Ich halte es für ein gutes Omen, dass ich mir trotz vielen Trailern und Impressionen kein wirkliches Bild von der kommenden Staffel Game of Thrones machen kann. Es gibt weiterhin Intrigen und Mysterien sowie extravagante Hochzeiten, aber scheinbar auch Revolutionen und die Drachen scheinen noch weniger auf Danys Befehle zu hören. Das verspricht viel Chaos und Spannung – genau das, was ich mir von Westeros erhoffe.

Außerdem: HBO CEO Richard Plepler hat gerade während dem Apple Event in Kalifornien HBO Now angekündigt, ein exklusiver Streaming-Service, der nicht mehr über ein klassisches Cable-TV-Abonnement gebündelt ist, sondern ähnlich wie Netflix für $14.95 im Monat HBO-Serien übers Netz anbietet. Schuld daran ist Game of Thrones. Während HBO noch vor einem Jahr die illegalen Views angeblich egal waren, hat man nun die Zeichen der Zeit erkannt. Fortan gibt es eine bequeme, legale Weise und keine Entschuldigungen mehr. Gut so.

Aus aktuellen Anlass.

Star Wars Rebels S1 Finale Fight

Im ersten PewCast des Jahres treffe ich auf Tim Rozenski, Chefredakteur von Gamez Generation, mit dem ich zusammen in eine weit, weit entfernte Galaxie reise. Nach der Besprechung des Auftakts von Star Wars Rebels macht es sicherlich auch Sinn, die gesamte Staffel nach dem Finale zu reviewen. Das taten wir und sprachen dabei über verwandte Spiele, die Karrieren der Synchronsprecher, schlechte Charakterdesigns und natürlich lamentiere ich über den neuen Kanon und die wirre Kontinuität, die nun Fakt ist.

Shownotes:
JamSession
Zeb, Ralph McQuarrie
Rebels Recon #9: Inside “Path of the Jedi”
Star Wars Rebels Concept Art
Path of the Jedi Gallery
Depa Billaba
Intro: @laut-malerei
Outro: @HANSEMANN
Bildquelle: © Disney

Hier die Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:
MP3: pewcast015.mp3 (70 MB)
Soundcloud: PewCast 015: Star Wars Rebels – Staffel 1
iTunes: PewCast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/pewcast

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Man muss sich das ganze Elend mal bewusst machen. Ein Mann, dessen Englischfähigkeiten völlig ungenügend sind und so wenig Ahnung vom Internet hat, dass er selbst kleine Phänomene offensichtlich nicht versteht, wird EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und maßt sich anschließend nicht nur an, über die Zukunft unserer Netzstruktur Aussagen zu treffen, die entweder schlicht falsch oder mit ein paar wenigen Sätzen widerlegbar bzw. korrigierbar sind, sondern auch Gegner seiner Pläne mit den Taliban zu vergleichen. Das muss man sich erst mal bewusst machen. Bevor man sich darüber Gedanken macht, wie groß die Wut ist.

Netzpolitisch verwandt: Regierung plant Vorratsdatenspeicherung im Alleingang

Unsere motorisierten Lieblingssuperhelden kehren bald wieder auf die Leinwand zurück und es gibt nun einen längeren Vorgeschmack auf die verrückten Stunts, die uns ab dem 1. April erwarten, wie zum Beispiel die aus dem Trailer bekannte Autofallschirmszene. Faster And More Furious spielt dann auf dem Mond, ja?(via)

How to Make a DREDD Sequel

06 Mar, 2015 · Sascha · Film · 2 comments

Nach dem immensen Erfolg seines unauthorisierten POWER/RANGERS Fanfilms ging Filmproduzent Adi Shankar (The Grey, Dredd, Lone Survivor) unter die Vlogger und erklärt den schreienden Fanboys nun, wie das Filmbusiness funktioniert. In seinem neuen Video verrät er, wieso es bisher trotz positiven Kritiken kein Sequel zu Dredd gibt, wieso die Zeichen für einen solchen Nachfolger eher schlecht stehen und warum er daran relativ wenig ändern kann. (via)

Blut war Durch einen nervigen Marketingstunt auf Twitter konnten sich die Fanboys den neuen Trailer Avengers: Age of Ultron, der eigentlich für morgen angekündigt war, schneller beschaffen und natürlich fielen alle darauf rein.

Aber was soll’s. Ich rege mich gar nicht erst auf. Der Trailer sieht nämlich ganz schick aus.

Wes Andersons X-MEN

04 Mar, 2015 · Sascha · Film · 1 comment

Parodien auf den jeweiligen Stil eines Regisseurs gibt es wie Sand am Meer. Das trifft vor allem auf Wes Anderson zu. Je prägnanter und erkennbarer für den Durchschnittskinogänger die Abweichung von der Norm ist, desto schneller kann er sich dazu äußern.

Wes Anderson hat sich in den letzten zwanzig Jahren seinen Ruf in dieser Hinsicht redlich verdient. Selbst Marvel-Fanboys wissen um den skurrilen Stil des Regisseurs. Daher ist es nicht verwunderlich, dass einem auf YouTube über 7000 Ergebnisse mit den Suchworten “Wes Anderson Parody” erscheinen. Die Resultate sind aber zumeist eher schlecht als recht. Oft wirkt alles schnell zusammengeschustert und hingeworfen, aber es gibt auch ein paar nette Ideen – und Wes selbst hat schließlich kein Problem damit.

Patrick Willems hat wie viele andere bemerkt, dass Filme wie Grand Budapest Hotel nicht weiter entfernt sein könnten von der aktuellen Superheldenmania in Hollywood. Daher nimmt er diesen Gegensatz als Ansporn zu einer neuen Parodie, die sich mit passender Musik, ansprechenden Kostümen und netten VFX wirklich Mühe gibt.

Insgesamt bin ich von der Welle an Anderson-Parodien jedoch ein wenig ermüdet. Vielleicht kann Willems’ Video endlich alles toppen und diesem Trend ein Ende setzen. Kann sich die Netzgemeinde nicht mal an jemand anderem abarbeiten?