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Jetzt geht alles Schlag auf Schlag. Nach der Ankündigung aus der letzten Woche, dass Godzilla Regisseur Gareth Edwards das erste Star Wars Spin-Off basierend auf Gary Whittas Drehbuch verfilmen wird, hat Disney heute verkündet, dass Chronicle und Fantastic Four Regisseur Josh Trank ein weiteres Spin-Off übernehmen wird. Fokus, Story, Release sind noch nicht bekannt, aber es ist schön zu sehen, dass sich Disney/Lucasfilm hier so junge, talentierte und unverbrauchte Regisseure ins Boot holt.

“We’re thrilled to welcome Josh into the family,” says Lucasfilm president Kathleen Kennedy. “He is such an incredible talent and has a great imagination and sense of innovation. That makes him perfectly suited to Star Wars, and for this new slate of movies that reach beyond the core characters and storylines of Episodes I through IX.”

Trank states, “The magic of the Star Wars Universe defined my entire childhood. The opportunity to expand on that experience for future generations is the most incredible dream of all time.”

Spoilers, obviously. Mit jedem Tod kommen auch die berühmten five stages of grief und am interessantesten finde ich ja immer die Phase des Leugnens, wenn man den Tod einfach nicht wahr haben will und fast schon eine geistige Parallelwelt im Kopf kreiert. So ist das jetzt bei einem erneuten Tod einer beliebten Figur in Game of Thrones gekommen, weshalb sich Redditor OzzyMan seine eigene Version gebastelt hat, mit der wir alle viel besser leben können und die auch erheblich besser ist, inklusive Zeitlupen, schnelleren Schnitten und – natürlich – einem Score von Hans Zimmer.

Die Leute von CinemaSins haben mit ihrer üblichen Masche großen Erfolg. Das kann man mögen, oder eben nicht. Dass es mit der Zeit jedoch etwas eintönig wird, steht jedoch fest. Um dagegen anzukämpfen, hat man nun einen Gast eingeladen, der ebenfalls ein spezielles Verhältnis zum diskutierten Film hat: Astrophysiker und Pluto-Killer Neil deGrasse Tyson, der gerade mit dem Sequel von Cosmos riesigen Erfolg feiert und allgemein ein ziemlich cooler sowie popkulturell gebildeter Kerl ist, wie er in seinen StarTalks beweist. Mit seinen Tweets zu Gravity ging er damals viral und für CinemaSins hat er sie jetzt wieder aufgesagt. Nette Zusammenarbeit.

“Good evening, monsters.” So richtet sich John Oliver in meiner neuen Lieblingshow Last Week Tonight an die schlimmsten Menschen im Netz: Internetkommentatoren, die uns sonst mit den dümmsten Bemerkungen der Welt nerven, jetzt aber unser aller Heiland sein könnten. Nachdem er wie sonst kaum ein anderer Moderator in den USA die Debatte um Netzneutralität eindeutig in illegale Kartellmachenschaften rückte und erklärte, wieso das eigentlich keinen interessiert (es ist stinklangweilig, weil das Wort “Netzneutralität” keinem was sagt; Internetfuckery würde eher passen – /fullack), müssen wir es jetzt selbst richten. Bevor die FCC mit ihrem Lobbyingarsch Wheeler nämlich ihre Entscheidung treffen wollen, nehmen sie jetzt Kommentare entgegen. So, go forth and spam, my children!

Laseraugenkatze by Owley

02 Jun, 2014 · Sascha · Kunst,Personal · 4 comments

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Kurze Hintergrundgeschichte: Früher hatte ich mal auf meinem alten Logo eine Katze sitzen. Die hatte ich mit Paint “designt” und mit rot glühenden Augen versehen. Das sollte irgendwie Laserstrahlen symbolieren und als Platzhalter dienen, bis ich mir ein richtiges Logo leisten konnte. Das Logo blieb dann jedoch jahrelang so, bis mir das alles irgendwann zu unseriös und plump aussah und mit dem überholten 2.2 Design verschwand.

Ein paar Jahre später: Blogfreund Owley hat Geburtstag und fordert seine Leser auf, ihm Postkarten zu schicken. Ich befolge die Aufforderung und schicke Owley eine Karte von Jesus, der auf einem Apatosaurus reitet, weil ich das zum Totlachen finde. Leider konnte ich mit keinem Kulli auf die Karte schreiben, weil die so einem komischen Plastikstoff bestand, weshalb ich Owley noch eine persönliche Widmung des Pew-Mans hinzufügte, weil man das so unter Freunden macht und Owley selbst gerne malt. Heute erreicht mich dann obiges Meisterwerk als Dankeschön. Ohne Zweifel die künstlerische Krönung dieses Blogs.

Was ich eigentlich sagen will: Danke, Owley! pixellove pixelpizza (mehr: One Day One Monster)

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Kann man so sehen, muss man aber nicht. Trotzdem lustig. (via)

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Nach über einem halben Jahr Pause kehrt der PewCast zurück und lässt die typischen Filmbesprechungen hinter sich. Denn dieses Mal nehme ich mir stattdessen ein aktuelles Thema, das die Fanboyherzen schneller schlagen lässt, und spreche mit Alex Matzkeit, ein ausgesprochener Kontinuitätsfan und Experte des Marvel Cinematic Universes, über die Edgar Wrights Weggang von Ant-Man, die Nebeneffekte des Worldbuildings, Marvels spannende Phase Two, Spider-Mans Rebootclusterfuck, die Franchisebuildingmaxime der X-Men sowie DCs Justice League-Sprint und den geringen Einfluss von Leuten, die sich im Internet über all dies unterhalten.

Shownotes:
Furious Fanboys: Are ‘Age of Ultron’ Connections Why Edgar Wright Left ‘Ant Man’?
Forbes: Hollywood Doesn’t Care About ‘Fanboy’ Approval
Real Virtuality: Immer diese Nazis – Haben Comic-Filme eine soziale Verantwortung?
Real Virtuality: CONTINUITY – So etwas wie eine persönliche Herleitung
BadassDigest: Is This The End Of The Marvel Movie Age?
/Film: 10 Directors Who Should Direct ‘Ant-Man’ Now That Edgar Wright Is Out
Intro: @laut-malerei
Outro: @grosser_kackhaufen
Bildquelle: © Disney / Marvel

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast011.mp3 (24 MB)
Soundcloud: PewCast 011: The Dark Side of Worldbuilding
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

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e.t. meets elliot
E.T. © Universal

Im Rahmen der History Series der NASA erschien ein neues und kostenloses eBook, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man überhaupt mit Außerirdischen kommunizieren könnte, wenn man in Kontakt kommen würde. Im Sammelband Archaeology, anthropology, and interstellar communication von Herausgeber Douglas A. Vakoch gibt es jedoch nicht nur praktische Tipps, sondern auch einen Überblick über die bisherigen Kommunikationsversuche und die Arbeit von SETI sowie geschichtliche Hintergründe.

Addressing a field that has been dominated by astronomers, physicists, engineers, and computer scientists, the contributors to this collection raise questions that may have been overlooked by physical scientists about the ease of establishing meaningful communication with an extraterrestrial intelligence. These scholars are grappling with some of the enormous challenges that will face humanity if an information-rich signal emanating from another world is detected. By drawing on issues at the core of contemporary archaeology and anthropology, we can be much better prepared for contact with an extraterrestrial civilization, should that day ever come.

Darüber hinaus beschäftigt sich Albert A. Harrison in einem Unterkapitel mit dem höchst interessanten Thema “Speaking for Earth. Projecting Cultural Values Across Deep Space and Time”, das mit Sicherheit einmal nützlich sein könnte, wenn man mal Präsident der Vereinigten Staaten sein sollte und einen außerirdischen Invasoren im Bunker der Area 51 davon überzeugen muss, uns vielleicht doch nicht einzustampfen. (via)