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Wie schon zu Inception gibt es nun zu Christopher Nolans neuem Science Fiction Film Interstellar einen kleinen, aber feinen Begleitcomic von dem Regisseur und Drehbuchautor selbst in Zusammenarbeit mit Sean Gordon Murphy. Spoiler-Alarm! Dieser gibt Einblick in die ursprünglichen Lazarus-Missionen der 12 Pioniere. Hier genauer: Dr. Mann, der im Film von Matt Damon gespielt wird. Den Comic kann man bei Wired lesen. (via)

Marvels STAR WARS #1 Reboot

11 Nov, 2014 · Sascha · Comics · 0 comments

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Marvel

Nach Jahrzehnten sau guter Arbeit verliert DarkHorse nun leider die Star Wars Comics Lizenz an Marvel – alles unter dem neuen Hause Disneys, versteht sich. Immerhin weiß man die neuen/alten Leser wieder im Ursprungshaus der Star Wars Comics anständig zu begrüßen. Chefredakteur Axel Alonso verspricht eine enge Zusammenarbeit der Autoren und Künstler mit den Kanonrittern der neu gegründeten Lucasfilm Story Group. Dass man an alte Traditionen nahtlos anknüpfen will, wird bereits mit dem Variant Cover der 1. Ausgabe des regulären Star Wars Comics bewiesen. Das Cover stammt von Alex Ross und ist eine Neuauflage des Issue #1 von 1977. Neat.

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Marvel

SuperheroHype hat noch weitere Variantcover der Erstausgabe. Die Marvel Star Wars Comics von damals kamen vor meiner Zeit, doch auch beim retrospektiven Lesen und Sammeln kam ich nie so wirklich in diese komische Variation der Filme hinein. Erst DarkHorse konnte mich eines Besseren belehren. Hoffentlich kann Marvel heute nahtlos anknüpfen.

Und wenn wir gerade dabei sind: Das Cross-Media-Storytelling geht wie zuvor weiter. Kanan aus Star Wars Rebels erhält natürlich auch seinen eigenen Comic, der – wer hätte es gedacht – kurz vor dem Beginn der Order 66 beginnt. Vielleicht sollte man sich ja auch mal diese Geschichten für die Serie aufheben.

Walking-Dead-Volume-21Dass man sich bei Image Comics dazu entschieden hatte, zur nun bereits vor langer Zeit erschienenen 127. Comic-Ausgabe von The Walking Dead keine Vorschau zu veröffentlichen, ließ mich Autor Robert Kirkman Glauben schenken, dass die wirklich große Wendung noch bevorstünde und nach dem Beginn des neuen Sonderbandes mit dieser Ausgabe wirklich kein Stein mehr auf dem anderen stehen würde.

Deshalb wollte ich die Besprechung des 21. Sonderbandes vorziehen, noch bevor ich die neue Ausgabe lesen würde. Das ist nun ein halbes Jahr her. Ich schreibe jetzt erst die Review zum Sonderband, habe dennoch nicht weitergelesen gehabt. So schön die All Out War Aktion mit ihren zwei Ausgaben pro Monat war, am Ende war es für mich wohl ein bisschen zu viel. Ich brauchte eine Pause. Diese konnten jedoch weder Telltales zweite Staffel noch AMCs Serie füllen, also las ich vor geraumer Zeit den Sonderband, dann bereits als solcher erschienen (und nicht nur in einzelnen Ausgaben) und war erneut verzaubert. Wie viele andere war ich mit todsicher zu wissen, wie Kirkman den totalen Krieg enden wird – und lag dann doch falsch. Negan aus der Welt zu schaffen wäre tragisch gewesen. Eine komplexe Figur mit soviel Charme und Witz aus dem Comic zu schreiben war wohl auch für Kirkman zu viel, doch seine Gnade passt ins größere Bild, das er entwirft.

Immer wenn ich meine Faszination von The Walking Dead erklären will, komme ich zurück zum Vorwort des ersten Sammelbandes. Dort beklagt Robert Kirkman, dass selbst die tollsten Zombiefilme immer dort enden, wo es eigentlich am spannendsten wird. Was passiert mit den Figuren, die überleben? Wie lange überleben sie? Wie lange? Wie sieht ihr Alltag aus? Kirkman versucht all dies in seiner laufenden Comic-Serie zu erforschen. Natürlich verspricht er den Gore- und Genre-Fans damit auch eine nicht endende Zombieschlacht, aber das wirklich spannende Element des Comics bleibt das Politische. Nachdem der Autor in mehr als 100 Ausgaben alle nahezu alle Klischees abgehakt hatte, führte er in Ausgabe 100 einen neuen Antagonisten ein, er viel mehr als nur ein neuer Bösewicht war. Der daraus resultierende Krieg war höchst ideologisch.

“This is a nightmare. And nightmares end.” – Bob Stookey  (weiterlesen…)

Star Wars Comics Humble Bundle

16 Oct, 2014 · Sascha · Comics · 0 comments

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BioWare/LucasArts

Bevor LucasBooks den Wechsel von DarkHorse zu Marvel vollzieht, werden im neuen Humble Comics Bundle noch ein paar der besten Comics aus 23 Jahren Zusammenarbeit für umme angeboten. Insgesamt gibt es 89 Ausgaben feinster Action aus dem Expanded Universe zu ergattern und mit dabei ist u.a. der gesamte erste Sammelband von Crimson Empire, den jeder Star Wars Fan einmal im Leben gelesen haben sollte.

Insgesamt umfassen die Comics hier beginnend bei Zayne Carrick in Knights of the Old Republic und endend mit Cade Skywalker in Star Wars Legacy 4100 Jahre Star Wars Geschichte. Impressive, most impressive. Für mich ist das nicht mehr interessant, da ich alle bereits kenne und zu Hause im Regal stehen habe, aber da wird für jeden was dabei sein und ich kann das Humble Bundle wärmstens empfehlen. Die Gewinne gehen wie immer an einen guten Zweck, deshalb kann man auch ruhig ein wenig mehr geben. (via)

A New Hope for your e-readers. The Humble Star Wars Comics Bundle features 89 issues across 12 stellar titles of Force-pushing, lightsaber-swinging Star Wars comics. Name your price for Star Wars Omnibus: A Long Time Ago… Volume 1, Star Wars: Empire Volume 1 Betrayal, Star Wars: Jedi Volume 1 – The Dark Side, Star Wars: Crimson Empire Volume 1, Star Wars: Darth Maul – Death Sentence, and Star Wars: Blood Ties – Jango and Boba Fett. Pay more than the average price to also get Star Wars: Darth Vader and the Lost Command, Star Wars: The Old Republic Volume 1 – Blood of the Empire, Star Wars: Knights of the Old Republic Volume 1 Commencement, Star Wars: Legacy Volume 1 – Broken, and Star Wars: Dark Times Volume 1 – The Path to Nowhere. If you pay $15 or more, you’ll receive all of the above plus Star Wars Volume 1: In the Shadow of Yavin

Cap Tony
Disney/Marvel

Wie Variety berichtet, steht Robert Downey Jr. kurz vor einem Vertragsabschluss, der seinen Iron Man zu einem integralen Teil von Captain America 3 machen würde. Natürlich veranlasste dies große Freude bei allen Fans des Marvel Cinematic Universes und Comic Geeks überall, denn das bedeutet nicht nur einen weiteren Film mit Fanliebling Tony Stark, sondern auch wahrscheinlich die Adaption des Marvel-Super-Events Civil War. Nur das wird nicht funktionieren. Zumindest nicht so wie im Comic.

Civil War war eine Comic-Reihe, die nicht nur Tony Stark oder Captain America beschäftigte, auch wenn sie die prominentesten Fürsprecher ihrer jeweiligen Parteien waren. Nein, Civil War war ein Marvel Event. Kein X-Men Event. Kein Crossover Event. Kein Avengers Versus Event. Mit der verpflichtenden Registrierung eines jeden Wesens mit Superkräften war jede einzelne Figur angesprochen. Zwar zogen es einige vor sich aus der Sache rauszuhalten oder sahen sich nicht direkt betroffen, doch schlussendlich konnte Marvel auf jahrzehntelange Charakterzeichnungen bauen und Allianzen schüren, die zu Spannungen innerhalb des gesamten Comicuniversums führen würden.

Das Problem ist nur, dass das MCU keine geheimen Identitäten hat. Einer der krassesten Momente in Marvels Comicsgeschichte war für mich, als Spidey seine Maske abnahm und sich seinen Mitbürgern als Peter Parker vorstellte, vollends überzeugt vom Registrierungsprogramm der Regierung. Nur Marvel Studios besitzt nicht die Filmrechte für Spider-Man, auch wenn da gerade womöglich mit Sony verhandelt wird, wenn man Gerüchten trauen darf (Was wäre das für eine Konkurrenz für Batman V. Superman in 2016, wenn Spidey, Cap und Tony in einem Film wären!). Und selbst wenn fehlt es an nahezu allen anderen wichtigen Figuren und geheimen Identitäten. (weiterlesen…)

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MacFarlanes The Walking Dead Comic-Serie rockt! Ikone um Ikone landet in den Regalen und nun endlich gibt es den Herrn selbst in 3 3/4″: Weil die Kirche nicht viel von Actionfiguren hält, ist Kirkmans schwuler Jesus ab dem kommenden Wochenende auf der New Yorker Comic-Con und online in comicgrau sowie Farbe erhältlich. Sweet!

WARNING: we cannot guarantee that this action figure won’t kick you in the face and then do a sweet somersault roll to safety.

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Ich wurde nicht der größte Fan von Attack on Titan, aber die erste Staffel schaut sich schnell weg und weiß trotz einiger Schwächen doch zu unterhalten. Aber ich freue mich auf Staffel 2 und in der Zwischenzeit wurde der zweiteilige Prequel-Manga No Regrets über die Hintergrundgeschichte von Captain Levi und Commander Erwin in einen Anime verwandelt, der uns in zwei Teilen im Dezember und April 2015 verzaubern wird. Schaut definitiv nett aus, obwohl ich mehr an der Struktur dieser unterirdischen Stadt interessiert bin als an allem anderen. Eine Übersetzung gibt es hier. (via)

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Ich glaube, dass mir All Out War – auch wenn mir der Arc sehr gut gefiel – ein wenig meinen Appetit in Sachen Zombie Comics gesättigt hat, denn ich habe noch nicht über das Ende hinaus gelesen und muss auch noch eine Review schreiben. Vielleicht spornt mich ja die Veröffentlichung der zwölf Ausgaben in einer hochwertigen Hardcover Edition an, die dazu nur mit Charlie Adlards originalen Bleistiftzeichnungen überzeugt. Die Ausgabe erscheint am 1. Oktober, die offizielle Seite hat ein paar Leseproben und der Künstler selbst hat Folgendes zu sagen:

I’ve always enjoyed books that show the ‘process,’ and All Out War certainly does that. Presenting the pencils as they are is an interesting thing, because they were done to show an inker what to do. So, at times, they are rough, fudged, incorrect…etc, but hopefully still provide an insight as to what goes into making a comic book.

And just sometimes it’s nice not to have a finished thing. To be able to see the little bits of ‘magic” occurring in the happy accidents of random pencil marks, which were never intended for anyone other than Stefano to see, where I wasn’t caring that it would be seen by a wider audience, makes it all a little bit bolder.