Aus der Reihe “Mehr positive Nachrichten”: Robin Seplut heißt eigentlich Anton (hat er mir geschrieben) und wohnt irgendwo in Russland. Er lädt seit ein paar Monaten Videos von den wilden Katzen ins Internet, die rund um seine Wohnsiedlung herumtollen. Das Ganze ist richtig charmant, seine Heimvideoproduktion inklusive dem rudimentären Englisch (bester Videotitel: “Fluffy cat today is not one”) erfüllt so ein gewisses Klischee, was aber von der Liebe für die Katzen wieder gekontert wird. Er kümmert sich um die Katzen, gibt ihnen Essen und streichelt sie. Mich hat das so gerührt und gefreut, dass ich ihm was gespendet habe. Das könnt ihr auch tun.



Jaws Art

13 Feb, 2017 · Sascha · Design · 0 comments

Lee Hartnup macht Poster und Kunst für Jaws und das variiert so von ganz gut bis grottig, aber das hier bereitet mir ziemlich krasse Alpträume. Bonus-Pic: Quint on his way down. Haha, das is so doof und straight out of photoshop hell, dass es wieder gut ist.

Der Trailer ist schon ein bisschen älter und der zweite Teil der dritten Staffel ist bereits angelaufen, aber ich möchte trotzdem unbedingt noch über diese große Schandtat bloggen, die dieser Trailer anteaset. Ich habe Star Wars Rebels schon mehrfach unterschätzt und werde den Fehler nicht erneut begehen, denn hier wird richtig cooler Shit gezeigt.

Aber ich möchte mich trotzdem kurz an dem möglichen Kampf zwischen Maul und Obi-Wan aufhängen. Also, bitte, lasst mich sagen: Was für ein unglaublich dummer Scheiß. Ich habe mich bereits vor etwas mehr als sechs Jahren über die Rückkehr von Maul aufgeregt (von daher ist auch dieses großartige, von mir editierte Bild auf der rechten Seite) aufgeregt und nun soll das Ganze wohl in einer Hommage an den dreizehnseitigen Comic Old Wounds aus Star Wars Visionaries enden.Ich halte es für sehr schwierig, dass plötzlich alles miteinander verbunden ist. Der Revamp des Expanded Universes bietet nun diese Möglichkeit, die von der Lucasfilm Story Group großzügig benutzt wird. So kämpft Luke bereits im ersten oder zweiten Comic gegen Boba Fett in Obi-Wans Haus.

Ich behaupte jetzt nicht, dass das alte Expanded Universe große Kunst war, aber das ist schon ein bisschen krass. Dass man direkt die erste Chance nimmt und die Galaxie kleiner macht, als sie ist. Dass Darth Maul nun bei Obi-Wan (ver)endet, ist auch irgendwie die einzige Lösung für seine höchst problematische Existenz. Ich verstehe den Reiz, die großen Figuren aus den Filmen irgendwie einzubinden. Auf der einen Seite kann man für die eigenen Kindheitshelden schreiben und sich einen Traum erfüllen. Auf der der anderen Seite legitimiert es in gewisser Weise die eigenen Geschichte, weil – hey! – Wedge ist hier dabei, ey! Cool, oder? Das hat Rogue One zwar auch gemacht, aber dort bleiben die neuen Figuren die Hauptattraktion und man hat es sich ja auch zum Ziel gemacht, nur ein Puzzleteil zu sein. Als Rebels startete, hatte ich zumindest nicht gedacht, dass ich noch einmal Darth Maul gegen Obi-Wan kämpfen sehe… Ich bete nur, dass nicht noch Luke irgendwo rumrennen sehen.

Immerhin: Der Rest schaut gut aus.

MADS-SAAAN!

13 Feb, 2017 · Sascha · Internetgold · 0 comments

Herrlich schöner Moment aus diesem Interview mit dem schnuckeligsten Pärchen der Gaming-Szene, Mads Mikkelsen und Hideo Kojima. Hey, vielleicht klappt das ja auch hier. Einfach Mads rufen und er erscheint. MADS-SAAAN!

The Last Guardian bietet einige der größten und gleichzeitg auch frustrierendsten Momente, die ich je in einem Videospiel erlebt habe. Die Beziehung, die ich zu dem neuen Titel von Fumito Uedas Team Ico (bzw. später genDESIGN) entwickelte, erinnerte mich an eine kränkelnde Liebesbeziehung, in der beide Paare wirklich verzweifelt versuchen, zueinander zu finden, um am Ende doch festzustellen, dass es langfristig nichts wird – egal, wie aufregend, schön oder beeindruckend die gemeinsamen Momente miteinander sein können.

Der erste Eindruck ist jedoch der von Verwunderung. Die Trailer zu Project Ico bzw. The Last Guardian haben fast ein ganzes Jahrzehnt auf dem Buckel. Die ersten Minuten innerhalb der Welt von The Last Guardian wirken jedoch vertraut. Wenig hat sich von der ersten Vision verändert, lediglich die Grafik wirkt geupdatet, wie eine Remastered Version eines jahrealten Fiebertraums. In The Last Guardian spielt man einen namenlosen Jungen, der sich mit Hilfe eines Fabelwesens namens Trico durch eine große, umrandete Ruinenstadt nach oben navigieren muss, in der Hoffnung zu entkommen.

Die Beziehung, die der Spieler dabei zu Trico aufbaut, ist der selling point des Spiels. Es ist nicht unbedingt schwer, zu beschreiben oder zu erklären, wieso diese tierische Kreation durch Team Ico ein solcher Geniestreich ist. Sie aber wirklich vollends zu verstehen, verlangt eine eigene Spielerfahrung. Aber ich versuche es trotzdem. (weiterlesen…)

Ich erinnere mich noch recht klar an einen Schulausflug in der zwölften Klassen. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen hatte ich mich für einen Vormittag an der Universität Kaiserslautern angemeldet, der uns Schülern den Alltag eines Studenten näherbringen sollte. Ich erinnere mich, dass der Tag und die Planung relativ chaotisch waren, wir Schüler wurden relativ lieblos auf dem Campus abgeliefert und mussten uns fortan schnell selbst orientieren. Ich weiß noch, dass ich mich fürchterlich in einem Statistik-Seminar langweilte und eine Vorlesung über Mathe frühzeitig verließ.

Aber ich weiß auch, dass ich durch einen Zufall in einem Saal landete, in dem ein Professor Virtual Reality vorstellte. Das war ungefähr im Jahr 2005/2006, als VR noch recht unsexy war. Ich war trotzdem happy, dass ich endlich von all den Zahlen erlöst wurde und mich in eine andere Welt flüchten konnte. Die Welt war aber ebenso karg wie mein erster Eindruck der Universität. Genau wie in den Achtzigern wurde ich durch pinke, bläuliche Räume gefahren, in denen mich eine Frau mit gefühlt drölf Polygonen begrüßte.

Damals lamentierte der Professor den Zustand von VR. Eigentlich habe sich seit den Neunzigern und Achtzigern nicht wirklich viel verändert. Die Technik ist gleich geblieben, die Anwendungen begrenzt. Etwas mehr als zehn Jahre später sitze ich auf der Couch eines Freundes und spiele die Star Wars Battlefront VR Mission, in der ich mich durch ein Asteroidenfeld bewegen muss und einzelne große Brocken vom Himmel schieße, um Jyn Erso aus den Händen des Imperiums zu befreien. (weiterlesen…)


NASA

NASA-Astronaut Eugene Cernan, der elfte Mensch auf dem Mond und der letzte, der ihn zum Zeitpunkt seines Todes am 16. Januar 2017 betreten hat, ist leider von uns gegangen. Sein Leben war ebenso imposant wie die Saturn V, die ihn zu “God’s front porch” beförderte. In der letztjährigen Dokumentation The Last Man on the Moon, die sehr zu empfehlen ist, erlebte ich ihn als nachdenklichen Menschen, der sich der Größe seiner Taten bewusst ist, gleichzeitig aber auch immer noch einen immensen Tatendrang verspürt. Seine Taten in der Vergangenheit werden jedoch nicht so schnell verblassen, die schiere Anzahl an Rekorden lässt das gar nicht zu. Via Wikipedia:

– Höchste Geschwindigkeit, die ein Mensch erreicht hat (39.897 km/h mit Apollo 10)
– Elfter und bisher vorletzter Mensch, der je den Mond betreten hat; letzter Mensch, der ihn verlassen hat (Apollo 17)
– Der einzige Mensch, der mit zwei verschiedenen Mondfähren unterwegs war (Apollo 10 und Apollo 17)
– Größte Gesteinsmenge, die Menschen auf dem Mond bei einer bemannten Mission gesammelt haben (Apollo 17)
– Längste EVA-Gesamtzeit auf dem Mond (Apollo 17)
– Längste auf dem Mond zurückgelegte Strecke im Mondauto (Apollo 17)
– Erster bemannter Nachtstart der NASA (Apollo 17)
– Cernan hinterließ auf dem Mond die Initialen seiner Tochter „TDC“ im Staub

Wow.

“We leave as we came and, god willing, as we shall return, with peace, and hope for all mankind.”
“Here I am at the turn of the millennium and I’m still the last man to have walked on the moon, somewhat disappointing. It says more about what we have not done than about what we have done.”
“Curiosity is the essence of human existence. ‘Who are we? Where are we? Where do we come from? Where are we going?’… I don’t know. I don’t have any answers to those questions. I don’t know what’s over there around the corner. But I want to find out.”

RIP

Im Anschluss ein kleines Best-Of. (weiterlesen…)

Ich werde die Synopsis nicht hinzufügen und ich rate euch ab, sie zu suchen und zu lesen, denn für mich ist das ein bisschen spoilerhaft. Jaja, ich weiß, überempfindlich, aber jetzt mal ehrlich: WAS AUßER DIESEM POSTER MÜSST IHR DENN NOCH SEHEN?! Ach, den Trailer? Okay. Der Trailer geht klar soweit, nichts atemberaubendes. Ich mag die Stimmung, die Prämisse, die Schauspieler. Alles sieht super aus. Kinostart hoffentlich bald.