Rapture-Palooza-Robinson2

Humor ist ja subjektiv, weshalb “lustig” wohl nur mein Eindruck ist und ich verstehen kann, wenn das für einen nicht so toll aussieht. Ich habe mich aber schlapp gelacht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich Craig Robinson über alles liebe. Dieses Jahr macht er mit Rapture-Palooza und This is The End in gleich zwei Apokalypsenfilmen mit und irgendwie gefällt mir dieser Ansatz mehr. Dazu ist Ken Jeong Gott und Anna Kendrick geht auch immer. I’m sold.


via Filmdrunk

Oh, hi Cindy!

penis-weapon
via reddit

Hat jemand $1,836.05 zu viel? Auf Amazon kann man nämlich die Penisstatue aus ‘A Clockwork Orange’ kaufen. Macht sich sicherlich schön im Wohnzimmer. Naughty, naughty, naughty!

The Michael J. Fox Show

Michael J. Fox kehrt zurück ins Fernsehen mit einer neuen Sitcom auf NBC. So richtig weg war er ja dank Rollen in The Good Wife, Scrubs oder Rescue Me ja nie, aber nachdem er durch seine Parkinsonerkrankung seine Karriere Ende der 90er runterschrauben musste, hatte er keine Hauptrolle mehr. Die Sendung setzt ganz auf seinen Namen und wird ‘The Michael J. Fox Show’ heißen, obwohl er einen, wenn auch ihm sehr ähnlichen, Charakter mimt. Neben ihm ist auch Betsy Brandt aus Breaking Bad dabei und das sieht nach einem neuen und frischen Umgang mit Krankheit generell aus, könnte was werden. Fox sagte ja selbstironisch, dass er alles spielen kann, solange seine Figuren Parkinson haben. Toller Kerl.

boogie-nights-poster

Paul Thomas Anderson zählt mit seinen gerade einmal sechs Filmen zu den besten Regisseuren der Welt und Mondo widmet ihm daher passend eine Posterserie. Ich habe noch den The Master-Print von Laurent Durieux angehängt, den sie während den Oscars rausgebracht haben. Den Anfang machen wird Rich Kelly mit seinem Print für Hard Eight. Wird wie immer auf Mondo zu einem “zufälligen” (17-18 Uhr bei uns) Zeitpunkt am Donnerstag zu kriegen sein. via Indiewire

Tommy Boy Gag Reel

13 May, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

Oh Mann, ich vermisse Chris Farley, der war der Held meiner Kindheit. Mit Filmen wie Tommy Boy, Beverly Hills Ninja oder Black Sheep sowie seinen Cameos in Wayne’s World oder Billy Madison spielte er sich in mein junges Herz und formte meinen Sinn für Humor nachhaltig. Und dann war plötzlich weg. Es kamen keine neuen Filme mehr mit dem lustigen Dicken auf Premiere und erst Jahre später musste ich erfahren, dass er viel zu früh von uns ging; dazu noch tragischerweise aufgrund einer Drogenüberdosis. Fuck.

Doch Farley ist immer noch da, wenn man ihn sehen will. Im DVD Regal steht er in meiner 90s Comedy Ecke. Auf YouTube schaue ich zum Beispiel dieses Video bestimmt einmal in der Woche an und kichere immer wieder aufs Neue. Irgendwo dazwischen fällt dieses Video vom Dreh von Tommy Boy. Genial! Sowas bringt mich echt immer noch mehr zum Lachen als ganze Komödien, die heute so rauskommen. via Filmdrunk

Save the best for last: Astronaut Chris Hadfield kehrt morgen mit der Soyuz zurück auf die Erde und als großes Finale seiner Videoreihe singt er David Bowies “Space Oddity” im Weltall. Oh Chris Hadfield, was werde ich dich vermissen. Komm gut und heil in einem Stück runter heute. Wer mehr von Hadfields Songs hören will, der kann mal bei seiner Soundcloud vorbeischweben. Dort singt er unter anderem Danny Boy.

Ist das eigentlich das erste Musikvideo, das im Weltall gefilmt wurde? Das ist so unglaublich cool.

Media Monday #98

13 May, 2013 · Sascha · Film · 5 comments

media-monday-98

1. Heath Ledger gefiel mir – abgesehen von The Dark Knight – am besten in Brokeback Mountain.

2. Danny Boyle hat mit Sunshine seine beste Regiearbeit abgelegt, weil Sunshine zu meinen Lieblingsfilmen zählt. Er ist zunächst einmal visuell ein absolutes Meisterwerk und für die Sequenz um Capas Sprung von der Icarus II zur Bombe verdient Boyle jeglichen Orden, den ich finden kann. Ich verstehe durchaus, dass der Film für viele nach hinten hinaus zerfällt, ganz ähnlich wie 28 Days Later, aber das liegt eher am Drehbuch von Alex Garland. Für mich war der Kampf von Pinbacker für seinen Gott gegen die Wissenschaft aber logische Konsequenz des Plots. Das Casting stimmt und so ein richtig, guter Hard Sci-Fi Film auf einem Raumschiff kommt ohnehin viel zu selten. Der Soundtrack ist auch a-ma-zing. Reden wir mal an anderer Stelle länger drüber.

3. Cameron Diaz gefiel mir am besten in There’s Something About Me. Ist ja auch schon ‘ne Weile her.

4. Hätte ich die Möglichkeit, einen Film zu drehen, würde ich auf alle Fälle folgende SchauspielerInnen verpflichten (und sei es nur, um sie einmal kennenzulernen):

M. Night Shyamalan, Werner Herzog, Bill Murray, Seth Rogen, Jason Segal, Michael Fassbender, Emma Stone, Christoph Waltz, Dominic Monoghan & Billy Boyd, Ethan Hawke pixellove, Nathan Fillion, Joaquin Phoenix, Tom Cruise, Mark Hamill, Harrison Ford, Josseph Gordon-Levitt, Ewan McGregor pixellove, Lena Dunham, Paul Rudd, Jennifer Lawrence, Mélanie Laurent, Matthew McConaughey, Shane Carruth, Zoe Kazan, Sophia Coppola, (ein bisschen geschummelt, ein paar sind Regisseure UND Schauspieler, wenn auch schlechte.) ….

5. Wenn es ein Genre gibt, dem ich rein gar nichts abgewinnen kann, dann ist es Slasher.

6. Spoiler in Trailern sind ganz schön doof, auch wenn ich natürlich Verständnis für das Marketingteam übrig habe. Man will eben die money shots im Trailer haben, um Hype zu generieren. Das erste Wochenende zählt eben viel zu viel, als dass man darauf verzichten kann. Trailer sind aber auch an sich eine Kunst und es gibt gute und schlechte. Die meisten geraten nach dem Kinostart ohnehin schnell in Vergessenheit. Man sollte sich an denen, die beständig sind, heute orientieren.

7. Meine zuletzt gesehener Film war Evil Dead (2013) und der war eher so mittelmäßig, weil er ziemlich unspiriert ist und seinen Remakestatus an keiner Stelle irgendwie rechtfertigt. Immerhin wird das Original nicht ruiniert und Fans dürften mit Sicherheit diese recht lang gewordenen 80 Minuten genießen. Blut gibt es genug.

nublar

Erst letzte Woche twitterte mein Twitter-Crush und Jurassic Park 4 Regisseur Colin Trevorrow nach ein bisschen Location Scouting in Hawaii obiges Bild mit dem Titel “Nublar”. Eine klare Referenz zu Isla Nublar, der Insel im ersten Teil der Jurassic Park Reihe. Es sollte also nach zwei Sequels auf der Nachbar- und Forschungsinsel endlich wieder zurück in den eigentlichen Park gehen. Zunächst aber twitterten dann Concept Artists, was später auch von Universal selbst bestätigt wurde: Die Produktion wird bis auf Weiteres angehalten. Gott sei Dank.

Nicht, dass ich keinen neuen Jurassic Park Film sehen will, ganz im Gegenteil, aber der angesetzte Kinostart vom 13. Juni 2014 war viel zu optimistisch. Inzwischen hat man wohl erkennen müssen, dass man den eigenen Ansprüchen mit diesem Zeitplan so gerecht wird (‘the studio and filmmakers adequate time to bring audiences the best possible version’). Dazu gibt es das Gerücht, dass Steven Spielberg persönlich das Drehbuch vom Schreiber-Ehepaar Amanda Silver und Rick Jaffa als “crap” bezeichnet hat.

Wie auch immer, dies ist eine gute Nachricht. Jurassic Park IV ist ohnehin eine beschlossene Sache, fragt sich nur wann. Diese notdürftige Pause bietet nun Zeit zum Durchatmen und zum Verfeinern. 2015 ist wohl nun realistischer – als ob der Kinosommer 2015 nicht schon ohnehin bombastisch genug wäre.