via TPM

SpOn hat ein Video und weiß, wohin das Space Shuttle fliegt.

Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen habe ich guten Internetzugang heute und muss das natürlich direkt ausnutzen: Habe also ein paar Trailer nachgeholt. Hier dann zunächst einmal Lincoln mit DDL, Regie führt Spielberg. Bereits seit dem ersten, inoffiziellen Photo von Day-Lewis als Lincoln kocht die Oscar-Gerüchteküche und das wohl zu recht, denn sein Lincoln ist sogar bis hin zur überraschend hohen, aber wohl laut Quellen akkuraten Stimme ins letzte Detail getrimmt.

Neben Daniel Day-Lewis sind Sally Field, Tommy Lee Jones, Joseph Gordon-Levitt, Jackie Earle Haley, Lee Pace, John Hawkes, Walton Goggins, Hal Holbrook, Tim Blake Nelson und David Oyelowo zu sehen. Ein Hammer-Cast, dazu Spielberg und John Williams. Auf dem Papier ist also alles klar, hoffentlich haben wir am Ende dann auch einen guten und interessanten Film, denn obwohl alles prima ausschaut, finde ich an solchen Biopics nach Maß eigentlich keinen Gefallen.

8. LOST Jahrestag

22 Sep, 2012 · Sascha · Fernsehen · 0 comments

Am 22. September 2004 stürzte Oceanic 815 über einer geheimnisvollen Insel im Pazifik ab und die Serienlandschaft war für immer verändert. 8 Jahre später bin ich immer noch nicht so richtig los; beim Ende, das ich mir alle paar Wochen immer wieder ansehe, bekomme ich immer noch sofort Gänsehaut. Hier Jimmy Fallons Tribute für LOST, zur Feier des Tages und so.

Super Mario / Se7en Mashup

20 Sep, 2012 · Sascha · Games · 0 comments

X-Posting von Equilibrium: Der neue Trailer zu Peter Jacksons ‘The Hobbit: An Unexpected Journey’ ist da und dürfte wohl wieder für feuchte Höschen bei den Fanboys sorgen. Mir gibt er wie schon der erste Trailer nicht viel. Vielmehr interessiert mich da ja schon die 48fps-Version, die Warner nach negativen Reaktionen leider nur limited zeigt. Deutscher Start ist am 13. Dezember.

Chuck Norris ist ein Idiot

16 Sep, 2012 · Sascha · Politik · 7 comments

Chuck Norris ist ein Idiot. War er schon immer und wird er bei seinem Dickschädel auch immer bleiben. Chuck Norris Witze waren nie witzig. Nur für Leute, die keine Ahnung haben, wer Chuck Norris ist. Chuck Norris ist nämlich neben seiner sporadischen und eher gerade so befriedigenden Tätigkeit als Schauspieler von Nebenberuf Geisteskranker, der jegliche Bezüge zur Realität verloren hat.

Chuck Norris findet nämlich, dass, sollte Barack Obama Anfang November für eine zweite Amtszeit gewählt werden, die Vereinigten Staaten von Amerika untergehen und in eine tausendjährige Dunkelheit verfallen. Kein Scheiß.

Dass Chuck schon immer ein Konservativer war, wissen natürlich Freunde seiner Filme und Walker, Texas Ranger. Er spielte nie Charaktere, nur sich, den harten, ur-amerikanischen Hund. Achja, und verrückt ist er auch. Nicht vergessen!

Immerhin unterstützte er bereits 2008 Mike Huckabee, den damaligen Hoffnungskandidaten der rechten Fundis in den USA. Nachdem der aber nach einem Auftaktsieg bei den Kindern des Korns gewann, dann aber schnell gegen McCain verlor (weil Realität, und so, ne?) und nun eine Show bei dem Teufel Fox News hat, muss Chuck natürlich einen neuen Lieblingskandidaten finden: Das war dann zuerst Newt Gingrich. Natürlich nicht Romney. Niemand an der Basis wünscht sich ernsthaft Mitt Romney. Aber Gott/Geld sprach und nun ist es Romney. Huzzah!

Noch immer nicht genug? Okay, letztens wollte er, dass die Boy Scouts of America für Schwule verbieten und Obamas Staatsangehörigkeit zweifelt er auch an. Vielleicht. Jedenfalls kann er die natürlich berechtigten und keineswegs rassistisch motivierten Nachfragen in dieser Hinsicht voll verstehen.

‘The Take’ Review

15 Sep, 2012 · Sascha · Film,Review · 0 comments

Regie: David Drury
Label: Koch Media
Land/Herstellungsjahr: Großbritannien 2009
Laufzeit: ca. 176 Min.
FSK: 16
Extras: Keine
Film-Rating: ★★★★☆
DVD-Rating: ★☆☆☆☆

England 1984 – Freddie, grandios verkörpert vom Szenendieb Tom Hardy, wird vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Er kehrt zurück zu seinem Cousin Jimmy, seiner Familie und seiner anderen Familie, der Mafia, deren Kopf Ozzy vom Knast aus die Geschäfte regelt. Während Cousin Jimmy anfangs ein besonnener, kluger Kopf ist, verliert sich Psychopath Freddie immer wieder in Gewaltausbrüchen, worunter das Geschäft und seine Familie leiden. Über ein Jahrzehnt hinweg erzählt „The Take“ den Aufstieg der zwei ungleichen Kriminellen im englischen Untergrund. Mit Erfolg, Geld und Frauen kommen Eifersucht, Neid und Rache ins Spiel, an dessen Ende nur einer als Sieger hervorgehen kann.

Eine eigentlich vierteilige Mini-Serie in Deutschland als fast dreistündigen Film zu veröffentlichen, entzieht sich meinem Verständnis. Darunter leidet das Pacing. Jede der vier Episoden hat nämlich spürbar ihren eigenen Arc und ihr eigenes Tempo und belichtet unterschiedliche Aspekte und Facetten der Geschichte. Bild- und tontechnisch ist „The Take” makellos, David Drury erzählt einen intensiven Krimi um Drogen, Sex und eine Menge Geld, in deren Zentrum stets die zwei Hauptcharaktere stehen. Vergleiche mit der Charakterdynamik in „Goodfellas“ und Beschreibungen als „Der englisch Pate“ sind nicht unberechtigt. Gerade deshalb ist es schade, dass die Veröffentlichung so lieblos daherkommt. Dennoch bleibt „The Take“ Fans des Genres empfehlenswert, insbesondere in seinem Originalton.