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Als ich das letzte Mal über Baz Luhrmanns Adaption von ‘The Great Gatsby’ schrieb, was es Mai und wir gingen alle davon aus, dass wir den Film an Weihnachten schauen könnten. Fehlanzeige, Warner Bros. dachte sich, dass man schon genug Oscarkandidaten dieses Jahr hat und wollte sich nicht selbst Konkurrenz machen. Also wurde der Film auf den Sommer 2013 verschoben und wir müssen noch etwas warten. In der Zwischenzeit hat jetzt die Marketingkampagne ordentlich losgelegt und es gibt jede Menge Charakterposter und einen neuen Trailer, den ich super finde. Als großer Fan von Luhrmanns Adaption von Romeo und Julia und Englischstudent, der Gatsby liebt, wird das eines meiner Highlights des nächsten Jahres, insbesondere weil auch so tolle Gesichter wie DiCaprio, Mulligan, Edgerton und Maguire mitspielen.

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Heute vor 200 Jahren erschien die Erstauflage von Grimms Märchen. Google feiert dies mit einem interaktiven Google Doodle.

Update: René war so nett und hat die ganze Geschichte aneinandergereiht.


via Laughing Squid

Everything is Terrible hat schreckliches VHS-Material von A Very Special Christmas Party aufbereitet, einem Holiday-Special, dass 1988 über die Schirme lief und Arnold Schwarzenegger, Mike Tyson, Randy Travis, Danny DeVito, Scott Hamilton, und viele mehr beim Singen und Tanzen an Weihnachten zeigt. Fürchterlicher Fremdschamalarm, insbesondere Arnolds Schauspiel am Anfang.

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“I watched a lot of movies Paul, I know what I’m doing.”

Michael Bays neuen Film mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm, aber ich muss sagen, dass der Trailer hier so aussieht, als ob das Bays bisher bester Film werden könnte. The Rock und Marky Mark sind beide übelste Pumper und fangen an sich in das Drogengeschäft einzumischen und das verspricht einen grandiosen Mix aus Action und Comedy. Und Tony Shalhoub als Bösewicht? Wie cool ist das denn!


via Stefan

From acclaimed director Michael Bay comes “Pain & Gain,” a new action comedy starring Mark Wahlberg, Dwayne Johnson and Anthony Mackie. Based on the unbelievable true story of three personal trainers in 1990s Miami who, in pursuit of the American Dream, get caught up in a criminal enterprise that goes horribly wrong. Ed Harris, Tony Shalhoub, Rob Corddry, Rebel Wilson and Bar Paly also star. The film is based on magazine articles by Pete Collins, with a screenplay by Christopher Markus & Stephen McFeely and produced by Donald DeLine, Michael Bay and Ian Bryce.

Obama Vs. Spider-Man

19 Dec, 2012 · Sascha · Photographie · 0 comments

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vom White House Photographen Pete Souza

USA, 2012
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Jonathan Nolan & Christopher Nolan
Darsteller: Christian Bale, Anne Hathaway, Tom Hardy, Morgan Freeman, Michael Caine, Marion Cotillard
Produktion: Warner Bros.
Länge: 163 Min.
FSK: 12
Rating: ★★★★½

“A hero can be anyone, even a man doing something as simple and reassuring as putting a coat around a young boy’s shoulders to let him know the world hadn’t ended.”

Was kann man eigentlich noch zum Abschluss der Batman-Trilogie von Christopher-Nolan sagen, das nicht gesagt wurde? Es scheint, aber ob alle Seiten all ihre Argumente aufgebraucht, alle Positionen klar gemacht wurden und die Diskussion um den Film nicht mehr so wichtig ist. Trotzdem möchte ich noch eine Review hier im Blog dazu haben, weil er mir sehr gefiel und ich es schade finde, wie gemischt er aufgenommen wurde. Vielleicht kann ich den Film ja den ein oder anderen umstimmen.

Die Geschichte ist bekannt und bedient sich stark an Frank Millers legendärem Comic The Dark Knight Returns. Batman existiert quasi nicht mehr. Er fiel tief am Ende des vorherigen Films, buchstäblich und metaphorisch. Er wird gejagt, er gilt als Mörder von Harvey Dent und musste aufhören. Aber er wird auch nicht mehr gebraucht. Der Dent Act räumte Gotham auf, die harte Hand des Gesetzes siegte. Doch dann taucht Bane auf, ein maskierter Bösewicht von unvorstellbarer Kraft und Entschlossenheit. Er bricht die Fledermaus, unterwirft die Stadt und lässt das Chaos herrschen.

Dass ‘The Dark Knight Rises’ wegen dem tragischen Tod von Heath Ledger ein wesentlich anderer Film wurde, ist klar, aber nicht spürbar. Bane ist definitiv ein guter Ersatz, doch mit ihm verändert sich auch der Pathos des Films dramatisch. Schon ‘The Dark Knight’ war kein wirklicher Comic-Film mehr, sondern repräsentierte für mich den endlosen Kampf zwischen zwei zum Tode entschlossenen Parteien. Der Joker hatte keinen Plan, er war ein Terrorist ohne wirklichen Grund, wir wussten nichts über ihn und er tat all dies scheinbar nur aus Spaß an der Freude. Er war ein Hund, der Autos hinterherläuft, ohne zu wissen, was er tun würde, wenn er eins einholen würde. Batman war schlicht die Motivation, diese Dinge zu tun. Er stand nie im Weg.

Bane hingegen ist ein eher traditioneller Bösewicht. Er will die Stadt unterjochen und später zerstören, er hat klare Motive, die sich nicht nur gegen Batman richten, und wir haben ein Gefühl davon, wofür er steht und woher er kommt. Dadurch ist der Film viel näher an ‘Batman Begins’ und ist nicht so fokussiert wie sein hoch gefeierter Vorgänger auf den Kampf zweier Männer, sondern es geht in vielerlei Hinsicht um wesentlich mehr. Es geht um die Reflektion der sozioökonomischen Unterschiede der Schichten Gothams, Batmans Symbolkraft, Bruce Waynes Privatleben und die Infragestellung der herrschenden Ordnung. Manche der Themen sind sicherlich nicht ganz neu und tauchten bereits in ‘The Dark Knight’ auf, wurden aber nur erwähnt oder angespielt, nie zu Ende gedacht. Dass das hier aber geschieht, macht ‘Rises’ besser als seinen Vorgänger.

Batman ist mehr als eine Person. Er ist ein Symbol. Dass sich Nolan nur grob immer durch den Einfluss seines Bruders an den Comics orientierte, ist der große Erfolg dieser Trilogie, die nur bedingt noch als Comicverfilmung oder “Superheldenfilm” zu bezeichnen ist. Es ist eine Trilogie, die tonal so stimmig nicht wieder zu finden ist, und etwas zu sagen hat über unsere Welt. Das muss doch heute noch etwas wert sein.