RogerEbert.com Relaunch

10 Apr, 2013 · Sascha · Film · 0 comments

rogerebert

Roger Eberts gesamtes Erbe auf einer neu gestalteten Webseite. Die In Memoriam Seite ist herzzerreißend und erzählt von einem Mann, weitaus mehr als der berühmte Kritiker war. via René

Jaws in a bottle

10 Apr, 2013 · Sascha · Kunst · 0 comments

Die großartige Seite Ships in a Bottle hat den Endkampf aus ‘Der Weiße Hai’ nachgestellt. Wie viel Herzblut da hinein floss und wie detailverliebt das Ding ist, erkennt man erst im bilderreichen Making-of. via reddit

Bei einem Internetpoll wurde Electronic Arts zur schlechtesten Firma der USA ernannt. Hier die äußerst passende von EA, die ich, als riesiger Videospielfan, vollstens unterschreibe:

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Hier geht’s zur richtigen Antwort.

elysiumtrailer

Nach langer Produktion und verschobenen Kinostarts kommt Neill Blomkamps zweiter Film nach District 9 endlich am 22. August in die Kinos und nun gibt es den ersten Einblick. Wenn es District 9 nicht geben würde, wäre ich nicht so überzeugt von diesem Trailer, aber viele Blogger, die gestern ein Event zu Elysium besuchten und mehr als den Trailer sahen, beruhigen uns: Der Trailer wäre bei weitem nicht so gut wie das, was der endgültige Film liefert. Ich finde den Trailer alleine schon ziemlich imposant und bin ein Freund von Blomkamps soziopolitischen Sci-Fi-Filmen District 9 und Alive in Joburg, dem Kurzfilmprequel. Insbesondere die Effekte scheinen wieder so etwas realistisches zu haben. Sie sind offensichtlich CGI, aber wirken dennoch irgendwie real und echt und fügen sich perfekt in ihre Umwelt ein, wie die Aliens in District 9. Ich bin mehr als gespannt, was er mit einem großen Budget anrichten kann. Jetzt alle ins Kino gehen, Elysium zum Erfolg werden lassen und dem Mann Halo geben.


via /FILM


(Danke Freddie!)

Terry Richardson hat Norman Reedus photographiert und dabei entstand dieses Photo, das ich gerne mit euch teilen würde. You may be cool, but you will never be this cool. via

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Autor: Christophe Bec
Illustration: Christophe Bec & Stefano Raffaele
Verlag: Splitter
Erschienen: 03/2013
ISBN: 978-3-86869-254-9
Amazon, Splitter-Verlag
Seitenzahl: 48 Seiten
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Ich habe die neue Ausgabe meinen Lieblingsscificomics ganz verpasst! Christophe Becs inzwischen sechster Eintrag in die großartige Prometheus-Reihe um eine mysteriöse Alieninvasion in Verbindung mit unerklärlichen Phänomenen auf der ganzen Welt ist draußen und ich bin immer noch nicht so ganz überzeugt, aber dieser Band ist definitiv wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Story

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Wir verfolgen weiterhin jede Menge Storylines, die alle nur ganz wenige Stücke weiterkommen. Um 13:13 passiert dieses Mal kein weltweites Event, weshalb sich die Welt glücklich schätzt, aber auf den Kerguelen nahe der Antarktis taucht wieder die komplette “Arche des Kerguelen” auf, die Anfang des 19. Jahrhunderts zerstört wurde und nun wieder ganz ist. Sie bietet, wie wir am Ende erfahren, einen Übergang zu der Parallelwelt, in der sich gerade die Expeditionsgruppe befindet und auf den Tiger Woods Verschnitt traf. Sie merken, dass die Zeit wesentlich schneller in ihrer Welt vergeht, weshalb sie die Möglichkeit haben, die Originalwelt vor der bevorstehenden Invasion und den nächsten Events um 13:13 zu retten.

Währenddessen gelangt unser Putin-Verschnitt an die geheimen Akten, die Fox News Frau gelangt wieder zu ihrer Form zurück und der Präsident berät mit seinem Stab, was als Nächstes zu tun ist. Sie entschließen sich dazu das im Amazonas gestrandete U-Boot zu detonieren, die Crew muss wohl ewig weggeschlossen werden und in der Area 51, nahe der sich Millionen von Endzeittouristen versammelt haben, gehen die Experimente am Montaukstuhl weiter. Zu Beginn gibt es mal wieder irgendwas von Zeus, der wütend ist und die Welt zerstört, weil (oder währenddessen, das ist nicht wirklich klar) Herkules und Prometheus zu den Menschen gehen wollen. Wir erfahren, dass Prometheus fiel masturbiert (Wirklich). Als wichtigstes Ereignis ist wohl die Entscheidung der in der Parallelwelt gestrandeten Gruppe nach Griechenland zu fliegen anzusehen.

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Illustration

Der Stil gefällt mir immer noch recht gut. Wenigere Köche können die Suppe weniger versalzen und ich bin froh, dass wir wieder nur bei Bec und Raffaele angelangt sind. Die visuelle Kohärenz macht den Comic um Längen besser. Leider sind die Figuren allen echten Menschen nachempfunden und das kann Bec jetzt nicht mehr wirklich ändern. Aber auch neu eingeführte Personen wirken wie Verschnitte und haben selten charakterliche Merkmale, die sie einzigartig macht. Es gibt jedoch riesige Two-Page Pane, u.a. von der Einfahrt der Titanic in den Hafen von New York, die absolut atemberaubend klasse sind und mich wieder daran erinnern, weshalb ich diesen Comic so großartig finde.

Fazit:

Tjoa, viel passiert ist wieder nicht wirklich viel. Bec verfolgt inzwischen viele Subplots, die alle beachtet werden wollen und das ist auf 48 Seiten ziemlich schwierig, insbesondere, wenn es immer wieder visuell ansprechende, aber narrativ redundante Darstellungen wie die des Philadelphia Experiments gibt. Als der Comic anfing, hieß es, das es sechs Teile geben soll. Entweder gab es damals nur eine Vorschau bis Band 6 oder man plante wirklich nur sechs. Mein Gefühl sagt mir, dass die letztere Variante zutrifft, denn die Story fühlt sich arg gestreckt an. Die Ereignisse waren in den ersten Comics treibend, Seiten um Seiten wurden Informationen übermittelt, man erinnere sich nur an die Offenbarung an den NASA Director in Band 3, wo ganze Panels vollgeschrieben waren über mysteriöse Objekte auf der Erde. Nun sind die Seiten recht leer. Visuell ist das hoch spannend, aber redundant und verschwenderisch. Ich mag diese Welt, ich mag diese Story, aber das Pacing hat extremst abgeflacht, was der imminenten Bedrohung, die in den ersten drei Bänden so unglaublich präsent war, stark entgegen wirkt.

Rating: ★★★☆☆

Imagine A World Without Hate

09 Apr, 2013 · Sascha · Politik · 0 comments


via Devour