Vier lange Jahre mussten Fans von The National auf ein neues Album der Band warten. Auch ich zähle die Musiker um Frontmann Matt Berninger zu meinen Lieblingskünstlern und freue mich enorm auf neues Material. Die Band geht im Herbst auch auf Tour, einen Stop in Deutschland werde ich mir wohl endlich auch mal live ansehen.

Die erste Songauskopplung “The System Only Dreams in Total Darkness” gibt einen ersten Vorgeschmack auf den leicht veränderten Sound der Band, der ein wenig von den elektronischeren Tönen von Matts Pausenprojekt El Vy inspiriert zu sein scheint. Die verzerrte E-Gitarre hat mir zunächst überhaupt nicht zugesagt, aber nach ein paar neuen Versuchen gefällt mir der Song inzwischen sehr. Insbesondere das Gitarrensolo in der Mitte sowie der Refrain mit der Frauenstimme und den Trompeteneinlagen sind schon sehr eindeutig dem gewohnten Sound der Band zuzuschreiben. Das Lied endet am Ende ein wenig abrupt für mein Gefühl, das könnte wahrscheinlich live noch etwas mehr gegen Ende explodieren, wie die Band es zum Beispiel mit Songs wie “About Today” öfter macht.

Paul Swartzel ist anscheinend ein riesiger Fan von Dennis Nedry, immerhin hat er dieses Musikvideo über den Programmierer aus Jurassic Park produziert, in dem der BioSyn-Spion den Vorfall auf Isla Nublar überlebt hat und nun von seinen 1,5 Millionen Dollarn Embryo-Money ein schönes Leben führt. Das Video wurde bereits vor über einem Jahr produziert und hat gerade einmal knapp über 1000 Hits. Das liegt daran, dass es ziemlich schlecht ist. Aber als Jurassic Park Hardcorefan erkenne ich die Leidenschaft und gebe ein A for effort.

Semi-related: Ich mochte immer sehr wie brutal und krass (hinsichtlich der Eskalation der Ereignisse) Crichton Nedrys Tod im Roman inszeniert hat.

Mit Ed Sheerans Musik kann ich wenig anfangen, aber für diesen Pub Crawl mit Soairse Ronan bin ich ihm trotzdem dankbar.

Die Shout Out Louds melden sich 2017 nach vier langen Jahren der Pause endlich mit einem neuen Album zurück. Den Anfang macht die Single “Oh Oh”. Der Track ist ziemlich typisch für den Schweden-Pop der Band, extrem catchy und außerdem sehr passend als Albumteaser. Wandert auf jeden Fall auf meine Sommerplaylist.

Die vier Bandmitglieder (Drummer Eric hat sich in der Pause wohl von der Band zurückgezogen?) gehen auch bald wieder auf Tour, inklusive vielen Stops in Deutschland.

Musikvideos: HAIM / CHVRCHES

01 May, 2017 · Sascha · Musik · 0 comments

Nach dem großartigen Debütalbum “Days are Gone” kündigen die HAIM Schwestern ihr bald erscheinendes Zweitalbum mit diesem neuen Musikvideo an, das von Paul Thomas Anderson inszeniert wurde. Sehr schöne Kompositionen und Kamerafahrten, auch wenn der Song bei mir ein Verlangen nach mehr hinterlässt. Die Drums hätten vielleicht “explodieren” müssen? Anyway, schönes Ding.

CHVRCHES haben ebenfalls ein sehr hübsches neues Video, das von niemand Geringeres als Kristen Stewart gedreht wurde. Die Schauspieler vollzog in den letzten Jahren nicht nur einen großartigen Karrierewechsel hin zum Indiedarling, sondern schrieb auch Drehbücher und probiert sich hier auch als Regisseurin mit großem Erfolg. Ihr Kurzfilm Come Swim dürfte ebenfalls bald online verfügbar sein.

Sechs lange Jahre haben Fans wie ich auf das neue Fleet Foxes Album warten müssen. Zwischenzeitlich sah es schon so aus als ob da vielleicht nie mehr etwas kommt, aber die Band um Frontmann Robin Pecknold hat heute angekündigt, dass das dritte Studioalbum der Band “Crack-Up” am 16. Juni 2017 veröffentlicht werden wird. Pecknold hat alle 11 neuen Songs erneut selbst verfasst, unten ist die gesamte Tracklist einzusehen. Oben das erste Lyrics-Video zum Song “Third of May / Ōdaigahara”, das Fleet Foxes-iger nicht sein könnte.

1. I Am All That I Need / Arroyo Seco / Thumbprint Scar
2. Cassius, —
3. — Naiads, Cassadies
4. Kept Woman
5. Third Of May / Ōdaigahara
6. If You Need To, Keep Time On Me
7. Mearcstapa
8. On Another Ocean (January / June)
9. Fool’s Errand
10. I Should See Memphis
11. Crack-Up

Der Typ, den Trump bei seinem Campaign Event (!) in Florida am vergangenen Samstag auf die Bühne holte, rappte im Anschluss perfekt zu Eminems “Stan” auf CNN. Dieses Lachen am Ende! Ich liebe es auch, wie am Ende die Moderatorin voll synchron ist.