Auf unsere neue Episode bin ich ganz besonders stolz. Die Diskussion um Paul Thomas Andersons neuen Film finde ich echt gut gelungen und ich konnte meinen Partnern/Partnerin einen Splitter-Comic von Christophe Bec über Alien-Raumschiffe auf dem Mars unterjubeln. Ein Erfolg!

Shownotes:

Themen: “Der seidene Faden”, Paul Thomas Andersons Film über einen Schneider und seine Frau, “Olympus Mons”, der neue Science-Fiction-Comic des Autors und Zeichners Christophe Bec, und “The End of the F*ing World”, eine Ausreißer-Serie aus Großbritannien.1:27 – Der seidene Faden
25:39 – Olympus Mons
40:27 – The End of the F***ing World
54:33 – Empfehlungen:

Links zur Sendung:
Ben Kaplan – The DryWorld Chronicles: Part One
Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore – Band 1
This Is Us
Grace and Frankie

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Podigee: 011 – Phantom Thread, Olympus Mons, The End of the F***cking World
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Zweistellig – und zweiteilig. Aufgrund terminlicher Gründe mussten wir den Podcast aufteilen, aber das war im Rückblick eigentlich eine richtig gute Entscheidung. Die Masse an Inhalt hätte das reguläre Format unseres Podcasts ohnehin platzen lassen. Zusammen mit Alex und Lucas spreche ich im ersten Teil über drei japanische Filme, ganz im Sinne des Japanuary-Projekts, bei dem sich Filmleute aus Deutschland im Januar Filme aus Fernost anschauen sollen, die sie noch nicht kennen. Wie eine Basic Bitch habe ich mir Prinzessin Mononoke ausgesucht. Wieso ich Myazakis Animationsfilm erst jetzt sehe und was ich zum Film denke, könnt ihr im Podcast hören.

Im darauffolgenden Teil des Podcasts mussten die drei Musketiere ohne mich auskommen, aber ich habe jeweils kleine Segmente zum Erfolgsanime Your Name sowie Fallout Boys neues Album Mania aufgenommen. Beides fand ich eher mittelmäßig bis schrecklich.

Dazu findet ihr uns jetzt auf unserer eigenen Podigee-Seite, die uns auch eine Kapiteloption anbietet, sodass man uninteressante Segmente einfach überspringen kann. Nützlich, oder?

Shownotes:

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Podigee: 010 – Japanuary, Your Name, Fallout Boys neues Album Mania
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Es ist geschehen. Kurz bevor wir zweistellig werden habe ich so ziemlich alle besprochenen Titel extrem cool gefunden.

Shownotes:

Themen: “Black Mirror”, die Netflix-Serie der schwarzen Zukunftsvisionen von Charlie Brooker. “World of Tomorrow”, die Trickfilme des Animators Don Hertzfeldt. Und “The Killing of a Sacred Deer”, der neue Film von “Lobster”-Regisseur Yorgos Lanthimos mit Colin Farrell und Nicole Kidman. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

01:21 – Black Mirror
20:30 – World of Tomorrow
33:29 – The Killing of a Sacred Deer
52:55 – Empfehlungen

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Soundcloud: 009 – Black Mirror, World of Tomorrow 2, The Killing of a Sacred Deer
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Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Den letzten Blogeintrag dieses turbulenten und teilweise echt doofen Jahres widme ich einem positiven Highlight aus 2017: Dem Kulturindustrie-Podcast, in dessen achter Folge wir getrennt unsere Jahreshighlights besprechen.

Meine üblichen Jahresbestenlisten kommen dann erst im Laufe des neuen Jahres, aber schon bis Ende Januar. Ich habe teilweise einige Sachen noch nachzuholen und jetzt gegen Jahresende auch wenig Zeit gehabt. Die Listen sind mir immer wichtig, deshalb wird das noch folgen, aber ordentlich dann.

Ich wünsche euch alles Gute im neuen Jahr und einen guten Rutsch. Danke, dass auch nach fast einem Jahrzehnt hier fleißig mitgehört, mitgelesen und kommentiert wird.

Shownotes:

Diesmal gemeinsam, aber getrennt!
Jeder von uns berichtet von den persönlichen Highlights des Pop- & Kulturjahres.
Wir freuen uns auf ein aufregendes neues Jahr mit vielen Filmen, Serien, Spielen, Youtubevideos, Artikeln, Essays, Musik und allem, was sonst so in unser Beuteschema passt!

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Soundcloud: 008 – Unsere Highlights 2017
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Abonnenten unseres tollen Podcasts Kulturindustrie haben die neue Folge bereits vor Weihnachten als Geschenk erhalten, Blogleser werden erst einige Zeit danach durch einen verspäteten Beitrag informiert. Seid also schlau und abonniert unseren schicken Podcast in dem Podcatcher eurer Wahl und – wenn ihr könnt – gebt uns doch bitte eine Review bei iTunes als Weihnachtsgeschenk. Das hilft uns, dass noch mehr Menschen den Podcasts finden.

Shownotes:

Themen: “Dark”, die erste deutsche Serie von Netflix, “Cat Person”, die vielleicht erste Kurzgeschichte des “New Yorker”, die einen viralen Erfolg feierte und “Star Wars: Die letzten Jedi”, der erste Star-Wars-Film mit Porgs. Außerdem: Unsere weihnachtlichen Popkultur-Rituale und -Empfehlungen.

01:25 – Dark
19:27 – Cat Person
37:06 – Star Wars: Die letzten Jedi
58:05 – Weihnachten

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Soundcloud: 007 – Star Wars: The Last Jedi, Dark, Cat Person
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AMC

Wir sind heute hier versammelt, um The Walking Dead zu Grabe zu tragen. Früh verstorben und dann seit mehreren Staffeln wie das Seriensujet ziellos umher gewandert, verfängt sich die Serie in einem verzweifelten und offenbaren Akt der Ziellosigkeit, der das Ende der Serie einläuten sollte.

Ich frage mich häufig, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte.

The Walking Dead ist einer der erfolgreichsten Comics überhaupt. Robert Kirkman hatte bereits mehrere Storylines vorgeschrieben, die eine Staffelprogression vorgeben, die sich andere Showrunner erst mühselig erarbeiten müssen. Die Serie startete inmitten des großen Zombie-Hypes. Im Unterschied zu einem kurzen Film hat eine serielle Narration dazu den Vorteil, alle Facetten des Genres zeigen zu können. Dazu befindet sich die Serie in guter Gesellschaft. The Walking Dead läuft auf dem gleichen Sender wie Serien, die dem Golden Age of TV die Krone aufsetzen.

Zombie-Fans sind an und für sich wenig anspruchsvoll und erfreuen sich schon an wenigen Happen Story, die ihnen neben viel Gore auf den Teller kommen. Höchsten Ansprüchen muss die Serie also nicht nacheifern. Vor und hinter der Kamera findet sich Engagement und Interesse. Ein erfolgreicher Regisseur hat aufrichtige Leidenschaft für den Stoff und möchte ihn mit seinem Cast umsetzen, der ihm vertraut und freundschaftlich beisteht.

Bei solchen Voraussetzungen ist es nicht verwunderlich, wieso die Serie ein solcher Hit wurde. Und trotzdem frage ich mich nach dieser Folge, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte. Ich frage mich, wieso The Walking Dead so schlecht ist. Wieso die Serie scheinbar versucht, ihre eigenen Tiefpunkte (eine Auswahl fällt schwer, aber mit dem Dumpstergate oder dem Cliffhanger der 6. Staffel nenne ich mal zwei der Greatest Hits) ständig zu untergraben. Das soll nicht heißen, dass The Walking Dead nicht imstande ist, einzelne, gute Episoden abzuliefern. Es geht vielmehr um strukturelle Fehlentscheidungen mit immensen Konsequenzen, deren Motivation jegliche Begründung vermissen lässt.

Und dann gibt mir der Episodenteil die Antwort: “How it’s Gotta Be” – “Wie es sein muss.”

Anscheinend muss es so sein. Warum auch immer. Wegen AMC? Wegen der Produzenten? Wegen Robert Kirkmans Abgang und Klage gegen AMC? Erhofft man sich durch den Schock der Zuschauer eine langfristige Bindung, um die sinkenden Quoten zu retten? Viele Fragen, keine Antworten.

Es gibt vieles, das man in dieser Episode kritisieren könnte. Die Liste ist lang, nichts macht Sinn. Man könnte nur den Staffelauftakt und das Midseason-Finale sehen und wäre trotzdem kein Stück dümmer. Da wäre dazu der Fakt, dass die The Walking Dead-Episode in vielen Momenten so dunkel war, dass man kaum etwas erkennen konnte oder das Mysterium, dass Ezekiel plötzlich wieder problemlos laufen kann. Simon lässt Maggie einfach weiterfahren. Wieso wollte Rick eigentlich wieder zurück zur Müllfrau? Was erhoffen sich Enid und Aaron wirklich bei den Frauen am Atlantik? Wie entkamen Negan und seine Leute? Wieso hat er ein scheinbar nie endendes Repertoire an Männern und Ressourcen? Wieso muss Ricks Gruppe alles gefühlte zehn Folgen lang planen, während Negan plötzlich sofort wieder machtvoll auftreten darf, wenn das Skript danach verlangt? Natürlich ist all das völlig bewusst vage gehalten, sodass im Falle des Falles die notwendigen Handlungen vollzogen werden können. Doch das macht es nicht besser. Alles ist erzwungen, nichts wird durch die Charaktere bestimmt. Die Figuren sind dort, wo der Plot sie haben muss. Und dann sterben sie. Das ist The Walking Dead.

All das ist mir aber egal.

Ich möchte nur über Carls Tod reden. (weiterlesen…)


Drei Themen, zu zwei hatte ich viel zu sagen und nur eines hat mir so richtig gefallen.

Shownotes:

Themen: “Leere Herzen”, der aktuelle Bestseller von Juli Zeh. “Aus dem Nichts”, Fatih Akins Spielfilmverarbeitung der Morde des NSU. Und “Animal Crossing Pocket Camp”, die mobile Version des beliebten Open-World-Spiels von Nintendo. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

Leere Herzen – 1:13
Aus dem Nichts – 24:37
Animal Crossing – 40:59
Empfehlungen – 53:20

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Soundcloud: 006 – Leere Herzen, Aus dem Nichts, Animal Crossing Pocket Camp
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Besser spät als nie: In der 5. Ausgabe des Kulturindustrie-Podcasts sprachen wir über einen Blockbuster, einen Jugendroman sowie die #MeToo-Skandale. Justice League fand ich persönlich gar nicht so schrecklich, aber zwei Wochen später muss ich auch gestehen, dass ich mich an nichts mehr wirklich erinnern kann. Dagegen gefiel mir John Greens neuer Roman sehr gut. Langjährige Leser des Blogs wissen, dass ich ein großer Fan bin. Turtles All The Way Down war jetzt nicht unbedingt ein Kracher, eher more-of-the-same, aber dennoch gut. Alles weitere im Podcast.

Shownotes:

Themen: “Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken”, der neue Jugendroman von John Green. “Justice League”, der jüngste Superhelden-Krachbumm aus dem Hause DC. Und: unsere Gedanken zu den Reaktionen auf die Skandale rund um sexuellen Missbrauch und sexuelle Belästigung in Hollywood und anderswo. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns.

5:00 – Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
22:11 – Justice League
39:37 – #MeToo und die Folgen
1:04:11 – Empfehlungen

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Soundcloud: 005 – Justice League, Turtles All The Way Down, #MeToo und die Folgen
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