Jurassic Prank

31 Aug, 2013 · Sascha · Alles sonst so · 2 comments

Habt ihr alle schon gesehen (Zur Hölle, ich habe es gestern sogar zufällig im Fernsehen mitbekommen), aber es passt mir gut in meine Jurassic Park Spezialwoche und trotzdem ist es lustig – egal, ob es jetzt fake ist oder nicht.

Lego-Jurassic-Park

Falls ihr das nicht wusstest: Seit geraumer Zeit bietet LEGO offiziell die Seite Cuusoo an, auf der Fans eigens kreierte Projekte vorstellen können. Sollte ihr Entwurf 10.000 Fans erreichen, wird LEGO das Projekt sich das Projekt genauer annehmen und dann darüber nachdenken, ob man das so offiziell als LEGO Produkt auf den Markt bringen kann. Geschah so mit der DeLorean Zeitmaschine aus Zurück in die Zukunft und dem Ecto-1 der Ghostbusters steht momentan in der Review-Phase bei LEGO.

Lego-Jurassic-Park-2

Jetzt gibt es weiteres Projekt für Jurassic Park von Sami Mustonen und neben einem der coolsten Autos der Filmgeschichte gibt es den T-Rex, das Tor zum Jurassic Park und Dr. Ian Malcolm. Jeff fucking Goldblum als LEGO-Männchen!

Wenn ich diese Woche mehr Zeit hätte, würde ich eine riesige Jurassic Park Spezialwoche machen um den Kinostart am kommenden Wochenende zu feiern, weil Jurassic Park einfach mein persönliches Star Wars ist, aber das muss leider warten. Holen wir nach.

Blade Runner Actionfiguren

30 Aug, 2013 · Sascha · Film,Toys · 2 comments

geek-blade-runner

Trotz ständigen, überarbeiteten Re-Releases für das Heimkino und einem anhaltenden Status als der heilige Gral des Science Fiction Genres gibt es bis heute keine Actionfiguren von Blade Runner. Das ist ein handfester Skandal. Man sollte doch meinen, dass NECA und Warner Bros. sich mal an einen Tisch setzen und mir endlich meinen Traum erfüllen könnten, einen kleinen Deckard auf dem Schreibtisch zu haben. Ich meine, ich habe letztens Kick Ass 2 Figuren im Comic-Laden gesehen. Kick Ass 2! Scott Petterson teilt meine Rage, ist aber wesentlich talentierter und leidenschaftlicher als ich in der Sache und hat sich einfach seine Figuren selbst gebaut. Wow. Hier ein paar Informationen zum Entstehungsprozess:

“The finished heads are made out of resin — the kind I use is a clear, translucent color, so I cast it in a light color and then build onto that with different flesh tones. With all of them I use airbrush and there’s a lot of blending, a lot of thin, thin layers — I think on mass-produced figures all the paint is opaque and nothing is done with layers so it’s not as realistic.”

Pettersen takes two to three months to produce one of his reproductions. “The hardest part is getting the sculpt right — I think it looks right and then I come back and think it’s not even close and I come back to it.” He even created “end of the movie” versions of Deckard and Roy Batty, with the characters covered with battle wounds and sweat — a combination of super glue and varnish.

Rick-Deckard-action-figure (weiterlesen…)

Dank dem Heisencast und dem großen Interesse wurde ich angefragt, ob ich mal ins Radio will. Klar, habe ich gemacht und dem gemeinen deutschen Fernsehzuschauer ein wenig Breaking Bad erklärt und erzählt, wieso das so awesome ist. Langsam müsste eigentlich AMC auf mich zukommen und mir eine Bezahlung anbieten. Hier gibt es noch eine bisschen längere Version.

Vielen Dank an Tobias Ruhland für Möglichkeit und die schöne Zusammenarbeit.

The-rising-shortfilm-2012-featured

Als ich meine Sci-Fi Kurzfilmparade begann, hatte ich nicht vor diese in eine fortlaufende Serie zu verwandeln. Ich hatte schlicht ein paar Entwürfe zu den Posts von ein paar kleinen Kurzfilmen im Sci-Fi Genre übrig und kombinierte diese. Die Idee daraus eine Serie zu machen, kam dann ganz natürlich zu mir. In letzter Zeit jedoch fällt es mir schwer die Reihe fortzusetzen. Nicht, dass es nicht genügend Science Fiction Kurzfilme gäbe, sondern weil die Qualität derer teilweise stark fluktuiert. Die meisten dieser kleinen Filmchen sind schlicht ein Vehikel um die Animationen des Vfx Departments an einer Hochschule vorzuzeigen oder wie gut jemand After Effects seinem Keller auswendig gelernt hat. Komplexere Geschichten mit Überlegungen über die menschliche Existenz, wofür das Sci-Fi Genre ja prädestiniert ist, bleiben oft komplett aus.

Daher ist es eine schöne Abwechslung einen Kurzfilm gefunden zu haben, der diesem Trend entgegen wirkt und trotzdem einiges an Schauwerten zu bieten hat. Und dazu ist der Film noch vom deutschen Filmemacher Sebastian Mattukat (@mattukat).

2057. Vor mehr als 25 Jahren hat die Katastrophe die Erdatmosphäre zerstört. Die Überlebenden haben sich in Bunker tief unter der Erde geflüchtet.
An der Oberfläche sammelt LE-E-003976 Daten und Proben der toxischen Umwelt. Noch nie ist er auf seinem festgeschriebenen Weg durch die Einöde auch nur einem einzigen Menschen begegnet.
Doch heute ist LE-E nicht allein.

Für diejenigen, für die das jetzt ein wenig abgekupfert und gar nicht mehr so frisch aussieht, habe ich hier ein Zitat vom Autor/Regisseur selbst.

„Oblivion schon gesehen?“ Diese Frage wurde mir in den letzten Tagen immer wieder gestellt. Meistens schauen mich die Freunde und Kollegen dann mit einer Mischung aus Entrüstung und verschmitztem Grinsen an. Denn sie wollen eigentlich keinen Filmtipp bekommen, sondern mir eine ganz bestimmte Reaktion entlocken.

Bei Alexander Matzkeit auf real virtuality hat sich Sebastian Mattukat bereits dazu geäußert, dass ihn niemand kopiert hat und dass es gar nicht so schlimm ist, wenn sich die Filme gleichen. Höchstens weniger spannend sind sie dadurch, was aber dadurch ausgeglichen wird, dass sich Parallelen zwischen den Themen der Filme ergeben, die wiederum Rückschlusse auf unsere Realität geben. Trotzdem wäre es schön, wenn sich ein paar an seinem Werk orientieren würden und mal wieder mehr Geschichte in ihre Filme packen würden, denn schließlich können nicht alle Michael Bay Filme drehen. Momentan arbeitet er an Spreeshark.

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© AMC

© AMC

René und ich besprechen immer noch die beste Serie der Welt und dieses Mal sind wir pünktlich, gut vertont und außer Rand und Band, denn die 11. Folge Confessions zeigt zwar eine titelgegebende Beichte, aber die hat so niemand kommen gesehen und ich gehe im Podcast so weit und nenne diese Wendung den Twist der Serie. Lehne ich mich gar nicht so weit aus dem Fenster, finde ich mal, denn inzwischen hat sich die Szene binnen der ersten 24 Stunden zu einem Meme entwickelt. Ansonsten endet die Folge erneut mit der Auflösung eines Geheimnisses, das die Beziehungen wiederum auf die Folter spannt. Ich weiß beim besten Willen nicht, wo das alles noch enden soll.

MP3: heisencast_03.mp3 (69MB)
Soundcloud: Heisencast 03: Confessions
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

nirvanablüte

Ich bin zwar immer noch davon überzeugt, dass sich in Deutschland leider nur vier Leute und deine Oma für Crowdfunding interessieren, aber ich hoffe, ihr überzeugt mich vom Gegenteil. Denn der Pitch vom Team um Nirvana Blüte verspricht einen kleinen, aber feinen Genrefilm aus Deutschland und das gibt es so selten, dass man das Projekt schon fast aus Prinzip alleine unterstützen müsste. Dabei kommt die Geschichte wirklich noch interessant daher und die ersten Bilder sehen vielversprechend aus.

Bender lebt in einer ländlichen, süddeutschen Wohngegend. Die Felder, Kühe und Bauern langweilen ihn. Von seinen Eltern fühlt er sich abgestoßen und zu dem jungen Mädchen Sesil aus der Nachbarschaft hingezogen. Reden kann er nur mit seinem großen Bruder Thomas. Dieser ist längst ausgezogen.

Die Zeichen einer subtilen Alien-Invasion verdichten sich nach und nach um Bender. Seine Mitmenschen werden durch Doppelgänger ersetzt. Die Beziehung zu Sesil wird immer ernster, gleichzeitig wächst die Angst vor den Veränderungen. Die Spannung entsteht dabei aus dem wachsenden Konflikt zwischen Verdacht und Hinweis.

Im innovativen Genremix aus Coming of Age, Horror und Science-Fiction geht es um das Gefühl des Erwachsenwerdens. Der Film zeigt das Ende von Benders Jugend. Doch…
…es ist nicht er, der sich verändert – sondern alle Anderen.

Hört sich gut an. Und im Pitch wird auch ein kleiner Twist verraten, der die Bodysnatcherthematik noch ein wenig interessanter macht. Spenden könnt ihr auf start next und Fan auf Facebook werden hier.

George Lucas killed Chewbacca

26 Aug, 2013 · Sascha · Literatur · 0 comments

© Dark Horse

© Dark Horse

Cooles Hintergrundwissen für alle Fans des Star Wars Expanded Universe: In seinem AMA auf Reddit hat Sci-Fi Autor R.A. Salvatore, der Autor des ersten New Jedi Order Romans Vector Prime, preis gegeben, dass es gar nicht seine Entscheidung war Chewbacca umzunieten. Stattdessen wollte man die Risiken der Yuuzhan Vong Invasion aufzeigen und einen großen Charakter umlegen um zu zeigen: Shit’s on fire, yo! Del Ray und LucasBooks gaben George eine Liste mit vielen, großen Namen – u.a. auch Luke, Han und Leia – und am Ende landete das Fadenkreuz auf Chewie. Salvatore hatte nie wirklich viele Möglichkeiten daran etwas zu ändern und bereut die Entscheidung bis heute.

Und für alle, die es bis jetzt noch nicht wussten: Ja, Chewbacca stirbt. Übel, ich weiß, aber es war wichtig. Die Yuuzhan Vong Invasion ist für mich die beste Expanded Universe Geschichte überhaupt. Da kommen außergalaktische Wesen in unsere Star Wars Galaxie und bomben alles weg. Ihre Technologie ist anders, sie existieren quasi nicht in der Macht und sind daher auch im Einzelkampf mit Lukes neuem Jedi-Orden gefährlich und sie können ganze Planeten terraformen – oder zerstören. Chewie, Han und dessen Söhne Jacen und Anakin sind gerade auf dem Planeten Sernpidal am chillen als der Mond von einer organischen Vong-Maschine auf den Planeten gezogen wird. Chewie kann bei der Evakuation, bei der der Falken zum Einsatz kommt, gerade noch so Anakin an Bord hieven bevor er selbst zurückgelassen werden muss. Han weiß das in diesem Moment nicht und bemerkt erst später, dass sein bester Freund gerade seinen Sohn gerettet hat und ihm somit seine Lebensschuld zurückgezahlt hat. Großartiger Moment. Insbesondere, weil es einen ganzen fucking Mond braucht um Chewie niederzukriegen.

Wer mehr darüber nachlesen möchte, dem wird beim Star Wars Wiki nachgeholfen. Ach, und falls Disney sich entscheiden sollte dem EU-Canon zu folgen und Chewie doch wieder ins Spiel zu bringen, hat er schon die beste Idee von allen: “Umm…I’d put him in the cyborg body of Jennifer Lawrence and have him rip the arms off fanboys.”