Ich habe mir dieses grandiose Mashup bestimmt schon ein dutzen Mal angesehen. Einfach verblüffend, wie gut das zusammenpasst.

Here’s a happy little E.T. song to brighten your day. Cheers, my internet friends.

Astronaut Chris Hadfield filmte etliche Edutainment-Videos während seiner letzten Expedition zur ISS und stellte sie auf YouTube. Der krönende Abschluss seiner Serie war ein Cover von David Bowies legendärem Song “Space Oddity“, das als erstes Musikvideo überhaupt im Weltall (Low-Earth-Orbit, aber das lassen wir mal gelten) gedreht wurde. In etwas mehr als einem Monat feiert Chris Hadfields Video seinen fünften Geburtstag, weshalb er über die Schwierigkeiten eines Videodrehs im Weltall sowie Bowies Reaktion erzählt und wieso seine YouTube-Videos so wichtig und erfolgreich waren.

Jack Johnson in Concert

27 Mar, 2018 · Sascha · Musik · 0 comments

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In Concert, nicht en Concert. Das wäre das 2009 veröffentlichte DVD-Touralbum. PBS lud Jack ein, um ein paar seiner Klassiker und neuen Songs in Rahmen der Serie Front and Center zu spielen, die sich in dem Arrangement hier angenehm anders und neu anhören. Neben Brushfire Records Kumpel G. Love, der teilweise mitspielt, gibt es schöne Publikumsinteraktionen und Entstehungsgeschichten zu den jeweiligen Songs.

Die vielen YouTube-Skandale in den letzten Monaten machen mich müde und nostalgisch. Gerne würde ich wieder in das Jahr 2005 zurückreisen, um die Low-Res-Jugend dieser Plattform noch einmal zu erleben. Das bedeutet nicht, dass heute alles schlecht ist auf YouTube. Doch seit sich Smartphones endgültig durchgesetzt haben, gab es gleichzeitig auch eine qualitative Mainstreamisierung der gesamten Online-Video-Industrie an bestehende Medien wie das Fernsehen. Natürlich ist die Demokratisierung dieses Mediums eigentlich eine positive Sache. Doch es liegt nicht nur an dem nostalgischen Blick, wenn ich finde, dass Onlinewelten besser sind, wenn sie von den Early-Adoptern geführt werden.

Aber gut, ich höre auf zu jammern. Denn schließlich gibt es Leute wie Jack Stauber, den ich euch aufs Radar hieven möchte. Jack ist der wunderbare Schöpfer total weirder YouTube-Skits im VHS-Stil mit Musik à la Talking Heads, die vor Kreativität geradezu sprudeln. In zwanzig Sekunden packt er mehr Kreativität als manche Let’s-Play-Menschen in ihre gesamten Kanäle. Seine Videos erinnern teilweise stark an Bill Wurtz, bieten dafür vor allem musikalisch wesentlich mehr als Bills eintönige Melodien. Manchmal bleibt ein Video nur ein Experiment, manchmal entwickelt Jack aus diesen Tracks ganze Songs. Letztes Jahr erschien erstes Album Pop Food, das locker auf meiner Top 10 landete. Im April erscheint sein Zweitalbum HiLo, das hoffentlich den Song “Fighter” in seiner Gesamtheit haben wird.

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Jack Johnson hat “Sleep Through The Static”, die Standout-Single des gleichnamigen Albums, 2007 am Ende der Bush-Regierung als sanfte, nachdenklich formulierte Kritik veröffentlicht. Was damals bereits passte und glaubhaft klang, trifft heute noch mehr zu. We went beyond where we should’ve gone. Fuck.

Es sollte aber gesagt sein, dass auf dem Album direkt im Anschluss der Track “Hope” folgt. Also Kopf hoch. Später spielte Jack noch “Big Sur”.


Eine neue Episode deines Lieblingspodcasts ist hier, wie toll! Dieses Mal reden Mihaela, Lucas, Alex und ich über den schönen, aber öden The Shape of Water, MGMTs großartiges “Comeback”-Album Little Dark Age und den Comic Bingo Love, für den Alex im Anschluss auf Twitter einen kleinen Shitstorms von SJWs erntete. Hihi. Davon sicherlich mehr beim nächsten Mal. Außerdem empfehle ich… das Saarland…?

Shownotes:

Themen: “The Shape of Water”, Guillermo del Toros Film über Liebe zwischen einer Frau und einem Fischwesen; “Bingo Love”, Tee Franklin und Jenn St-Onges Comic über Liebe, die die Jahrzehnte überdauert und “Little Dark Age”, das neue Album der Band MGMT.

00:50 – The Shape of Water
15:07 – Bingo Love
32:22 – Little Dark Age
45:27 – Empfehlungen (mit Hörerempfehlung)

Links zur Sendung:
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
Julie Otsuka – Wovon wir träumten
50 Joor Saarland
Star Trek Discovery

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Podigee: 012 – The Shape of Water, Bingo Love, MGMT
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Musiker Ahmed Alshaiba hat Hans Zimmers “Day One” aus dem Interstellar Soundtrack mit einer Oud gecovert.

This song has been requested many times, I was intimidated by this song for some time, it’s not an easy song to play on an acoustic instrument, I hope I did it justice.

Das ist ihm definitiv gelungen. Trotzdem finde ich Zimmers originale Version mit der Orgel besser, die Einbindung dieses himmlischen Instruments war wirklich ein absoluter Geniestreich und passt thematisch perfekt.