Habe ich gestern Nacht live gesehen und fand es unglaublich wie leidenschaftlich der sonst recht langweilige und konservative Piers Morgan hier ist. Fast so als ob Will McAvoy aus The Newsroom real geworden ist. Ich wünschte mir ja, dass Journalisten immer so aggressiv Lügner und sonstige Bullshittypen angehen würden; insbesondere solche Köpfe, wie man sie im Vorwahlkampf der Republikaner sah. So richtig los geht’s ab 7:00.

Nintendo 64 frisst Kinder

18 Dec, 2012 · Sascha · Internetgold · 0 comments

Wunderschöner kleiner Clip zum Ton eines meiner Lieblingsvideos.

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Kurze Durchsage: Der viel berichtete 9 Minuten lange Prolog von ‘Star Trek Into Darkness’, der momentan in den USA vor ‘The Hobbit’ läuft, ist online zu finden. War ja nur eine Frage der Zeit. Ich binde hier nichts ein, verschwindet ohnehin wahrscheinlich schneller als man gucken kann, aber ihr seid ja alle schlaue Leute.

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Hier der neue Trailer zu JJ Abrams Sequel. Dieser ist wesentlich länger als der erste Teaser und zeigt mehr von Kirk und der enormen Action, die Star Trek seit dem Reboot bestimmt. Die erste Hälfte gefällt mir besonders gut, Bruce Greenwoods Voice-Over hat einfach was, verbunden mit der Musik.

Weil das marketingtechnisch gesehen sehr viel Sinn macht, löscht Paramount gerade alle Trailer auf YouTube. Immerhin will man ja nicht von möglichst vielen Leuten gesehen werden, nein, nein! Den Trailer gibt es aber immer noch bei Apple.

Achja, können wir aufhören darüber zu rätseln, wen Cumberbatch spielt? Lasst euch doch mal im Kino überraschen…

Walking-Dead-Vol-17-CoverEigentlich habe ich bereits alles zu diesem Volume gesagt. In Erwartung der 100. Ausgabe habe ich die vorherigen Ausgaben des Volumes noch einmal überblickt, lag mit jeglichen Voraussagen falsch und war dann doch eher enttäuscht von der Ausgabe. Doch ich habe viel darüber nachgedacht und die Ausgabe wirkt schwer nach.

Die Bilder von Glenn wirken bis jetzt nach bei mir. Zunächst hielt ich das ja alles für großes Tamtam à la “Schaut her, was wir machen können”, aber Glenn war für mich das Herz des Comics, der Hugo “Hurley” Reyes der Serie. Dass er starb, kann nur bedeuten, dass für die nächste Zeit die Leichtfüßigkeit und aufkeimende Hoffnung der letzten Ausgaben beendet ist. So war dem auch und – soviel sei verraten – das wird sich in den kommenden Ausgaben nicht ändern. Viel Geschichte war ja jetzt in den letzten zwei Ausgaben des Volumes nicht wirklich mehr drin, dafür aber jede Menge Emotionalität. Kurz nachdem Negan und seine Truppe abgezogen sind, brechen alle zusammen und verhauen sich gegenseitig. Irgendwie muss das ja raus, was man gesehen hat. Später kommen sie nach Hause und es gibt eine große Debatte, an deren Ende Rick zwar als Sieger hervorgeht, aber jede Menge Unterstützung verliert. Hier zeigt Kirkman schöne Charaktermomente auf. Andrea kann nicht anders als Rick zu verlassen und Michonne deutet an, dass sie müde ist und es gar nicht so schlimm findet, sich vor Negan zu verbeugen, wenn das im Gegenzug bedeutet, dass sie sich ausruhen kann.

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Und überhaupt: Negan. Er ist der Anführer der “Savior” und mehr wissen wir eigentlich nicht, außer, dass er eine Liebe für das Wort “fuck” hat wie ich für Pizza. In den kommenden Ausgaben wird Negan weiterhin charaktersiert und man versteht, dass dort wesentlich mehr dahinter ist, als ein mordlustiger Soziopath. Doch die Einführung – so spektakulär und nachwirkend sie auch sein mag – war ein wenig zu abrupt für mich. Glenns Tod sehe ich inzwischen als notwendigen und richtigen Schritt, aber Negan ist mehr und das kam nicht so richtig raus. Kommt aber noch.

Viel schlimmer als all das fand ich die kleine Carl-Sophia-Nebengeschichte. Sophia ist mit Maggie nun doch zur Hilltop gefahren und blieb auch da. Das bedeutet, dass die Beiden sich nicht mehr wiedersehen werden, insbesondere, da sie jetzt um Negans Stärke wissen und der Kontakt zur Hilltop wohl unterbunden sein wird. Mir brachen diese vier kleinen Panel mein Herz. Charlie Adlard beweist hier wieder einmal seine große Stärke und Wert für den Comic. In nur wenigen Panels und Details so viel Emotion zu übertragen, das kann kaum jemand. Anzumerken wäre dort auch die Vollseite von einem nach seiner Frau schreienden Glenn, der gerade den Schädel eingeschlagen bekommen hat.

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Am Ende wissen wir, dass Rick sich all das natürlich nicht bieten lässt. Wäre auch langweilig geworden, wenn er nicht was ausgedacht hätte. Oberflächlich will er, dass die Leute Angst haben vor Negan, denn der ist kein Dummer. Wenn die Leute wüssten, dass man bald einen Gegenschlag plant, würde er das riechen. Rick schickt Jesus auf eine abenteuerliche Reise. Wenn sie Erfolg hat, dann hat er einen großen Vorteil und eine wahre Chance. Wenn Jesus auffliegt, sterben noch mehr Charaktere. Und nach Glenn ist wohl niemand mehr sicher.

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Ich muss da mal etwas korrektieren. Anfang des Jahres habe ich Kevin Smiths Show Comic Book Men ziemlich verrissen. Wie das Leben so spielt, ist die Serie inzwischen ein kleines Wochenhighlight geworden. Das Problem der ersten Staffel war, dass die Leute allesamt keine wirkliche Erfahrung vor der Kamera gehabt haben, das Layout des Stores nicht ideal war und vieles einfach wahllos aneinandergereiht worden war.

Die neue Staffel ist wesentlich gestraffter. Die Folgen sind in der Kürze halbiert worden, was der Serie spürbar gut tut. Die Mitarbeiter des Stores wurden in Schubladen gesteckt, was der Serie aber hilft. Es nervt zwar, dass Walt immer wieder der coole, allwissende Chef ist und Ming immer wieder als Depp hinhalten muss, aber die Serie unterhält und man merkt, dass die Leute mit ihren aufgedrückten Rollen Spaß haben und hinter den Szenen wohl viel Spaß haben. Die Situationen sind zwar immer noch komplett gestellt, passen dafür aber besser in den Rhythmus der kürzeren Show.

Die Themen der einzelnen Episoden wurden auch interessanter, die Sammelsurien der Kunden sind interessanter geworden, es gibt Stargäste (u.a. Stan Lee in der letzten Folge) und es sind tatsächlich echte Leute im Geschäft, die im Hintergrund Comics durchstöbern und kaufen. Dazu wurden Walt, Mike und Ming sichtlich entspannter vor der Kamera. Die Podcastmomente mit Smith wirken zwar immer noch deplatziert, aber sie wurden weniger und dienen mehr als Rahmenhandlung und sind geschickter eingesetzt.

Trotzdem stellt die Serie für mich immer noch eine verpasste Chance dar. Wie es Dan Seitz passend trifft:

The point is, they’re all interesting in their own way. And they’re also all struggling, to various degrees. Keeping a comic book shop open in the twenty-first century is hard. Digital comics are beginning to eat into print sales, they’re reliant on Diamond to get single issues, and the vagaries of publishers can make life difficult for them. A good production company could make a dynamic and interesting story about American small business and what it takes to succeed in a niche.

Actionfigur von altem Han Solo

17 Dec, 2012 · Sascha · Toys · 1 comment

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via GeekTyrant

So könnte Harrison Ford im neuen Star Wars Film aussehen. Ich hoffe jedenfalls, dass er sich die Haare wachsen lässt. Die Figur stammt von 4seohunt.com/www/www.pewpewpew.de Deviant-Nutzer UkkoRunner.

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