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Image Comics

Die Gerüchteküche brodelt – Spoilerspekulationsalarm! Angeblich soll AMCs The Walking Dead bereits in der kommenden fünften Staffel den Oberbösewicht Negan einführen (hoffentlich gespielt von der laut Charlie Adlard offiziellen Vorlage Henry Rollins – it’s the only way!). Die Meldung habe ich von Moviepilot, die sich auf ihre Schwesterseite Moviepilot.com berufen, die wiederum einen kleinen Fetzen aus dem offiziellen AMC Blog und Interview mit EP David Alpert haben. Der sagte dort nämlich Folgendes:

Q: What one element from the show do you wish was in the comic?

A: It’s more like things in the comic that I can’t wait to get to. I cannot wait until we introduce Negan. He is just like the coolest f—ing character on the planet. You thought the Governor was bad news?

Q: Negan’s worse?

A: [Laughs] Man, wait until you meet Negan! He’s one of the greatest villains ever created. It’s so exciting.

Ich habe mal in fetten Buchstaben markiert, was hier wirklich wieder “news-worthy” an der gesamten Sache war. Ein EP kann es also kaum erwarten, bis eine bekannte Figur aus den Comics in der Serie vorgestellt wird. Oha, das bedeutet natürlich gleich, dass die Figur jetzt in der fünften Staffel bereits zu sehen ist, oder? Immerhin berichten es diverse, nicht wenige, Internetseiten heute wieder.

Seufz. Hier ein eher saftigeres Zitat von Robert fucking Kirkman aus dem April dieses Jahres:

As far as Negan casting goes, Scott and I are always talking about who we would put in that, it’s definitely on our minds, and there are definitely a lot of candidates. But I wouldn’t expect Negan too terribly soon, although he is definitely in the plan. It’s a 99% lock that he’s going to be in the show eventually, so be on the lookout for that.

Natürlich wird Negan irgendwann in der Serie auftauchen (entschärft und ohne fucks, ich weine jetzt schon), aber wenn der Schöpfer der Serie, der wohl bereits im April den groben Plan der fünften Staffel wusste, meint, dass man die Figur nicht allzu früh erwarten sollte, dann hat das mehr Aussagekraft als die Vorfreude eines Executive Producers.

Es wäre ohnhin ganz schön früh, wenn Negan auftauchen würde. Ich verfolge bewusst keine Spoilerblogs oder Set-Berichte, deshalb weiß ich auch nicht welche Figuren, ob und welche Figuren bei gewissen Shoots gesichtet wurden. Scott Gimple und seine Autoren haben aber acht Folgen lang mit Terminus den Hunter-Plot der Comics extrem ausgebaut. Dort waren es lediglich sechs Ausgaben, die im Sammelband “Fear The Hunters” erschienen. Diese haben keine große Infrastruktur und leben als Kannibalen von der Hand in den Mund. Was auch immer man gerade auf der Straße aufgabeln kann, wird gegessen. Rick und seine Gruppe fällt ihnen zum Opfer, woraufhin sich Dale aus dem Comics verabschieden muss. Der “Tainted Meat!”-Moment wird daher wohl einem anderen Charakter untergeschoben. Insgesamt kann man jedoch einschätzen, dass Terminus daher wohl die erste Hälfte der Staffel bis zur Winterpause dominieren dürfte. Zumindest wird Gareth laut dem Trailer mit der Gruppe mitgehen. Oder so. Es wäre eine Überraschung, wenn Rick und seine Survivor bereits nach einer Folge aus Terminus entlassen werden oder fliehen könnten.

Basierend aber auf dem bisherigen Ausbau der bestehenden Plots, wird Gimple die Savior und Negan dann wohl erst in der sechsten Staffel bringen dürfen. Vorher gibt es erst einmal noch ie Bewältigung der Hunter, den Weg nach Alexandria, die Machtkämpfe mit Davidson sowie die Horde – wenn sie den Comics folgen. Das wäre aber mehr als genug Stoff für eine solide Staffel. Ich könnte mich auch komplett irren und Negan taucht tatsächlich auf, aber das wäre ziemlich überraschend. Vielleicht wird sein “Ta Ta” Moment auch der Cliffhanger der fünften Staffel und Negan taucht bereits tatsächlich auf. I wouldn’t hold my breath though.

Rosettas Komet-Selfie

12 Sep, 2014 · Sascha · Wissenschaft · 0 comments

rosetta selfie
ESA/Rosetta

Seit nun gut einem Monat (Hier ein Rückblick der gesamten Reise) chillt ESAs Rosetta Sonde bereits im Orbit von Comet 67P aka Churyumov-Gerasimenko. Neben Vermessungen des Kometen macht Rosetta auch wieder Selfies, nachdem Mars bereits herhalten musste. Comet 67P finde ich da viel hübscher, die Reise ist fast beendet, da bietet sich erneut ein Erinnerungsphoto. Bevor Rosetta dann wie geplant im November auf der Oberfläche landen wird, was sich wohl etwas schwieriger gestaltet als bisher vermutet, kann die Sonde ja gerne weiterhin so wunderschöne, aber auch irgendwie gespenstige Bilder schießen.

Mondo Turtles (2)

Poster by Tom Whalen. 18″x24″ screen print. Hand numbered. Edition of 300. Printed by D&L Screenprinting. $45

Ach Internet, da beobachtet man dich einmal nicht haargenau und verpasst eine E-Mail oder die Ankündigungstweets oder Facebookmeldungen oder im ExpressoBeans-Forum nachzugucken… Okay, okay, es ist mein Fehler. Aber ich bin wütend und brauche einen Sündenbock. Blödes, schnelllebiges Internet! Wegen dir stehe ich jetzt ohne geniale Turtles Poster da, denn Mondo hat die mit Abstand besten Poster der letzten Monate in einem Batzen rausgehauen und nun stehe ich mit leeren Händen da.

Tom Whalens Poster ist wieder ein Augenschmaus für alle Fans der origalen Zeichentrickserie und in seinem typischen Stil gehalten, inklusive der Goldenen Spirale. Rich Kelly, von dem ich hier Inside Llewyn Davis hängen habe und es täglich begaffe, schafft eine eher dunkle und bedrohlichere Version, die den ersten Film klassisch einfängt. Ich mag JC Richard auch sehr, aber ich war nie der größte Fan vom Technodrome und Andrew Kolbs Poster gefällt mir vom Stil her nicht unbedingt, aber es ist zweifellos gut gemacht. Tja, was mache ich jetzt? Auf zu eBay.

“You Killed The Car” LEGO’d

11 Sep, 2014 · Sascha · Toys · 1 comment

Ferris Bueller Lego (4)

LEGO Mastermind Etzel87 hat die berühmte “You Killed The Car” Szene aus Ferris Bueller’s Day Off mit LEGO Bausteinen nachgestellt und sogar die Glasscherben mit durchsichtigen 1×1 Steinchen imitiert. Klasse! Das Haus wurde übrigens vor Kurzem für etwas mehr als eine Mille verkauft. Hui!

Winning entry in Swebrick’s annual AFOL vs. AFOL contest. The theme for this year was to build a scene from a ’80s movie or TV series with a vehicle in it. (via)

Der Superheldensommer ist vorbei, nun kommen die Awardstreifen und dystopischen Jugendbuchverfilmungen ins Kino. Nach dem eher mäßigen Divergent Anfang des Jahres gibt es nun bald Katniss im bereits dritten Film der Hunger Games Reihe zu bestaunen und außerdem den sehr vielversprechenden Action-Thriller The Maze Runner (Die Auserwählten – Im Labyrinth). James Dashners Buchvorlage habe ich immer noch nicht gelesen, obwohl ich das bestimmt nun seit etlichen Monaten hier im Blog hoch und heilig verspreche, aber bis zum Kinostart am 16. Oktober sind ja noch ein paar Wochen. Bis dahin werde ich mir dann endlich mal das Buch vorknüpfen, denn der Trailer sieht ziemlich großartig aus, wenn man mich fragt. Bereits zum letzten Trailer hatte ich ein paar Meinungen von Fans des Buches zusammengefasst und die waren auch nicht direkt abgetan – immer ein gutes Zeichen.

Thomas (Dylan O’Brien) wacht auf einer Lichtung auf und kann sich an nichts mehr erinnern – außer seinem Vornamen. Bald erfährt er, dass dieser fremde Ort inmitten eines Labyrinths liegt, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Aber Thomas ist nicht allein. Mit ihm sind viele andere Jungen im Labyrinth gefangen, die ebenfalls ihr Gedächtnis verloren haben. Gemeinsam versuchen sie einen Weg in die Freiheit zu finden und das unheimliche Geheimnis zu lüften, wer sie hergebracht hat und warum?

Regisseur Wes Ball (Ruin) hat meinem Eindruck nach eine ansprechende Welt Wirklichkeit werden lassen und ich kann es kaum abwarten, bis ich sie im Kino erleben darf. Ich mag aber auch die auftretenden Schauspieler sehr. 20th Century Fox muss wohl auch nicht enttäuscht von der Verfilmung sein, schließlich hatte man bereits Konzeptzeichnungen zum Sequel The Scorch Trials (Die Auserwählten – In der Brandwüste) auf der diesjährigen Comic-Con vorgestellt.

Dieser Artikel wurde gesponsert von 20th Century Fox

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Ich muss mich dieser Tage des Öfteren deutlich verteidigen, wenn ich von meinem Vorhaben erzähle. Nein, ich bin kein unreflektierter Apple-Jünger. Nein, ich bin kein konsumgeiler Neuheitenjunkie. Nein, Mann, mein Handy ist einfach nur kaputt. Habt ihr mal probiert 6 Monate mit einem Wlan-untauglichen Smartphone zu leben? Ich meine, es geht. Ich habe es mir und allen Zweiflern bewiesen, aber spaßig war das auch nicht. Jedes verdammte Update und jeder neue Podcast muss extra über iTunes gezogen werden, das Surfkontingent ist spätestens nach 8 Tagen aufgebraucht, jedes Instagram-Bildchen muss wohl überlegt sein – dann doch lieber den Sonnenuntergang statt dem Essen posten.

Immerhin lernte ich iTunes noch ein wenig besser kennen, so als Nebeneffekt. Aber nein, es macht keinen Spaß. Mein Handy ist drei Jahre alt und nur eingeschränkt funktionsfähig. Ich möchte etwas Neues. Dafür muss man sich nicht ständig rechtfertigen. Das Geld für eine Reparatur sparte ich mir, es sollte in das neue iPhone 6 fließen. Natürlich bin ich daher heute unglaublich aufgeregt und gespannt, was Apple neben der iWatch dort vorstellen wird. Was man bisher jedoch erwarten darf, überzeugt mich nicht wirklich. (weiterlesen…)

The Leftovers HBO 110
© HBO

In der letzten Folge der ersten Staffel wagt Damon Lindelof keine Risiken mehr. Viel mehr beruft sich The Leftovers auf die bisherigen Kernthemen und liefert eine emotionale Tour-de-Force ab, die vor allem visuell und durch preisverdächtige Darbietungen überzeugen kann. Hier ein Auszug, die gesamte Review bei Moviepilot, denen auch mein herzlicher Dank gilt, dass ich die Serie dort begleiten durfte.

In der zweiten Hälfte der Staffel wurde umso deutlicher, dass Lindelof, ein Kind im Spannungsfeld zwischen Glaube und Wissenschaft, an sehr deutlich an unser aller Existenz interessiert ist. Spirituelle Sternenstaubanalogien bei Seite, wer fühlt sich nicht hilflos und klein, wenn er in einer lauen und wolkenfreien Nacht in den Himmel schaut. Auch True Detective sah im Schwarzen ein gewisses Böse, dem sich nur einige helle Punkte entgegenstellen wollen. Die Angst vor der Dunkelheit, dem Ungewissen, treibt den Menschen in seiner Suche nach Bedeutung seit Jahrtausenden in das Religiöse, in das Spirituelle. In The Leftovers konfrontiert Damon Lindelof seine Zuschauer mit ihrer universalen Bedeutungslosigkeit. Es gibt Lichtpunkte, ja, aber auch wenn wir ihr Licht erblicken, können sie bereits seit Jahren erloschen sein. Wir sind umgeben von den Ruinen toter Zivilisationen.

Schlussendlich bleibt mit The Leftovers eine qualitativ hochwertige Serie zurück, die die Geister spaltete. Wahrscheinlich muss man ein wenig empfänglich für diese Signale oder ein bisschen innerlich angekratzt oder gebrochen sein. Viele können sich mit den Figuren nicht identifizieren, sie erscheinen zu verzweifelt, gebrochen, abgeschieden und klagend. TV-Kritiker Todd Van Der Werff zog nach der letzten Folge das Fazit, dass The Leftovers die bisher beste und einzigartigste Serie ist, die sich mit Depression beschäftigt. Ich würde das so unterschreiben, jedoch weitergehen und alle Gefühle miteinbeziehen, die damit verbunden sind. Schließlich geht es nicht nur um ein vielleicht von manchen so wahrgenommenes pathetische „Jammern“, sondern auch den unerklärlichen Verlust von zwei Prozent der Weltbevölkerung an sich und die Wut, dass man ihn nicht vergessen kann, oder die Wut, wenn man sich an ihn erinnert. Diese schlägt um in brutalste Gewalt, die Serie fand hier verstörendste Bilder. The Leftovers verlangt dem Zuschauer viel ab, er muss sich voll darauf einlassen und in diese Welt und den Kopf des Showrunners abtauchen. Konfrontiert wird der Zuschauer mit dem, was er gerne selbst verdrängt. Belohnt wird er jedoch mit einer der besten Serien über die menschliche Existenz überhaupt. Dabei sind Lindelof und Perrotta aber nicht durchweg nihilistisch. In der Gemeinschaft findet sich Kraft das Dunkel auszustehen. Das mag so heruntergekauft plump erscheinen, aber es ist wahr.

Moviepilot: Wir schauen The Leftovers – Staffel 1, Folge 10

Jurassic-World-fan-art

Ähnlich wie Steven Cormann muss ich mich auch noch gedulden, bis ich endlich Jurassic World im Kino bestaunen darf. Im Unterschied zu mir ist Steven jedoch künstlerisch extrem talentiert und hat sich in der Zwischenzeit mit dem Bild oben selbst beschenkt, das die Faszination und die Magie der Dinosaurier wunderbar einfängt. Dazu gibt es den kleinen Twist, nämlich dass die Dinos, zumindest dieser T-Rex, scheinbar endgültig gebändigt wurden. InGen hat gewonnen, die Natur wurde endlich gefesselt. Klasse. Dazu ist Stevens Bild womöglich eine Anspielung auf den Pitch von Colin Trevorrow, mit dem er wohl den Regieposten ergattern konnte. Dieser erzählte nämlich von einem Jungen, der gelangweilt mit dem Rücken gegen die Glasscheibe eines T-Rex Geheges gelehnt auf seinem iPhone rumspielt. Da ist mir die Faszination lieber.

Fasziniert hat auch Mark Englerts Teaser Poster, das es auf der diesjährigen Comic-Con zu ergattern galt. Das Konzept des Posters wurde nun in einem Teaser animiert und könnte so glatt im Kino laufen. Allgemein könnte man mal endlich etwas Offizielles sehen. Bis dahin müssen wir uns wohl mit dieser Fan Art begnügen, auch wenn sie extrem gut ist.