Wie cool ist das denn bitte? Elizabeth Perez hat diese Ausgabe für das Austin Creative Department designt, das mit einem echten Streichholz mitgeliefert wird und funktioniert, dank Reibefläche auf dem Buchrücken. Leider nicht zum Verkauf. Damn.

Fahrenheit 451 is a novel about a dystopian future where books are outlawed and firemen burn any house that contains them. The story is about suppressing ideas, and about how television destroys interest in reading literature.

I wanted to spread the book-burning message to the book itself. The book’s spine is screen-printed with a matchbook striking paper surface, so the book itself can be burned.

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via Bookpatrol

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Netter Zusammenschnitt von sync0py, einem Studenten aus Paris, der in seiner Freizeit Fan-Trailer und Retrospektiven bastelt, wie z.B. dieses Video über Nolans Batman. Die Prequel-Anteile halten sich bis auf ein paar Referenzen in Grenzen, es gibt zwei, drei kleine Nitpicks meinerseits (Anakin ohne Yoda und Obi-Wan am Ende geht gar nicht, ebenso Vaders “NOOO” aus der Blu-Ray-Version), aber ansonsten ist das eine schöne Erinnerung daran, wie großartig Star Wars sein kann.

Star Wars: Original Trilogy is the most popular saga of all time and it have a charm which will be never lost. With A New Hope, The Empire Strikes Back and Return of the Jedi, George Lucas made a world at war on the backdrop of a family history.

The prequel trilogy is more my generation, it’s not as powerful as the original trilogy but i like Attack of the Clones and Revenge of the Sith. But the better thing of this saga is John Williams, his partitions gives us chills forerver.

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Am 29. Oktober geht es auf alten und Next-Gen Konsolen weiter: Assassin’s Creed geht in eine inzwischen sechste Runde und dieses Mal wird man Pirat sein. Kein Scheiß, man spielt Captain Edward Canway, den Opa von Connor aus ACIII, und der kickt auf See so viele Ärsche, dass sich sogar Blackbeard persönlich wegen ihm ins Höschen macht. Und ganz ehrlich? Ich freu mich. Klingt verdammt super, dazu wird man tauchen können und die Inseln werden einen netten Mix aus der Wildnis-Parkour und über-Häuserdächer-in-Hafenstädtchen-laufen bilden. Dazu wird es erheblich mehr Seeschlachten geben und das ist sehr erfreulich, immerhin war das meiner Ansicht nach das Beste an Teil III.

Doch wirklich innovativ und revolutionär wie jetzt einige Hardcorefans das haben wollen, ist es natürlich nicht. Was wirklich revolutionär wäre, wenn sie mal die Eier gehabt hätten die Geschichte eine japanischen Badass(ass)in zu erzählen, die sich mit ihrem Katana durchs mittelalterliche Tokyo kämpft und Samurai umnietet. (Ich habe keine Ahnung von japanischer Geschichte, wie man leicht merkt.) Aber die haben bestimmt so eine “Der Samen überliefert die Erinnerungen”-Regel oder sowas und deshalb darf es keine weiblichen Hauptfiguren geben. Lächerlich.


via GeekTyrant


via reddit

Jemand hat das noch mit Nirvana unterlegt und das macht es gleich doppelt besser.

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AMC

“Maybe you should stop.”
“Doing what?”
“Being the leader.”

Die Episode beginnt direkt nach dem Angriff des Governors. Die Gruppe diskutiert darüber, wie sie mit der Situation umgehen soll, Rick würde sich alledem am liebsten wieder entziehen und wird von Hershel zurückbeordert. Rick kann jetzt nicht wieder ins Land der Verrückten abwandern und es ist sein eigener Junge, der ihn zurückholt, als dieser an seinen Fähigkeiten zweifelt. Dies holt Rick zurück auf den Boden der Tatsachen. Dem Seriengott sei Dank, eine weitere Episode mit Rick im Lalaland hätte ich nicht mehr ausgehalten.

Tja, und obwohl die Episode ganz nett anfängt, inklusive einem interessanten Dialog-pairing von Hershel und Merle, ist sie zu großen Teilen völlig belanglos und dazu merken wir schnell: Das ist die Andrea-centric Episode, die jeder unbedingt sehen wollte. Not. Die Autoren nehmen ihre schwierigste Figur und lassen sie von Ort zu Ort fahren und es wird viel geredet, Daniel nannte es “GZSZ mit Zombies” und ich finde es passt. Dialoglastiger wird eine Episode in der Zukunft kaum noch werden, die Zombies rücken ganz in den Hintergrund und werden höchstens nur noch als Werkzeuge gebraucht.

Aber wer jetzt hofft, dass Andrea erlöst wird, der wird sich ärgern. Stattdessen wird sie schlicht als Expositionsvehikel gebraucht. Andreas Ankunft im Gefängnis schweißt die Gruppe mehr zusammen, es wird ihr kurz mitgeteilt, wer gestorben ist und das war es dann auch schon. Die Anderen versuchen ihr die Augen zu öffnen, doch schaffen es nicht ganz. Wir wissen nie wirklich was in ihrem Kopf vorgeht, dazu scheren wir uns nicht um sie und ihr Schicksal, weshalb die Cliffhanger-Entscheidung null Wirkung hat.

Aber ja, Exposition: Das ist alles, worum es hier geht. Eine typische Füllfolge, die für den künftigen Endkampf arbeitet. Irgendwie musste man ja jetzt etwas mit Tyrese machen und da läuft er zufällig Andrea über den Weg – wie praktisch.

Es ist keine schlechte Folge, man verstehe mich bitte nicht falsch, aber findet trotz dem ganzen Geplänkel keine Entwicklung statt. Jo, der Governor baut sich eine kleine Armee auf, Tyrese und so kommen dorthin, aber die Serie ist so leer und konstruiert, dass wir ohnehin wissen, wie alles ausgehen wird, worauf es hinausläuft und es scheint nur noch die Frage übrig: Wer tötet wen und wer überlebt? Da wären wir wieder beim Hauptproblem der Serie, nämlich, dass nichts die Spannung hält außer der direkten Gefahr. Schade.

Es gibt trotz allem nette Momente wie Carls Zweifel an Rick, Carols Ratschlag an Andrea, Beths Song und dann das Übergleiten zu Tom Waits Original oder wenn Rick, ohnehin so gut wie ohne Munition, Andrea eine Waffe gibt; eine nette Geste im Hinblick auf Andreas Waffenverbot Anfang der zweiten Staffel. Merles Entwicklung zur guten Seite geht zwar etwas zu schnell, sicherlich, aber die Serie hat schon größere Sprünge gemacht und bei Merle gehe ich gut und gerne mit, es wäre wirklich schön, wenn er noch ein wenig dabei bleibt.

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via Geektyrant

Es ist nicht mehr als eine Aussage, die in einem dieser beiläufigen Gespräche am roten Teppich entstand, aber ich nehme den Meister selbst beim Wort: Sam Raimi sagte bei der Premiere seines neuen Films Oz: The Great and Powerful, dass er gerne Evil Dead 4 drehen würde und über den Sommer das Drehbuch zusammen mit seinem Bruder schreiben will.

Bruce Campbell wäre bestimmt auch direkt mit dabei. Sollte das am 25. April uns startende Remake von Fede Alvarez sich finanziell lohnen – und bei den momentan unglaublich krassen Trailern kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film failt – kann man eigentlich davon ausgehen, dass Raimi das machen wird. Das wäre einfach der schiere Wahnsinn.


via GeekTyrant

In Anbetracht der Tatsache, dass wir bald einen neuen Star Wars Film bekommen, ist es doch mal an der Zeit einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und uns wieder ins Gedächtnis zu rufen, wieso wir dieses Filmuniversum so sehr lieben. Klar, jeder liebt Star Wars, aber wann habt ihr denn das letzte Mal die Filme gesehen? Als ich neulich The Empire Strikes Back, den unbestreitbar besten Film der Reihe, mal wieder sah, war ich geschockt, denn ich sah ihn zum ersten Mal seit geraumer Zeit: Der Film ist fantastisch und er sieht umwerfend aus. Das kann man eigentlich nicht oft genug erleben.

Gerade deshalb ist es wichtig zu hinterfragen, was diesen Teil so besonders macht und welche Lehren man daraus ziehen sollte. Eintritt: Michael Parbot. Der französische Journalist hatte Ende der 70er Jahre beispiellosen Zugang zu den Dreharbeiten und auch wenn man schon viele der Aufnahmen von diversen anderen Dokus und Making-Ofs kennt. Es gibt jedoch neue Aufnahmen, die sich JJ Abrams besonders gut anschauen und Irvin Kershner zum Vorbild holen sollte.

George Lucas ist nicht einmal dabei. Regisseur Irvon Kershner ist jedoch noch im hohen Alter mittendrin und die Schauspieler haben eine Ahnung von den Figuren, die sie spielen. Die Sets sind allesamt aus echten Materialien gebaut, gedreht wird in Norwegen mitten im Schnee. Die Dreharbeiten sind schwer, Kostüme funktionieren nicht, es muss improvisiert werden, und so weiter. Aber das ist Filmemachen; diese Magie, die alle Bemühungen synergistisch vereint und für immer im Kasten einfängt. Ich hoffe, dass Abrams und Co. sich hier eine Scheibe von abschneiden.

So ganz kann und will ich mich dem JLaw-Craze natürlich auch nicht entziehen.