Die neue Episode der Kulturindustrie hat mal wieder die ganze Breite zu bieten: Rap-Album, Kultcomic und Deutschlands Serienhoffnung Nummer eins. Ich erfreue mich weiterhin enorm an diesem schönen Podcast und bin sehr stolz auf die bisherige Entwicklung dieses Projekts. Am meisten bin ich jedoch stolz auf mich selbst, ich habe nämliche in Rap-Album von vorne bis hinten durchgehört und es “eigentlich für ganz okay, ne?” befunden. Baby steps!

Shownotes:

Themen: “Asterix in Italien”, der neue Comicband von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad. “Alle gegen Alle”, das neue Album des Rapduos Zugezogen Maskulin. Und “Babylon Berlin”, die neue Serie von Tom Tykwer, Achim von Borries und Hendrik Handlöchten. Außerdem wieder: Persönliche Empfehlungen von jedem von uns – und von euch.

01:40 – Asterix in Italien
17:50 – Zugezogen Maskulin: Alle gegen Alle
33:15 – Babylon Berlin
51:22 – Empfehlungen

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Musik: Gipfeltreffen | gipfeltreffenband.de/

Links zu Soundcloud und Podcast-Feeds:

Soundcloud: 003: Babylon Berlin, Asterix in Italien, Zugezogen Maskulin
iTunes: Kulturindustrie
Podcast-Feed: http://feeds.soundcloud.com/users/soundcloud:users:331600180/sounds.rss

 

The National touren gerade durch Deutschland. Ihr Konzert in der Elbphilharmonie war phänomenal. Die Band erhält live durch das Publikum, viel Alkohol und die besondere Atmosphäre einfach nochmal einen ganz besonderen Verve, der sich hören lässt. Für mich spielten sie dort die definitive Version ihres neues Albums.

Heute veröffentlichten sie die vierte Single-Auskoppling aus Sleep Well Beast. “I’ll Still Destroy You” ist für mich das Highlight der zweiten Hälfte des Albums und das Video lässt sich ebenfalls sehen, wie eine wilde Party-Version von “Apartment Story“.

“I’ll Still Destroy You” was directed by Allan Sigurðsson and Icelandic performance and installation artist Ragnar Kjartansson. Ragnar, who also appears in the video, collaborated with The National for “A Lot Of Sorrow” which saw the band play their song “Sorrow” for six hours in front of a live audience at MOMA’s PS1. “I’ll Still Destroy You” was filmed in Copenhagen, Denmark during the Aaron and Bryce Dessner created HAVEN Festival. It was shot in one hour at Dope & Korruption, a pop-up bar created by Ragnar offering arancini, chocolate truffles, prosecco, classical music and a sailor striptease. During the video shoot the bar was shut down by Danish security officials and destroyed the day after.

Ich sehe die Band am Donnerstag endlich einmal dann tatsächlich live und freue mich vielleicht so ein bisschen.

Wir hier bei PewPewPew sind ganz große Naturedoc-Nerds und freuen uns natürlich bereits riesig auf die Fortsetzung von BBCs The Blue Planet, der 2001er Serie über das Meer und seine Bewohner. Die Serie setzte damals neue Maßstäbe und konnte unter anderem Radiohead-Frontmann Thom Yorke zum Song “(ocean) bloom” inspirieren. 16 Jahre später arbeitete Hans Zimmer mit der Band zusammen, um den Song als Soundtrack für den Nachfolger Blue Planet II umzugestalten.

Pointillism, BBC’s Blue Planet, and Radiohead’s track “Bloom” from The King of Limbs all come together in a wild mashup of influences. Composer Hans Zimmer and Radiohead collaborated on a remix of “Bloom” that features in Blue Planet II, the follow-up to 2001’s Blue Planet. Vox talked to Zimmer and Radiohead to find out what inspired them to radically recreate a track that took its inspiration from the original Blue Planet. (via)

Hier ist der Trailer zur Serie, die am 29. Oktober starten wird. Dann heißt es: Luft holen und abtauchen. David Attenborough ist natürlich wieder als Erzähler dabei.

HAIM by PTA

02 Oct, 2017 · Sascha · Kurzfilm,Musik · 0 comments

Paul Thomas Andersons Zusammenarbeit mit HAIM für das neue Album der Band geht weiter. Es gibt nicht nur ein neues mitreißendes Musikvideo zum tanzbaren Lied “Little of Your Love”, sondern auch den Kurzfilm Valentine aus dem Aufnahmestudio der Band. Simpel, aufs Wesentliche reduziert und einfach schön.

Musikvideo: Kettcar – Wagenburg

16 Sep, 2017 · Sascha · Musik · 0 comments

Nach dem tollen “Er schnitt Löcher in den Zaun” war ich ja erst noch so “Woah, Kettcar sind zurück?” und nach “Wagenburg” bin ich jetzt voll “ALTER KETTCAR SIND ZURÜCK!”

Wo Egoschweine erst alleine
und dann zusammen, nur an sich denkend,
sich zu einem Wir verlieren

Was eine wunderschöne, nuanciert verzweifelte Bilanz unserer Zeit. Zwei Hammersongs am Stück, Album in knapp einem Monat, Tour startet in meiner Stadt. Besser geht’s nicht.

Die im Juni aufgenommene Live-Show von The National in Paris, bei der einige Songs aus “Sleep Well Beasts” zum ersten Mal vor Publikum gespielt wurden, ist wieder online. Pitchwork nahm den Auftritt damals zum großen Unmut vieler Fans nach ein paar Tagen wieder offline, wahrscheinlich aus irgendwelchen rechtlichen Gründen. Nun ist das Teil wieder online, grandioser Auftritt. Ich habe mir inzwischen übrigens jetzt doch Karten besorgen können und blicke überglücklich dem Oktober entgegen.

Setlist:

0:32 – Nobody Else Will Be There
4:53 – Day I Die
9:35 – Matt discusses his coffeepot of wine
10:02 – Walk It Back
16:25 – The System Only Dreams in Total Darkness
20:48 – Guilty Party
26:48 – Carin At the Liquor Store
30:36 – Apartment Story
34:29 – Daughters of the Soho Riots
39:20 – Sleep Well Beast
46:48 – Fake Empire
51:35 – Terrible Love
56:21 – Turtleneck

Aaron Dessner von The National hat für sich und seine Band ein perfektes Aufnahmestudio aufs Grundstück gebaut, welches man auch auf dem Cover des neuen Albums “Sleep Well Beast” in Szene gesetzt bestaunen darf. Die fünf Bandmitglieder sowie einige bekannte Gesichter haben sich dort zusammen vor einiger Zeit mit dem Oscar-nominierten Filmemacher Marshall Curry getroffen, um die Aufnahme der neuen Platte in 360°/VR zu dokumentieren. Herausgekommen ist ein annehmlich Bandportrait, das nie an das Meisterwerk Mistaken for Strangers von Berningers eigenem Bruder herankommen kann. Trotzdem ist es auf jeden Fall auf Grund der Soundbites und Einblicke in die Entstehung von “Sleep Well Beast” wert gesehen zu werden.

Der Live-Auftritt auf der runden Bühne im Video war Teil einer CBS This Morning Performance, die auch den Weg online gefunden hat. (weiterlesen…)

Mir kam heute Mittag beim Warten auf die neue Platte meiner Lieblingsband The National die Idee, dass ich jeden einzelnen Song der Band noch einmal vorher hören könnte. Die Veröffentlichung von “Sleep Well Beast” ist bei uns im Haus sowas wie ein Feiertag und die Marvelnerds gucken das ganze MCU ja schließlich auch noch einmal von vorne bis hinten durch bevor sie im Kino den neuen Thor-Streifen sehen. Also habe ich angefangen und es tatsächlich vor Mitternacht geschafft.


The National

Ich dachte, ich verewige den Reviewthread auch im Blog.

The National (2001): It’s all there already but not really fully realized. Besides a general moodiness, nothing sticks. Lacks melodies.

Sad Songs for Dirty Lovers (2003): Matt found his voice, the instruments are let loose. Strong instrumental parts, yet no real coherence. Incredibly strong standouts, but it kind of fizzles out toward the end and lingers too much on Matt’s lost loves. “Lucky You” is GOAT tho.

Cherry Tree EP (2004): This EP is better than some albums. The precursor of what’s to come with Alligator & the tune that’ll come to define ’em. A stronger emphasis on riffs & drums. There’s a more melodic variety and a balance between a catchy corus and meaningful lyrics. It also features “About Today,” perhaps the most beautiful song about a failing relationship. A start for the emotional anxiety of Boxer.

Alligator (2005): And there it is, the band we love so much. The screaming, the elegiac lyrics, the build-ups, the “sound.” Fully realized.

Boxer (2007): Hard to overstate the importance, timeliness and perfection of this album. Every song lands, the progression is flawless.

The Virginia EP (2008): A mixed bag, although I prefer some of the live recordings to the studio versions. “Blank State” is a lot of fun.

High Violet (2010): Stellar! Lyrically their best album imho and on par with Boxer. Love how the piano balances out the pounding guitars. Extra tweet just to say how much I love the “You’re the voice that’s swallowing my soul” line: Immensely. It’s also the album on which Matt sounds most inebriated which adds, like, so much.

Trouble Will Find Me (2013): I don’t really have an opinion on this album other than it’s their most accessible one. There is a slight shift towards a faster tempo and more pushing drums. Which feels like the natural next step in the evolution of the band. “Don’t Swallow The Cap” is my favorite here. It’s their most pop song ever, while still staying true to their tunes. Great stuff.