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Total verpasst, gerade per Glück mitbekommen und direkt gekauft: Mondos Sountrack LP für Darren Aronofskys The Fountain mit der Musik von Clint Mansell. Die künstlerische Gestaltung übernahm meine geliebte Illustratorin Nicole Gustafsson, deren Stil nicht besser zur Filmästhetik passen könnte.

The score for The Fountain was remastered for vinyl at AIR Studios London and features all new liner notes and an interview with composer Clint Mansell. The collectible packaging features mind meltingly gorgeous artwork from Nicole Gustafsson.

Tracklist
01. The Last Man
02. Holy Dread!
03. Tree Of Life
04. Stay With Me
05. Death Is A Disease
06. Xibalba
07. First Snow
08. Finish It
09. Death Is The Road To Awe
10. Together We Will Live Forever

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Große Liebe für Star Wars: Pew-Freund Owley bei einem Interview mit Giacchino

Die Umbrüche bei Rogue One: A Star Wars Story reißen nicht ab. Komponist und Oscar-Gewinner Michael Giacchino ersetzt Komponist und Oscar-Gewinner Alexandre Desplat. Erst einmal kein Problem, oder? Giacchino ist ein erstklassiger Komponist und wird seit Jahren als der inoffizielle Nachfolger/Erbe von John Williams gehandelt. Giacchino passt einfach zu Star Wars. Seine melodischen Kompositionen sind einprägsam, seine Musiktitel sind hilarious und er macht mit seinen klassischen Motiven großartige Momente noch größer. Nicht umsonst schrieb LOST-Schöpfer Damon Lindelof Sätze wie “Giacchino plays the momentousness of the moment” in sein Skript. Giacchino liefert ab.

Dass Giacchino den Score nun übernimmt, ist kein “Problem”. Es ist lediglich ein Symptom der Veränderungen an Rogue One, die jetzt Form annehmen. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Ich bin mir trotz der beschwichtigenden Pieces wie dem in der Disney-nahen Entertainment Weekly sicher, dass der ursprüngliche Pitch eines Kriegsfilms im Star Wars Universum nicht dem endgültigen Film entsprechen wird. Im Trailer sind viele Explosionen, Laser und PewPewPew zu sehen, aber muss eben nicht bedeuten, dass der Ton dem eines Kriegsfilms entsprechen wird. Auch in Marvels Civil War wurde viel gekämpft.

Alexandre Desplat ist nicht “dark and gritty™” und der Film muss diesem Blockbuster-Meme auch nicht folgen, um erfolgreich zu sein oder zu gefallen. Aber Rogue One ist ein Spin-off und versprach zumindest anders zu werden als der bisherige Space Opera Abenteuerfilm, von dem wir inzwischen sieben DVDs im Regal stehen haben. (weiterlesen…)

UHWAHAHAHAH!

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© Lakeshore Records

Paul Haslingers (Tangerine Dream) atmosphärische Synthwave-Musik ist das pochende Herz von AMCs Halt and Catch Fire, auch bekannt als die beste Serie, die niemand schaut. Gerade eine Serie, die so erfolgreich eine momentan gefeiertes und memefiziertes Jahrzehnt haargenau aufleben lässt und dazu sehr treffende Kommentare auf aktuelle Themen wie Internet, Privatsphäre und Innovation im Technologiezeitalter abgibt, müsste doch erfolgreicher sein. Ich verstehe es nicht. Ebenso unverständlich war es, dass AMC Paul Haslingers Score nicht veröffentlichte. Während die laufende dritte Staffel mit Blick auf die Zuschauerzahlen wohl die letzte der Serie sein wird, können wir uns immerhin jetzt über den Release der Musik freuen.

Halt and Catch Fire (Original Television Series Soundtrack) von Paul Haslinger ist ab sofort auf Spotify und iTunes erhältlich. Auf Birth. Movies. Death. gibt es weiterhin ein sehr schickes Interview mit Haslinger über sein bisheriges Werk, Tangerine Dream und natürlich die Arbeit für Halt and Catch Fire.

Ich bin ein Fan von Kanye Wests Musik und halte ihn, ganz unironisch, für einen hochtalentierten Künstler. Dass sich Werner Herzog, zweifellos einer der interessantesten Auteure des Kinos der letzten 40 Jahre, in der Konfrontation mit Wests Werk “Famous” ganz offen und gespannt zeigt, erwärmt mein Herz. Jen Yamato von The Daily Beast haben wir diese einmalige Internetsensation zu verdanken. Herzog geht sogar soweit, Kanye für sein Werk einen Platz in seiner Rogue Film School anzubieten. Hat er sich verdient. Und ich glaube sogar, die beiden hätten sich echt viel gegenseitig zu lehren und zu erzählen. Universe, please make this happen!

Jack Johnson steht für chillige Melodien und Surferästhetik. Seit 15 Jahren gehört er zu meinen Lieblingskünstlern und ich kann wahrscheinlich bei keinem anderen Musiker so viele Lieder fehlerlos mitsingen wie bei ihm.

Die Leidenschaft eines Fans sollte aber Grenzen haben. Nur, weil man etwas erkennt und sonst prinzipiell gut findet, sollte das nicht die Empfindsamkeit für geschmackliche Ausrutscher lähmen. Zu dem Urteil komme ich, nachdem ich den neuen Dokumentarfilm All At Once gesehen habe. Johnson war vor seiner Musikarriere professioneller Surfer und filmte während dieser Zeit seine Kollegen. Daraus entstand unter anderem der super chillige Film A Brokedown Melody, eine Mischung aus Musikvideo, Surferästhetik und Lebensweisheiten von Sunnyboys. Außerdem gibt es großartige Filme wie En Concert, die ihn auf einer Tour begleiten und nicht nur für die Ohren ein besonderer Schmaus sind.

All At Once ist aber nichts davon. Der Film ist viel zu kurz, um sich mit einem Thema wirklich tiefgehend zu beschäftigten und kann sich nicht entscheiden, was er will. All At Once springt von Konzerten über Gärten und Ackerbau zum grünen Alltag einer umweltfreundlichen Tour-Infrastruktur. All das ist prinzipiell interessant, aber so simpel und oberflächlich erklärt, dass sich der Inhalt binnen Sekunden offenbart. Insofern handelt es sich hier um die Verfilmung der Aufzählungspunkte auf der Rückseite eines Flyers. Auch visuell kann Tyler Mansons Dokumentarfilm wenig bieten. Die schönsten Shots lassen sich bereits im Trailer finden und er findet zu keinem Zeitpuntk spannende oder kreative Wege, um die Missionierung des Films zu verbergen.

While following Jack’s 2014 west coast tour, this film highlights the Johnson‘s Kokua Hawaii Foundation, the work of the All at Once campaign, and several key non-profit partners and businesses focusing on plastic free initiatives and sustainable local food systems. Additionally, the film highlights the unique way in which the Jack Johnson tour is run.

From traveling on biodiesel buses, to eating organic and locally sourced meals and carefully disposing of waste created along the way. The viewers will experience day-to-day life of touring and the band’s commitment to the environment every step of the way. The goal of the tour and this documentary is to inspire people to get involved, make the right choices, and enjoy the music along the way.

All At Once ist kein sehenswerter Dokumentarfilm, aber die Bewegung an sich ist ein unterstützenswertes Projekt, das Jack und Kollegen seit Jahren mit großer Leidenschaft verfolgen. Das ist zumindest im Film zweifellos zu erkennen.

Thatgamecompany’s Journey is as close as it gets to having a religious experience when playing a videogame. Abzû, which will be released on August 2nd, is a spiritual successor. Made by a different company but by the same art director, it definitely looks and feels like the sequel we never got. And now, thanks to composer Austin Wintory, it will also sound like Journey. Color me hyped. Journey‘s score was the first videogame to ever be nominated for a Grammy, so I’m expecting big things. Going by this trailer, I’m not going to be disappointed.