Sweded ‘Man of Steel’ Trailer

22 Dec, 2012 · Sascha · Film · 1 comment


Danke Nils

Super Sweded-Version des Trailers zum neuen Superman-Film, die vor allem im direkten Vergleich ein Auge fürs Detail beweist, das man selten von solchen Produktionen gewohnt ist. Einfach klasse.

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Toller Trailer zum neuen Film ‘Place Beyond the Pines’ mit Ryan Gosling, in dem er einen professionellen Motoradfahrer spielt und Bänke ausraubt, um so an Geld für seine neugeborene Tochter zu gelangen. Natürlich geht das ganze Unternehmen nicht so wie geplant und schon bald ist ihm die Polizei auf den Spuren. Neben Gosling sticht vor allem Bradley Cooper als Cop aus dem Trailer heraus. Als weibliche Unterstützung gibt es Rose Byrne und Eva Mendes. Regie führte Derek Cianfrance, dessen Bilder und lange Szenen mich bereits in ‘Blue Valentine’ hypnotisierten. Mal sehen, was er mit einem actionlastigeren Plot auf die Leinwand zaubert.


via First Showing

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via GeekTyrant

NECA hat 6 Figuren aus Tarantinos ‘Django Unchained’ hergestellt und verkauft sie momentan auf Amazon für gerade einmal 30$ pro Teil.

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Vereinigte Staaten, Neuseeland 2012
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Peter Jackson & Philippa Boyens, & Fran Walsh & Guillermo del Toro
Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage
Länge: 169 Minuten
Rating: ★★★★½

“All good stories deserve embellishment.”

Ich habe eine sehr bewusste Entscheidung getroffen. Als jemand, der einen Filmblog betreibt und Reviews schreibt, die von ein paar Leuten gelesen werden, hatte ich zwar das Gefühl, mir Peter Jacksons neuen Film wie vom Regisseur beabsichtigt ansehen und die neue Technologie erfahren zu müssen, aber ich wollte mir die erste Kinoerfahrung aufbewahren und sie ein wenig schützen.

Bei all den negativen Kommentaren, die im Netz zu finden waren, stießen die Kommentare zur erhöhten Framerate und dem 3D besonders heraus. Und als jemand, der solche Effekte schon bei den Fernsehern mit höherer Hertzzahl hasst, wusste ich, dass ich mir den Film in tradtionellem 2D mit 24fps ansehen würde.

Für mich stellte ‘The Hobbit’ eine Möglichkeit dar, zurück nach Mittelerde zu reisen, die Welt der großen Trilogie wieder auf der großen Leinwand zu sehen. ‘The Hobbit’ bietet das und noch mehr. Die Geschichte um den aus dem Auenland mit dreizehn Zwergen ausreisenden Bilbo ist bekannt, wird aber durch viele Szenen, die den Anhängen der anderen Bücher entstammen, unterstützt.

Ich habe eine Schwäche für Kontinuität und dass man die eigentlich leichte, abenteuerliche Hobbit-Geschichte mit Andeutungen auf den Krieg um den einen Ring ausweitete, erfreut mich sehr. Viele sehen darin fälschlicherweise einen Versuch diese Filmtrilogie ebenso episch aufzubauschen wie die erste, aber dabei will Jackson nur so möglich viel wie möglich mit diesen Filmen machen. Das ist ein Unterschied, der nicht jedem klar zu sein scheint.

Das funktioniert natürlich nicht immer. Es gibt Pacing-Probleme und gewisse Szenen könnte man schneiden, aber auch die alten Filme lebten von den ruhigen Momenten, die besonders erst im Kontext der Gesamttrilogie wertvoll erschienen. Für Jackson ist diese Trilogie etwas mehr Auftragsarbeit als Passionsprojekt wie das erste Unternehmen vor 10 Jahren.

Doch als Verantwortlicher für den Erfolg kann man es ihm nicht übel nehmen das Projekt in dem Chaos um MGM, Gewerksschaften und Produktionshölle an sich gerissen zu haben. Immerhin werden diese Filme gemacht, so oder so, es geht hier um Geld. Dann doch lieber er und jetzt. Man kann es dem Mann nicht übel nehmen.

Und wie will man es auch? Für Fans der Welt erweckt er Charaktere zum Leben, die erneut begeistert und verzaubern. Die Setpieces sind enorm, das CGI bis auf wenige Ausnahmen fantastisch und die Welt zeitlos schön. Der Film ist weder zu lang noch zu langatmig und ich möchte keine Szene missen. Dazu ist die Darbietung von Martin Freeman fantastisch. Viele sagen, er sei geboren worden um diese Rolle zu spielen, und sie haben recht.

Worin viele auch richtig liegen, ist, dass HFR nicht gut ist. Zumindest nicht für diesen Fantasy-Film; bei James Camerons 60fps und seinen Avatar-Sequels ist das wieder ein anderes Gespräch. Dass viele kleine, eigentlich Nitpicks, Nörglereien durch die schreckliche Erfahrung der Version in 48fps zu den vielen negativen Kritiken führten, kann ich nach dem zweiten Viewing auch verstehen.

Wenn ihr Mittelerde mochtet, tut euch selbst einen Gefallen, geht ins Kino, schaltet ab, kauft Tickets für 2D und seid glücklich.

‘Take This Waltz’ Review

21 Dec, 2012 · Sascha · Film,Review · 3 comments

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Vereinigte Staaten 2012
Regie: Sarah Polley
Drehbuch: Sarah Polley
Darsteller: Michelle Williams, Seth Rogen, Sarah Silverman, Luke Kirby
Länge: 116 Minuten
Rating: ★★★★½

“New things get old.”

Sarah Polley ist nur nicht eine gute Schauspielerin (den meisten wohl aus Snyders “Dawn of the Dead” Remake bekannt), sondern auch eine fantastische und talentierte Regisseurin. Ihr “Away from her” war einer der ersten Indiefilme, die mich in jüngeren Jahren wirklich interessierten und mich für das Genre sensibilisierten. Deshalb war ich also nun einige Jahre später verdammt interessiert, was sie mit ihrem neuen Film anstellen würde; dazu spielten einige meiner Lieblingsschauspieler zentrale Rollen.

Margot befindet sich gerade auf einer Arbeitsreise als sie den charmanten Daniel trifft. Sie treffen sich im Flugzeug wieder, wohnen nahe beianander und nehmen sogar das gleiche Taxi mit nach Hause. Es wäre der Beginn einer glorreichen Romanze, doch Margot ist bereits mit Lou verheiratet – und das eigentlich glücklich. Lou schreibt Kochbücher, sorgt sich glänzend zu Hause um seine Frau und ist ein rundum netter Kerl, perfekt gespielt vom sympathischen Seth Rogen. Doch etwas fehlt Margot. Die Beziehung ist nicht mehr frisch und ein wenig eingerostet, funktioniert aber noch, ist aber nicht mehr aufregend. Routine und Alltag sind eingekehrt. Daniel, der bei Margot nicht locker lässt, bietet da erfrischende Abwechslung.

Der Plot von Polleys Drehbuch ist eigentlich Material für sämtliche Rom-Coms unter der Sonne, aber ihr realer und nuancierter Ansatz an die Geschichte, der Margots Zwiespalt versteht und in kleinsten Details auf die Leinwand bringt, verzaubert jeden, der schon einmal die Liebe für sich gewann und dann verlor.

Polleys Film ist magisch. Die Bilder ihrer Kleinstadt irgendwo an der Ostküste der USA bringen einen nachbarlichen Charme auf die Leinwand und zeigen, wie nah die Geschichte am Alltag und der Realität liegt. Dabei ist Polley eine sehr ökonomische Regisseurin. Jede Szene treibt die Geschichte voran, jede Einstellung vermittelt uns die Gefühle der Charaktere und jede Umgebung spiegelt die Beziehungen der Charaktere zueinander wider.

Auch wenn Polley Margot als empathische Hauptperson, gespielt von der Indiekönigin Michelle Williams, gekonnt als ambivalente und liebenswerte Person zeigt, ist die Botschaft doch klar: auch neue Dinge werden alt. Großartig zeigt das Polley in einer minutenandauernden Szene, in der die Kamera, ähnlich dem Karussel des Lebens, die neu einbezogene Wohnung von Daniel und Margot zeigt und die Charaktere in Zeitsprüngen umkreist. Zunächst haben sie leidenschaftlichen Sex und sind verliebt. Später, um die Dinge ein wenig aufzupeppen, laden sie dritte Sexualpartner ein und am Ende, nach einiger Zeit, sitzen beide dort alleine vor dem Fernseher, wie Lou und Margot zu Beginn des Films. Die Innenausstattung ändert sich parallel. Findet sich zu Beginn der Szene in dem Atelier nur ein einziges Bett, weichen nach und nach diese Objekte dem Alltäglichen.

Eine Nebengeschichte um Lous Schwester und ihre Alkoholabhängigkeit wirkt etwas deplatziert und findet nur so halb später ihren Platz in dem großen Ganzen, aber Sarah Silverman beweist hier deutlich, was für eine gute Schauspielerin sie ist.

Polleys ‘Take This Waltz’ ist jedem Menschen wärmstens ans Herz zu legen, der schon einmal Liebeskümmer hatte. Er verkörpert diese magische Schwebe zwischen den Dingen perfekt und zeigt, für uns schmerzvoll, Personen, die man aus dem Freundeskreis oder von eigenen Erfahrungen kennt.

‘Attack The Block’ Review

21 Dec, 2012 · Sascha · Film,Review · 0 comments

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Großbritannien, 2011
Regie: Joe Cornish
Drehbuch: Joe Cornish
Darsteller: John Boyega, Jodie Whittaker, Alex Esmail
Länge: 88 Min.
Rating: ★★★★☆

“That’s an alien bruv, believe it.”

Als die Blockkiddies um ihren Anführer Moses gerade die Krankenschwester Sam auf ihrem Nachhauseweg überfallen wollen, stürzt neben ihnen ein Asteroid in ein Auto. Doch das war noch nicht alles: Aus dem Asteroid kriecht ein kleines Alien, dass die Jungs verfolgen und umlegen. Doch plötzlich tauchen überall Aliens auf, die unsere Jungs mysteriöserweise verfolgen.

Joe Cornishs kleiner Hoddiehorrorfilm ist besonders und einzigartig und muss im Originaton gesehen werden. Es ist zwar schwierig, dass die eigentlichen Helden des Films am Anfang eine arme Frau, dazu noch Krankenschwester, überfallen und ausrauben wollen, aber Cornish bedient sich dieses Klischees als kluge Einführung um später die Dekonstruktion des Stereotypen als Subplot interessant auszubauen.

Ebenfalls gut ist da Design der Aliens. Kein großes CGI-Tentakel-Spektakel, sondern einfach pechschwarze Monster mit Fell und glühenden Zähnen. Es zeigt sich immer wieder, dass Budgetlimitationen sich kreativ positiv auf junge Regisseure auswirken. Mit großen Budgets kommt Freiheit und weniger Druck.

Druck spürt man auch im Film. Die Kämpfe innerhalb des Blocks sind unterhaltsam, die Sprüche klasse, die Gewalt überraschend spaßig brutal und die Bilder sprießen vor kinetischer Energie. Doch diese Energie wird nach einer gewissen Laufzeit zu groß. Die Charaktere und ihre Larger-than-Life-Geschichte verlangen nach mehr Platz, den das Setting und das Budget nicht hergeben.

Daher wäre es mir eine Freunde, wenn an den Sequelgerüchten ein Fünkchen Wahrheit wäre. Joe Cornish ist inzwischen ebenfalls – dank seiner engen Freundschaft zu Edgar Wright – viel mit Drehbüchern beschäftigt. So schrieb er Spielbergs Adaption von ‘Tim und Struppi’ und momentan schreibt er an Edgar Wrights Marvelfilm ‘Ant-Man’. Es wäre zu wünschen, dass Cornish zwischendrin Zeit findet, ein wenig Regie zu führen.

‘Ralph Reichts’ Review

21 Dec, 2012 · Sascha · Film,Games,Review · 0 comments

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USA, 2012
Regie: Rich Moore
Drehbuch: Phil Johnston & Jennifer Lee
Darsteller: John C. Reilly, Sarah Silverman, Jane Lynch, Jack McBrayer
Länge: 108 Min.
Rating: ★★★★☆

Man kann sich für Regisseur Rich Moore nur freuen. Nach jahrelanger Arbeit an den Simpsons und Futurama gelang dem sympathischen Regisseur der Sprung auf die große Leinwand mit dem äußerst unterhaltsamen Animationsfilm für Disney, ‘Ralph Reichts’. Aber auch für Disney stellt der Film eine Wende dar. Unter neuer Führung von John Lasseter kommt das traditionsreiche Studio mit der verspielten Videospielhomage endlich im 21. Jahrhundert an und übertrumpft in diesem Jahr auch den kleinen Bruder Pixar.

Ralph ist ein Videospielebösewicht und könnte eigentlich froh sein, da sein Spiel doch stolze 30 Jahre überstanden hat und sich immer noch großer Beliebtheit erfreut. Doch in seiner Welt wird er wie der Bösewicht behandelt, der er eben ist. Jeder versteht, dass es nur sein Job ist, aber befreundet sein, wollen sie mit ihm trotzdem nicht. Ralph reicht es, er verlässt sein Spiel und geht in andere Spiele, die alle über eine große Spielehalle miteinander verbunden sind, und verirrt sich in Sugar Rush, einem Rennspiel, in dem er der kleinen Vanellope helfen muss.

Wer auch nur im Ansatz Videospiele mag, wird den Film lieben. Er nimmt das Genre ernst und macht mehr als ein paar oberflächliche Andeutungen, sondern lebt seine Nerdigkeit voll aus und ich freue mich bereits jetzt auf die Blu-Ray-Version, die ich an bestimmten Punkten anhalten werde, nur um im Hintergrund nach Referenzen zu suchen.

Die Geschichte ist unterhaltend und sehr schön erzählt, die Set-Pieces sind einfach unglaublich und ich würde sofort das Spiel Sugar Rush kaufen, wenn es wirklich existierte. ‘Ralph Reichts’ macht ähnlich wie die Pixar-Filme einen ähnlichen Spagat und kann sowohl Jung als auch Alt zu. Natürlich darf es auch an der Moral nicht mangeln und hier ist der vielleicht größte Schwachpunkt des Films.

Man kann es Kindern nicht oft genug sagen, dass sie sich selbst akzeptieren müssen und das auch in den Medien, die sie konsumieren, aber im Gesamtkontext des Genres gesehen, sagt der Film nichts Neues aus. Ein zynischer Blogkollege brachte es auf den Punkt: Ralph ist eine wichtige Komponente im Status-Quo. Er ist ein Terrorist, der lernt, seinen Platz in der Welt zu finden und damit glücklich zu sein. Solche Nuancen bleiben Kindern natürlich verwehrt.

Daher bietet ‘Ralph Reichts’ trotz seiner spaßigen Referenzen und guter Charaktere nicht Neues. Been there, done that. Ein guter Film ist er dennoch.