jurassic world lp mondo
Nachdem Mondo bereits John Williams ikonische Filmmusik im letzten Jahr auf Vinyl veröffentlicht hat, geht es nun bei Michael Giacchinos Musik zum Nachfolgern ganz schnell. Schon ab morgen kann man die Platte vorbestellen, der Versand beginnt aber erst im September. Das Artwork stammt von Stan & Vince, die bereits einen Print zur Jurassic Park Ausstellung von vor zwei Wochen beigesteuert haben. Ihre Arbeit zu Jurassic World gefällt mir im Vergleich sehr viel mehr, auch wenn das Cover ein bisschen beliebig wirkt. Dafür gefällt mir hier ganz besonders die Farbgebung sowie die Innenseite. Die Verfolgungsjagd der Raptoren inklusive dem Motorrad war schon ein außerordentlich toller Moment. (via)
jurassic world lp mondo front

Michael Giacchino ist mit dem Score zu Jurassic World meiner Ansicht nach ein Meisterstück gelungen, über dessen Veröffentlichung in dieser besonderen Verpackung ich mich sehr freue. Der Komponist wird zurecht bereits seit Jahren als inoffizieller Nachfolger John Williams’ gehandelt und konnte nun den Meister direkt beerben. In Jurassic World zitiert er Williams auch an einigen Stellen, wenn es die Nostalgie verlangt, ohne aber jemals den Fokus für seine eigene Thematik zu verlieren. Ganz so einbrennen in den Zeitgeist wie Williams’ Musik damals wird sich Giacchinos Werk sicher nicht, aber schon alleine für die besonders kreative Titelauswahl (“Indominus Wrecks”, “Owen You Nothing”, “Love In The Time Of Pterosauria”) gebührt ihm mein Dank.
jurassic world lp mondo back

Mondo’s web exclusive version of this 2XLP is pressed on 180 Gram Translucent Green Vinyl with a Blue Stripe in honor of Blue the Raptor, from Trevorrow’s sequel. The soundtrack also will be made available on Black Vinyl.

Die Organisation Veterans For Peace UK hat als Protest gegen die Früherziehung von Soldaten im Kinderzimmer Battlefield Casualties ins Leben gerufen und zusammen mit Regisseur Price James und der unverwechselbaren Stimme von Matt Berry eine super effektive und rabenschwarze Parodie der Action Man Werbespots aus den Neunzigern gedreht. (via)

The UK is one of only nineteen countries worldwide, and the only EU member, that still recruits 16 year olds into its armed forces, (other nations include Iran and North Korea). The vast majority of countries only recruit adults aged 18 and above, but British children, with the consent of their parents, can begin the application process to join the army aged just 15.1

The UK’s child recruitment policy has been challenged at various times by the Joint Committee on Human Rights, the Defence Committee, the Equality and Human Rights Commission, major child rights organisations, Amnesty, the National Union of Teachers, the UN Committee on the Rights of the Child and veterans themselves. Successive governments have ignored all these calls to review the policy.

Action-Man-Veterans for Peace

GTA V’s Dick Physics

23 Jun, 2015 · Sascha · Games · 2 comments

Trevor war für mich das Highlight der Singleplayerkampagne von GTA V. Jemand hat die besten Szenen von ihm aneinandergereiht – mit der Besonderheit, dass Trevor in ihnen nackt ist. Lässt sich ja dank der PC-Version jetzt leicht bewerkstelligen. Und während das an sich schon ziemlich ist, beeindruckt mich viel mehr, dass Rockstar anscheinend Dick Physics ins Spiel eingebaut hat. Wenn man nämlich genau hinschaut, kann man Trevors Schniedel sehr realistisch wackeln sehen. Schwerkraft und so.

Erst vor Kurzem hatte übrigens jemand weiterhin festgestellt, dass Rockstar sogar den genauen Todeszeitpunkt von Opfern animiert hat. Ich bin mir sicher, dass wir da in den nächsten Jahren noch einiges mehr finden werden.

Die erste Staffel von True Detective konnte letztes Jahr mit vielen Qualitäten auftrumpfen. Die Titelsequenz, mit ihren bedeutungschwangeren Doppelbelichtungen und der stimmungsvollen Musik, war definitiv auch sehr ausschlaggebend für den Erfolg. Dieser Erfolg garantierte eine zweite Staffel, die gestern auf HBO (bzw. in Deutschland auf SkyGo) ihre Premiere feierte.

Wie schon für die erste Staffel fertigte das Produktionsstudio Elastic (Interview mit Elastic von Art of the Title) die neue Titelsequenz an und insgesamt bleibt man sich treu: Doppelbelichtungen, die Momente aus der Staffel heraufbeschwören, insgesamt etwas bunter.

Doch was das Intro der ersten Staffel so besonders machte, war zweifellos der Song “Far From Any Road” von The Handsome Family, der die Sumpfgebiete Louisianas zu mystischen Ländern für gelbe Könige und Theorien aller Art machte. Für die zweite Staffel wählte man Leonard Cohens “Nevermind” und… es ist jetzt nicht schrecklich und wir kennen die zweite Staffel auch noch nicht (und können daher nicht wirklich sagen, wie der Song dazu passt), aber insgesamt enttäuschte der Track viele Zuschauer. Mich eingeschlossen.

Daher versuchen jetzt einige Fans mit ihren eigenen Musikvorschlägen das Intro zu “retten” und der obige Vorschlag gefällt mir schon mal erheblich besser. Vielleicht hätte man auch die Musik einfach belassen sollen, die passt nämlich zum Westen eigentlich noch besser.

Mehr Mashups: Spaces von The American Spirit, Hatcher von The Archive, Black Planet von The Sisters of Mercy, Mit dem Breaking Bad Theme
Meine Favoriten: People von Whitey, Tom Waits saves it

Es gibt noch wesentlich mehr. Wer suchet, der findet. Interessant ist auch, dass das von HBO offiziell hochgeladenen Video mit “Opening Credits Episode #1″ betitelt wurde. Vielleicht gibt es ja für jede Episode passend einen neuen Song? Nach dem negativen Feedback wäre das definitiv eine Save-Face-Option.

gotstannis

Schluss, aus, vorbei. Alle Kulturblogs dieser Welt müssen in den kommenden 10 Monaten wieder ohne Outrage-Culture-Clickbait leben, denn die fünfte Staffel von Game of Thrones ist nun zu Ende gegangen. Miriam (@galbrush, Facebook), René (Whoopwhoop!) und ich besprechen die Episoden 9 und 10 (“The Dance of Dragons” und “Mother’s Mercy”) und reden dabei über Hexenverbrennungen, Silicon Valleys Tres Commas, Cleganebowl (fucking confirmed), 100 oder 10000 Dotharikische Kämpfer, Gewalt, CGI, Mitleid für Cersei sowie Magnete, die eine Apple Watch zerstören.

Shownotes:
YouTube: Apple Watch vs. Magnet
KnowYourMeme: Cleganebowl (CONFIRMED. GET HYPE)
Karte: Dothrakian Sea
Moviepilot: Wir schauen Game of Thrones – Staffel 5, Folge 9
Moviepilot: Game of Thrones und das Jammern auf hohem Niveau
Score: Game of Thrones Season 5 Soundtrack 17 – Son of the Harpy
Vanity Fair: The Game of Thrones Characters Who Are Definitely, Actually Dead
Stannis the Two Face
Intro: @laut-malerei
Outro: @HANSEMANN
Bildquelle: © HBO

Play

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast024.mp3 (60 MB)
Soundcloud: PewCast 024: Game of Thrones 5×09/10
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast
(weiterlesen…)

Eyyyy, macarena!

18 Jun, 2015 · Sascha · Internetgold · 2 comments

Honest Trailer – Toy Story

17 Jun, 2015 · Sascha · Film · 0 comments

Die Screenjunkies haben einen sehr richtigen Honest Trailer für Pixars Toy Story gebastelt und sogar Will Sasso in einem höchst amüsanten Cameo eingebaut.

Das letzte Mal, als ich über den Star Wars Coming-of-Age Fanfilm 5-25-77 schrieb, versuchte der Mann hinter dem Streifen, Pat Johnson, verzweifelt die restlichen Arbeiten an seinem Film durch Crowdfunding zu finanzieren. Diese Kampagne verfehlte aber ihr Ziel und auch der im Jahr darauffolgende Versuch scheiterte so kläglich, dass ich alle Hoffnungen aufgab, den Film jemals zu sehen.

Pat Johnson begann mit dem Dreh des autobiographischen Films über den Kinostart von Star Wars bereits im Jahr 2004, doch nach drei Vierteln des Drehs ging dem Indiefilmemacher das Geld aus. Seitdem hat er verzweifelt versucht, den Film irgendwie fertigzustellen. Nun scheint ihm das aber endlich gelungen zu sein. Yahoo gegenüber hat er nun erklärt, dass der Film fertig produziert ist und es schon einen Verleiher gibt, der den Film noch in diesem Jahr in die amerikanischen Kinos bringen will. Eine VOD-Lösung soll es ebenfalls geben. Wahrscheinlich hat die Macht es so gewollt, im Jahr der Veröffentlichung von The Force Awakens. Ich freue mich sehr, den Film endlich sehen zu können. Aber nicht unbedingt, weil ich einen guten Film erwarte, sondern einfach irgendwann froh bin, dieses Kapitel abschließen zu können.

Es ist aber eben auch nicht ohne Grund so gekommen, dass das Projekt mehr als ein Jahrzehnt durch die Produktionshölle wandern musste. Schließlich ist und bleibt dieser Film eine autobiographische Erzählung über den Kinostart von Star Wars. Dazu gibt es noch ein bisschen Jaws und sonstige Sci-Fi der Siebziger, sowie das natürlich total uninteressante Kräftemessen zwischen Trekkies und Warslern. Mehr als ein Nostalgie-Trip für 50-Jährige scheint da nicht drin zu sein. Natürlich gibt es da noch den Ansatz des leidenschaftlichen Filmemachers auf dem Lande, aber mit einem so unvermarktbaren Titel wie 5-25-77 ist klar, was man zu erwarten hat.

My intention was to make the movie look and feel like it was really shot in the ‘70s,” Johnson tells Yahoo Movies. “We painstakingly tried to re-create that period in every frame.”

Immerhin das ist ihm dank der langen Produktionszeit ein wenig gelungen. Der Film sieht tatsächlich alt aus – ebenso wie die Witze und das Drehbuch. Mal schauen, ob sich das Warten auf die “fanboy version of Almost Famous” tatsächlich gelohnt hat.