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World War Z. World War Z. World War Z. World War Z. World War Z. Meine Freunde können es nicht mehr hören, meine Freundin nicht mehr und wohl auch mein Twitterfeed. Rants über Rants, viel Kopfschütteln und trotzdem lässt mich das nicht los. World War Z. Heute Abend, in ein paar Stunden, werd ich dann endlich Brad Pitts Marc Forsters Adaption von Max Brooks’ Zombiebibel lesen und wahrscheinlich unglaublich enttäuscht und zugleich überrascht sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es trotz all dem Stress und den vielen Beschwerden kaum jemanden in der deutschen Blogosphäre gibt, der sich so auf den Film freut. Nicht umsonst war es mein Most Anticipated Film of 2013.

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Jesus ist mit diesen Filmen

26 Jun, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

Ich hasse christliche Filme. Nicht, weil ich Atheist bin oder weil ich was gegen Glauben an sich hätte oder, oder, oder, sondern weil es an sich ganz schlechte Filme sind. Immer. Keine Ausnahmen. Und wieso ist das so? Weil der Film von Beginn an falsch angegangen wird. Zunächst wird nämlich immer an die zu verbreitende Botschaft gedacht und da drum herum wird dann irgendwas gemacht. Geschichte und Charaktere kommen zuletzt. Nervig. So auch hier in dem Trailer zu Grace Unplugged, der Verfilmung vom Leben von Miley Cyrus. Schrecklich.

Übrigens macht auch jetzt Rick Santorum Filme, ja, genau der. Vielleicht macht er ja ein Drama um eine Frau, die vergewaltigt wird und dann “einfach das Beste aus der Situation machen muss“. Arschloch.

Pacific Rim x LEGO

26 Jun, 2013 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

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Ultra coole Nachbildung des Kampfes eines Mechs und einem Kaiju aus LEGO von Alex Kooberz (via reddit). Sein YouTube-Channel ist übrigens voll mit solchem Zeug, u.a. eine Playstaton 4 aus LEGO.

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X-Post von Seriesly Awesome: Hier das offizielle Poster von AMC für die letzten acht Folgen von Breaking Bad. Auf Twitter, Facebook und Reddit wird natürlich schon heiß diskutiert: Soll man sich an die schöne Zeit mit Breaking Bad erinnern, an Walts Größenwahnsinn oder könnte dies bedeuten, dass Walt tatsächlich stirbt? Und überhaupt: Stirbt Walt? Oder Heisenberg? Dass Walter White in gewisser Hinsicht bereits im finalen “I won.”-Moment der viertel Staffel gestorben ist, könnte man argumentieren. Aber auch Heisenberg hörte auf dem Höhepunkt auf. Es hätte die Rückkehr von Walt werden können – doch nun weiß Hank um seine geheime Identität. Heisenberg und Walter White werden wieder zu einer Person. Aber an welche Seite von ihr sollen wir uns erinnern? An den Mann, der ein Imperium zerstörte um auf dessen Ruinen ein noch größeres zu erbauen oder an den Mann, der auszog um in den letzten Monaten seines Lebens etwas Gutes für seine Familie zu tun?

Wie auch immer: Am 11. August wissen wir mehr, denn dann geht die fünfte Staffel weiter. Und das Poster verspricht ein Finale sondergleichen!

RIP Richard Matheson

26 Jun, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

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Autor Richard Matheson ist am 23. Juni im Alter von 87 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben. Er schrieb riesige Mengen an Kurzgeschichten, Romanen (I am Legend, The Incredible Shrinking Man, etc.) und auch Drehbücher, u.a. für Steven Spielbergs ersten Spielfilm Duel, die mit beste Twilight Zone Episode oder das Trashfest Jaws-3D. Matheson gehört zu meinen Lieblingsautoren und war für mich so etwas wie ein moderner Wells. Machs gut, Richard, und danke für die vielen, gemeinsamen Stunden.


via Devour

The Verge waren zu Gast bei den wunderschönen Pixar Studios nahe San Francisco und haben dort mit den Produzenten und Kreativen über die Entstehung von Monsters University geplaudert. In einem schönen Mix aus Behind-The-Scenes, Making Of und schlichten Interviews kommentieren der Regisseur, die Produzentin oder Saschka Unseld, der deutsche Animator und Regisseur vom Kurzfilm The Blue Umbrella (läuft vor MU), in relaxter Atmosphäre über den Arbeitsethos bei Pixar und vieles mehr. Ein toller Einblick.

Saschka Unseld war übrigens auch auf der Berlinale, wo sein Kurzfilm Premiere feierte. Dort schnappte ihn sich Moviepilot und machte mit ihm die übliche Tour durch die Videothek im Filmcheck. Klasse Kerl.

Evidence-Still

Vier Freunde. Zwei Jungs, zwei Mädchen. Ein Wochenende im Wald. Und dann kommt natürlich ein Monster. Man hat es schon tausend Mal gesehen und auch Howie Askins Low-Budget Horror Evidence setzt keine neuen Akzente. Das Rahmenkonzept an sich alleine erfordert schon viel Geduld: So fährt einer der Männer zum ersten Mal Campen und sein bester Freund filmt davon jede Sekunde, weil er daraus eine Dokumentation schneiden will. Found Footage kann äußerst effektiv auf den Zuschauer wirken, hier wird es jedoch ad absurdum geführt.

Nicht nur das Handeln der Figuren widerspricht jeglichem Instinkt, sondern auch die Kamera- und Regieentscheidungen – insbesondere bei den hektischen Verfolgungsszenen, bei denen VHS-Fehler und ähnliche ästhetische Patzer einer Digitalkamera auferlegt werden – nehmen einen oft aus dem Film. Einen tieferen Sinn wird man auch in dem Twist gegen Mitte des Films suchen, der zwar zunächst eine willkommene Abwechslung zur generischen Hetzjagd im Wald bietet, aber dann auch schnell ins Absurde führt ohne jegliche Erklärung der Umstände.

Das Gleiche gilt für das Ende, das mit unbefriedigend noch glimpflich beschrieben wäre. Alles geschieht ohne Konsequenz und schlussendlich dient dies nur der Laufzeitveränderung. Und das ist schade, denn der Film bietet ein grundsätzlich interessantes Setting, das einige gute Schockszenen bereithält und mit einem traditionellen Konzept ohne Found Footage wesentlich besser gefahren wäre.

Rating: ★★☆☆☆

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Zu einer pathetisch, theatralischen Musik inszenieren sich die Stuntfahrer des Nitro Circus Kollektivs als jung gebliebene Männer, die einfach nur ihrem kindlichen Trieb Ausdruck verleihen wollen. Für sie bedeutet dies Freiheit. Dann fährt ein riesiger Monstertruck durch ein Wohnmobil. Recht schnell wird klar, dass nun auch der xte Nitro Circus Film der Truppe keinen Charme verleihen kann.

Trotz all des Product Placements, den bekannten Gesichtern wie Jackass-Produzent Jeff Tremaine, Johnny Knoxville oder dem deplatzierten Fan Channing Tatum aus dem Off mangelt es der Truppe zu jedem Zeitpunkt an Persönlichkeit oder dem anarchisch, infantilem Charme, der ihre Jackass-Vorbilder zu Ikonen katapultierte. Selbst das große Aushängeschild Trevis Pastrana ist so gut wie nie zu sehen. Stattdessen springen auswechselbare Hillbillies mit ihren Rädern über eine Rampe ins Wasser oder aufgeschüttete Erde. Danach versammelt sich das Kollektiv um den Springer in geradezu homoerotischen Szenen zu bejubeln und wegen seiner Verletzungen zu bemitleiden.

Will jemand mal nicht springen, wird offen über seinen Rauswurf diskutiert, bis der Gruppendruck wirkt. Wenn sich die Stunts wenigstens lohnen würden, könnte man über all dies hinwegsehen. Aber weder die Rahmenhandlung über ihre Show in Las Vegas, noch die wenigen 3D Elemente des Films können darüber hinwegtäuschen, dass man hier aufgewärmte Ideen verfilmt und die wahren Showstopper der Truppe bereits auf YouTube finden kann.

Rating: ★½☆☆☆

Things to come fb
24″x36″ screen print. Hand numbered. Edition of 230. Printed by D&L Screenprinting. More

Unglaublich schickes Poster von Laurent Durieux für Things To Come, die Adaption von H.G. Wells’s The Shape of Things to Come. Wells selbst schrieb das Drehbuch für den Film, jedoch mit neuer Geschichte, aber gleicher Thematik. Dass ich großer Fan von Wells und Durieux bin, konnte man hier schon unlängst im Blog erfahren und ich könnte mir gerade in den Hintern beißen, dass ich das Poster verpasst habe. eBay it is!