RIP James Gandolfini

21 Jun, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

ripgandolfini

James Gandolfini starb am Mittwoch im Alter von 51 Jahren. Mir bleibt er nicht nur als Tony Soprano und als Virgil aus True Romance in Erinnerung, sondern als jemand, der selbst kleinste Rollen mit einer unglaubliche Dichte ausfüllen konnte (wie zuletzt in Zero Dark Thirty) und dessen warme Stimme Max durch das Land der wilden Kerle führte (hier ein schönes Mashup, das ich gerade gefunden habe). Deadline hat einen guten Nachruf mit Kommentaren von kreativen Begleitern über die Jahre wie Showrunner David Chase.

Foals – Bad Habit (NSFW)

18 Jun, 2013 · Sascha · Musik · 1 comment

Wieder mal ein sehr geniales Video von den Foals zu ihrer neuen Single Bad Habit, das wunderschön symbolträchtige und cineastische Bilder aus der Wüste abliefert. Regie führte der australische Videokünstler und Photograph NABIL, dessen Portfolio mehr als anschaulich ist.


via IndieWire

Greed is good. Wusste auch schon Gordon Gekko und das ist schon ganze 26 Jahre her. Dass es auf der Wall Street heute noch extremer als damals zugeht, ist kein Geheimnis. Also adaptiert Scorsese eine Story mit DiCaprio drüber und der erste Trailer zeigt deutlich: Schau her, Stone, so hätte Wall Street 2 sein müssen.

Der Trailer zeigt deutliche Parallelen zur Marketingkampagne von The Great Gatsby, in dem DiCaprio ebenfalls einen wohlhabenden Wall Street Banker mit Faible für ausgelassene Partys spielte. Dazu jede Menge abstruser Szenen mit Prostituierten, Goldfischen, fliegenden Kleinwüchsigen und dem FBI, dass Leo und Jonah Hill auf den Fersen ist.

Sieht sehr unterhaltsam aus und der unglaubliche Supporting Cast (Kyle Chandler, Jon Benrthal, Margot Robbie, Cristin Milioti, Jean Dujardin, Jon Favreau, Rob Reiner, Spike Jonze, Jake Hoffman, Shea Whigham and Joanna Lumley) wird jedes Ticket wert sein. Und können wir kurz einen Moment innehalten für die große Kunst des Matthew McConaughey? Alles, was der Mann in den letzten zwei Jahren angefasst hat, wurde zu Gold. Großartig.

Real 3D oder konvertiert?

17 Jun, 2013 · Sascha · Film · 1 comment

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Real 3D or Fake 3D bietet eine tolle Übersicht über Filme, die mit 3D Kameras gefilmt wurden und über die Produktionen, die nachträglich 3D auferlegt bekommen haben.

It’s been claimed that conversions are now just as good as the real thing, but there’s a limit to what can be done post-production. If you only have one-eye’s worth of content, you can’t just make up the content for the second eye. It’s not as simple as the re-colorization that happened to classic movies. via Gizmodo

Hier mal ein paar mehr oder weniger aktuelle Faker:

G.I. Joe Retaliation
Iron Man 3
Man of Steel
Star Trek Into Darkness

Und Filme mit Native 3D:

The Great Gatsby
Monsters University
Jack the Giant Slayer
Prometheus
Life of Pi

Ich finde ja, dass man den Unterschied durchaus noch merkt, auch wenn die Konvertierungen aufholen. Star Trek Into Darkness hatte zum Beispiel in einigen Momenten ein ziemlich gutes 3D, wobei aber das natürlich nicht vergleichbar mit The Great Gatsby ist, dem bisherigen 3D Highlight des Jahres und dem irgendwo einzigen Film, der 2013 wirklich was mit der Tiefe anzufangen wusste.

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via reddit

Das Poster Zurück in die Zukunft ist schlicht legendär. Marty steigt aus seinem DeLorean aus und schaut verwundert auf seine Uhr: “WoWann zur Hölle bin ich?” Drew Struzan hat jedoch auch eine mir bisher unbekannte Perspesktive konzipiert, die in Schweden als offizielle Variante genommen wurde und Marty und den DeLorean von hinten zeigt. Wahrscheinlich eine Szene, die gerade eine Sekunde vor dem offiziellen Poster stattfindet. Die Tagline bedeutet übersetzt: “Talking to your parents is easy, as long as you don’t have to do it before you were even born.”


via GeekTyrant

Eine sehr schöne Dokumentation von der BBC aus dem Jahr 1997 als der Name Lucas noch für Qualität stand. Freunde wie Francis Ford Coppola, Harrison Ford, Irvin Kershner, Mark Hamill, Ron Howard oder Walter Murch kommentieren Georges Karriere und den Release der Special Editon. Der Anfang vom Ende. Star Wars war und ist in vielerlei Hinsicht Fluch und Segen gewesen für George Lucas. Nach dem riesigen Erfolg in 1977 hat der Mann nie wieder auf seinen Kontostand gucken müssen. Auf der anderen Seite blieb der kreative Erfolg bis auf seine Teilhabe an Indiana Jones nahezu komplett aus. Selbst bei den Star Wars Sequels Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter waren andere die kreativen Impulsgeber. Auch seine Einschätzungen sind nie so wirklich grandios. Gerade sagt er mit Kumpel Spielberg die Implosions des Kinos voraus und vor 15 Jahren glaubte er zu wissen, dass Howard The Duck besser ist als die Ninja Turtles und von zukünftigen Generation die Würdigung erhalten würde, die der Film verdient.

Am interessantesten sind die Kommentare von Coppola, die man sich ab der Marke 45:15 unbedingt anhören sollte. Als Freund und Kenner von Lucas’ Talent lamentiert er geradezu den frühen Erfolg von Star Wars, der quasi die Filme, die Lucas stattdessen bis heute gedreht hätte, zerstörte. Weiterhin bedauere er, dass Lucas mehr Entrepreneur statt Filmemacher ist. Das sagte Coppola bereits 1997, wohlgemerkt.

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Richard Linklater, Julie Delpy und Ethan Hawke beendet mit Before Midnight eine der interessantesten und besten Filmtrilogien aller Zeiten. Wiederum nach neun Jahren treffen wir Jesse und Celine, doch dieses Mal ist alles viel schwieriger. Die Beiden müssen am Ende ihres Griechenlandurlaubes feststellen, dass ihre Liebe vielleicht nicht für immer wärt. Im PewCast besprechen Alex Gajic von Real Virtuality und Matthias von Das Filmfeuilleton die Stärken und Schwächen von Linklaters neuem Film. Weiterhin gibt es wie immer vorgestellte Highlights und das One Cool Thing des Podcasts.

Aber auch in eigener Sache gibt es viele Neuheiten. So haben wir nun endlich dank Tobias ein großartiges Introjingle und wir sind in Zukunft ganz leicht unter PewCast.de zu finden. Ihr könnt uns weiterhin auf iTunes abonnieren und entweder dort oder hier in den Kommentaren euer Feedback hinterlassen.

Shownotes

Watched
Matthias: Man of Steel
Alex: Now You See Me
Sascha: Fast & Furious 6

News
Star Wars Plot Gerüchte

One Cool Thing
Alex: Danny Boyle Interviewband (Amazon-Partnerlink)
Sascha: Keyboard Cat Plüschtier

Play

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Ich habe ja im Gegensatz zu vielen anderen noch gar nicht so sehr die Schnauze voll von Ryan Gosling, sondern seh den Goldjungen immer noch gerne. Seine Zusammenarbeit mit Nicolas Winding Refn im Film Drive gefiel mir super gut und seine Performance passte perfekt zu dem Charakter der Rolle. Deshalb freue ich mich sehr auf ihren neuen Film Only God Forgives, in dem Ryan Gosling auf Befehl seiner Mutter und Matriarchin den Tod seines Bruders rächen muss.

Refns Scouting Expedition nach Bangkok fand ich schon höchst interessant und ich bin mir sicher, dass wir erneut großartige Bilder erleben dürfen. Dazu läuft der Film schon seit ein paar Wochen hier im benachbarten Luxemburg. Ich selbst hatte noch keine Zeit ihn zu sehen, aber ich höre großartige Dinge. Und der neue Trailer untermauert meine Vermutung, dass dieser Film wieder genau wie Drive die Gemüter spalten wird, mir aber sehr gut gefallen wird.

/Film hat außerdem zwei weitere Charakterposter in dem hübschen Neon-Stil.