hübsche Frau und Katzen und lustig. Die drei magischen Dinge des Internets, oder besser: YouTubes. Aber, dem fliegenden Spaghettimonster sei Dank, ist das ja nicht der einzige Content auf YouTube.

Es gibt da zum Beispiel den tollen Schmoyoho-Channel, der von den Gregory Brothers betrieben wird. Die nehmen sich immer viral Videos und machen daraus einen Song. So auch über Debbie, die einfach immer noch nicht alle Katzen auf der Welt umarmen kann – auch nicht die extrem coole Katzenband im Video.

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Ron, Hermine und Voldemort nach dem Klick.


(weiterlesen…)

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Weezer – Paranoid Android

07 Jul, 2011 · reeft · Musik · 0 comments

Weezer, covering “Paranoid Android” by Radiohead. ‘Nuff said.

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Near-Reality Graphics in GTA IV

05 Jul, 2011 · reeft · Games · 0 comments

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The Films of Michael Gondry

04 Jul, 2011 · reeft · Film · 1 comment

Wunderschöner, nunmehr sechster Eintrag von Kees van Dijkhuisen in seine einjährige Serie von visuellen Liebesbriefen an Regisseure.

Dieses Mal ist Michel Gondry dran und sein unglaublicher individueller visueller Stil kommt perfekt in diesem Video rüber. Tolle Serie, tolles Video, sechs videos to go!


(via)

Vorher auf PEWPEWPEW:
The Films of Danny Boyle
The Films of David Fincher

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CAUTION! CATS!

04 Jul, 2011 · reeft · Internetgold · 0 comments


(via)

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You’re welcome.

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Ab und an muss man mal etwas in eigener Sache bloggen und es könnte wohl keinen besseren Anlass dazu geben als den nunmehr zweiten Geburtstag diesen Weblogs. Unglaubliche zwei Jahre wird hier schon grober Unfug betrieben und ich gelobe auf mindestens zwei weitere Jahre keine Besserung. Da Eigenlob bekanntlich stinkt und ich ohnehin egozentrische Menschen, die zuviel über sich labern (haha, ich habe einen Blog!!), nicht ausstehen kann, beende ich die kurze Durchsage und zeige euch stattdessen etwas peinliches, nämlich meine Skizze des ursprünglichen Designs, das beim letztjährigen Geburtstag durch das momentane ersetzt wurde. Dieses Jahr gibt es kein neues Redesign, da ich immer noch ziemlich froh mit Christophs Design bin. Jedoch wird es wohl in ein paar Monaten spätestens ein neues Logo geben – endlich. Außerdem starte ich in den kommenden Wochen ein gemeinsames Projekt mit dem Nils und würde mich freuen, wenn ihr da mal reinschauen würdet, wenn es fertig ist.

So long and thanks for reading!

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Der Trailer zum nunmehr vierten Teil der ‘Mission: Impossible’-Reihe ist draußen und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Nicht falsch verstehen, der Trailer schaut verdammt gut aus und Brad Birds (Iron Giant, Ratatouille, The Incredibles) wird mit Sicherheit ein ziemlicher Knaller, aber irgendwie springt bei mir nicht der Funke über.

Der Trailer ist aber nicht mein Fall. Klar, die Szenen deuten bombastisches Kino und außerordentliche Stunts an, aber das war es auch. Wahrscheinlich liegt es am Schnitt und der Musik. Eminem will meiner Ansicht nach gar nicht zu diesem Film passen und die unglaublich nervigen Fade-to-Blacks nur um einen Satz nach einer kurze Pause cooler erscheinen zu lassen sind so billig, dass ich nicht oft genug mit den Augen rollen kann. Dafür fährt Ethan Hunt aber das sehr geniale 2010 BMW Vision Efficiency Dynamics Concept Car.

Das ist ja immerhin etwas.

Mein Freund Tobias und ich waren als Kinder sehr große M:I-Fans, vor allem auch wegen dem ziemlich genialen Spiel für das Nintendo 64. Wir wussten alles. Wir haben uns sogar gegenseitig versucht Fragen zu stellen, die der andere nicht beantworten kann. Ja, wir waren ziemlich M:I-Kiddienerds. Mit M:I 2 wurde ich allerdings nie warm, alleine schon weil Ethan Hunt auf einmal lange Haare hatte und der Charakter auf einmal so komplett anders war. JJ Abrams’ dritter Teil war ein solider Eintrag in die Reihe, verfehlte aber die Möglichkeit etwas komplett Neues und Atemberaubendes zu schaffen wie manche Szenen im ersten Teil. Immerhin ist dieses Mal ein Großteil der Schauspieler zurück und es gibt mit Jeremy Renner und Josh Holloway verdammt gute Neulinge. Dennoch, irgendwie will der Funke nicht überspringen. M:I scheint sich mit jedem Mal neu definieren zu müssen und das schreckt mich als Fan des Originals einfach ab.

(via)

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Poll Islet, Australia

29 Jun, 2011 · reeft · Alles sonst so · 2 comments

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Steven Spielberg hat es erneut geschafft. Seine Handschrift ist unverkennbar im Trailer zu seinem neuen Film ‘War Horse’. Auch wenn Spielberg seit mehr als einem halben Jahrzehnt keinen guten Film mehr gemacht hat (Ich persönlich empfinde The War of the Worlds als eine sehr gute moderne Adaption), liebe ich diesen Menschen. Er hat mir ein Gefühl von großem Kino mit viel Gefühl als Kind näher gebracht und seine frühen Amblin-Filme wie ‘Close Encounters’, ‘E.T.’ und ‘Jaws’ sind bis heute unter meinen Lieblingsfilmen. War Horse ist nun ein Film über einen Jungen und sein Pferd, die gemeinsam in den ersten Weltkrieg ziehen.
Großes Epochenkino mit Herz und Tieren – das schreit förmlich nach Preisen ohne Ende, die Musik unterstreicht diese Annahme.

Interessant ist, dass War Horse ebenfalls zu Weihnachten in die Kinos kommt, ganz ähnlich wie Spielbergs Adaption von ‘Tim und Struppi’. Ich denke aber, dass sich die beiden Filme da nichts gegenseitig stehlen werde, da die Zielgruppen meiner Ansicht nach sehr verschieden sind und sich in den USA ohnehin keine Sau für “Tintin” interessiert.
Hier die offizielle Zusammenfassung:

The First World War is experienced through the journey of this horse—an odyssey of joy and sorrow, passionate friendship and high adventure. “War Horse” is one of the great stories of friendship and war— a successful book, it was turned into a hugely successful international theatrical hit that is arriving on Broadway next year. It now comes to screen in an epic adaptation by one of the great directors in film history.


(via)

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